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Eurokrise: Europa fürchtet den großen Knall

11.10.2011 | 18:28 |  JAKOB ZIRM (Die Presse)

Ein Schuldenschnitt für Griechenland wird laut Aussagen von EU-Vertretern immer wahrscheinlicher. Das erwartete Ausmaß in Höhe von knapp 200 Milliarden Euro würde die Krise wieder zu den Banken verlagern.

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Wien. War es, um die Abstimmung in der Slowakei über die Erweiterung des Euroschutzschirmes EFSF zu beeinflussen? Oder war es, um angesichts des letzten offiziellen Auftritts vor dem EU-Parlament noch einmal eine unbequeme Wahrheit auszusprechen? Auf jeden Fall kommentierte der scheidende EZB-Präsident, Jean-Claude Trichet, die europäische Währungskrise mit einer bis dato ungewohnten Schärfe. „Das ist eine Krise von systemischer Dimension. Sie muss daher auch mit entschiedenen Maßnahmen bewältigt werden“, sagte Trichet. Der EZB-Präsident ortete zudem eine „große Ansteckungsgefahr“, die erneut zu einer Finanzkrise samt darauffolgender Wirtschaftskrise führen könnte.

Eine dieser „entschiedenen Maßnahmen“ dürfte der in der Finanzbranche bereits seit Längerem erwartete „Haircut“ Griechenlands sein. Wie die Troika aus Vertretern von EU, EZB und internationalem Währungsfonds (IWF) am Dienstag in Athen bekannt gegeben hat, schafft es das Land nämlich trotz harter Sparpakete nicht, die Defizitziele für 2011 zu erreichen.

Durch zusätzliche Maßnahmen könnte Griechenland aber im kommenden Jahr „zurück in die Spur“ kommen. Deshalb, und um eine akute Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden, empfiehlt die Troika, die nächste Tranche in Höhe von 8,8 Milliarden Euro auszuzahlen.

 

Schuldenschnitt von 60 Prozent

Dies dürfte jedoch nichts an der Notwendigkeit eines partiellen Schuldenerlasses ändern. Und bei diesem dürfte die im Juli vereinbarte – freiwillige – Quote von 21 Prozent nicht ausreichen, wie Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker im ORF sagte. Er rechnet zudem mit einem Ausmaß von rund 60 Prozent der Schulden, was europaweit zu einem Abschreibungsbedarf von 197 Milliarden Euro in den Bankbilanzen führen würde.

Neben der EZB selbst und griechischen Instituten wären davon vor allem Banken in Frankreich und Deutschland betroffen, wie die Zahlen aus dem europäischen Bankenstresstest zur Jahresmitte zeigen (siehe Grafik). In diesen beiden Ländern hielten die Banken im Sommer jeweils einen zweistelligen Milliardenbetrag an griechischen Staatsanleihen. Laut Oesterreichischer Nationalbank lag die Gesamtsumme griechischer Kredite und Anleihen bei heimischen Instituten damals bei 2,3 Milliarden Euro. Ein „substanzieller“ Teil davon seien Staatsanleihen, genaue Summen gibt die OeNB jedoch nicht bekannt.

Seither haben viele Institute ihr hellenisches „Exposure“ zwar deutlich zurückgefahren, ein Schuldenschnitt von 60Prozent dürfte dennoch in vielen Bankbilanzen tiefrote Spuren hinterlassen und das oft magere Eigenkapital anknabbern. Die europäische Bankenaufsicht prüft daher bereits die Kapitalausstattung jener Institute, die überdurchschnittlich stark in Griechenland und anderen angeschlagenen Mittelmeerstaaten investiert sind.

Dies dürfte die Vorarbeit für eine neue Runde von staatlichen Kapitalspritzen für Banken sein. Unter der Annahme weiterer Schuldenschnitte bei anderen europäischen Ländern könnten diese laut IWF bis zu 200 Milliarden Euro betragen. Es sei keine Frage mehr, dass die Banken in Europa erneut rekapitalisiert werden müssten, meinte auch Trichet am Dienstag.

