Soros fordert in Brandbrief radikalere Lösungen

12.10.2011 | 11:09 |   (DiePresse.com)

In einem offenen Brief an die Regierungschefs der Eurozone ruft der Investor zum Kampf gegen die Schuldenkrise auf. Er hat prominente Unterstützer.

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In einem offenen Brief an die Regierungschefs der Eurozone haben rund 100 Persönlichkeiten um Investor George Soros zu einem verstärkten Kampf gegen die Schuldenkrise aufgerufen. "Die derzeitigen Maßnahmen sind nicht ausreichend, kommen zu spät und lösen weltweit Verwerfungen auf den Finanzmärkten aus", zitierte das "Handelsblatt" am Mittwoch aus dem Schreiben.

Zu den Unterzeichnern zählten neben Soros unter anderem die ehemaligen deutschen Bundesminister Joschka Fischer (Grüne) und Hans Eichel (SPD), der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, der Ex-Außenbeauftragte der EU, Javier Solana, der frühere EU-Währungskommissar Pedro Solbes und die ehemaligen Ministerpräsidenten aus Italien und Belgien, Massimo D'Almea und Guy Verhofstadt.

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Appell der "besorgten Europäer"

Als "besorgte Europäer" riefen die Unterzeichner die Regierungen der Eurozone dazu auf, ein drei Punkte umfassendes Abkommen zu schließen:

  • Sie forderten dabei die Einrichtung eines "gemeinsamen Finanzinstituts", das in Aufbau und Funktion einem europäischen Finanzministerium ähneln solle.
  • Zweitens sollten Finanzsystem und Einlagensicherung in der Eurozone stärker reguliert und überwacht werden.
  • Zudem forderten sie eine Strategie, die sowohl eine Angleichung als auch ein Wachstum der Wirtschaft im Euroraum zum Ziel hat.

Der Euro brauche "eine europäische Lösung", appellierten laut der Zeitung die Unterzeichner. Das Streben nach nationalen Lösungen führe hingegen "unweigerlich zum Zusammenbruch".

(Ag.)

 
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19 Kommentare
Gast: Gegen globale Ausbeutung
13.10.2011 14:34
2

Ich fordere dass man Leuten wie Soros ihr Vermögen abnimmt

Wie kann jemand so im Geld schwimmen und ABSOLUT NICHTS in seinem Leben für andere geleistet haben?
Das Geld kann nur anderen weggenommen worden sein, Menschen die etwas geleistet haben.

Und wenn sich Herr Bilderberger Soros Sorgen macht frage ich mich gleich was dahintersteckt...

Antworten Paco
14.10.2011 16:14
0

Re: Ich fordere dass man Leuten wie Soros ihr Vermögen abnimmt


Hat wahrscheinlich ein paar zig-Milliarden im Feuer, der gute Herr Soros ...

Gast: MARX
13.10.2011 14:31
1

Kummerln

Das sind ja alles ärgste Kommunisten ohne jeden Plan. Das Projekt Euro ist tot.


Gast: Bärenfalle...
12.10.2011 17:26
6

Tja ..

Internationale Banker und internationale Sozialisten Hand in Hand.

Also persönlich bin ich jetzt nicht wirklich überrascht.


Gast: Bonn
12.10.2011 17:11
3

Lösungsvorschlag

Unfähige Ministerpräsidenten und Präsidenten müssen von der EU entmachtet werden. Wir wären schon wieter. Berlusconi und Sakozy wären die ersten Opfer.

Antworten eggi53
12.10.2011 17:36
5

Re: Lösungsvorschlag

Fayman nicht vergessen

Gast: Black Magic
12.10.2011 17:01
4

der Weg

Wenn Leute wie Soros über den bisherigen Weg "besorgt" sind, ist es das sicherste Zeichen, dass er richtig ist.

Wir brauchen kein undemokratisches Bürokratentum, sondern die Kontrolle über unsere eigene Zukunft durch Herausgabe einer sachgedeckten Währung.

Alles andere wird die Weltherrschaft einer Finanzoligarchie einleiten.

