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Rettungsschirm: EU plant Billionen-Beruhigungspille

19.10.2011 | 09:39 |   (DiePresse.com)

Der Rettungsschirm soll auf bis zu zwei Billionen Euro gehebelt werden. Möglich machen soll das eine Art Teilkasko-Versicherung für Staatsanleihen.

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Ein weiterer deutsch-französischer Vorstoß in den Bemühungen zur Euro-Rettung: Wie die Londoner Tageszeitung "The Guardian" in der Nacht auf Mittwoch in ihrer Internetausgabe berichtet, haben sich Berlin und Paris auf eine Aufstockung des Euro-Rettungsschirms (EFSF) auf zwei Billionen Euro verständigt. Dies sei Teil eines "umfassenden Plans" zur Lösung der Schuldenkrise, der beim EU-Gipfel am Wochenende abgesegnet werden solle, schreibt die Zeitung unter Berufung auf EU-Diplomaten. Die Einigung käme einer Verfünffachung des Euro-Rettungsschirms gleich, der derzeit mit 440 Milliarden Euro dotiert ist und für Kredite am kriselnde Euro-Staaten oder zum Ankauf von Staatsanleihen vorgesehen war. Das Volumen gilt mittlerweile aber als zu klein. Der EFSF würde künftig wie ein "Versicherer" funktionieren, schreibt die Londoner Zeitung.

Zuvor hatte bereits die "Financial Times Deutschland" davon berichtet, dass der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble den Hilfssonds über eine Hebelung (Leverage) auf eine Billion Euro anheben wolle. Der Hebel solle in Form einer Versicherung für Staatsanleihen kriselnder Eurostaaten in die EFSF-Richtlinien eingebaut werden, erläuterte Schäuble den Angaben zufolge. Ein Großteil des Geldes soll daher nun für eine Art Teilkasko-Versicherung verwendet werden. Diese würde für Investoren künftig nur 20 oder 30 Prozent der Verluste absichern, wenn ein Euro-Land seine Schulden nicht mehr begleichen kann. Dadurch würde das Anleihevolumen, das Eurostaaten mit einer EFSF-Versicherung platzieren können, steigen.

Österreichs Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat sich zu den "Hebel"-Plänen skeptisch geäußert. Sie könne sich nicht vorstellen, dass derartige Regelungen in allen EU-Staaten beschlossen werden könnten, sagte sie am Dienstagabend.

Zinshilfen für Länder mit Finanzierungsproblem?

Das "Handelsblatt" berichtete am Mittwoch von weiteren Überlegungen zum EFSF. So würden in der deutsche Regierung Möglichkeiten von Zinshilfen bei Staatsanleihen von Ländern erwogen, die Finanzierungsprobleme am Kapitalmarkt bekämen. Damit könne notfalls auch Frankreich entgegengekommen werden. Dem deutschen Nachbarland droht bei einem Schuldenschnitt für Griechenland eine Herabstufung seiner Bonität, was seine Refinanzierungskosten erhöhen dürfte.

Die angeblich in der deutschen Bundesregierung diskutierte Zinshilfe über den EFSF für Länder mit Finanzierungsproblemen soll in einer Art Zinsstundung bestehen, hieß es in der Zeitung. Hinter diesen Überlegungen stehe die Befürchtung, dass Frankreich sein Top-Rating verlieren könnte, was auch die Bewertung der EFSF-Kreditwürdigkeit selbst betreffen würde. Eine "Null-Coupon-Anleihe" für Zinsen beim EFSF könne ein Ausweg sein.

Hilfe von den Schwellenländern?

Darüber hinaus berichtete das "Handelsblatt" von Überlegungen, dass finanzstarke Schwellenländer, wie China, Indien und Brasilien helfen könnten, das Finanzvolumen des EFSF aufzustocken. EFSF-Chef Klaus Regling wolle dafür Konten beim Internationalen Währungsfonds einrichten. Die USA und der IWF seien im Grundsatz offen für diese Idee.

Allerdings verlangten die USA, dass zunächst die Europäer aus eigener Kraft den EFSF nochmals aufstocken, berichtete die Zeitung. Erst danach komme dann der Lösungsweg über die Konten beim IWF infrage.

