Schuldenkrise: G-20 wollen Fortschritte der EU loben

15.10.2011 | 10:56 |   (DiePresse.com)

Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer setzen ihre Gespräche über die Eurokrise fort.

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Die Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) sind am Samstag in Paris zu Gesprächen über die Eurokrise und die internationalen Finanzmärkte zusammengekommen. Die USA, Japan, aber auch andere Länder drängen die Europäer, rasch eine Lösung für die gravierenden Probleme in der Eurozone zu finden.

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Die G-20-Finanzminister wollen sich nach Informationen aus Delegationskreisen darauf verständigen, die Fortschritte Europas im Kampf gegen die Schuldenkrise zu begrüßen. Dies werde Teil des Kommuniques sein, das nach dem Treffen veröffentlicht werde, kündigte eine mit den Verhandlungen vertraute Person laut der Nachrichtenagentur Reuters an. Zudem werde die G-20-Vereinbarung bezüglich der Devisenaussagen nicht schärfer als beim letzten Treffen in Washington ausfallen. China habe keine Hinweise darauf gegeben, dass das Land darauf vorbereitet sei, seine Geschwindigkeit bei der Flexibilisierung der Landeswährung Yuan anzuziehen.

Zwangskapitalisierung der Banken möglich

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hatte zum Auftakt des zweitägigen Treffens am Freitagabend versichert, dass die Europäer "klare Maßnahmen" ergreifen würden, um eine Ausbreitung der Eurokrise zu verhindern. "Dazu gehört, dass alle systemrelevanten Banken mit dem nötigen Kapital ausgestattet sind." Er schloss auch eine zwangsweise Kapitalisierung nicht aus: Wenn die Banken die Vorgaben nicht aus eigener Kraft erfüllen könnten, "dann würde ihnen notfalls auch durch die Staaten geholfen", sagte Schäuble. Forderungen aus den Schwellenländern nach einer Erhöhung der Finanzmittel des Internationalen Währungsfonds (IWF), um bei der Euro-Krise auszuhelfen, erteilte er jedoch eine Absage.

Das Treffen der Finanzminister dient zur Vorbereitung des G-20-Gipfels der Staats- und Regierungschefs Anfang November im südfranzösischen Cannes. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel tauschte sich am Freitag in einem Telefonat mit US-Präsident Barack Obama über die jüngsten Entwicklungen in der Eurokrise aus. Thema der Unterredung sei auch der G-20-Gipfel in Cannes gewesen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Die französische G-20-Präsidentschaft hatte vor Beginn des Finanzminister-Treffens deutlich gemacht, dass die Eurozone "das Epizentrum der globalen Krise" sei.

Beim G-20-Treffen in Paris geht es auch um die geplante Reform des Weltwährungssystems und schärfere Vorgaben für Großbanken. Die anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone dominiert die Zusammenkunft aber.

(Ag. )

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26 Kommentare
 
12
Gast: Hudriwudri
18.10.2011 12:42
0

Dann wird's aber eng

... fuer die EZB.

Die seltsamen Aussagen des EZB-Chefs

a) Ein strauchelndes Mitglied darf zukünftig keine Probleme für andere schaffen. Und b), die Ursache der europäischen Überschuldung sei das Fehlen einer zentralen (EU-) Regierung und eines gemeinsamen Haushaltes.

Zu a), das wäre doch der Fall, hätte man sich an die bereits existierende no-bail-out-Klausel gehalten. Von den Regelbrüchen der EZB selbst noch gar nicht gesprochen. Und zu b) kann man eigentlich nur sagen, dass hätte nichts wesentliches am Überschuldungsberg geändert, er wäre nur etwas (viel) später bekannt und gleichzeitig für alle gleichzeitig (Eurobonds) negativ wirksam geworden.

Das ganze, noch garniert mit der heute um Jahre zeitverzögert bei der Politik ankommenden Realität (Schuldenschnitt 60%), zeigt daher eher nur den Irrsinn einer solchen Forderung, welche damit wohl eher nur die Verschleierung einer solchen zukünfigen Situation vor den Bürgern zum Ziel hat.

Wobei auch nicht zu vergessen ist, das Vertragsbrüchige nicht gerade volles Vertrauen, auch nicht zu neuen, speziell in deren Sinne geänderten Verträgen, verdienen.

Gast: wer wenn nicht er
18.10.2011 07:56
4

Ein Schuldenschnitt verschiebt nur die Probleme!!

