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EFSF-Abstimmung in der Slowakei: Regierung droht Aus

11.10.2011 | 14:58 |   (DiePresse.com)

Premierministerin Radicova verknüpft die heutige Abstimmung über die Erweiterung des Euro-Schutzschirms mit der Vertrauensfrage. Tritt die Regierung zurück, sorgen die Sozialdemokraten für die fehlenden Ja-Stimmen.

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Mitten in der zugespitzten Schuldenkrise schaut Europa voller Spannung auf die Slowakei. Das Parlament in Bratislava stimmt heute als letztes Euro-Land über die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF ab. Es droht ein Nein und damit auch ein vorzeitiges Ende der Regierung. Premierministerin Iveta Radicova will die Abstimmung nämlich mit der Vertrauensfrage verbinden.

Die neoliberale zweitstärkste Regierungspartei SaS von Parlamentspräsident Richard Sulik habe ein letztes Kompromissangebot abgelehnt, zu einer gemeinsamen Mehrheit zu kommen, erklärte Radicova. "Es ist für einen slowakischen Premier inakzeptabel, eine Isolierung der Slowakei zu erlauben. Ich bedauere, dass der Koalitionspartner das Angebot für einen möglichen Kompromiss nicht akzeptiert hat", sagte die Regierungschefin am Dienstag. Auch die sozialdemokratische Opposition (Smer) kündigte an, die EFSF-Ausweitung nicht zu unterstützen. 

Sozialdemokraten: "Warten wir ab, was passiert"

Der Euro-Rettungsschirm könnte in einem zweiten Anlauf trotzdem vom Parlament beschlossen werden. Der sozialdemokratische Oppositionsführer und Ex-Premier Robert Fico hatte schon früher seine Zustimmung zur EFSF-Erweiterung mit einem Rücktritt der Regierung verknüpft. "Warten wir ab, was passiert", sagte er am Dienstag.

Der slowakische Finanzminister Ivan Miklos gab sich am Dienstag zuversichtlich. Es werde "so oder so" zur Zustimmung kommen - und zwar noch bis Ende der Woche.

Sitzung unterbrochen

Die Slowakei ist das letzte Land der Eurozone, in dem das Parlament der EFSF-Erweiterung noch zustimmen muss. Die parlamentarische Debatte darüber läuft 13 Uhr angesetzt. Diese wurde am Dienstag gleich nach Beginn wieder für Beratungen einzelner Ausschüsse unterbrochen.

Damit der erweiterte Rettungsschirm EFSF wirksam werden kann, müssen alle 17 Euro-Länder zustimmen. Er soll das in Aussicht gestellte Kreditvolumen für angeschlagene Euro-Staaten auf effektiv 440 Milliarden Euro erhöhen.

Umfrage: Knappe Mehrheit für Erweiterung

Laut einer aktuellen Umfrage der Boulevardzeitung "Plus 1 den" ist übrigens eine knappe Mehrheit von 45 Prozent für die EFSF-Erweiterung. Nur 36 Prozent der Slowaken stimmten dagegen. Eine ähnliche Umfrage im September war aber zum gegenteiligen Ergebnis gekommen.

Österreich hatte Ende September der Erweiterung im Nationalrat zugestimmt. Damit wurde die die Haftungsverpflichtung Österreichs von 12,2 auf 21,6 Milliarden angehoben. Dazu kommen noch Kosten und Zinsen, die sich nach aktueller Schätzung auf bis zu 7,1 Mrd. Euro belaufen könnten, in Summe also 28,7 Milliarden Euro, für die Österreich gerade steht.

Vorsorglich wurde die Absicherung des EFSF so berechnet, dass auch ohne einen Beitrag Griechenlands, Irlands und Portugals die volle Kredit-Summe zusammen käme. Anders als bisher darf der EFSF künftig Kredite am Primärmarkt, also direkt von Staaten kaufen - genauso wie der ab 2013 geplante permanente Rettungsschirm ESM. Mit diesem neuen Instrument können die Rettungsschirme eine Art Starthilfe leisten, wenn sie sich an einer neuen Anleihe-Ausgabe des Landes beteiligen, das an die Kapitalmärkte zurückkehrt.