Auch Frankreich in Gefahr

Mit der massiven Ausweitung soll offenbar Vorsorge getroffen werden für den Fall, dass nach Irland, Portugal und Griechenland auch eine der großen Volkswirtschaften der Eurozone unter den Rettungsschirm flüchten muss. Als Wackelkandidaten gelten Italien, das schon doppelt so hohe Kreditzinsen zahlen muss wie Deutschland, sowie Spanien, dessen Kreditwürdigkeit am Dienstagabend von der Ratingagentur Moody's heruntergestuft wurde.

Auch Frankreich selbst könnte in den Abwertungsstrudel gezogen werden. Moody's hat nämlich das Top-Kreditrating des Landes auf den Prüfstand gestellt und dies unter anderem mit den von Frankreich zu tragenden Lasten für die Rettung der Euro-Schuldenstaaten begründet.

Massive Kapitalspritze für Banken

Zudem lasten drohende Bankenzusammenbrüche auf dem Euro. Auch dieses Problem will der deutsch-französische Plan lösen. Demnach sollen die europäischen Banken eine massive Kapitalspritze erhalten, damit ihre Kernkapitalquote auf mindestens neun Prozent erreicht. Der Finanzbedarf dafür werde "näher an 100 Milliarden als an 200 Milliarden Euro liegen", heißt es mit Blick auf jüngste Aussagen von IWF-Direktorin Christine Lagarde. Die deutschen und französischen Banken können die neuen Kapitalerfordernisse ohne Staatshilfe erfüllen, andere Banken werden Geld ihrer Regierungen oder des EFSF benötigen.

Keine Einigung gibt es dagegen, was das Ausmaß des griechischen Schuldenschnitts betrifft. Hier wehrt sich Frankreich gegen die von Deutschland geforderte Abschreibung von 50 Prozent der griechischen Staatsschulden. Laut EU-Vertretern wird ein Schuldenschnitt zwischen 30 und 50 Prozent erwogen.

(APA)

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126 Kommentare
7 0

danke schön liebe zensi für die 'pressefreiheit'

nur ja keine kritik an schäuble & co zulassen.

Antworten Gast: Gast_003
19.10.2011 13:10
4 0

Re: danke schön liebe zensi für die 'pressefreiheit'

hey nicht aufregen, wir leben in einer Demokratie und einer Umverteilung des Wohlstands von den Armen zu den Reichen..Zensur gibt es bei uns nicht..

(Sklaverei)

7 2

was hat sich geändert seit 2008?

WENIG BIS GAR NICHTS

nur die summen sind höher geworden.

wenn man es nicht schafft das durchgeknallte und perverse system unter kontrolle zu bringen - sehe ich schwarz.

es ist ein unbedingtes MUSS ein paar großbanken über die klinge springen zu lassen. als abschreckungseffekt für die anderen.

und es kommt weitaus billiger ländern einen teil der schulden zu erlassen als sie mit immer schlechteren ratings bis aufs hemd auszuplündern.

mit dem geld das durch den konkurs eben einiger solcher finanzinstitute spart kann man locker die staaten direkt durch einen schludenerlass stützen. damit haben die länder auch zeit ihre, zugegeben nicht immer optimalen, inneren finanzen zu ordnen.
alles andere ist ein 'oben einfüllen und unten rausrinnen' an großbanken.

Re: was hat sich geändert seit 2008?

"nur die summen sind höher geworden."

das ist ja die Krux an der G´schicht.
Man weiß sich da "oben" nicht mehr zu helfen.
Das ganze EU-Werkl ist außer Rand und Band, mittlerweile scheint es schon egal, welch irrwitzige Summen eingefordert werden - das Geld dafür existiert vom Wert her nicht.
Jeder arbeitende Bürger muß sich mißbraucht vorkommen, niemand hat mehr Durchblick,
es scheint die Politiker am wenigsten.
Da wundert es doch nicht, dass die Menschen auf die Straße gehen.

Warum eigentlich

durchschauen nur so wenige Menschen in der Bevölkerung was da wirklich abgeht? Interessierts die nicht? Sind sie kognitiv nicht in der Lage?

Oder sind wir - die, sagen wir mal, "Systemkritiker" - einfach nur Spinner?

