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Gusenbauer: Ohne Europa wären wir arm

15.10.2011 | 13:47 |   (DiePresse.com)

"Wenn Euro nicht mehr ist, verlieren wir alle", warnte Alfred Gusenbauer im Ö1-Mittagsjournal. Seiner Meinung nach müssen auch Italien und Spanien unter den Euro-Rettungsschirm passen.

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Für einen Euro-Rettungsschirm, der groß genug ist, um auch Italien und Spanien aufzunehmen, hat sich Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) in der Reihe "Im Journal zu Gast" des Ö1-Mittagsjournals am Samstag ausgesprochen. Der Rettungsschirm "wird so groß sein müssen, damit auch notfalls Italien und Spanien darunterpasst", sagte er.

Euro muss bleiben

Gleichzeitig plädierte er mit aller Entschlossenheit für die Beibehaltung des Euro. "Wenn der Euro nicht mehr ist, verlieren wir alle", betonte Gusenbauer. Es sei eine "gefährliche Illusion", wenn man meine, "alleine würde es uns viel besser gehen". "Österreich wäre ohne dieses Europa bedeutend ärmer", betonte der Ex-Kanzler.

Reduzierung des Schuldenniveaus

Gusenbauer sprach sich auch für eine Reduzierung des Schuldenniveaus und dabei auch für einen bedeutenden Schuldenschnitt für Griechenland aus. "Das wird bei einem Land wie Griechenland ohne Schuldenschnitt nicht gehen", sagte er. Dieser müsse aber weitaus höher sein als die derzeit diskutierten 20 Prozent. "Das ist viel zu wenig." Um etwa ein Schuldenniveau wie Österreich zu erreichen, würde das eher einen Schnitt von 60 Prozent bedeuten.

Ein Wachstums- und Stabilitätspakt

Zur Förderung der verschuldeten EU-Länder verwies er auf "unausgeschöpftes Geld in den Regional- und Strukturfonds", die man bündeln und für "Wachstums-, Beschäftigungs- und Innovationsprogramme" einsetzen müsse, damit die verschuldeten Länder "wieder auf die Beine kommen". "Man braucht einen europäischen Wachstums- und Stabilitätspakt", betonte Gusenbauer.

Rekapitalisierung der Banken

Der Ex-Kanzler sprach sich auch für eine bessere Kapitalversorgung der Banken aus. Eine Rekapitalisierung der Banken sei zu unterstützen - wenn die Banken dabei Hilfe brauchten, auch durch die öffentliche Hand, meinte er. Das sei "noch immer bedeutend günstiger", als "von vornherein irgendwelche hohen Zinsgarantien abzugeben". Die Banken hatte sich zuletzt gegen Vorschläge von "Zwangsrekapitalisierungen" gewehrt.

(APA)

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192 Kommentare
 
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Gast: Jan Bordin
18.10.2011 07:07
1 0

WER SELBST IM GLASHAUS SITZT - SOLLTE NICHT MIT STEINEN WERFEN!


„Es ist unser Interesse, dass die Tschechische Republik ein stabiler, nachhaltig prosperierender Staat ist, ein Staat, der seinen Bürgern demokrat. Freiheiten u ihre internat. u nat. Sicherheit garantieren kann.“

„Es ist ebenso klar dass die Mehrheit unserer Interessen für ein Land unserer Größe nur im Rahmen der internat. Gemeinschaft, deren Mitglieder wir sind, erreicht werden kann.„

„DIES BEDEUTET jedoch NICHT, DASS ALLE MEINUNGEN,
sollten sie auch von Mehrheiten durchgesetzt u gefördert werden,
automat. IM EINKLANG MIT UNSEREN INTERESSEN STEHEN.“

„ DIE fortschreitenden TENDENZEN ZUR
künstlichen
>VEREINHEITLICHUNG EUROPAS<,
STEHEN UNSEREN nat. INTERESSEN grundsätzl. ENTGEGEN. „

„Die Realität bestätigt, dass die bisherige Nichtbeachtung dieser Probleme u Durchsetzung von Projekten auch alles Positive gefährden.“
Vaclav KLAUS
Quelle: http://www.klaus.cz/clanky/2658

http://www.handelsblatt.com/politik/international/koch-mehrin-die-eu-ist-keine-demokratie/3111424.html
http://euro-med.dk/?p=8161
http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratiedefizit_der_Europ%C3%A4ischen_Union