Was ist, wenn die Slowakei der EFSF-Erweiterung nicht zustimmt?
Der Rettungsschirm würde vorerst weiter in der Form bestehen, in der er im Juni 2010 verabschiedet wurde. Die Erweiterung scheitert aber nicht automatisch, denn es gibt zwei alternative Möglichkeiten: Entweder einigen sich die anderen 16 Euro-Staaten darauf, den Anteil der Slowakei zu übernehmen - oder die geplante Garantiesumme verringert sich um den slowakischen Beitrag von 3,5 Mrd. Euro.

(Ag.)

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307 Kommentare
 
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Re: Falschinformation!

in einer eu, die sich an ihre eigenen grundsätze hält, wäre ihnen recht zu geben, aber leider hat die vergangenheit bewiesen, dass die grundsätze das papier nicht wert sind, auf dem sie stehen...

Re: Re: Falschinformation!

Jaja, sie haben schon Recht, die EU wird sich einen Weg suchen, .... Aber die Presse soll den Politikern nicht den Weg ebnen indem sie so tut, als wäre das nicht der Bruch eines Grundsatzes, wenn keine Einstimmigkeit herrscht.

Genau diesen Bruch von Grundsätzen sollte man aufzeigen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Reflector
11.10.2011 13:54
1 0

Re: Re: Re: Falschinformation!


Prinzipiell ist Ihnen natürlich Recht zu geben.

Aber diese Brut an Verbrechern hat bereits sämtliche Prinzipien über Bord geworfen, denn ansonsten wären wir nicht in diesem Drama wo wir heute eben sind.

Re: Re: Re: Falschinformation!

da haben sie recht! eigentlich sollte ein ungeheurer aufschrei durch die gesamte presse in ganz europa gehen.

Re: Falschinformation!

nicht so streng, sie verlangen von unserem aussenmini etwas zu viel an kompetenz ;-))

Re: Re: Falschinformation!

Ich sag mal so:
In Zeitungen wie "Österreich" oder "Heute" wär's ok, die kennen sich halt nicht aus, aber bei der Presse ist so eine Falschmeldung schon ein bisschen peinlich :-)

Gast: smilefile
11.10.2011 12:01
6 0

Ich kann nur schreiben....



Merkozy ist nicht Europa!!!

Gast: Gastlein...
11.10.2011 11:53
1 0

Volksabstimmung Europaweit bindend

überschrift sagt alles aus!

Gast: Franz321
11.10.2011 11:53
13 0

Interessant wie still und leise in Ö abgestimmt wurde...

Das wurde hier bei uns nur sehr unterschwellig berichtet.. Dabei sollte ein Gesetz, dass mglw mit 28Mrd an Kosten verbunden ist (10% BIP) doch ein wenig genauer bei Berichterstattung berücksichtigt werden....

Antworten Gast: Die Demokratie
11.10.2011 13:25
2 0

Re: Interessant wie still und leise in Ö abgestimmt wurde...

Wir Bürger werden durch Politdarsteller ohnhin konstant entmündigt.

Diese Politschausspieler fühlen sich besonders mächtig, wenn sie der Bevölkerung Informationen vorenthalten und über die Bürger hinweg entscheiden.


Ursache - Wirkung

Die Menschheit wird jetzt ein neues Phänomen kennen lernen:
cause: global corruption, global Snowball
effect FX: global revolution, global avalanche
Dieser Effekt ist nicht nur metaphorisch gemeint.
Sondern auch physikalisch

Ein Schneeball der immer grösser wird (globale Korruption)
kracht gegen ein Hindernis (Gerechtigkeit), diese Erschütterung löst
die Lawine (globale revolution) aus.