Ich bin mir manchmal selbst nicht ganz sicher, da ich (wir viele von hier) definitiv zu einer Minderheit gehören

Antworten Gast: Bärenfalle...
19.10.2011 17:39
1 0

Re: Warum eigentlich

Weil 80% aller Menschen negative Prognosen oder Erwartungen nicht verarbeiten (und damit darauf reagieren) können BEVOR ein negatives Ereignis eintritt.

"Unrealistic optimism is a pervasive human trait that influences domains ranging from personal relationships to politics and finance. How people maintain unrealistic optimism, despite frequently encountering information that challenges those biased beliefs, is unknown. We examined this question and found a marked asymmetry in belief updating.

....

These findings indicate that optimism is tied to a selective update failure and diminished neural coding of undesirable information regarding the future."

Studie hier:
http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/full/nn.2949.html

Re: Warum eigentlich

weil die Mehrheit immer noch "Krone" und "Bild" liest und diese Blattln Politik machen.
Im Fernsehen ist "Bauer sucht Frau" und "unsere erste Wohnung" und "Superstarsuche" angesagt
Und Fußballresultate scheint´s überlebenswichtiger sind als alles andere.
Aufklärung ist nicht das Interesse der Politiker.
Ja, Sie sind in der Minderheit.

Re: Warum eigentlich

Die Frage ist berechtigt. Der Forscher Gerhard Kössner hat es in seinem Vortrag am 23.6.2011 wie folgt ausgedrückt: Das Zinseszinssystem ist eine der höchsten Formen des luziferischen Systems. Diejenigen, die das System verstehen, werden versuchen sich ganz oben (in der Spitze der Pyramide) zu platzieren um dann von der breiten (hart arbeitenden) Masse gefüttert zu werden."
Sichtbar ist das daran, dass mittlerweile die Zinseszinsen in all unseren Konsumgütern enthalten sind, Kostenwahrheit gibt es da schon lange keine mehr.
Ich glaube, durchschauen würden es viel mehr als wir denken nur: was tun dagegen? Das System ist derart verwoben, dass nur fürchterliche Kriege oder Katastrophen, bei denen kein Stein auf dem anderen bleibt als offensichtliche Möglichkeit für einen Neubeginn erkennbar sind. Die Menschen wollen aber keine Kriege mehr sondern friedliche Veränderungen. Dass die an der Pyramidenspitze nicht so einfach alles aufgeben wollen, ist auch klar, also sind Lösungsansätze gefragt. Vorschläge sind also herzlich willkommen:

Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
19.10.2011 12:56
2 0

Re: Warum eigentlich

die meisten verstehen es nicht und es ist ihnen auch wurscht. aber sei es wie es ist, ändern kann man es eh nicht, da sich unsere politiker um recht und gesetz genau garnicht kümmern. von wahlversprechen (EU Volkabstimmung) mal ganz abgesehen. ich hoffe halt, dass wenigstens bei der nächsten wahl diesen verbrechern die rechnung präsentiert wird. aber auch daran glaube ich nicht, weil das dumbe österreichische wahlvolk wieder brav bei rot und schwarz ihre kreuzerln machen werden.

5 0

ach ja, geld wurde inzwischen abgeschafft

politiker brauchen nur mehr zu wünschen, der esel streck dich steht parat.


Gast: Blankenstein Husar
19.10.2011 12:07
11 0

Wer´s noch nicht kapiert hat.....

Hier wird ganz bewußt auf eine (Hyper)inflation hingearbeitet, mit dem Ziel die Privatvermögen zu enteignen....

Wenn wir schon keine reelle Chance haben diesen Wahnsinn zu ändern,
ist jeder bestens beraten sich auf dieses Horrorszenario vorzubereiten und sein Vermögen so gut es eben geht anderweitig veranlagen.


Gast: Schuhputzer
19.10.2011 12:05
7 0

Privathaftung für alle beteiligten Politiker!

und zwar rückwirkend,
die sogenannte "politische Verantwortung" ist ja ein Treppenwitz- diese Personen treten zurück und gehen in Pension. Nur wenn sie Gefahr laufen, dass sie ihr letztes Hemd bei dieser verantwortungslosen Aktion verlieren, werden sie vorsichtiger mit dem Geld arbeitender Steuerzahler umgehen.

Gast: Firemen
19.10.2011 12:03
6 0

Die versuchen Geld mit Geld zu retten

Das ist genauso als wenn man versuchen würde einen Großbrand mit Flammenwerfern zu löschen.
Brüssler Pyromanen die versuchen sich beim löschen des Brandes den sie selbst gelegt haben wichtig zu machen und so tun als ob.

