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Parlament beschließt Aufstockung des Rettungsschirmes

30.09.2011 | 14:18 |   (DiePresse.com)

Nach einer turbulenten Sitzung, die von Schreiduellen begleitet wurde, hat der Nationalrat Österreichs Anteil am Schirm auf 21,6 Mrd. Euro angehoben.

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Der Nationalrat hat in einer Sondersitzung der Aufstockung des Euro-Haftungsschirms (EFSF) mit der Mehrheit von Koalition und Grünen zugestimmt. Die Haftungsverpflichtung für Österreich wird damit von 12,2 auf 21,6 Milliarden angehoben. Dazu kommen noch Kosten und Zinsen, die sich nach aktueller Schätzung auf bis zu 7,1 Mrd. Euro belaufen könnten, in Summe also 28,7 Mrd. Euro, für die Österreich gerade steht.

Der Gesamtrahmen für den EFSF beträgt künftig 780 Milliarden Euro (derzeit 440 Mrd.). Den größten Teil der Last trägt Deutschland mit Haftungen in Höhe von 211 Milliarden. Der Bundestag hat dieser Vorgabe am Donnerstag mit großer Mehrheit zugestimmt.

Turbulente Sitzung

Bei der turbulenten Sondersitzung des Nationalrats kam es zu Schreiduellen. Nationalratspräsidentin Prammer musste daraufhin die Sitzung kurz unterbrechen. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache brachte als erster Redner einen Antrag zu einer Volksabstimmung ein. BZÖ-Obmann Josef Bucher schloss sich dieser Forderung an und buhlte um die Stimmen der Grünen, was deren Bundessprecherin Eva Glawischnig unbeeindruckt ließ. SPÖ und ÖVP verteidigten indes den Rettungsschirm als unentbehrlich.

Für Strache ist eine Volksabstimmung zum Rettungsschirm "das Um und Auf dieser Tage". "Was Sie hier betreiben ist ein glatter Missbrauch gegenüber allen Österreichern", griff er erneut die Regierung an. "Sie leben hier die Solidarität mit den Tätern. Das Opfer sind die europäischen Völker." Strache scheute auch zeitgeschichtliche Vergleiche nicht: "Das ganze erinnert an die untergegangene Sowjetunion, wo es auch zu Massenenteignungen gekommen ist."

"Entscheidung nicht populär"

"Es ist nicht populär was wir hier heute tun, aber wir müssen es tun", konterte ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf. Er erinnerte an die Debatte zum selben Thema im Deutschen Bundestag, die sehr sachlich abgelaufen sei. "Sie wollen mit der Volksmeinung spielen, mit dem Stammtisch." Kopf warnte vor einer Gefährdung des europäischen Integrations- und Friedensprojekts. Österreich sei zudem zu klein, um seine Wirtschaftstätigkeit allein abwickeln zu können. "Es lohnt sich, Opfer zu bringen, denn alles andere wäre mit größerem Schaden verbunden."

Bucher wiederum sah in Kopfs Warnung Angstparolen: "Distanzieren Sie sich endlich einmal von diesem dummen Gedankengut, das Sie hier betreiben!" Der Rettungsschirm sei eine "Geldbombe, die den Euro in viele Einzelteile zerfallen lassen wird" sowie "der erste Schritt in die Knechtschaft der Europäischen Union unter Aufgabe unserer Souveränität". An die Grünen appellierte Bucher, sich an deren Wurzeln zu erinnern und einer Volksabstimmung zuzustimmen.

"Stabilität in das System bringen"

"Sehr interessant" fand Kai Jan Krainer von der SPÖ die Rufe aus dem rechten Lager nach einer Volksabstimmung. Denn: "Ich habe Sie nicht rufen gehört, als es darum gegangen ist, dass wir mit österreichischem Steuergeld die Hypo und Kärnten retten." Es sei wichtig, so Krainer, Stabilität in das System zu bringen, "weil wir wissen, was für Dominoeffekte es geben kann".