Wenn man 150 Milliarden Kredite einfach abschreibt, sind das 150 Milliarden Verlust für die Kreditgeber.

Sofern andere Staaten diese Kreditgeber sind, erhöht sich DEREN Verschuldung um diese Summe.

Falls Banken diese Kreditgeber sind, reduziert sich deren Eigenkapital um diese Summe.

Da man zugleich von den Banken mehr Eigenkapital verlangt bedeutet das, dass Banken entweder 150 Milliarden ZUSÄTZLICHES Kapital brauchen, oder dass Banken keine Kredite mehr vergeben dürfen, weil die Eigenkapitalquote sonst zu niedrig wäre.

Da man diese Kreditklemme nicht möchte, und die Finanzmärkte inzwischen Angst vor dem europäischen Bankensystem haben, kann nur der Staat dieses Eigenkapital einbringen.

Das bedeutet, dass die Verschuldung der anderen Staaten in jedem Fall steigt.

Schuldenschnitt ist somit nur Schuldenverschiebung.

Gast: siggi
18.10.2011 07:30
5

Krawatten !

Die Krawatten unserer Banker und Politiker
könnte man auch für andere Zwecke nutzen,
fällt Euch was ein?

Gast: nestbeschmutzer
18.10.2011 06:51
0

Relativ

also mal ehrlich: warum kauft man diese und keine andere Aktie? Nach dem Zufallsprinzip? Ist jede Info, die ich von einem Unternehmen habe, schon "insider"? Darf ich mich nicht mehr über das U informieren? Das hätten die Abzocker gerne, damit sie die fetteste Beute machen, vermute mal. Und ich kenn jemand, der kennt jemand ,der... und das darf ich nicht verwerten? Wo ist die Grenze? OK, wenn ein Vorstand seiner Familie den Tipp gibt, dann... OK. Aber wenn ich 2+2 rechnen kann, und ein bisschen was über das U weiß, .... was dann?

Gast: Reflector
18.10.2011 02:54
8

Auf der Brücke der Eurotanic herrscht nur mehr nackte Panik


Hr. Schäuble am Anfang hiess es der € sei nicht in der Krise, lediglich GR

Hr. Schäuble, sie und ihre Physikerin deren Diplomarbeit nicht mehr auffindbar ist, haben immer gesagt, dass es keinen Schuldenschnitt bei GR geben wird.

Nun reden sie von bis zu maximal 60% Schnitt.

Hr Schäuble, der Trichet hat bereits von mehr als 60% gesprochen.

Hr. Schäuble, Jetzt hat doch gerade die Slowakei als letztes Land der Eweiterung des EFSF Schirms zugestimmt, von diesem Schirm hat man sich doch ganz zu Anfang die Lösung versprochen. Was ist denn nun mit der Lösung der Krise?

Abgesehen davon, dass monatlich die Summe verdoppelt wurde und einige Regierungen daran fast scheiterten, scheint er noch keine besondere Wirkung entfaltet zu haben.

Nun wollen Sie eine Superregierung errichten?
Mit solchen Nieten wie sie eine sind?
Und diese Mannschaft soll ein Sinken des € Schiffes verhindern können?

Es ist unangenehm zu realisieren, dass selbst beim größten politischen Konstrukt das eisige Wasser die Brücke erreichen kann wenn es sinkt.

Sie und andere Unfähige haben dieses Narrenschiff auf den Eisberg manövriert.

Es läßt sich nicht mehr flott machen.

Sie haben bereits vollends die Kontrolle verloren.

Kein memmenhafte Panik, die ist einfach widerlich!

Das eisige Wasser wird vielen die nun in der Realität schwimmen müssen sehr weh tun, wenn nicht sogar das Leben kosten.

Sie wissen sicherlich, was Offiziere eines sinkenden Schiffes zu tun pflegen, oder?

ich vermisse die Aussage Schäubes,

dass sie an einer FISKALUNION bauen (welt.de) und an eine Vertragsänderung basteln.


Gast: Hans im Glück
17.10.2011 20:34
4

Der größte Kursmanipulator ist der Staat...

Er druckt Geld, erhöht die Geldmenge und da der überwiegende Teil, in den letzten Jahrzehnten, in den Kapitalmarkt geflossen ist hat der Staat über diesen Umweg die Kurse nach oben manipuliert.

Bei uns in Österreich ist berühmt die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge. Diese hat auch zur positiven Entwicklung an der Wiener Börse beigetragen.