Antworten Gast: lou
19.10.2011 13:57
0 0

Re: Die versuchen Geld mit Geld zu retten

eine gängige und erfolgreiche strategie beim feuerlöschen, bzw. bei der brandprevention.

Ich fürchte,, dass eine Billion Euro

kaum zur Beruhigung beitragen werden.

Aber die Logik der Verantwortlichen scheint ja zu sein, dass möglichst viel Geld zur Beruhigung beiträgt.

Vor wenigen Jahren noch, wären 100 Milliarden Euro - für was auch immer ausgegeben - ein absolutes Unding gewesen.

Nun versucht man es mit einer Billion

Warum eigentlich so knausrig? Sicher wird der Beruhigungseffekt mit drei, vier Billionen viel deutlicher werden.

Also, ran und geklotzt! Nicht gekleckert!

Re: Ich fürchte,, dass eine Billion Euro

Wo ist der Unterschied zwischen einer Billion Euro und hundert Billionen Euro Schulden für einen Staat? Kein meßbarer, keiner der irgend einen zusätzlichen Einfluss haben könnte. Wo nix mehr is gibts a kane Schulden mehr. Warum deshalb nicht 100 Billionen in den ESFS geblasen und alles ist gut. Die Druckmaschinen haben die nötige Kapazität ,der Hebel ist somit die Lösung der Staatschuldenkrise ...

So macht man Hyperinflation

Als meine Ur-Oma uns als Kinder erzählt hat dass sie für einen Kilo Brot eine Millarde Kronen gezahlt hat, haben wir Kinder über die "dummen" Leute von damals gelacht -

Die Ur-Oma hat mitgelacht und uns Kindern das unfassbare Elend dass sie durchmachen musste verschwiegen.

Heute wissen wir wie skrupellose Politiker uns in die gleiche Situation bringen.

Raus aus dem Euro.

Merkel/Sarkozy und ihr Ausführungsgehilfe Faymann stürtzen das Friedensprojekt in einen europäischen Elendstreiber.

Re: So macht man Hyperinflation

Meine Großmutter hat immer gesagt wie wichtig eine volle Speis (Vorratskammer) ist und das nur Gold u. Silber einen Wert haben bzw. Aktien Teufelswerk sind. Diese Generation wurde belächelt, jeder dachte: Ja,ja damals, uns kann das nicht passieren.
Jetzt kommt die Katarsis.

Ich sehe meine beiden Großmütter seit einigen Monaten mit anderen Augen.
Trotz dem unsäglichen Leid das sie ertragen mußten haben sie sich für ihre Familie aufgeopfert und nie gejammert oder geklagt. Ich empfinde tiefen Respekt und große Zuneigung und Anerkennung für beide(leider posthum).

Erst in schweren Zeiten sieht man was ein Mensch wert ist.

Re: Re: So macht man Hyperinflation

meine Großmutter starb 1995 im Alter von 89 Jahren. Als wir ihre Sachen teils entsorgten fanden wir Kisten von Konserven welche teilweise seit 10 Jahren abgelaufen waren.
Wir haben den Kopf geschüttelt, da Großmutter weder Hunger noch Not leiden mußte.
Mittlerweile macht mich dies eher nachdenklich.

Antworten Antworten Gast: lou
19.10.2011 13:58
0 4

Re: Re: So macht man Hyperinflation

naja staatsausgaben dadurch abzudecken anderen länder zu überfallen ist heute problematischer als damals.

Gast: chng
19.10.2011 11:17
2 0

Was können die Regierungen tun? - Die traurige Antwort ist: unter dem jetzigen monetären System nichts.

Die preisgekrönte Dokumentation "The Secret of Oz" von Bill Still geht der Frage der sinnvollen Krisenbewältigung und wie unser Geldsystem funktioniert, nach

"Was kann die Regierung tun?
- Die traurige Antwort ist: unter dem jetzigen monetären System nichts.