(c) DiePresse

Zoom

Großes Misstrauen unter Banken

Von den Banken selbst wird eine kollektive Rekapitalisierung jedoch abgelehnt. Sie fordern, dass von „Fall zu Fall“ entschieden wird. Dies wurde bei der jüngsten Finanzkrise in vielen Ländern nicht gemacht, um diese Banken nicht Ziel von Spekulationen werden zu lassen. Denn schon jetzt ist das Misstrauen zwischen den Finanzinstituten so groß wie seit Langem nicht mehr.

Indikator dafür sind die Einlagen bei der EZB, die mit 269,2 Milliarden den höchsten Stand seit Juni 2010 erreicht haben. Banken legen ihre überschüssigen Mittel somit trotz geringerer Zinsen lieber bei der EZB als bei anderen Geschäftsbanken an. Dies führte in der Krise 2008/09 zu einem Austrocknen des Kreditmarkts und zu einer Verschärfung des wirtschaftlichen Abschwungs.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2011)

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307 Kommentare
 
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Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

>*ein zinseinnahmenausfall für den staat, da bei verlusten
>nichts für die staatshilfen gezahlt werden muss.

Es müßte zwar nicht gezahlt werden, wird aber freiwilligerweise dennoch.

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Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

viel Verständnis von Vwl haben Sie aber auch nicht. Was Sie hier propagieren mag das System stützen und aufrechterhalten aber weniger im Sinne des Volkes als im Sinne der Finanzwelt und sogar hier würden diese Massnahmen einen Krash vermutlich nur etwas hinauszögern. Der eingeschlagene Weg ist definitiv falsch. Im Prinzip müsste man mittlerweile radikalere Änderungen durchführen um ein System zu schaffen das mehr Menschen zum Wohlstand führt als es bisher der Fall war.

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Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

das Volk glaubt eben: Griechenland geht Pleite und das war's dann schon wieder.
in einem Land, wie AT, wo eine Person kaum finanzielle Verantwortung für sich selbst hat, der Staat also der Steuerzahler richtete eh wieder, wundert es mich auch nicht, dass keiner weiter denkt. nur liebe Poster so funktioniert die Welt nicht. und die Finanzwelt schon gar nicht!

Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

@ Vizeleutnant Falaffel

Wissen Sie welchen Sinn eine "Notbremse" in einem Zug hat ?

Wenn der Chef der Eurozone, Jean Claude Juncker davon spricht, dass ein Schuldenschnitt (Haircut) bei Griechenland von 60 % notwendig sein wird ist das Ihrer Meinung nach

a) gut
b) schlecht
c) man darf darüber nicht sprechen

?


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Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

wenn man in der Finanzwelt über zukünftige Strategien spricht, ist man nächsten Tag pleite!
Anmerkung: das Sparbuch ist nicht Teil der Finanzwelt, das macht nämlich keine Zinsen.

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Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

und warum haben Flugzeuge keine Notbremse?

Re: Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

Dafür gibt es auch für Inlandsflüge Schwimmwesten. Diese fehlen bekanntlich in allen Zügen.
Der Nutzen ist allerdings für den Passagier ähnlich hoch wie bei einem automatisierten Geldumverteilungssystem.

Wahnsinnig ist der der Glaubt eine Gemeinschaft die auf Rechtsbruch und Lug und Trug aufgebaut ist hat ein überlebenschance

Die ursprüngliche Schein-Rettung Griechenlands - Scheinrettung weil es war ja das Gegenteil von Rettung - war ein klarer Bruch bestehender Verträge - no bailout.

Griechenland selbst ist in die Misere erst geraten weil sie bei den Budgets gelogen und betrogen haben.

Und das Belohnen dieses Verhaltens spaltet wie seit dem WK II nicht mehr die Völker Europas.