"Wissen Sie was wirklich Volksvermögensvernichtung war in Österreich? Das war die schwarz-blaue Regierung", meinte auch Glawischnig, die sich gegen eine Linie à la "zurück zum Schilling, zurück zur Drachme" aussprach. Das österreichische Sparbuch wäre dadurch sehr viel schlechter geschützt. "Das ist wirtschaftspolitischer Harakiri was sie vorschlagen", meinte sie in Richtung der blauen und orangen Abgeordneten. Und: "Wir haben nie gesagt, dass diese Situation lösbar ist ohne Belastungen."

(APA)

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184 Kommentare
Gast: Hammvieh
30.09.2011 15:55
5 0

Wichtige Informationen fehlen wieder einmal

Wo ist die Liste der Volksverraeter?

Wo sind die von "Anonymous",

wenn man sie mal braucht?

Gast: Eierbär
30.09.2011 15:54
5 0

An die Adresse von Kai Jan Krainer

also Herr Krainer entweder lügen sie die Leute bewußt an oder sie sind inkompetent. Ihr Vergleich zwischen Landeshaftung Hypo Alpe Adria kann keinesfalls mit der heute beschlossenen EU-Haftung verglichen werden. In Österreich profitieren 7
Landeshypothekenbanken und 27 Sparkassen von Landeshaftungen. In Milliardenhöhe. Nicht in Schilling, sondern in Euro. Zugegebenermassen waren aber die Kärtner ganz besonders skrupellos, und Pröll jun. ganz besonders blöd, als er den Bayern das Problem abnahm.

Re: An die Adresse von Kai Jan Krainer

Nein, kann man das nicht vergleichen? Stimmt, kann man nicht. Denn die HAA hat real eine knappe Milliarde an Steuergeld erhalten (Partizipationskapital = CASH), und Griechenland noch gar nichts. Das ist tatsächlich nicht vergleichbar. Die HAA ist uns bereits viel teurer gekommen als die Griechen. Und wenn wir den Griechen Geld geben, dann tun wir das, weil unsere eigenen Banken ihre griechischen Anleihen nicht abschreiben wollen. Und nicht, weil wir die Griechen so mögen. Ein ganzer Haufen europäischer Banken hat griechische Anleihen im Portfolio - weil sie halt so schön verzinst sind. Ganz toll ist dann, wenn die per EFSF abgesichert werden. Mit den Griechen hat das wenig zu tun. Aber viel mit Bankstern, die in unserem Land sitzen und abcashen wollen...

Antworten Antworten Gast: Eierbär
30.09.2011 17:26
1 0

Halbwissen kann ganz schön falsch sein

Sie verstehen die Sache noch nicht umfänglich. Der Deal war anders. Das Konjunkturankurbelungsprogramm von Clinton und Bush hat riesige Löcher in den Bankbilanzen hinterlassen. Es fehlte den Banken die Marge, die sie benötigten, um sich von diesem Schock zu erholen. Daher wurde - mit Hilfe von Basel II - die Kapitalströme in vermeintlich sichere europäische Anleihen, die einen Margenvorteil gebracht haben- umgeleitet. (die österreichischen Banken hatten den Osten). Die Amerikaner erkannten - Goldman Sachs - die Schwachstellen und brachten dieses Modell ins Wanken. Die Banken sind in Wirklichkeit nur mehr konkursreife Hüllen, die als Feindbild dienen. Tatsächlich sind aber die Spareinlagen der Leute, die Guthaben der Firmen und die Altersvorsorge der Versicherungen vernichtet worden. Und nun jongliert die Politik weiter, weil kein Ball hinunter fallen darf. Verstanden?! Gern geschehen!

3 0

Demokratie ist für Herr Kopf....


..."das Spiel mit der Volksmeinung."

Kopf betrachtet sich als vom Volk gewählten Abgeordneten?

Wohl nicht, da Herr Kopf nicht vom Volk, sondern von der Partei bzw. seiner Kammer nominiert wurde.

Frei gewählte Abgeordnete wären wohl auch ein Spiel mit der Volksmeinung. Deshalb lehnen dies alle unsere im Parlament vertretenen Parteien ab.