Eine andere Kursmanipulation die schon über 20 Jahre läuft ist die Manipulation des Silberpreises durch die Primary Dealer in den USA. Natürlich auf Anweisung der FED und des Finanzministeriums.

Also, ran an die Wurst und zerrt Ben vor ein europäisches Gericht. Jetzt wo der G-20 gipfel in Frankreich läuft könnte man gleich den Finanzminister der USA auch verhaften und anklagen.

Traut euch nur. Vor dem Gesetz sind alle gleich oder???

Sie irren sich.

Der Staat druckt überhaupt kein Geld. Geld wird einzig und allein durch Banken geschaffen.
http://www.bundesbank.de/download/bildung/geld_sec2/geld2_gesamt.pdf

Zur Gleichheit vor dem Gesetz: Staatsgrundgesetz Artikel 2 sagt "Vor dem Gesetze sind alle Staatsbürger gleich."
http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12000059
Von Banken steht da nichts. Das ist kein Zufall.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
18.10.2011 08:37
2

Re: Sie irren sich.

Der großteil der Geldmengeninflation kommt von den Banken.

Aus diesem Grund sollte man den Mindestreservesatz erhöhen.

Der Staat, über die Nationalbank oder Notenbank, druckt selbst verständlich auch Geld. Je weniger Kredite die Banken vergeben umso höher wird der Anteil des Staates an der Gedmengeninflation.

wann wird die Manipulation und gezielte Falschinformation der Bevölkerung eine Straftat ?

wollt nur mal fragen

Antworten Gast: kyn
17.10.2011 20:19
0

Re: wann wird die Manipulation und gezielte Falschinformation der Bevölkerung eine Straftat ?

meinen Sie betreff EU, Politik oder Banken?
oder allgemein?

Gast: 1 Parteiloser
17.10.2011 19:39
1

Bekommt der Schäuble Provision vom Papandreou?

der Wunsch nach einem Geschenk Inder Höhe von bis zu 200.000 Mio. Euro zu Gunsten der Griechen und zu Lasten der Deutschen Bürger deutet doch sehr darauf hin.

das Geschenk könnten dann um die 50.000.- Euro pro Griechischen Hausalt ausfallen. Ich würde meinen das sollte die Österreichische Regierung auch für die Österreicher versuchen.

Nutzen wird es den Griechen aber auch nicht viel, das Defizit ist noch immer viel höher als der Zinsendienst. Das bedeutet nicht anderes, als dass auch nach der Teilentschuldung Zuwendungen an Griechenland notwendig sein werden.

Gesund-Sparen ist einfallslos und verfehlt das Ziel der Sanierung der Wirtschaft und Staatsfinanzen

Die Troika, bestehend aus Kontrolleuren der EU-Kommission der Weltbank und der EZB, sollte sich einmal ernsthaft überlegen, ob sie von den Griechen nicht zu viel verlangt, vielleicht sogar Unmögliches.
Nach dem man jahrelang zugeschaut hat und ihnen ein Lotterleben auf Pump durchgehen ließ, verfällt man jetzt ins Gegenteil. Die Griechen sollen nun von einem Jahr auf das andere in Ordnung bringen, was sie in Jahrzehnten verschlampt haben. Ein Volk, das gewohnt war und es beinahe für eine Selbstverständlichkeit hielt, kaum Steuern zu zahlen, soll dies auf einmal auf Euro und Cent tun, wenn es nach dem Willen der Troika geht. So etwas durchzusetzen ist nahezu unmöglich, wie auch die Erfahrung zeigt.
Gleichzeitig erwartet man von ihnen, die Quadratur des Kreises zu schaffen: Bei wesentlich höheren Steuern, spürbar vermindertem Einkommen, stark steigenden Preisen und hoher Arbeitslosigkeit wird von ihnen verlangt, die daniederliegende Wirtschaft in Schwung und den Staatshaushalt in Ordnung zu bringen. Mit diesen Vorgaben wäre jeder andere Staat Europas heillos überfordert, und erst recht sind es die Griechen.
Man sollte daher berücksichtigen, wie einige südamerikanische Staaten, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten, diese gelöst haben. Denn Gesund-Sparen, wie es jetzt überall in Europa betrieben wird, ist nicht nur einfallslos, es verfehlt auch das Ziel der Sanierung der Wirtschaft und Staatsfinanzen.

