Die Experten von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) werden am Donnerstag die Prüfung der griechischen Finanzen wieder aufnehmen. Dies berichtete am Dienstagabend das staatliche griechische Fernsehen unter Berufung auf Kreise des Athener Finanzministeriums. Die Vertreter der EU und der EZB sollten am Mittwoch anreisen und der Vertreter des IWF am Donnerstag. Die Arbeiten werden demnach am Donnerstag wieder starten, hieß es. Vom Bericht der sogenannten "Troika" hängt ab, ob Griechenland die nächste Tranche der Finanzhilfe in Höhe von acht Milliarden Euro bekommt. Das Land hat nach offiziellen Angaben Geld bis Mitte Oktober.
Immobiliensteuer abgesegnet
Das griechische Parlament hat unterdessen die bei der Bevölkerung sehr unbeliebte Immobiliensteuer abgesegnet. Die Steuer ist ein zentraler Bestandteil der neuen Sparbemühungen der Regierung, die dem hoch verschuldeten Land weitere internationale Hilfszahlungen sichern und es damit vor der drohenden Pleite bewahren soll. Alle 154 Abgeordneten der regierenden PASOK-Partei stimmten am Dienstag in der Kammer mit insgesamt 300 Sitzen für die Immobiliensteuer.
(APA)
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