Gast: nicht_mehr_ueberrascht
17.10.2011 14:43
1 0

Gusenbauer: wenn das Satyrspiel mit der Tragoedie verwechselt wird

Von der ersten Zeile an ist dieser Artikel in der Qualitaetszeitung "Die Presse" sehr bereichernd: "Für einen Euro-Rettungsschirm, der groß genug ist, um auch Italien und Spanien aufzunehmen, hat sich Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) in der Reihe "Im Journal zu Gast" des Ö1-Mittagsjournals am Samstag ausgesprochen. Der Rettungsschirm "wird so groß sein müssen, damit auch notfalls Italien und Spanien darunterpasst", sagte er." Um den ersten Satz hinreichend hervorzuheben, wurde er in Form des nachfolgenden Satzes einfach wiederholt. Das passt einerseits bestens zur Presse und andererseits hervorragend zu Oesterreichs "Harvard - Professor". In dieser stilistischen Erhabenheit wird der Artikel fortgefuehrt, reduzierbar auf: "Euro ist gut - Europa durch den Euro ist gut" - Gusenbauer ist schon eine Kapazitaet. Dann folgen noch ein paar Imperative, nicht begruendet, dafuer voellig inhaltsleer und ja erst seit Jahren zu hoeren. Dann ist dieser substantielle "Presse" - Artikel unvermittelt zu Ende

Gast: radius
17.10.2011 13:48
1 0

Schweig, Sandkastenkanzler.

Klar, dass Sie reicher wurden, denn diese Geschäfte, die nun Strohmänner machen dürfen, gab es vorher nicht. Nur, lieber Herr Gusenbauer, der kleine Mann hat davon nichts.

Herr Gusenbauer scheint zu übersehen, dass das Problem keines der (Vor-)Finanzierung ist, sondern eines des Vertrauens in die Sinnhaftigkeit und Legitimität der Wirtschaft und somit in den Geldwert überhaupt.

Es ist daher nicht allein mit dem Aufstellen von Geldmitteln aus irgendwelchen Strukturfonds getan.

Vielmehr müssen wir an unserer kranken kollektiven Psyche arbeiten, das Vertrauen wiederherstellen, dass wir dazu fähig und berechtigt sind, Sinnvolles und Nützliches und Brauchbares für uns selbst und für jene zu erwirtschaften, die von uns abhängen.

Und das lässt sich ohne Aussöhnung mit Afrika und ohne Korrektur der Handelsbeziehungen mit ihm nicht bewerkstelligen.

Europa braucht nicht mehr bedrucktes Papier, auf dem steht: ich bin Geld wert; sondern psychische Unterstützung im Glauben an diesen Wert.

Solange das nicht Gegenstand der europäischen Politik ist, erweisen sich Beschwörungen an den Sinn der EU nur als Einstimmen in finanztechnische Machttransaktionen, die helfen, Europas Pseudomacht künstlich aufrechtzuerhalten.

Herr Gusenbauer ist offensichtlich Profiteur dieser Politik und Machenschaften.

Antworten Gast: radius
17.10.2011 13:49
1 0

Re: Herr Gusenbauer scheint zu übersehen, dass das Problem keines der (Vor-)Finanzierung ist, sondern eines des Vertrauens in die Sinnhaftigkeit und Legitimität der Wirtschaft und somit in den Geldwert überhaupt.

Sie sagen es, Gusenbauer und Konsorten sind Profiteure dieser Politik und Machenschaften.

Antworten Gast: Ueberrascht
17.10.2011 13:36
0 0

Re: Herr Gusenbauer scheint zu übersehen, dass das Problem keines der (Vor-)Finanzierung ist, sondern eines des Vertrauens in die Sinnhaftigkeit und Legitimität der Wirtschaft und somit in den Geldwert überhaupt.

was Ihre weinerliche Aussage zu "Afrika" angeht, so schafften Sie es, das Niveau von Hr. Gusenbauer noch zu unterbieten

Nachsatz ad Rem: Herr Gusenbauer scheint zu übersehen, dass das Problem keines der (Vor-)Finanzierung ist, sondern eines des Vertrauens in die Sinnhaftigkeit und Legitimität der Wirtschaft und somit in den Geldwert überhaupt.

Ein weiterer Grund ist ein tiefenpsychologischer: Die Völker Europas leiden kollektiv massiv unter dem unbewussten Wissen, dass sie ihren ausschweifenden Luxus auf dem Massenmord an den Völkern der Dritten Welt gebaut haben.