Re: Gesund-Sparen ist einfallslos und verfehlt das Ziel der Sanierung der Wirtschaft und Staatsfinanzen

Die Ursache dafür liegt in der Mentalität der handelnden Personen. Man redet zwar von "steuerlichen Lenkungseffekten", etc., meint damit aber nur mehr jene Wunschvorstellung, welche man damit selbst verbindet.

Das dabei etwas, und gar nicht so selten, auch nach hinten losgehen kann, ist daher kein Bestandteil der Überlegungen mehr, sofern solche überhaupt vorhanden sind.

Antworten Gast: Markus Trullus
18.10.2011 06:56
4

Re: Gesund-Sparen ist einfallslos und verfehlt das Ziel der Sanierung der Wirtschaft und Staatsfinanzen

Auch hier: alles relativ; auch das "gesund sparen". Wenn vorher alle abgezockt haben, den Staat gemolken, für längst Tote Pensionen kassiert, wenn Bahnbeamte 4 bis 6'Eur bekamen, nur wegen Anwesenheit, ohne irgendwas zu tun, dann ja: einsparen! Wenn das Einsparen wirklich Arme trifft, dann nein. Aber die linken und rechten Abzocker wissen schon, wie sie sich in Szene setzen müssen, dass nix passiert und sie weiter melken können,auf Kosten der er , die's wirklich brauchen würden..

Gast: Alles Betrachtungssache.
15.10.2011 23:39
1

Die großen 20 Schuldner loben sich gegenseitig.

Größe ist immer relativ.

lol

Schuldenkrise: G-20 wollen Fortschritte der EU loben

Die USA haben bereits angekündigt Veto dagegen einlegen zu wollen.

Gast: newdeals
15.10.2011 16:14
5

china, ein land der rechtlosen wanderarbeiter und eine völlig bankrotte kriegsgeile usa- spielen sich auf- und europa hat wegen einer bankenlobby eu und einem völlig vermurksten teuro alles verspielt.

die traurigen details von europas untergang kann man sich mitterweile ersparen. was da in den letzten jahrzehnt alles passierte, haben ja alle mitbekommen. die experten( nowotny,IWF,EZB,IHS,WIFO..)werdens eh wieder erklären,warum wir wegen der privaten finanzmärkte soviel leiden müssen. der kapitalmarkt braucht einfach ein neues fundament des wachstums- nur wenn alle bürger wieder so arm sind wie in den USA u.china, kanns erst wieder mit dem wachstumswahnsinn bergauf gehen.
sisyphus war nicht umsonst ein europäer. wir haben mühevoll für die ganze gesellschaft einen sozialen wohlstand und frieden erreicht- und nun schmeißen uns die börsenzocker an den kapitalmärkten und eu mit dem euro wieder weit nach unten. armut, schulden und steuern für die bevölkerung und dann können wir wieder erneut jahrzehntelang auf diese edlen sozialen ziele hinarbeiten. bis uns die experten und politiker wieder sagen- wir haben schon wieder alle über unsere verhältnisse gelebt. die banken und globalen finanzmärkte können diesen sozialen wohlstand in europa nicht mehr verkraften! die wettbewerbsfähigkeit und kapitalvermehrung für die eliten ist eben nur mit billigarbeitskräften, einem kaputten sozial- und pensionssystem u.immensen staatschulden gewährleistet. der mensch lernt nichts aus der geschichte- immer wieder sollen die leute von unten neu anfangen. der kapitalismus braucht neue leistungsträger uund opfer- und die müssen immer wieder geschaffen werden und dafür ist die lobbypolitik zuständig.

Antworten Gast: gast45
16.10.2011 00:36
4

Re: china, ein land der rechtlosen wanderarbeiter und eine völlig bankrotte kriegsgeile usa- spielen sich auf- und europa hat wegen einer bankenlobby eu und einem völlig vermurksten teuro alles verspielt.

. wenn die industriearbeitsplätze nach china, indien, bangladesh verlegt werden, dann werden aus europäischen arbeitern arbeitslose oder geringfügig beschäftigte.