Das Land gehört den Parteien, sie behalten sich auch das Recht zur Abzocke und Enteignung nach sowjetischem Vorbild im Rahmen der EUdSSR vor.

Schreiduelle im Parlament?

Hoffentlich werden die noch etwas mehr Schreien, denn was da so alles abgeht kann man doch nicht leise mit ansehen.

1 0

Re: Schreiduelle im Parlament?

wurde diese Sondersitzung eigentlich im Fernsehen übertragen ?
Wenn ja, warum findet man sie nicht online in der ORf-Videothek, wo ansonst jeder Schmarrn lange abrufbar ist ?!

Antworten Antworten Gast: na nu
30.09.2011 16:33
1 0

Re: Re: Schreiduelle im Parlament?

Was erwartest du vom ORF dem schiebst ein bar 1000 Euro gestohlene Steuergelder unter dem Tisch rüber und der frisst dir aus der Hand

5 0

Ich frage,

Weil es mich interessiert und ich es von den Lesern wissen will:

Wer von Euch hat jemals etwas von 7.000.000.000.- Kosten und Zinsen zusätlich gehört oder gelesen?

Ich habe einige Parlamentsdebatten gehört, habe versucht auch auf parlament.gov.at mich im Vorfeld zu informieren....
vielleicht aber bin ich halt zu dumm....


0 0

DANKE FÜR DIE ANTWORTEN!

ich ziehe den Schluss dass ich doch nicht ganz daneben bin...

Ich hörte also wirklich keinen Politiker sagen:
von 12 auf 21 PLUS 7......

Auch keine Printmedien (incl. "Presse") hatten diese Rechnung im Vorfeld veröffentlicht!

Re: Ich frage,

Da muss ich sagen das mich das auch interessiert. Die Zahl 28 Mrd habe ich schon gesehen, aber so aufgeschlüsselt mit 7 Mrd "Zinsen" und "Kosten" (was für Kosten??) ist das schon etwas heftiger.

Überhaupt, müsste Österreich nicht Zinsen KRIEGEN, dafür das wir dem ESFS Geld leihen?

Antworten Antworten Gast: Bürge
30.09.2011 16:20
3 0

Re: Re: Ich frage,

Nicht Kredite mit Bürgschaften verwechseln - es geht um einen Haftungsrahmen für bereits gewährte und in Zukunft noch zu gewährende Kredite, die dann am Zahltag natürlich mit den anfallenden Zinsen und Zinseszinsen zurückzuzahlen sind. Was Wittmann da im Parlament abgelassen hat ist schlicht die Unwahrheit. Das Volk ist nicht verunsichert, sondern weiss genau, was da heute beschlossen wurde!

Re: Re: Ich frage,

Na ja, die Garantien müssen ja unsererseits wahrscheinlich auch bei Banken "rückversichert" werden. Einfach so kann ein Staat ja nicht einfach 1/10tel des BIP als Garantie hergeben, nehm ich mal an...

Antworten Antworten Gast: Karl Huber
30.09.2011 16:10
3 0

Re: Re: Ich frage,

Naja. Die Politparasiten leihen sich erst Geld um es dann zu verschenken. Also wer wird wohl die Zinsen für das geliehene Geld bezahlen? WIR natürlich!
Das wir nix von dem verschenkten Geld wiedersehen war doch auch vor der Abstimmung klar.

Liebe Mitbürger.

Stellt euch auf rauhe Zeiten ein.
Grundnahrungsmittel und Artikel des täglichen Bedarfs werden Goldquellen werden.
Vielleicht sollten sich meine lieben Mitbürger mal ein paar griechische Blogs zu Gemüte führen.
Da unten geht schon jetzt die Post ab.
Lustiges Detail am Rande?
Die Griechen haben keine Tinte mehr um Steuerformulare zu drucken... ;)

Noch was.
Irland und Spanien wie auch Portugal schaun mir auch nach Schuldenschnitt aus.
Es gibt nur eine Möglichkeit.
FR und D müssen unter allen Umständen gestärkt werden. Nur über diesen Schritt kann ganz Europa langsam wieder aufstehen.
Sonst gibt das einen totalen Zusammenbruch.
Eines ist auch klar.
Mit den jetztigen VERBRECHERN an der Spitze wird des nix werden...