In der Slowakei gibt es keine Sozialdemokraten

Es gibt nur (immer noch) politisch aktive ex KP-Mitglieder.

Mut kann man nicht kaufen

Jetzt hat die dunkle Seite der Macht auch den Parlamentariern in unserem Nachbarland ferngezündete Sprengsätze in die Hodensäcke implantiert.

Hoffnung

Heute ist der Tag der großen Hoffnung. Hoffentlich fallen Sulik und seine Anhänger und Sympathisanten nicht um und beharren auf ihrem NEIN zu den habgierigen, machtgeilen und vor Freunderlwirtschaft strotzenden EU-Politikern und -Granden!

Gast: zensuriert doch mal wen anderen
11.10.2011 11:31
13 1

alle euroländer

haben sich von merkel/sarkozy um den finger wickeln lassen. alle, nicht alle! ein kleines land im herzen europas (leider nicht österreich) leistet tapfer widerstand gegen den geldvernichtungswahnsinn namens EFSF. Danke Slowakei und weiter so! Europa braucht Regierungen, die nicht unreflektiert jeden Schwachsinn, der von Angela (Rückgrad wie ein Gartenschlauch in der Sonne) Merkel und Nicholas (wenn ich groß bin werd ich Kaiser von Europa) Sarkozy vorgegeben wird, abnicken. Die europäischen Steuerzahler danken es euch!

Gast: roter socken
11.10.2011 11:30
0 0

vielleicht hilfts der sk

meine r ansicht nach ist vieles in der
slowakei also hauptstadt und land sehr merkwürdig-
einerseits schneller reichtum
und andererseits viele arme - und jetzt
wos gerade so gut anläuft eine
totalverweigerung die ich verstehen kann
weil punkto infrastruktur und kosten für verwaltung und politik als einziges eu land konkurenzfähig sowie wenig verschuldet!
da passens halt nicht zu uns aber
deshalb wieder die besten(sk) scheitern zu lassen
finde ich wie oberhalb schon merkwürdig-
eine verkehrte welt die eu.?schluchz.


Gast: GluckGluck
11.10.2011 11:20
15 2

Das hätte ich mir nie erwartet,

dass ich mal auf eine Entscheidung der Slowaken hoffen muss, um unser Geld zu retten...

1 4

Re: Das hätte ich mir nie erwartet,

retten?
sie glauben das läuft so: Griechenland geht pleite, naja deren Problem, der Euro wankt, uns Wurscht Druck ma halt Schilling. sind die Seen und Berge nicht schön in Österreich.

Antworten Antworten Gast: frage mal nur
11.10.2011 13:38
1 0

ab wann hat der Euro Ihrer Meinung zu wanken begonnen?

Liebe(r) hw007,

eine Frage:
ab wann hat der Euro Ihrer Meinung zu wanken begonnen?

mögliche Antworten

1) eigentlich schon in dem Moment indem die Eurozone zu schnell gewachsen ist, zu viele Staaten mit zu unterschiedlichen Wirtschaften zu schnell in die Eurozone aufgenommen wurden.

2) in der Bankenkrise, als man Banken gerettet hat (Anmerkung: Banken sind nicht der Euro. Banken verwenden u.a. den Euro in der Eurozone, aber sie sind nicht der Euro. Man hätte Banken früh pleite gehen lassen sollen oder noch besser nie "Too big too fail" werden lassen sollen)

3) Als die EZB die Verbindlichkeiten der Banken übernommen hat (sehe noch immer keinen Grund, warum eine Zentralbank als Hüterin der Währung dies machen muss)

4) mögliche Griechenlandpleite. Die Griechen waren Schuld.

Übrigens: An Ihrer Antwort kann man Ihr Mitdenken sehr gut messen.


0 0

Re: ab wann hat der Euro Ihrer Meinung zu wanken begonnen?

