Aus Protest gegen Massenentlassungen haben am Mittwoch die größten Gewerkschaften Griechenlands umfangreiche Streiks begonnen. Dabei kam es in Athen zu Ausschreitungen. Eine kleine Gruppe Jugendlicher begann auf dem zentralen Syntagma-Platz, Steine zu werfen.
Die Demonstranten werfen der Regierung bei einer Kundgebung in Athen vor, nicht entschieden genug gegen Steuerhinterziehung vorzugehen. In den Augen der Griechen habe die Führung des Landes das richtige Ziel aus den Augen verloren.
«Niemand weiss, was los ist. Jeden Tag sagen sie etwas anderes. Es ist alles so unklar», ist das Echo der Bevölkerung «Ich weiss nicht, wo das alles hinführen soll.»
Der Protest in Athen richtete sich auch gegen die internationalen Gläubiger Griechenlands. Es sei fraglich, ob die harten Sparmassnahmen sich auf lange Sicht wirklich auszahlten, hiess es aus den Reihen der Demonstranten. Das Land hat nach offiziellen Angaben noch Geld bis Mitte November, danach droht die Staatspleite.