Zur Alternativlosigkeit der EURO Rettungsschirme hier eine fundierte Alternative!

Vielen Dank an die Autoren, zwei Ökonomen, und die FAZ für die Veröffentlichung des Artikels.

Ganz klar kommt dabei raus, wer sich seit der EURO Krise für die Rettungsschirme ausgesprochen hat:

- Die Banken- und Versicherungslobby
- Die Länder, deren Banken & Versicherungen am stärksten in GRE engagiert sind.

Sehr gut zeigt er auch auf, dass ihre Alternative, sogar unter sozialen Gesichtspunkten - Umverteilung - vorzuziehen ist:

Bei ihrem Vorschlag "bluten" die Banken, Versicherungen und deren Aktionäre; bei den Rettungsschirmen bluten alle!

Sei es durch Hyperinflation oder durch die kommenden Sparmaßnahmen.....

Hier der Link:

http://www.faz.net/artikel/C30638/zwangs-rekapitalisierung-gefaehrdeter-banken-die-alternative-zum-rettungsschirm-30687153.html

Gast: noch ein Gast
30.09.2011 15:33
2 0

Ethik

aus Wikipedia:

"Die Gesinnungsethik ist ein Typ moralischer Theorien, der Handlungen nach der Handlungsabsicht und der Realisierung eigener Werte und Prinzipien bewertet, und zwar UNGEACHTET DER HANDLUNSFOLGEN."

"Der Ausdruck Verantwortungsethik ... bezeichnet Theorien der normativen Beurteilung von Handlungen, die sich an den tatsächlichen Ergebnissen und deren Verantwortbarkeit orientieren."

Ich glaube, es ist klar ersichtlich, wer welcher Ethik folgt.

Gast: Nada te turbe
30.09.2011 15:29
6 0

Sonderzahlung verschoben - Rettungsschirm beschlossen

Wer eine ASVG-Pension von der Pensionsversicherungsanstalt überwiesen erhält, findet auf seinem Bankbeleg vom 30. Sept. 2011 folgende Zeile vor:
ACHTUNG! AB 2011 VERSCHIEBUNG DER SZ SEPT AUF 31. OKTOBER!
Dazu: Am gleichen Tag ist ein Parlaments-Beschluß erfolgt, der weitere Millarden-Bürgschaften für das Ausland zu übernehmen vorsieht.
Wer hat wann im Parlament diese Verschiebung beantragt und wer hat dafür gestimmt?
Ein Anruf (05 0303 0) bei der Pensionsversicherungsanstalt bietet während der Wartezeit auf das Durchverbinden eine Ansage, die diese VERSCHIEBUNG AUF GRUND EINER GESETZESÄNDERUNG ankündigt.

das hat andere Gründe:

die bei der PV arbeiten noch alles händisch mit Karteikarten ab. Es gibt dort keine EDV, deshalb mussten die Zahlungen um einen Monat verschoben werden. Die Pensionisten, die ihre Abbuchungsaufträge bedienen und Brennstoff für den Winter anschaffen müssen, werden es danken.

Antworten Antworten Gast: Inv Pensi
30.09.2011 19:57
0 0

Re: das hat andere Gründe:

weil wir Glück mit dem Wetter hatten aber mein Brennholz ist schon wieder um 5 Euro teurer geworden und mein Auto musste ich auch schon verkaufen das ist der dank für 30 Jahre harter Arbeit mit lebenswichtigen Medikamenten wird,s auch eng sie haben uns alles genommen

Gast: traveler
30.09.2011 15:24
4 0

auch schon egal. bankrott sind wir ohnehin schon

alle wurden auf EU Linie gebracht.
Das Ende der Demokratie und der Nationalstaaten.

zur Kompetenz ein kleiner Auszug
bei uns sicher ähnlich

http://www.youtube.com/watch?v=S7UxST8nzHA

Antworten Gast: Auslandsdeutscher
30.09.2011 16:59
1 0

Re: auch schon egal. bankrott sind wir ohnehin schon

Ich schäme mich für mein Volk, dass wir so etwas zugelassen haben. Das ist der Beweis, dass heutzutage jeder Hansel es zu allem schaffen kann, auch zum Volksverräter.