Alle Bevölkerungen haben mittlerweile einen Pick aufeinander die Finnen auf die Griechen, die Griechen auf die Deutschen die Deutschen auf die Slovaken etc

Der Rettungsschirm sit der Spaltpilz Europas (raten sie einmal warum die Britten sich so freuen darüber)

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Re: Wahnsinnig ist der der Glaubt eine Gemeinschaft die auf Rechtsbruch und Lug und Trug aufgebaut ist hat ein überlebenschance

viele freuen sich das die Europäer streiten, was kann anderen besseres passieren?
fast alle Staaten in Europa haben Schulden ohne Ende und zeigen mit dem Finger auf die anderen!
lernunfähigkeit heißt sowas.

Antworten Gast: =EHM=
11.10.2011 10:16
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Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

Das heisst nach Ihrer Ansicht, Geld nach Griechenland bis zum Abwinken, auch wenn es ein Fass ohne Boden ist.

Und nur keine Kritik, denn Merkel und Sarkozy denken ja für die Millionen von EU-Bürger, die von Haus aus alle Naturdeppen sind.

Ich daher nur mit Ihren Argumenten antworten:

Mann o mann was für ein wahnsinniger hier!

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Re: Re: mann oh mann, was für eine ansammlung von wahnsinnigen hier!

ich weiß nicht stellen sie sich jetzt dumm oder sind sie das?
das Geld bekommen banken, die GR Anleihen halten.
diese banken halten auch andere Anleihen, z.b. welche aus österreich. geht eine bank pleite, werden diese fällig gestellt, bzw. am Markt zwangsversteigert, auch die von AT.
die Werte fallen wie die Dominosteine und dann ist Schluss mit sicherer Pension in österreich, nicht nur für einen Tag!

"seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

die slowakei hat ca 5 mio einwohner.
sie SaS kam auf einen stimmenanteil von ca 12%.

die politische vertretung von ca 600.000 menschen kann also bestimmen, was für 500 mio eu-bürger relevant ist: EIN promille!

das ist eine verhöhnung der demokratischen grundsätze.

daher weg mit allen nationalstaatlichen sonderrechten.
nur was eine mehrheit der eu-bevölkerung will (sei es via eu-parlament, sei es durch europaweite volksentscheide), soll geschehen.
und nicht das, was gartenzwerge oder gar wie im fall sulik ein mini-zwerglein aus innenpolitischen populistischen gründen sich einbilden!

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Re: "seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

richtig erkannt!
und diese eine Person wird mit dieser macht Stinkreich.

Antworten Gast: super
11.10.2011 10:52
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Re: "seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

herr falaffel findets wohl demokratischer, wenn nichtgewählte kommissare über unser heil entscheiden....

Re: Re: "seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

ich habe den eindruck, dass sie über dinge schimpfen, wo ihnen entsprechende kenntnisse fehlen:
ein kommissar entspricht einem minister.
er wird ausgewählt und bestätigt durch direkt/indirekt gewählte repräsentanten des volkes.
er kann nur 'entscheiden' im rahmen der vollziehung von diesen beschlossenen gesetzen.
selbst 'entscheiden' im sinn von gesetze machen, kann er nicht! und somit entscheidet er auch nicht über unser 'heil'.

Antworten Antworten Antworten Gast: Manager1899
11.10.2011 16:04
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Re: Re: Re: "seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

Diese "Minister" (Vollkorruptis) haben Griechenland in die Währungsunion aufgenommen - diesen Verbrechern gründlichst zu mistrauen ist OBERSTES GEBOT!

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Re: Re: Re: "seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

auch in AT gibt's ein ähnliches Prinzip. grundsätzlich richtig, aber: es wird nicht der einzelne Abgeordnete gewählt, sondern nur der Sitz. ist nun der Abgeordnete (mit Glied der Partei) nicht für die ministervorlage, kann er ersetzt werden, und zwar von Organen die nicht demokratisch gewählt wurden.

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Re: Re: Re: "seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

in "Supers" meinungsbild paßt, dass jemand das geschehen zu seiner Meinung biegen kann. hier ist es halt in einem demokratischen Prozess in der Slowakei, was aber europapolitisch eine diktatorisch ist. das ist "super" aber wurscht, solange das Ergebnis seiner Meinung entspricht.
da an Österreichs Schulen, das Wesen einer Demokratie nicht wirklich gelehrt wird wundert mich das Demokratieverständnis nicht wirklich.