Der Euro hat schon im Grundkonzept der EU gewankt, weil eine politische Union von vielfältigen Nationalstaaten ohne wirtschaftliche Union nicht möglich ist. Sie wäre es villeicht, wenn die Konvergenzkriterien eisern eingehalten worden wären. Das wurden Sie nicht, der Rest ist bekannt...

0 0

Re: Re: Das hätte ich mir nie erwartet,

bist Du Einer der sogar heute, wo alle Nachteile bekannt sind, diese EU bei Volksabstimmungen auch befürworten ?!

0 1

Re: Re: Re: Das hätte ich mir nie erwartet,

Wo wäre denn Österreich ohne die EU? Schon einmal in die Statistik Austria geschaut, wie viel Österreich mit der EU verdient hat? Ganz abgesehen davon, dass beispielsweise das exportorientierte Unternehmen in dem ich arbeite ohne EU-Herkunftszeugnis und dem damit verbundenen freien Warenverkehr schon längst seine Produktion abgesiedelt hätte, wie viele andere exportorientierte Unternehmen auch....Vielleicht würden wir dann unser Geld verdienen indem wir auf Almen für Touristen jodeln...

Der Euro müsste nicht wanken,

wenn er nicht durrch die vielen vergeblichen Versuchen, Griechenland zu "retten" aufgeweicht worden wäre.

Griechenland ist bankrott, jeder weitere "Rettungsversuch" ist im Prinzip Konkursverschleppung.

Gast: Bednar1
11.10.2011 11:19
15 2

MUT

Nur Mut, liebe Nachbarn! Rettet uns mit eurem NEIN vor diesen habgierigen und schmarotzenden Politikern und EU / EURO - Lobbyisten!!!!!!

Gast: check
11.10.2011 11:18
8 1

Jetzt arbeitet die Maschinerie gewaltig, um den einzigen zurechnungsfähigen europäischen Politiker, Sulik, auszutricksen


"Umfragen" werden veröffentlicht und plötzlich gibt es mehr Befürworter.

"Vertrauensfragen" werden gestelt um damit zu erpressen.

Und die großen "Brüderparteien" kommen mit Angeboten und Drohungen!

Den anderen europäischen "Retter-Staaten" geht es doch gar nicht mehr um das slowakische Geld. Sondern es geht darum, dass die Slowakei mit ihrer einsamen Entscheidung die irrwitzige Dummheit der europäischen "Elite" offen darlegt!
Und alles, alles kann man einem Dummen sagen, nur nicht dass er dumm ist. Dann wird er böse!

Darum darf es keinen geben, der später, wenn der Euro zusammenfällt und ALLE europäischen Politiker engelsblickend "ja nicht geaht haben dass dieser Schuldenschirm schädlich war" bereits vorher klüger war.

4 1

Re: Jetzt arbeitet die Maschinerie gewaltig, um den einzigen zurechnungsfähigen europäischen Politiker, Sulik, auszutricksen

Man wird halt abstimmen bis das gewünschte Ergebnis da ist!

Wenn notwendig, wird auch Geld zu einen Umschwung in der Meinungsbildung der Abgeordneten führen, ist ja nicht neu.

Der Euro und die EU in dieser Form ist längst Geschichte, wahrhaben will das aber keiner!

0 1

Re: Re: Jetzt arbeitet die Maschinerie gewaltig, um den einzigen zurechnungsfähigen europäischen Politiker, Sulik, auszutricksen

Was niemand wahrhaben will ist, dass die einzelenen europäischen Länder ohne EU sowieso Geschichte wären...Zerbröselt in den Fängen von Finanzspekulatoren...

Gast: smilefile
11.10.2011 11:16
3 0

Mit Berechtigung,...ehrlich, welches Vertrauen meinen die,....