Sollen wir tatsächlich für Leute arbeiten, die Geld aus dem Nichts schöpfen und es für Zinsen verleihen, die im Geldsystem nie geschaffen wurden, nur damit wir uns jedes Jahr weiter verschulden müssen?

Was für ein Wahnsinn.

Gast: Hammvieh
12.10.2011 16:23
5

eine wichtige Liste

fuer die kommenden Tribunale ...

kraxn
12.10.2011 14:14
5

Interessant finde ich,

welche Leute in der Gefolgschaft eines Mannes sind, dem die Niederländischen Antillen und die Jungferninseln näher sind als sonst irgend etwas.

Was sich wohl hier Herr Fischer, Eichel und Solana versprechen?

Antworten falseprophet
12.10.2011 16:37
4

also, ich bewundere die geistige Flexibilität eines Dr. Gusenbauer:

vom Bodenküsser in Moskau zu Arm in Arm mit George Soros - da muss schon ein "ungeheurer Bewusstseinsprozess" stattgefunden haben!

Gast: Messalina-X
12.10.2011 13:37
6

was heißt da Investor?

er ist ein übler Spekulant, wegen seinesgleichen stehen wir alle am Abgrund

census
12.10.2011 13:32
5

Das nenne ich dreiste Chuzpe!

Erst rafft er ein Vermögen zusammen indem er mittels Schweinereien Krisen verursacht. Dann kommt er mit diesem unverschämten Mist. Er braucht wohl neue Wege zum weitermachen und spannt ahnungslose Pfeifen vor seinem Karren. Na ja, Trottel gibt es ja in der Politik genug, die ihm das abkaufen.
Ein Einbrecher, der dir sagt, wie du dein Haus sicher machst!

Antworten Paco
14.10.2011 16:20
0

Re: Das nenne ich dreiste Chuzpe!


Ex-IWF Volkswirt: Politische Elite vertritt nur die Interessen der Reichen

Der ehemalige IWF-Chefvolkswirt Simon Johnson hält es für fatal, dass sich praktisch die gesamte politische Elite in den vergangen Jahrzehnten immer mehr den Lebensgewohnheiten der Top-Verdiener angenähert hätten. Dies würde nun dazu führen, dass die Armen für die Krise bezahlen müssen – obwohl sie diese nicht im Geringsten verursacht hätten. [...]

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/28103/

dunklematerie
12.10.2011 12:54
5

Ja, den Soros

sollten wir fragen. Der findet sicher eine Lösung in unserem Interesse.
Wie viele hat der schon in die Armut gestürtzt, wie viele Menschenleben vernichtet?

Gast: Lutz Berger
12.10.2011 12:26
11

Disqualifiziert

Die ehemaligen deutschen Bundesminister Joschka Fischer (Grüne) und Hans Eichel (SPD)
waren doch diejenigen, die gegen die ausdrückliche Warnung der Bundesbank Griechenland den Eintritt in die EURO-Zone verschafft haben.
Diese Herren sind als Ratgeber somit disqualifiziert.

Gast: freund?
12.10.2011 12:15
7

joschka und der gauner soros...

führen uns in die armut !

Antworten census
12.10.2011 13:39
4

Re: joschka und der gauner soros...

Die haben sich gesucht und gefunden!

Gast: Hans im Glück
12.10.2011 11:42
2

Pensionisten machen sich Sorgen...

In Österreich melden sich pansionierte Spitzenpolitiker zum Wort.

Und jetzt das.

Wird alles nichts nutzen.

Die Schulden werden schlagartig abgebaut werden genauso wie die Guthaben. Die Bilanz muss ausgeglichen sein.

Walter2
12.10.2011 11:19
10

Die "besorgten Europärer"

machen sich offensichtlich Sorgen darum, dass eventuelle einige Zahler abspringen und der Geldvernichtungsmaschinerie der Sprit ausgeht. Daher am besten die Zahler so rasch als möglich entmündigen und die "Geldverwaltung" unter direkte Kontrolle bringen.

Die sofortige Zustimmung dafür seitens der österr. Regierung dürfte sicher sein. Zum hinbiegen der Verfassung stehen die Grünen (gegen einen kleinen Obolus?) zur Verfügung.

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