Merkel und Sarkozy sind nur 2 und wollen über 300 Mio Menschen entscheiden - ohne rechtliche Grundlage

So lange es keine ordentlichen demokratischen Verhältnisse in der EU gibt, entscheiden eben die einzelnen Staaten einstimmig und innerhalb der Staaten die Mehrheit - und das ist gut so.

Oder wollen die Sozialistne und Sie ein Diktatur?

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Re: Merkel und Sarkozy sind nur 2 und wollen über 300 Mio Menschen entscheiden - ohne rechtliche Grundlage

warum wehren sich nun alle gegen echte demokratische Prozesse in der EU?

Re: Merkel und Sarkozy sind nur 2 und wollen über 300 Mio Menschen entscheiden - ohne rechtliche Grundlage

"Oder wollen die Sozialistne und Sie ein Diktatur?"

was ich will, habe ich mE doch eh ganz deutlich geschrieben:
"nur was eine mehrheit der eu-bevölkerung will (sei es via eu-parlament, sei es durch europaweite volksentscheide)..."

Antworten Antworten Antworten Gast: Delta
11.10.2011 16:06
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Re: Re: Merkel und Sarkozy sind nur 2 und wollen über 300 Mio Menschen entscheiden - ohne rechtliche Grundlage

Sie glauben unter Europas Bürgern für diese Selbstmordaktion eine Mehrheit zu finden? Amüsant!

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Re: Re: Merkel und Sarkozy sind nur 2 und wollen über 300 Mio Menschen entscheiden - ohne rechtliche Grundlage

aber "starclimb" will das nicht, er will gar keine Veränderung, alles soll so bleiben wie es ist. noch besser wie es war (österreich ohne EU).
was er nicht mit bekommt, dank Medien mit selbst Beweihräucherung in AT, dass sich die Welt ändert und zwar sehr schnell. er möchte sich daran nicht anpassen, weil er Angst vor der Veränderung hat, deswegen soll es so bleiben wie es ist. wenn dann was schlimmes kommt, wird er schon einen Schuldigen finden.
eigentlich das Grundmuster, warum Europa immer in Kriege läuft.

Antworten Gast: Bürger1
11.10.2011 10:17
3 0

Re: "seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

Die Partei, die ich bedauerlicherweise gewählt habe, macht leider nicht das, was ich möchte, sondern ist eifrigst am Mitgeldverschwenden. Nach Ihrer Logik müsste ich aber bei den Verschwendern mitgezählt werden.

Ich werde diese Partei deswegen auch nicht mehr wiederwählen. Allerdings fehlen mir - offensichtlich im Gegensatz zu Ihnen - die Sympathien für militärisch autoritäre Systeme.

Und Ihre Ausführungen zu den Auswirkungen eines offiziellen Bankrott von Griechenland entbehren der Substanz. Die Pleite Russlands vor ca. zehn Jahren haben wir auch durchaus überlebt.

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Re: Re: "seine neoliberale Partei SaS werde "gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beziehungsweise zumindest nicht dafür stimmen", falls die Koalitionspartner nicht auf die Bedingungen der SaS einstiegen"

sie kennen das Wesen eines Konkurses?

Am Ende haben haben Lügen halt doch kurze Beine

Am Ende zeigt sich dass die neoliberalen doch recht haben dass ein immer mehr an Staat and Steuern und Schulden in die Katasrtophe

Dass die Neoliberalen doch das Beste für die Bevölkerung wollen auch wenn es anfänglich unpopulär ist.

Deshalb wurden sie von Politikern und ihren Grünstlingen aller Coleurs die die Normalbevölkerung nur auspressen wollen beschimpft verspotttet und gehasst.

Aber jetzt flehen die die sie sonst so hassen in den Foren (auch die FPÖler) sie an.

Am Ende siegt die Wahrheit und das ist gut.

2 1

Re: Am Ende haben haben Lügen halt doch kurze Beine

genau noch weniger Regulierungen am Finanzmarkt. Ole Ole Wer noch arbeitet ist selbst schuld. Besser auf Nahrungsmittel in Afrika spekulieren. ...Gebe es eine Hölle wäre sie überfüllt.