Die Stadt Linz steuert immer mehr auf ein Mega-Finanzdebakel zu. Ein 2007 mit der Bawag abgeschlossener Swap zur Absicherung eines Franken-Kredits über 195 Millionen € wird mit jedem Tag mehr zum millionenschweren Verlustgeschäft für Bürgermeister Franz Dobusch und Finanzstadtrat Johann Mayr (beide SP). Der ominöse Swap 4175 besagt kurz gefasst, dass die Stadt bei einem Franken-Euro-Verhältnis von 1,54 bis 2017 jeweils zweimal jährlich 0,07 Prozent der Kreditsumme an Zinsen zu bezahlen hat. Ist der Franken schwächer, zahlt die Bawag an die Stadt, ist er stärker, zahlt die Stadt an die Bawag. Nachdem der Franken seit 2010 steigt, musste Linz 15,9 Millionen € an Zinsen zahlen. Weitere 14 Millionen € wurden heuer im Frühjahr fällig. Nach dem dramatischen Kursanstieg der vergangenen Tage wären für die nächste, im Oktober 2011 fällige Tranche, bereits 45 Millionen fällig. Hochgerechnet auf 2017 müsste Linz nach heutigem Stand fast 600 Millionen € für die Absicherung zahlen - mehr als dreimal so viel als die eigentliche Kreditsumme. Das entspricht fast dem gesamten Jahresbudget 2011 in Höhe von 622 Millionen €.

0 0

Re: Mit Berechtigung,...ehrlich, welches Vertrauen meinen die,....

verstehen, sie nicht?
"die Krone" hat gegen den Euro geblasen, als muss das Volk dem Folge leisten.
was die Linzer da gemacht haben versteht doch keiner, das ist kein gutes Thema zum schreiben.
das Feindbild Euro und eurofighter hat man Jahre lang mühsam aufgebaut, sowas schenkt man doch nicht her.

Antworten Gast: Ha
11.10.2011 11:44
1 0

Re: Mit Berechtigung,...ehrlich, welches Vertrauen meinen die,....

Gibts da eigentlich schon (ergänzende) Strafanzeigen? Spekulation ( Swapsgeschäfte) ist einer Kommune völlig untersagt (bzw. gibt es dazu keinerlei gestliche Ermächtigung) und haftet wohl der Stadtamtdsdirektor bzw. der Finanzdirektor, neben dem beschließenden Organ.

Gast: Bednar1
11.10.2011 11:16
2 0

MUT

Nur Mut, liebe Nachbarn! Rettet uns mit eurem NEIN vor diesen habgierigen und schmarotzenden Politikern und EU / EURO - Lobbyisten!!!!!!

Gast: Eso-Vergelter
11.10.2011 11:10
1 1

Griechenland

Das ist das Größte, das es je gegeben hat: Computer sind bald 100-mal billiger, als früher (indischer Tablet-Computer "Aakash"). Zudem wächst die Macht der Naturheilkunde explosionsartig. Z. B. können Krampfadern ohne Operation ZERSTÖRT werden; nämlich mit der Linser-Methode. Nicht-grüne Ökos setzen sich durch. Griechenland soll aus der €urozone ausgeschlossen werden. Und es sollen zunehmend regionale Gelder mit Umlaufgebühr eingeführt werden.

Gast: Blankenstein Husar
11.10.2011 10:46
11 1

Wie in Irland...

Erpressungen,
Manipulationen,
"Verhandlungen"

...und dann so lange "Abstimmungen" bis den EU-Falotten das Ergebnis paßt...

Gast: Hans im Glück
11.10.2011 10:38
19 0

So oft würfeln bis es passt...

das ist nicht Demokratisch.

Das ist das wahre Gesicht der EU.

Beim EU-Vertrag hat man auch alle Tricks angewendet um das erwünschte Ergebnis zu bekommen.

Die EU-Brüderschaft setzt sich über die Wünsche und Ängste der Bevölkerung hinweg.

