Barroso fordert Athen-Hilfe von Nicht-Euro-Ländern

11.10.2011 | 06:46 |   (DiePresse.com)

Kommissionspräsident Barroso fordert alle EU-Staaten auf, sich an der Hilfe für Griechenland zu beteiligen.

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Der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, hat sich dafür ausgesprochen, dass alle EU-Staaten sich nach Möglichkeit an der Rettung Griechenlands beteiligen sollten, auch wenn sie nicht Mitglieder der Euro-Zone seien. "Ich würde mir wünschen, dass alle Länder Unterstützung leisten, wenn sie die finanziellen Möglichkeiten dazu haben", sagte Barroso der "Bild"-Zeitung. Dies läge auch in ihrem eigenen Interesse. "Wenn der Euro wankt, bringt das alle Länder in Schwierigkeiten - auch die mit eigener Währung."

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Mögliche finanzielle Folgen für Deutschland durch die im Rahmen der Rettungspakete eingegangenen Bürgschaften für Griechenland und andere Schuldenstaaten hält der EU-Kommissionspräsident für "verkraftbar". Es könne sein, dass Deutschland "als größte Wirtschaft Europas auch im eigenen Interesse für den Erhalt des Euro, unserer Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze Solidarität üben" müsse, sagte Barroso dem Blatt. "Aber das ist verkraftbar im Vergleich zu dem, was uns blühen würde, wenn der Euro auseinanderbricht."

Barroso wies darauf hin, dass Deutschland durch die Kredite und Garantien für Euro-Schuldenstaaten bisher kein Geld verloren habe. Trotzdem verstehe er die Sorgen der deutschen Steuerzahler. "Aber man muss auch sagen, dass Deutschland als größte Volkswirtschaft Europas am meisten vom Euro profitiert.".

(APA)

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26 Kommentare
 
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Trotzdem ...

... werden immer noch diejenigen Parteien gewählt, die für den Rettungsschirm und den Verbleib in der EURO-Zone sind.

Endlich wird klar gesagt,

... dass diejenigen Länder, die sich nicht am EURO beteiligen, nichts zahlen müssen.
Großbritannien zahlt also nicht nur nichts, sondern versorgt uns außerdem mit guten Ratschlägen.
Das haben wir uns auch verdient. Unterwürfig wie wir sind.

Gast: PeterX
11.10.2011 18:18
3

Barroso fordert Athen-Hilfe von Nicht-Euro-Ländern

Wie bei den Banken- da darf auch jeder in deren geschaffenen Bankenkrise mitzahlen und haften auch wenn man keinen Kredit bei diesen laufen hat.

Einfach unverschämt!

Gast: Gast2000
11.10.2011 18:18
0

aha!

Jetzt weiß ich es endlich! Frage mich schon die längste Zeit, ob auch nenneswerte Solidarbeiträge für Schutzschirm, Griechenland und Co von den Nicht-Euro Ländern der EU eingehoben werden. Also ich bin absolut kein Barroso-Fan, aber die Idee finde ich sehr gut. Euro hin oder her, die gehen auch mit ihren eigenen Währungen baden, wenn wir schon untergegangen sind.....

Kommentar?

Kein Kommentar.

Diese Idee kann nicht einmal der beste Satiriker noch übertreffen. Ob er überhaupt jemals selbst mitbekommt, was er hier von sich gegeben hat?

Gast: Demokratiefreund
11.10.2011 16:52
0

Nigel Farage zu Barroso: You have a 100% record of being wrong

Interessantes Video einer guten Rede

http://www.youtube.com/watch?v=cZBEPJTXYyw

Jetzt vollkommen Übergeschnappt

Was noch fehlt ist ein Aufruf an Länder in Zentralafrika den Griechen zu helfen.

Gast: xi-berger
11.10.2011 14:59
5

Unfähigkeit

Früher musste man in solchen Fällen ins Gulag,
heute wird man nach Brüssel "befördert".

Gast: Ironische Ironie
11.10.2011 14:49
7

Barroso fordert Athen-Hilfe von Nicht-Euro-Ländern

Irgendwann (ungefähr Bankenrettungsschirm #7) schnorrt, ahm bittet Barroso auch

Tadschikistan
Niger
Malawi
Eritrea
Guinea-Bissau
Liberia
Sierra Leone
Burundi
Äthiopien
Demokratische Republik Kongo

um finanzielle Mithilfe.