Gast: Black Magic
11.10.2011 09:31
7 1

Gewissen

Ich hoffe Herr Sulik bleibt gesund und erleidet keinen Autounfall.


Gast: Bösmensch dauerzensiert
11.10.2011 08:44
16 0

Im Endeffekt wird der EFSF kommen...

....denn die Politverräter werden um "Notfall" die Verträge einfach wieder brechen.

Re: Im Endeffekt wird der EFSF kommen...

So ist es. Leider. Wurde sogar schon in N-TV angekündigt, dass sie die Verträge ändern werden.

19 1

Bravo Slowakei

Sonst wird der Ballon heißer Luft solange aufgeblasen, bis uns die Fetzen dann allen um die Ohren fliegen.

Politiker halten die Menschen für blöd und reden "nur" von Bürgschaften, denn sie wissen dass diese Milliardenbetäge eines Tagens fällig werden.

Apropos Griechenland und sparen: Wie wäre es wenn dieses Land als kleines Sparpaket zuerst die Gehälter der Abgeordneten von 9000 Euro auf 2500 Euro kürzt.

Damit wäre deren Leistung eh noch deutlich überbezahlt :-)))


2 1

Re: Bravo Slowakei

Und der durchschnittliche, griechische Eisenbahner muss auch nicht 64.000 EUR im Jahr verdienen und mit 50/55 Jahren in Pension gehen. Nicht für unser Steuergeld!

Jetzt wird wenigstens manchen klar warum die Sozis (und ihre Brüder in Schwarz wie Pröll) die Neoliberalen verteufeln

Weil Neoliberale sind gegen immer höhere Schulden und Zinsen. Dagegen dass sich Staat und Banken auf kosten aller anderen Bürger verbandeln um sie steuerlich auszupressen.

Ja Neoliberale Politik ist nichts for Sozial-Populisten aber etwas für ehrliche arbeitende Bürger.

Und das mögen die Sozialisten nicht.

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Re: Jetzt wird wenigstens manchen klar warum die Sozis (und ihre Brüder in Schwarz wie Pröll) die Neoliberalen verteufeln

Ziehen Sie in die USA, dann können Sie mit Genuss mit zwei Jobs dafür ohne Krankenversicherung und kaum Urlaub die Errungenschaften des Neoliberalismus genießen.

Antworten Gast: HHHoppe
11.10.2011 09:45
6 0

Re: Jetzt wird wenigstens manchen klar warum die Sozis (und ihre Brüder in Schwarz wie Pröll) die Neoliberalen verteufeln

Man braucht nur Hans-Hermann Hoppe lesen. Zuviel Staat hat bisher immer in die Katastrophe geführt. Letztendlich waren es auch staatliche Eingriffe die ursprünglich zur Immoblienblase geführt haben. Nicht die Zocker, sondern die Politiker die dies erst ermöglicht haben.

Und wenn nicht mehr einfällt, dann erhöhren wir halt die Steuern und fordern sie von den "Reichen" ein damit sie weiter das Geld verprassen können.

10 0

Re: Jetzt wird wenigstens manchen klar warum die Sozis (und ihre Brüder in Schwarz wie Pröll) die Neoliberalen verteufeln

Mit neoliberalen Ansichten habe ich keine Freude, weil sie teilweise sehr menschenverachtend sind.

Die Schulden-Schönwetterpolitik der SPÖ auf Kosten der Jungen (hinter mir die Sinflut) finde ich aber noch erbärmlicher.

Gast: check
11.10.2011 08:20
13 0

Griechenland MUSS RAUS aus der Euro-Zone!


Nur durch diese generalpräventive Maßnahme und den damit verbundenen Lerneffekt für andere Schuldenländer ("Aha, so schaut das aus wenn ein Staat seine Beamten nicht mehr zahlen kann") werden Politiker und Gewerkschafter den nötigen Sparprogrammen zustimmen.