Es wird kein Stück besser werden, bis die Wurzel des Problems verstanden ist und beseitigt wird: Es gibt nicht genug Geld in der ganzen Welt, um uns aus dem Loch zu holen.
Warum? - Schulden!"

http://www.youtube.com/watch?v=RKMpjrw2Sm0

Gast: Reflector
19.10.2011 11:12
7 0

Eher Viagra Pille für ein totes Pferd


Da sollen 'Private' in Etwas investieren, was bei einer derzeit schon extrem hohen Ausfallwahrscheinlichkeit zu 20% mit einem Zahlungsversprechen 'abgesichert' ist.

Die 'Versichererstaaten' aber sind allesamt schon selbst Pleite und deren Bürgen vulgo Bürger bereits schon ausgequetscht wie die berühmte Zitrone.

D.h. man begibt CDS Haftungen die aber im Ernstfall nur 20% des Ausfalles abdecken. Damit ist dieser EFSF ein Betrugsinstrument oberster Klasse.

Wer sollen denn dann diese wahnsinnigen 'Privaten' sein, die in ein solches Risko investieren?

Banken, Versicherungen und evtl. Hedgefonds die sich ja schon in der Vergangenheit an solchen 'Produkten' (man beachte die Wortwahl Produkt für Luftleer) 'verzockt' haben und deswegen derzeit beachtliche Schieflagen haben und nun 'gerettet' werden müssen, weil 'systemrelevant'

Damit ist doch klar, dass im sehr wahrscheinlichen Fall des Ausfalls die notwendigen Abschreibungen der gehebelten, 'versicherten' EFSF 'Produkte', die heute eigentlich schon nur noch Ramsch sind, auf die Allgemeinheit zurückfallen werden. Denn dann sind diese 'systemrelevanten Investoren' noch mehr Pleite und noch mehr systemrelevant als heute und klopfen dann umso selbstsicherer wieder an die Steuerzahlertüre zwecks 'alternativloser' bail out Erpressung.

Es können doch nur unsere Polit Kasperln und deren geschützte Bürokraten glauben, dass man eine Schuldenkrise mit neuen, noch dazu derart fies 'gehebelten' Schulden lösen kann.

Wer hat uns verraten?

Und wer war mit dabei?

Gast: richardvenhel
19.10.2011 10:48
2 0

Heiner Geißler : Kapitalismus ohne Zukunft - Die Deutsche Bank müsse entflochten werden

Heiner Geißler : Kapitalismus ohne Zukunft - Die Deutsche Bank müsse entflochten werden

http://goo.gl/h69dt

Gast: Bademeisterin
19.10.2011 10:48
12 0

Hier wird nich gekleckert, hier wird geklotzt...

2 Billionen sind doch lachhaft. Wir machen 10 Billionen draus und hebeln die auf 100 Billionen.
So wird das gemacht - und dann hat der Schäuble den Verstand verloren und ist übergeschnappt......

Gast: Sovjet Brüssel
19.10.2011 10:41
6 0

EU plant Billionen-Beruhigungspille

Rausgeschmissenes Geld! Die Märkte lassen sich nicht belügen.

Feuerwehr soll helfen,

damit man das Geld schneller in alle Richtungen spritzen kann. Tollhaus!

Gast: Gundel Gaukelei
19.10.2011 10:25
10 0

Hokus Pokus Fidibus

Hokus Pokus Fidibus,
wann ist mit dem Schwachsinn Schluss ?

Gast: Hans im Glück
19.10.2011 10:24
15 0

Vom EUR zum Zimbabwe Dollar

Alle wollen einen kuschel weichen EUR.

Bald werden alle sehen was wir davon haben.

Gnade euch Gott ihr Polit-Spekulanten.

Re: Vom EUR zum Zimbabwe Dollar

Diese haben keine Gnade verdient, und werden auch keine erhalten.

10 0

Nachschusspflicht?

Wenn der Hebel zu groß sein sollte, gibt es dann eine Nachschusspflicht?!

4,5 % wie lächerlich

ich sags euch, wer heute nicht mehr arbeitet (für diese idioten von EU politikern) ist der gewinner von morgen...

was hat sich geändert, und zwar überhauptnichts...., die EU politker zweigen immer noch massenhaft geld in die eigene tasche ab.. lassen die einen pfurz müssen wir zahlen...

darum wer heute noch arbeitet ist der depp

Antworten Gast: Gast_13
19.10.2011 10:53
6 0

Re: 4,5 % wie lächerlich

wenn ein Angestellter oder Arbeiter nach der regulären Arbeit etwas pfuschen geht, damit man einigermaßen über die Runden kommt, dann wird man vom Gesetz her als Krimineller gesehen.
Was die Obrigkeit über unsere Köpfe mit solchen Aktionen macht, dass schlägt einfach alles. Es ist vom Gesetz her legal und wird als Demokratie und Wille des Volkes bezeichnet.