Re: auch schon egal. bankrott sind wir ohnehin schon

danke für den beitrag. habe mir den "kleinen auszug" soeben angesehen. ich bin erschüttert!!

0 9

Westentalers Zwischenrufe

sind unerträglich. Kein Anstand und keine Disziplin des BZÖ-Abgeordneten bei der heutigen Sitzung im Parlament.

Glawischnig hat recht, dass ein rechtsgültig verurteilter Mandatar im Parlament nichts mehr verloren hat. Aber in Österreich ist vieles anders.

Re: Westentalers Zwischenrufe

Mit der Ansicht zu Westenthaler hat sie recht.

In Bezug auf den "Rettungsschirm" hat sie nicht recht.

Befürchte ich!

Und ich fürchte, dass ich recht habe!

Gast: taschenrechner
30.09.2011 15:22
7 0

die regierung sollte,

das R gegen ein N tauschen.

Glawischnig

Wie peinlich war doch der Auftritt von Frau Glawischnig. Diese Dame hat ja wirklich von nichts aber gar nichts Ahnung und soll die Interessen der österreichischen Staatsbürger vertreten? Die Grünen haben sicherlich fähigere Leute als diese Dame.

Re: Glawischnig

Halt auch ein Quotenweiberl, gell!

In Deutschland gabs wengistens noch ein paar Aufrechte

Hierzulande wir die Zukunft ohne jeden Skrupel gemeuchelt.

Gast: spekulatio
30.09.2011 14:58
7 0

wenn diese abermilliarden bürgschaften für die banken und chaosstaaten schlagend werden, ist die zukunft der steuerzahler für lange zeit verspielt- und die finanzmärkte werden europa kaputtspekulieren-das ist mal klar


5 0

Aktuell

Harald Vilimsky hat gerade einen Mißtrauensantrag gegen Fayman im Nationalrat wegen den Inseraten eingebracht!

Gast: ro
30.09.2011 14:55
7 0

Parlament beschließt Aufstockung des Rettungsschirmes

Wen die Slowakei dem Rettungsschirm nicht zustimmt ihr ober gescheiten Politfratzen was macht ihr dann? HaHaHa

Antworten Gast: Teebaum
30.09.2011 15:45
2 0

Re: Parlament beschließt Aufstockung des Rettungsschirmes

Sie und ich wissen die Antwort darauf, man macht es wie beim Lissabon-Vertrag im Fall von Irland, einfach so lang fragen bis das Ergebnis stimmt.

Re: Re: Parlament beschließt Aufstockung des Rettungsschirmes

War´s bei der EG Abstimmung 94 nit genau so ? ;)

1 13

Strache, geh bitte ... die Huawaresi und der Ohrwaschelgrabenschorschi kennen also die Lösung???


Seriöse Wirtschaftsgurus ringen um Lösungen, keiner kann abschätzen welcher Weg in Eurozone u. USA der weniger schmerzhafte sein wird.

A b e r fragt's doch die Österreicher,
die wissen offensichtlich (und keiner weiss warum) wie's geht:
Ganz einfach den Euro abschaffen und alles ist wieder gut??? Sind wir wirklich von lauter I.ioten umgeben, dass derartige Aussagen ungestraft zugelassen werden?

Der feine Herr Strache soll uns einmal erklären wie das gaaanz genau geht.


Re: Strache, geh bitte ... die Huawaresi und der Ohrwaschelgrabenschorschi kennen also die Lösung???