Wenn aber jetzt GR mit europäischen Steuergeld "gerettet" wird, dann ist der Damm unhaltbar gebrochen, dann kommen Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, Belgien,... ebenfalls "unter den Schirm". Ist ja bequemer als Sparen.

Und dann, liebe Freunde, dann ist GANZ Europa auf Jahrzehnte ein Trümmerfeld!

Tja Leute

sagt was ihr wollt: ich bin stolz darauf ein turbokapitalistischer ekelhaft libertär angehauchter Neoliberaler zu sein. Bitte bringt dieses "Rettungspaket" zu Fall.

Re: Tja Leute

Ich bin keines von dem. Aber wenn wir die stetige Erweiterung des Luftschnitzel-Rettungsschirms nicht zu fall bringen, dann wird er uns alle eines Tages fällen.

Dann sehr ich schon das Gesicht des Faymanns und höre ihn sagen:

"Wir haben alles getan, doch die Krise können wir als kleines Land nicht stoppen, man kann sagen unser Land ist pleite."


anscheinend ein politiker

der noch nicht so verkommen und korrupt ist wie bei uns, der sich traut die fakten so zu präsentieren wie sie sind, und der nicht versucht die eigene bevölkerung ins unglück zu stürzen !

herr Richard Sulik...passen sie auf...ich hoffe sie haben einen guten personenschutz...

7 0

Frage der Woche

Na, Griechenland, wie geht's dir denn?

Naja, schlechter als in der letzten Woche, aber besser als in der nächsten Woche.

Herrgott....

....warum schenkst du uns nicht solche Politiker die den Mut haben die Wahrheit auszusprechen. Die für das eigenen Volk entscheiden und der Lüge abschwören. Die Recht und Unrecht unterscheiden können?!??...Amen
http://richardsulik.blog.de/

13 0

Was einst Sobiesky am 12 Sept 1683 für Wien war

Könnte die Slowakei nun für Europa werden .
Durchhalten !!!!!

Gast: Einer
11.10.2011 00:44
21 0

Hoffentlich…

…fallen sie nicht in letzter Minute um! Man kann nur hoffen, dann wird dieser Wahnsinn endlich gestoppt! Griechenland hätte schon vor einem Jahr pleite machen müssen und es wäre viel viel billiger für alle Akteure gekommen!!!

Antworten Gast: Bärenfalle...
11.10.2011 06:23
3 0

Re: Hoffentlich…

Die werden umfallen.
Wenn nicht heute so morgen.

Immer weiter, ohne Ende, bis zum Ende.


Gast: der liebe augustin
10.10.2011 23:55
1 0

lasst uns nun alle kündigen feiern und spass haben bis die welt untergeht


Gast: ein Europäer
10.10.2011 23:46
5 0

Richard Sulik

Er hat einen eigenen Blog, und sogar auf Deutsch.

Guckst Du hier:

http://richardsulik.blog.de/

0 0

Re: Richard Sulik

Danke für den Link!

Leider wird diese eine Stimme der Vernunft nicht gehört werden, weil alle anderen verbissen den Trampelpfad des Untergangs weitergehen!
Habe noch keine einzige vernünftige Antwort der Rettungsschirm-Befürworter auf die Bedenken Suliks gelesen oder gehört!!!!

Gast: ZarvonWien
10.10.2011 23:36
12 0

Wie wär's mit einer Pro-Sulik-Demo?

Immer diese Antis auf den Strassen ist ja nicht auszuhalten.

Gast: Bobby
10.10.2011 21:55
6 1

Was sind Neoliberale?

Ich habe bis heute diesen Begriff nicht verstanden.

Aber, man kann sagen, es sind Jungdemokraten mit einer Struktur die noch nicht in einer verkrusteten Pöstchen- und Nepotistendemokratur festgefahren ist.

Gast: Wütender Österreicher
10.10.2011 21:49
26 0

Wenigstens ein Volk hat Mut

Unsere lächelnden Idioten verschleudern nur Milliarden, die sie nie verdient haben. Die wissen ja gar nicht mehr, wovon sie reden in ihrem Nebel aus Korruption und Freunderlwirtschaft.
Speib!

 
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