Man kann die Schulden nicht einseitig erlassen.

So bleiben die Gläubiger übrig. Was die EU trickst, ist, dass die Glaubiger am Ende die Bürger sein sollen. Das ist völlig inakzeptabel und wird am Ende zu Chaos führen.

3 0

Re: Man kann die Schulden nicht einseitig erlassen.

deshab heisst es auch BÜRGE-r

® "Mister DAX" Dirk Müller

Re: Re: Man kann die Schulden nicht einseitig erlassen.

Super, das muss ich mir merken :)


So blöd sind vielleicht die Brüssler-Bürokraten

aber sicher nicht die Finanzmärkte, dass sie glauben dass dies mehr als heiße Luft sei.

Wenn Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich nicht endlich einsehen dass Sozialismus immer weniger arbeiten, immer mehr umverteilen und nur Schulden machen keine Zukunft hat, dann gehen sie pleite und es kann ihnen keiner helfen.

Re: So blöd sind vielleicht die Brüssler-Bürokraten

Traurig ist nur, dass das "immer weniger arbeiten, immer mehr umverteilen und nur Schulden machen" ALLE EU-Länder im Programm haben. Das Niveau ist zwar bei einigen noch geringfügig niedriger, aber die EU-Heppen arbeiten ja gerade fieberhaft daran, dieses anzugleichen. Die immer größer werdende Eurorettungsblase ist ja nichts anderes als Umverteilung - von den Noch-wenig- zu den Gar-nichts-mehr-Habenden... ;-)

Re: Re: So blöd sind vielleicht die Brüssler-Bürokraten

Umverteilung des Geldes der Armen in den reichen Ländern zu den Reichen in den armen Ländern...

19 0

Paralleluniversum

Dass Poitiker offensichtlich in einem Parallel-Universum leben, zeigt die Aufstockung des "Rettungsschirms" auf Billionen. Derzeit haftet Österreich mit 30 Mrd., bei einer Verfünffachung würden wir "theoretisch" mit 150 Mrd. haften.
Aber offensichtlich haben nur die Staatsbürger Bedenken gegen solche Schritte, Politiker sind frei von jedem Zweifel

ENTMÜNDIGUNG ist angesagt!


Re: Paralleluniversum

Versetzen sie sich in einen dieser Politiker:

Von Stadt zu Stadt jetten, wichtige Leute treffen, alle kuschen vor einem, jeder Wunsch wird einem von den Lippen abgelesen. Das Leben kann halt so leicht sein (wenn man mächtig ist).

Und irgendwo im Hinterkopf der Gedanke:

Diese dauerenden Beschwerden von diesen dumpfen Leuten aus der Provinz, kein bißchen Esprit und Liberalität wie man sie selber hat. Die sollen doch froh sein dass ich sie vertrete und zahlen.

Und wenn er wieder mal über die Länder jettet und aus dem Fenster schaut kommt manchmal das gute Gefühl auf dass man selbst halt weiter blickt als die da unten.

Sie begreifen es einfach nicht!

Das sie die Spekulationen der Kapitalisten unverzüglich stoppen müssen diese Leute haben Menschenleben auf dem gewissen jeder einzelne der auf dieser Welt an Hunger stirbt haben sie zu verantworten weil sie die Lebensmittelpreise immer mehr künstlich in die Höhe treiben um ihre gewinne noch mehr zu steigern sie sollte diese Leute wegen Völkermord anklagen lassen der Tatbestand ist vorhanden es sind auch unsere Banken daran beteiligt

Antworten Gast: Hausverstand
19.10.2011 12:06
5 0

Re: Sie begreifen es einfach nicht!