Re: Barroso fordert Athen-Hilfe von Nicht-Euro-Ländern

Barroso fordert die Hilfe "nur" von den 10 Nichteuro-EU-Staten; z.B. GB.
Also aufmerksamer lesen.

Trotzdem halte ich Barroso für einen nicht besonders fähigen Politiker, der mit der EURO-Rettung auf dem falschen Weg ist.

Sein Weg und der der meisten Politiker
führt zu Inflation und wird uns alle ziemlich ärmer machen.

Antworten Antworten Gast: Ironische Ironie
11.10.2011 16:37
2

Re: Re: Barroso fordert Athen-Hilfe von Nicht-Euro-Ländern

Es war bewusst überspitzt gemeint, da diese genannten Länder die ärmsten Länder der Welt sind.

Barrosos Weg und der der meisten Politiker
führt zu Inflation und wird uns alle ziemlich ärmer machen - stimme ich zu.


Gast: speculator
11.10.2011 14:23
1

EU ist mehr als Wirtschaft

Was da so alles herauskommt aus den geschätzten Mitbürgern. Raus aus der EU etc.
Die EU ist nicht nur eine Wirtschafts- sondern auch eine Wertegemeinschaft. Gewiss, man hat Fehler begangen, z.B: Griechenland aufzunehmen, als alle wussten, dass die Wirtschaftsdaten falsch sind. Heute zahlen wir alle dafür, wörtlich. Trotzdem : Die EU ist unersetzlich, denn die Alternative wäre, gerade in wirtschaftlichen Turbulenzzeiten, steigender Extremismus von links und rechts, letzterer kann die EU schwächen mit unabsehbaren Konsequenzen. Überall ist Rechtsnationalismus im Vormarsch, der nicht nur in OSt- und Südosteuropa zu Konflikten führen kann. Auch Belgien kann zerfallen, flämische Sezessionisten sind dazu jederzeit bereit.
Klar, dass auch die Politiker ihre eigenen Konsequenzen ziehen müssen. Doch wer die EU wegwill, hat keine Ahnung, was er fordert.

Re: EU ist mehr als Wirtschaft

die 'werte' unter denen den europäern die EU verkauft wurde hat schon lange nichts mehr mit der real politik zu tun.

Gast: Hansi Hüpfer
11.10.2011 13:55
3

Sonnenstich in Portugal?

Dieser feiste Altkommunist sollte seine "Entschädigung" und die Gehälter der Micropäpste um ihn herum nach Athen schicken.

Ein Witz ;-)

Welches nicht Euro Land soll denn so blöd sein und für Griechenland mit den Kopf hinhalten?

Goldman Sachs

hat eine Marktkapitalisation von 53 Milliarden USD. Dieses Geld sollte für die Rettung Griechenlands eingesetzt werden. Immerhin sind beide langjährige Freunde.

dr ist ja Lustig der

Genosse, vor allem als ehemaliger Mao-Anhänger und Chef einer solchen Partei sagt er jetzt Europa was zu tun ist. Ich muss hier ein Posting past/copy
hineinstellen welches wirklich genial formuliert ist!@makaberich: "Mit der EU haben sich (direkt oder indirekt) gewählte eine Organisation geschaffen, die von ihnen bestückt wird und der sie Aufgaben übertragen, die die Gewählten exekutieren müssen. Somit kann eine Diktatur errichtet werden, die sich jedweder direkten oder indirekten Wahl entzieht und deren Proponenten Beschlüsse fassen können, die Parlamenten nur noch formal vorgelegt werden (also keinem Parlament mehr vorgelegt werden müssen).Das nennt man gemeinhin Diktatur, auch wenn es demokratisch verbrämt wird (z.B. durch ein kompetenzenloses EU-Parlament).Aus meiner Sicht hatte kein Monarch der letzten 500 Jahre eine derartige Machtfülle wie heute die sogenannten demokratischen Regierungen. Und keine demokratische Regierung hatte je soviel Macht wie die EU.Wer für Demokratie ist, muss die EU zerschlagen. Sie ist ein undemokratisches, absolutistisches Gebilde, auf dessen Handlungen der Bürger keinen Einfluss mehr hat.
Ja, das nennt man gemeinhin eine Diktatur."

