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"Troika" prüft ab Donnerstag griechische Finanzen

27.09.2011 | 21:03 |   (DiePresse.com)

Die Experten von EU, EZB und IWF reisen am Mittwoch nach Athen. Von ihrem Bericht hängt ab, ob neue Gelder an Griechenland ausgezahlt werden.

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Die Experten von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) werden am Donnerstag die Prüfung der griechischen Finanzen wieder aufnehmen. Dies berichtete am Dienstagabend das staatliche griechische Fernsehen unter Berufung auf Kreise des Athener Finanzministeriums. Die Vertreter der EU und der EZB sollten am Mittwoch anreisen und der Vertreter des IWF am Donnerstag. Die Arbeiten werden demnach am Donnerstag wieder starten, hieß es. Vom Bericht der sogenannten "Troika" hängt ab, ob Griechenland die nächste Tranche der Finanzhilfe in Höhe von acht Milliarden Euro bekommt. Das Land hat nach offiziellen Angaben Geld bis Mitte Oktober.

Immobiliensteuer abgesegnet

Das griechische Parlament hat unterdessen die bei der Bevölkerung sehr unbeliebte Immobiliensteuer abgesegnet. Die Steuer ist ein zentraler Bestandteil der neuen Sparbemühungen der Regierung, die dem hoch verschuldeten Land weitere internationale Hilfszahlungen sichern und es damit vor der drohenden Pleite bewahren soll. Alle 154 Abgeordneten der regierenden PASOK-Partei stimmten am Dienstag in der Kammer mit insgesamt 300 Sitzen für die Immobiliensteuer.

(APA)

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4 Kommentare
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lächerlich


welches Theater da abgezogen wird.

Um den Status Griechenlands festzustellen braucht es keine Troika.

Von Goldmann Sachs Direktorium bis zum letzten Athener Taxifahrer weiß jeder wie es um die Finanzlage und im speziellen um die wirtschaftliche Zukunft und Aussichten / Chancen Griechenlands bestellt ist.
Klar ist auch einem Taferlklassler, das selbst ein 50% Schuldenschnitt die Situation für die Schuldner nur verschlechtert und für Griechenland wirtschaftlich nicht bessert.

Das ist so wie wenn man einen Alkoholiker von Schnaps auf Wein umstellt.

Gast: Onkel Hans
27.09.2011 22:28
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LOL! Da fällt mir ein:


Wer erinnert sich noch an die drei EU-Clowns, die Schüssel im Jahr 2000 ins Land gelassen hat, damit die EU-Lachnummern ohne allzu offensichtlichen Gesichtsverlust aus den "Sanktionen" aussteigen konnten?

Gast: DI
27.09.2011 22:01
2 0

Und wieder diese Meldung: Wetten, in letzter Sekunde gibt es wieder eine Einigung!

Liebe Politiker: Lösen Sie endlich das Problem oder sind Sie das Problem?

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Re: Und wieder diese Meldung: Wetten, in letzter Sekunde gibt es wieder eine Einigung!

Richtig!

Merkel hat bereits angekündigt das Deutschland weiter zahlt - wozu man dann noch die "Troika" braucht? Als politisches Feigenblatt.

In 12 Monaten sind D & Ö genauso bankrott wie Spanien, Italien und Griechenland - Default swaps Spekulanten werden daran Billionen verdienen und die Europäer ausgesteuert.

Jetzt weiß ich warum Deutsche Politiker reihenweise in die USA auswandern...

Prost!
(Man kann sich als EU Bürger nur mehr bewusstlos saufen...)

Hobbyökonom