Extra für Sie als Antwort eine fundierte Alternative:

http://www.faz.net/artikel/C30638/zwangs-rekapitalisierung-gefaehrdeter-banken-die-alternative-zum-rettungsschirm-30687153.html

Übrigens, wenn Sie schon so über Strache herziehen, dann dürfen Sie sich gleich in einem Atemzug über die

populistische Propaganda

der Rettungsschirmbefürworter aufregen!

Wenn man bei der Ablehnung den Dritten Weltkrieg heraufbeschwört; wann man die EU auf den EURO reduziert - was ist bitte mit den den nicht EUROländern der EU?; wenn man, mit der Dominotheorien hausieren geht, ohne auch nur einmal die Faktoren der Ansteckung anzugehen, ja dann ist man

ein Populist!

In meinen Augen sogar ein Propagandist!

Das gilt übrigens nicht nur für SPÖVP, sondern in besonderem auch für die Frau Merkel!

Re: Strache, geh bitte ... die Huawaresi und der Ohrwaschelgrabenschorschi kennen also die Lösung???

ich mag weder die Blauen noch Orangen, aber in diesem Punkt haben sie recht und es geht dabei nicht um die Abschaffung des Euro.
Der EFSF ist der Vorvertrag zum ESM-Vertrag und dieser bestimmt die Aufgabe unsere Souveränität.
Und mit Verlaub, da möcht ich als Bürger schon gefragt werden.
Aber sehen Sie selbst:
http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

Gast: esgehtnochweiter
30.09.2011 14:52
5 0

der britische außenminister sagte zum thema eu/euro klare ernüchternde worte.- u trotzdem werden die desaströsen finanzmärkte weiter mit steuergeldern gestützt.

Britischer Außenminister Hague: "Es war Wahnsinn, dieses System zu schaffen"
Großbritanniens Außenminister William Hague hat die Euro-Zone als "brennendes Haus ohne Ausgang" bezeichnet. "Es war Wahnsinn, dieses System zu schaffen, jahrhundertelang wird darüber als eine Art historisches Monument kollektiven Wahnsinns geschrieben werden", sagte der konservative Politiker in einem Interview mit dem konservativen Polit-Magazin "The Spectator".
aus:http://www.spiegel.de/politik/ausland
kein wunder, wenn die USA und obama vor europa dem eurobankenchaos warnen-die restliche welt fürchtet sich vor europa sagt obama- vorm zusammenbruch der weltwirtschaft und des finanzsystems wird schon geredet- IWF, die weltbank, die EZB, sogar obama u.faymann sehen nur mehr dunkle wolken über den weltwirtschaftshorizont.
es scheint,als ob man nach der finanzkrise 2008 nun einen weiteren großen finanzcrash mit den finanzjongleuren herbeiführen will- die gesamte realwirtschaft mit den arbeitnehmern und vielen menschen die sich redlich um das wohl der gesellschaften bemühen, haben in den irrealen bankenmärkten keine bedeutung mehr. die abhängigkeit an die finanzmärke hat ungeahnte katastrophale ausmaße erreicht u. unzählige spekulanten und casinobanker in der ganzen welt und in den berüchtigten finanzzentren(london, wallstreetusw.) sind nun in einer machtposition in der sie in sekundeschnelle ganze staaten u.volkswirtschaften ruinieren können und sie tun es auch und das mit voller berechnung.

Vertragsbruch!

Art. 125 (Nichtbeistandsklausel) des 'Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union' verbietet eine Haftung von Mitgliedstaaten oder der Europäischen Union als Ganzer für die Schulden anderer Mitgliedstaaten!!

Unsere Politiker halten sich nicht an die Veträge! Rechtsstaat ade!

Gast: yoshi1
30.09.2011 14:47
9 0

Wo war denn eigentlich nun..

.. die Volksabstimmung? Oder sind 21 Milliarden dem Kanzler keine hinreichend wichtige Entscheidung?

Hoch lebe der Faynachtsmann!
Zumindest kurz vor anstehenden Wahlen.
Wie mich das anwiedert.

Re: Wo war denn eigentlich nun..