Gast: MAMALEONE
11.10.2011 11:16
0

SPINNER

Die Drogen hätte ich auch gerne......;-)

José Manuel Durão Barroso,

wie wär´s wenn die Portugiesen, Ihre Landsleute, ordentlich einzahlen würden
ah
des geht jo ned, weil´s pleite sind.
Irrwitz pur
anscheinend schaffen in der EU die Negeranten an, nicht die Zahler

Gast: Biersauer
11.10.2011 10:03
3

Mit dem roten Barroso gehts in die EUDSSR!

Die Vorteile einstreifen und die Verluste vergesellschaften und die Bürger unterdrücken.
Nein, danke!

Antworten Gast: xi-berger
11.10.2011 13:41
1

Re: Mit dem roten Barroso gehts in die EUDSSR!

Barroso, das Schlimmste, was der EU und
Europa passieren konnte.

Der große Verlierer durch den Euro ist - und war schon vor der Krise - Deutschland/Österreich/Holland

Der Euro hat dazugeführt dass unsere Sparguthaben und Finanziellen mittel in die Südländer abgeflossen sind an statt sie bei uns zu investieren - in der falschen Hoffnung dass sie im Süden höhere Renditen bringen aber genauso sicher sind wie im D-Mark-Block.

Das war einer der Hauptgründe warum die deutsche Wirtschaft bald nach der Euro-Einführugn massiv ins trudeln kam.

Nur strenges Sparmaßnahmen und Härten gegen eigene Arbeitslose haben die deutsche Wirtschaft davor bewahrt schon einmal wegen dem Euro unter zugehen.

Und das alles während Barrosos Kommission zugesehn hat wie Griechenland die ganze EU betrügt.

Und jetzt wollen die wie Barroso, dass Deutschland noch einaml dieses Risiko auf sich nimmt nur damit die PIGS eben nicht sparen müssen

Deutschland/Österreich braucht den Euro nicht. Es ist mit der D-Mark gut gefahren und es ist heute weniger von Europa abhängig denn je weil die Weltwirtschaft ist global.

Gast: guesto
11.10.2011 09:25
2

ROFLMAO!

die werden ihm was husten...
die Briten haben ja schon gesagt, dass einfach die Deutschen mehr blechen sollen. und DK/SWE werden sich hüten, bei dem Irrwitz anzustreifen.

SEZESSION JETZT!

Hugh! Das ZK hat gesprochen!


die kommission hält ja keiner mehr aus

von wem werden die noch mal gewählt?
vom bürger?
nein, denn dann wären wir ja in einer demokratie

die kasplern werden vom minsiterrat gewählt, der keine demokratische legitimation hat, das parlament sagt dann hal noch alibihalber "ja" weil eh nur die wahl zwischen pest und cholera offen ist, und schon haben wir die bonzen oligarchie

barroso und seine chaostruppe gehören entmachtet, und griechenland gehört in die pleite geschickt, genau so wie all die anderen unfähigen versager (pigs+belgien) vorher sollte sich aber österreich endlich aus der eurozone verabschieden, um eine hyperinfaltion zu verhindern, wir brauchen wieder einen stabilen hartwährungsschilling, statt diesen infaltionspapieren

ach ja noch etwas:
deutschland hat nicht vom euro profitiert, sondern von einer konkurrenzfähigen wirtschaft, die sich die deutschen trotz technologiediebstahl durch die russen udn amerikaner, mühsam und über jahre aufgebaut haben, nicht der euro ist am wirtschaftlichen erfolg der deutschen schuld, sondern die gute wirtschaftspolitik, wenn der euro damit irgendetwas zu tun hätte, so stünde griechenland wohl auch besser da, das einnzige was dieses land jedoch hat sind arbeitslose,schulden,rezession, und ein enormes hadelsdefizit, da die industrie schlichtweg nicht wettbewersfähig ist

Gast: super
11.10.2011 06:56
5

dieser eitle, fette apparatschik...

es wird nur mehr erpresst und angst gemacht von diesem verein. es gibt auch sehr wohl andere lösungen. die welt geht nicht unter, wenn ein paar banken eingehen.

 
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