Unsere kollektive Geisteskrankheit, die massiv und galoppierend um sich greift, bedarf der Genesung. Und die wird ohne Aussöhnung mit Afrika (ob Sie das weinerlich oder nicht empfinden!) nicht möglich sein.

Dass das auch Abschnitte in so mancher luxuriöser Lebensweise bedingt, versteht sich von selbst, schadet aber nicht, nützt im Gegenteil eher, im Sinne einer Rückkehr, einer Rückbesinnung auf ethische Werte, anstelle der materialistischen.

Re: Re: Herr Gusenbauer scheint zu übersehen, dass das Problem keines der (Vor-)Finanzierung ist, sondern eines des Vertrauens in die Sinnhaftigkeit und Legitimität der Wirtschaft und somit in den Geldwert überhaupt.

Das hat nichts mit Weinerlichkeit, sondern allein mit Legitimität zu tun, deren derzeitiger mangel uns alle hier im Westen psychisch krank macht, angesichts der Bilder der sterbenden Kinder in zB Somalia.

Es gibt - neben der Ethik und dem Glauben - dutzende Gründe für eine solche Aussöhnung mit Afrika (und dem Rest der Dritten Welt) von dessen Bodenschätzen wir unseren krank machenden Hyper-Luxus mithilfe der Gewalt einer NATO etc. finanziert haben.

Einer dieser Gründe ist ein zutiefst volkswirtschaftlicher, der der Tatsache ins Auge sieht, dass wir hier in Europa kaum über Bodenschätze verfügen, unseren Standard aufrechtzuerhalten.

Aber wenn Sie mich schon so angreifen, dann die Gegenfrage: Sind Sie Rassist?

Gast: nahdran
17.10.2011 10:48
4 0

Gusi

Es hat ja auch schon geheißen die Schweiz wird ohne EU Beitritt nicht überstehen.
Und jetzt?

Gast: Hardliner 1
17.10.2011 10:14
5 0

Blödsinn

Zu Gusis Aussagen fällt mir nur eines ein: Hättest du geschwiegen . . . .
Selten einen solchen Blödsinn gelesen.

Gusenbauer sprach sich auch für eine Reduzierung des Schuldenniveaus [...] aus

"Der Rettungsschirm wird so groß sein müssen, damit auch notfalls Italien und Spanien darunterpasst"

Schade, dass nicht auch gleich die Erklärung mitgeliefert wird, wie diese beiden Aussagen zusammenpassen könnten.

Gast: Gast 7
17.10.2011 09:26
5 0

Arm ohne Europa?

Das darf nicht wahr sein. Kann dieser Herr nicht unterscheiden zwischen Europa, EU und Euro?
Europa wird immer da sein, und ich war keinesfalls ärmer mit dem Schilling, im gegenteil. Das muß jeder für sich beantworten.
Griechenland bekommt das ganze Geld wieder, das die Firmen (vielleicht) dort verdient haben. Aber nicht von denen sondern vom Volk.
Die EU verschlingt mittlerweile mehr Geld, als sie bringt. Man darf auch die Kriminalität nicht außer Acht lassen. In Brüssel gibt es immer mehr Beamte die nicht kontrollierbar sind. Für eine gute Nachrict (biologischere Landwirtschaft) gibt es 10 schlechte.

Gusenbauer: Ohne Europa wären wir arm

Ich: Mit Europa werden wir noch ärmer

Gast: Harvard ramponiert mutwillig den Ruf
16.10.2011 22:47
9 0

Als Politologe mit null Wirtschaftskompetenz schwafelt er leichtfertig im Dienste der Milliardäre - und die roten Parteisoldaten applaudieren gehorsamst?

Gusi ist mE zum märchenerzählenden Lobbyisten gewisser Milliardärskreise an einem von den spanischen Sozialisten zur Befriedigung der roten Prestigesucht finanzierten Institut der Harvarduni verkommen. Die Genossen der Sozialistischen Internationale hypen dort für Drittmittel ihren Marktwert, um im Dienste des Großkapitals sich als "Rattenfänger" für naive Rote gegen üppige Honorare zu prostituieren. Als "Visiting Scholar" kann dort jeder mit Doktorat als Dankeschön für die Bereitstellung von Drittmitteln dozieren was immer ihm gefällt. Hauptsache die Havarduni verdient. Um den Ruf der Harvarduni nicht zu ramponieren, ist das Engagement als "Visiting Scholar" relativ kurzfristig terminisiert, um einen raschen Wechsel der Scholars zu ermöglichen.