Wenn man es mit Hausverstand statt mit Politpropaganda probiert, könnte man die Entwicklung auch so beschreiben. Bis ca. 1990 hat grob gesprochen eine Mrd. Menschen (Nordamerika, Westeuropa, Japan, Aus + ein paar vereinzelte) versucht, mit marktwirtschaftlichen Methoden zum Erfolg zu kommen, der sich auch durchschlagend eingestellt hat. Das "Glück" war halt, das 80% der Menschheit hinter Eisernen Vorhängen, der Chinesischen Mauer oder denr Lagern der Roten Khmer eingesperrt waren und daher die Weltressourcen ausschließlich dieser Mrd. zur Verfügung standen. Seit 1990 sind zu dieser Mrd. weitere 3 dazugekommen (1 Chinesen, 1 Inder + 1 Osteuropa/SO-asien/Brasilien/...), die es mit Marktwirtschaft versuchen, während Europa dem Eurokommunismus fröhnt. Dazu kommen intelligente Politiker auf die Idee, mit viel Energieverbrauch Nahrungsmittel anzubauen, mit Pestiziden zu bespritzen, um diese Nahrungsmittel dann zu verflüssigen und in Autotanks zu füllen. Dass die Politpropaganda immer noch Dummköpfe findet, die das Spekulantenmärchen glauben, kann nur daran liegen, dass unser Bildungssystem vollkommen kaputt ist und selbständiges Denken und ökonomischer Verstand auf dieser Insel der Seligen nach 40 Jahren Austrokommunismus abgeschafft sind. Wenn wir uns nicht schnellstens wieder an der Wohlstandsgenerierung der Welt beteiligen (Arbeit statt Umverteilung und Frühpension), werden wir bald feststellen, dass wir uns kein Benzin leisten können und die Steaks in China am Grill landen.

Wenn man Frankreich, Italien, Griechenland nichts mehr leiht hat das nichts mit Spekulation zu tun - sonder ist reiner Vernunft

die sich in diesem Fall sogar mit bestem Hausverstand tritfft.

(Oder welcher normale Mensch - außer ein paar lügenden Politikern - soll denn noch diesen Bürokraten glauben)


Re: Wenn man Frankreich, Italien, Griechenland nichts mehr leiht hat das nichts mit Spekulation zu tun - sonder ist reiner Vernunft

wenn man das tut, dann sanktioniert Uns die Uno :-)

Gast: WarrenB
19.10.2011 09:25
13 0

Insolvenzverschleppung

Anbscheinend haben die Politiker noch immer nicht verstanden, dass Ihr "Projekt" gescheitert ist; statt dessen versuchen sie die Probleme durch Insolvenzverschleppung in die Zukunft zu verschieben wie anschaulich auf tabularasa-jena.de/artikel/artikel_3728 dargestellt: eine Reform des Finanzmarktes ist notwendiger denn je

Antworten Gast: Gast 222
19.10.2011 11:16
0 0

Re: Insolvenzverschleppung

Das kommt zu spät. Vorher müssen sich die Steuerzahler den Gürtel so eng schnallen, dass sie sich nicht einmal die Hose kaufen können, die der Gürtel hochhalten soll!

Hoffen wir das beste :-(

Man sagte als die stolze Titanik gegen den Eisberg fuhr, hatte sie wenigstens Rettungsreifen aus purem Gold.


leben wir noch in einer demokratie?

es ist mitlerweile echt schon besorgniserregend wie weit dieser wahnsinn mit dem euro geht, da können 2 leute einfach so felstlegen, dass zukünftige 2 billionen euro an haftungen für staaten, die ihren verpflichtungen nicht nachgekommen sind eingegangen werden, ohne dass das volk auch nur irgend ein mitsprache recht hat

2 billionen euro, das ist ein siebentel der gesamtverschldung der usa, oder ein 20tel aller staatsschulden weltweit

die regierunge bestimmenn also ganz ad hoc, dass ihre völker von einem tag auf den anderen nun mit einem 20 tel der gesamten staatsvershculdung unseres planeten geradestehen müssen, falls welche nach allen kriterien als pleite geltende staaten pleite gehen

eine tolle sache....

das tragische ist, dass das volk nicht einmal mitentscheiden kann, sondern gar nicht gefragt wird, die entscheidungsträger werden ja nicht einmal direkt vom volk gewählt.

echt traurig wie s um unsere demokratie bestellt ist

manchmal habe ich das gefühl. die schweiz und ihre direkte demokratie is die einzige echte demokratie die es auf diesem planeten noch gibt

Hobbyökonom