Abseits der Mrd. Ausgaben -pardon Sicherheiten, eine Einsparung der andere Art: Einem kachektischen, finanziell extrem schwachen Patienten, dr immer brav gearbeitet hat, wird "Fortimel"(=fl. Nahrungsmittel, 1Flascherl/tgl., ca. Euro 3,60)auf Kassenkosten nicht bewilligt(wobei sich der Kassenpreis um ca.25% gegenüber dem Apothekenendpreis reduziert - also auf Euro 2,83 ).
Und der soll verstehen warum wir Mrd. nach "Europa" transferieren und IHN unser Sozialsystem, in diesem Krankheitsfall, nicht unterstützt!
Naiv ausgedrückt- für alles gibt´s Geld, nur für unsere "eigenen" nicht.

Antworten Gast: yoshi1
30.09.2011 15:24
0 0

autsch, Rechtschreibfehler darf man behalten x)


Antworten Gast: na nu
30.09.2011 15:08
0 0

Re: Wo war denn eigentlich nun..

Widerlich, zum kotzen diese Brut

Gast: Gamsbart
30.09.2011 14:47
4 0

Parlament beschließt Aufstockung des Rettungsschirmes

Machen sie sich doch beim Volk nicht lächerlich meine Herrn Politiker was wollen Korruption,s verseuchte Individuen wie sie beschließen geben sie einfach zu das sie von Merkel und Sarkozy die Handlanger sind und sie nur noch die Hand aufhalten müssen zum ab zu kassieren ohne einen Finger krumm zu machen

12 0

Verrat an österreichischen Interessen

Ein grauenhafter Tag für alle Steuerzahler. Unglaublich, dass eine angeblich basisdemokratische Ratei wie die Grünen bei diesem Verrat mitspielt. Bei jedem Schmarrn eine Volksabstimmung verlangen, wo es aber um 30 Milliarden geht, ist sie plötzlich nicht mehr so wichtig. Diese Harakiri-Aktion werden unsere Kinder und Enkelkinder büßen.

Gast: jackson456
30.09.2011 14:38
2 0

Krank

Das sind fast 10% unseres BIPs! Das ist schon sehr krank was hier betrieben wird, allerdings glaube ich nicht dass es eine andere Möglichkeit gibt! Sollten wir Griechenland nicht unterstützen, sind die bisher gezahlten Milliarden weg und es könnte das nächste Land treffen! Unser Wirtschaftsprof hat immer gesagt:"Ab einer gewissen Schuldenhöhe bestimmt der Schuldner was zu passieren hat" Genauso wie die USA ihre Schulden an China niemals zurückzahlen kann, China aber keine Chance hat etwas dagegen zu tun! Krankes System!

Auch für Sie hier eine wissenschaftlich fundierte Alternative zu den Rettungsschirmen!

Bitte lesen Sie diesen Beitrag durch! Viel Vergnügen - ein zweifelhaftes allerdings, wenn man die Diskussion um die Rettungsschirme betrachtet!

Und die Bedingungen bei den ganzen Rettungsschirmen, hat schon im Vorjahr Ackermann und Sarkozy für die französischen Banken vorgegeben: Es muss Rettungsschirme geben - koste es was es wolle!

Die "Rettungsschirmpolitik" wurde vor allem für die Banken geschaffen: Nur wurde nichts gerettet.

Weder Griechenland, noch der EURO und jetzt kommt die "Komik" an den Maßnahmen: Auch nicht die Banken selbst!

In diesem Sinn ist der Beitrag sehr erhellend.

Gast: EFF EFF
30.09.2011 14:28
1 0

Die Banken haben sich verzockt.

Wenn griechische Banken so überlebenswichtig für osteuropäische Länder sind, warum werden diese Geschäftsfelder denn nicht ausgelagert und die Banken abgewickelt ?

Gast: der_gast3
30.09.2011 14:26
10 0

Haltet

euch fest,es wird euch nichts helfen, ihr Faymanns,Spindeleggers,Kopfs und Konsorten,die nächste Wahl wird euch davonblasen wie der Herbstwind die Blätter.

Re: Haltet

Wollen wirs hoffen!

Re: Haltet

Hoffentlich!

Hobbyökonom