Nicht vergessen, am Euro-Rettungsschirm verdienen vor allem die globalen Großbanken meist amerikanischer Provenienz fette Margen. Je höher das Obligo, desto größer der Reibach der Wall-Street-Milliardäre.

Somit verhöhnt der mE im Dienste der Hochfinanz agierende Genossenverräter seine einstigen Wähler. Das nur zum Charakter der ehrenwerten roten Schickeria.

19 0

Da hat ein britischer Minister aber erst kürzlich anders über den Euro geurteilt

die permanente Gehirnwäsche der EU Marionetten geht nach hinten los. Das Problem dieser Herren ist, daß ihnen die Bürger nicht mehr glauben. Sie sind zu oft, zu dreist und zu massiv belogen und betrogen worden!
Neben den Briten haben die Schweiz, Norwegen Schweden und Dänemark keinen Euro und ersparen sich somit viel Ungemach samt der Kapitalvernichtung mit den Euro Rettungsschirmen für die Banken.
Gusenbauer soll sein Rotweine geniessen und das Volk nicht mit seinen unwahren Propagandalügen behelligen!

Da hat ein britischer Minister aber erst kürzlich anders über dgeurteilten Euro

die permanente Gehirnwäsche der EU Marionetten geht nach hinten los. Das Problem dieser Herren ist, daß ihnen die Bürger nicht mehr glauben. Sie sind zu oft, zu dreist und zu massiv belogen und betrogen worden!

Gast: ernani
16.10.2011 22:01
7 0

ohne diese gekauften Politmarionetten wären wir reich

Diese Volksverräter verteilen Steuermilliarden an die Banken, die damit nebem ihrer Verlustabdeckung die Millionenboni und Millionengagen für ihre unfähigen Manger bezahlen. Auch wenn man Unwahrheiten permanent wiederholt, werden sie dadurch nicht glaubwürdiger!

Gast: Apnoe
16.10.2011 21:41
6 0

Seiner Meinung nach müssen auch Italien und Spanien unter den Euro-Rettungsschirm passen.

Und beim amerikanisierten Lobbyisten Gusenbauer, würde ein Plastiksackerl
hilfreich sein.

Gast: Dr. Google
16.10.2011 21:05
0 4

Prinzipiell ...

... hat Gusenbauer in Vielem sehr wohl recht.

Aber trotzdem, (Finanz-)Berater von Diktatoren (Nasarbajew ...) mag ich prinzipiell aber auch nicht.

Gast: Austrianer
16.10.2011 20:18
15 5

Traurig

Was Alkohol und sozialistische Gehirnwäsche aus einem Menschen machen kann.

Gast: A.M.
16.10.2011 20:00
3 16

Na da sind sie ja alle wieder unter sich heute, die ganzen Raunzer und Nörgler, Schwarzmaler und -seher, Zukunftsverdrossenen und Möchtegernkommentatoren...

Und trotzdem werden die Vereinigten Staaten von Europa kommen.
Und das ist sehr gut so.

Antworten Gast: kurzer_Hinweis
17.10.2011 16:42
1 0

Re: Na da sind sie ja alle wieder unter sich heute, die ganzen Raunzer und Nörgler, Schwarzmaler und -seher, Zukunftsverdrossenen und Möchtegernkommentatoren...

es ist auch die Sowjetunion gekommen, begruesst von Leuten wie Ihnen - worin besteht die Neuigkeit und Relevanz Ihres postings ?

Gast: Gast1234
16.10.2011 19:00
15 1

...

Das nimmt doch niemand mehr ernst.

Jeder Satz mehr dazu ist umsonst....

Antworten Gast: C8W
16.10.2011 19:55
2 11

Re: ...

Meinst du jetzt dein eigenes Kommentar, weil du bloß zwei nichtssagende Sätze zusammengebracht hast?
Dann gebe ich dir vollkommen recht: Am besten hörst du auf mit dem Schreiben...

Antworten Antworten Gast: TA
17.10.2011 00:39
3 0

Re: Re: ...

DER Kommentar, bitte, und nicht DAS Kommentar.
Ts-ts, die Anforderungen der Löwelstraße an Berufsposter werden auch immer niedriger...

22 2

Ohne Euro gehts auch

Schweden, Dänemark, Norwegen und die Schweiz haben keinen Euro und sind auch nicht arm. Das Märchen vom Chaos, wenn der Euro scheitert, entbehrt jeglicher Grundlage.

 
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Hobbyökonom