Das ist nicht gut für Europa.
Die Bevölkerung ist nicht dumm. Die EU sollte auf die Bürger hören, weil wer nicht hören will der muss bald was fühlen.

Antworten Gast: Jochen Rind
11.10.2011 13:20
0 0

Re: So oft würfeln bis es passt...

Die EU ist m.E. nicht UNdemokratisch, sondern ANTIDEMOKRATISCH!

Dass die EU nicht demokratisch ist (die gesetzgebende Instanz EU-Komission ist nicht vom Volk gewählt, man kann sie weder wählen, noch abwählen) ist nicht etwa ein "ungewollter Umstand", sondern er ist gewollt.

Die Leute, die die EU erschaffen haben, waren keine Demokraten. Sie standen nicht für Demokratie. Diese Leute sind der Ansicht, daß die Bevölkerung blöd ist und die klügeren "Führer" der EU über die Bevölkerung bestimmen müssen.

Monnet war kein Demokrat. Er war ein Antidemokrat und hat die Demokratie gehasst.

Wäre die EU demokratisch gesinnt, dann würde es jetzt keinen EU-Vertrag (= umbenannte EU-Verfassung) geben, denn diese wurde vom Volk abgelehnt.

0 3

Re: So oft würfeln bis es passt...

demokratisch ist aber auch nicht, wenn eine Minderheit in einem kleinststaat über Europa bestimmt.
es paßt vielleicht in ihrem Kram, aber demokratisch ist das nicht.

Antworten Antworten Gast: Hudriwudri
11.10.2011 12:28
2 0

Re: Re: So oft würfeln bis es passt...

Die bestimmen nur ueber ihr eigenes Saeckel, den Groessenwahn, ueber ganz Europa zu bestimmen, ueberlassen sie anderen.


Re: Wir zahlen und die Griechen kaufen sich dafür Panzer?

Die müssen sich doch gegen die libysche Invasion schützen! Und das geht am besten, wenn man an der Südküste von Kreta alle 500 m einen Panzer aufstellt welche auf alles schießt, was sich irgendwie bewegt.

Und seien es auch nur die letzten Delfine.

Gast: Bürger1
11.10.2011 10:11
20 2

Mut, liebe Nachbarn!

Ich kann unseren lieben Nachbarn nur Mut wünschen, sich gegen den wahnsinnigen europäischen Mainstream zu stellen und mit einem klaren nein abzustimmen.

mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

es fehlt ja nur noch die forderung, sulik schon zu lebzeiten selig zu sprechen.

was ein im vergleich zum rettungsschirm-volumen lächerlich geringer ausfall bedeutet, hat man gestern am fall erstebank gesehen:
*ein kurssturz (der auch für leute ohne deren aktien auswirkungen hat, da bankaktien in jedem abfertigungs- oder pensionsvorsorgekonto stecken)
*ein zinseinnahmenausfall für den staat, da bei verlusten nichts für die staatshilfen gezahlt werden muss.
*ein steuerausfall, da nur für gewinne aber nicht für verluste steuern gezahlt werden.

wer schon kein verständnis für volkswirtschaft hat, dem sollte doch wenigstens die augen aufgehen, wenn es an die eigene börse geht.

doch nein, die augen fest geschlossen. und in diesem zustand lässt man solche leute auch noch wählen....verantwortungslos!

Antworten Gast: G 100
11.10.2011 12:45
1 0

Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

Zahlungsausfall für den Staat? Das stimmt nicht! Treichl sagte im Interview, dass der Staat seine Zinsen erhält. Bis jetzt hat die Erste alle Zinsen an den österreichischen Staat gezahlt. Die Banken in Österreich sind anscheinend das Feindbild obwohl die Erste und andere sich hauptsächlich dem traditionellen Bankengeschäft verpflichtet fühlen und auch umsetzen. Die wahren Spekulanten sitzen wo anders. Diese ganzen Probleme resultieren unter anderem auch daher, dass wenige alles Vermögen in Händen halten und es zu Lasten der Bevölkerungen arbeiten (spekulieren) lassen. Dazu gehören Investmentbanken, Hedgefonds etc. Das geht so weit dass Leute verhungern müssen weil sie sich die durch die Spekulation verteuerten Lebensmittel nicht mehr leisten können. Was für eine Welt von habgierigen und dem Mammon hinterherjagenden Menschen. Hier fehlt jede Moral und Ethik!

Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

"..dass wenige alles Vermögen in Händen halten und es zu Lasten der Bevölkerungen arbeiten (spekulieren) lassen. Dazu gehören Investmentbanken, Hedgefonds etc."

ich stimme ihnen zu, dass in diesem bereich die wurzel zu suchen ist.

aber bez. "wenige" muss ich widersprechen.
dieser spekulative sektor finanziert sich nicht in großem maß durch die gelder der superreichen. diese sind zumeist sehr konservative anleger und schielen nicht auf kurzfristige renditen.
das allermeiste geld kommt von uns!

direkt oder indirekt: sparbuch, abfertigungskasse, pensionsvorsorge, ...
wer von uns bekommt keine großen augen, wenn ein investment eine deutlich höhere rendite verspricht als eine andere? so ergeht es natürlich auch den von uns beauftragten fondsmanagern.

Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

Ist nicht leicht zu erklären, dass bei einer Insovenz Griechenlands alle Menschen Geld verlieren. Jeder der auch nur einen Euro irgendwo liegen hat, erleidet Verluste.

Mir scheint auch, dass nur wenige in diesem Forum erkennen, dass die Dinge ja alle zusammen hängen.

Die Ungarn haben die Blödheiten des Herrn Orban bejubelt, und müssen bereits jetzt bitter dafür bezahlen.


1 0

Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

wenn man nichts hat kann man nix verlieren. und dann brauchen andere auch nix. so könnte ich mir viele postings erklären.
verstehen sie Jetzt die Gefahr, wenn viele nix haben? was tut man aber weiterhin: man raubt den Mittelstand.

Antworten Gast: GluckGluck
11.10.2011 11:22
8 2

Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

Menschen, die denken wie Sie, sind schuld an der derzeitigen Situation- schämen sollten sie sich.

Wenn eine Bank nicht rechnen und wirtschaften kann, hat sie keine Daseinsberechtigung. Punkt.

Antworten Antworten Gast: Jochen Rind
11.10.2011 13:25
1 0

Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

Die Banken gehen ja GENAU DESHALB ein so hohes Risiko ein, weil sie wissen, daß sie gerettet werden, wenn die Sache schief geht "too big to fail".

Wenn die Verluste der Banken immer durch den Steuerzahler ausgeglichen werden, wenn sie sich verzocken, dann wird es auch nie einen "Lerneffekt" bzw. ein Überdenken des Handelns der Banker geben.

Würden die Banken wissen, daß man sie im Falle des Falles nicht retten würde, sondern Pleite gehen lassen würde, dann würden sie niemals ein so hohes Risiko eingehen.

Es ist eigentlich ein unsäglicher Skandal, daß Banken Regierungen erpressen können und diese ihnen ihre Verluste ersetzen.

0 0

Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

kennen sie das Wesen einer Bilanz?

Antworten Antworten Antworten Gast: Reflector
11.10.2011 14:03
0 0

An diesem Wesen kann aber derzeit niemand genesen


schon gar nicht wenn diese aus einer Bank kommt.

Antworten Antworten Antworten Gast: GluckGluck
11.10.2011 12:13
2 0

Re: Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

Ich schon, im Gegensatz zu den letzten vier WU- Wappler- Generationen...

Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

>*ein zinseinnahmenausfall für den staat, da bei verlusten
>nichts für die staatshilfen gezahlt werden muss.

Es müßte zwar nicht gezahlt werden, wird aber freiwilligerweise dennoch.

 
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