.. in griechenland oder italien, teilweise auch bei uns wurden diese aus politischen gründen als beamte getarnt ....(oder glaubt wirklich jemand, dass mit internet, e:mail usw. wirklich 9 bundesländer, x versicherungsanstalten notwendig sind ?)

und die müssen halt durch immer neue zuschüsse (arbeitslosengeld, frühpension, hacklerregelung usw. usw) über wasser gehalten werden.

damit musz der staat weil er mangels arbeitsplätze weniger steuer einnimmt, immer mehr kredite aufnehmen, und das macht er über die banken (die andere möglichkeit, steuern zu erhöhen ist ja unbequem und vermutlich auch nicht mehr durchsetzbar ) ...

es ist somit von der ursache her keine bankenkrise .. sondern eine durch schulden verdeckte arbeitslosenkrise
verursacht durch die verlagerung der industriearbeitsplätze nach asien

die lösung: arbeitsplätze im eigenen land halten.

und wie ?

über herkunftsbezeichnungen die richtig sind.

.. und wenn die leute auf jedem schuh, oder auf "steirischem" kernöl made in china lesen, obwohl sie doch gezahlt haben, wie wenn es in europa produziert worden wäre, dann wird das konsumenten betrügen aufhören und die europäischen und österreichischen betrieben und damit auch die leute haben wieder eine zukunft ...

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
18.10.2011 07:00
3

Re: Re: china, ein land der rechtlosen wanderarbeiter und eine völlig bankrotte kriegsgeile usa- spielen sich auf- und europa hat wegen einer bankenlobby eu und einem völlig vermurksten teuro alles verspielt.

Voll bei Ihnen; kämpfe seit Jahren dafür. Nur: Bei den Abzocklohnnebenkosten hierzulande kannst auch als Unternehmer kaum mehr atmen. Da bleibt auch kein Gewinn zur Weiterinvestition, selbst zu sozialem in den Betrieben über... leider ist das für 80% der U die Realität

Re: Re: Re: china, ein land der rechtlosen wanderarbeiter und eine völlig bankrotte kriegsgeile usa- spielen sich auf- und europa hat wegen einer bankenlobby eu und einem völlig vermurksten teuro alles verspielt.

Kleines PS: Auch die Lebenshaltungskosten und daraus resultierenden (Netto-) Löhne, inkl. Arbeitsbedingungen spielen mit. Das Beispiel Schuhe würde daher ungefähr so lauten:
China-Schuhe zu 30 - 50 EUR, EU-Schuhe zu 1.000 EUR.

Und damit sind wir beim Kernproblem, nämlich das sich die EU mit dem heute gegebenem Steuer und Umverteilungssystemen ohne Asien gar nicht mehr selbst am Leben erhalten könnte.

Gast: Bärenfalle...
15.10.2011 15:08
9

Unwort 2011: Zwangskapitalisierung

Och, die armen Banken werden nun auch noch wie die Gänse mit unseren Steuergeldern gestopft.

Das ist natürlich ausbaufähig und aufs gemeine Volk umlegbar, das Radl muss schließlich alternativlos weiterlaufen !

Mitten in der Nacht schlagen dann vermummte Finanzbeamte die Fensterscheibe eines überschuldeten Häuslebauers ein und fluten das Wohnzimmer mit ein paar Kübeln voller Hunderter.

Polizisten verteilen bei jeder Fahrzeugkontrolle ein paar Stapel 50er an Besitzer von Leasingfahrzeugen.

Ältere Personen trauen sich dann nicht mehr auf die Bank weil sie von den Angestellten mit 2 Euro-Rollen beworfen werden.

Firmen mit geringer Eigenkapitalausstattung erhalten eine Palette Druckfrisches aus der OENB, einfach so.

Komisch, als Heli-Ben-Bernanke ankündigte notfalls das Geld aus Hubschraubern abzuschmeissen wurde er dafür heftig kritisiert.

Tja, er hätte das einfach Zwangskapitalisierung nennen sollen und hätte dazu von den Experten viel Zustimmung erhalten.


Antworten Gast: Halbwissen
17.10.2011 21:07
0

Re: Unwort 2011: Zwangskapitalisierung

In Zukunft schlafe ich nur noch bei offenem Fenster !

Ein Hoch auf die Zwangskapitalisierung !

Antworten Gast: trader1
17.10.2011 10:21
0

Re: Unwort 2011: Zwangskapitalisierung

bitte ich will auch gestopft werden :-)
.. aber weil ich anspruchsvoll bin, hätte ich schon gerne eine rolle mit golddukaten :-)
auf den punkt gebracht .. kompliment ...

Antworten Gast: Mitzi_007
15.10.2011 15:34
0

Re: Unwort 2011: Zwangskapitalisierung

Köstlich! Bravo!


 
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