"Die Schweiz hat sich bereit erklärt, Gespräche mit Griechenland über ein ähnliches Steuerabkommen wie mit Deutschland aufzunehmen", sagte Horst Reichenbach, Chef der EU-Griechenland-Taskforce, im Interview mit der FTD. Athen bestätigte die Gespräche mit der Schweiz.
Bei gutem Verlauf könne es bereits am 1. Januar 2013 in Kraft treten, sagte Reichenbach, dessen Hauptaufgabe die Unterstützung der griechischen Verwaltung beim Eintreiben von Steuern ist.
Schätzungen zufolge haben Griechen bis zu 200 Milliarden Euro in der Schweiz gebunkert - zum großen Teil Schwarzgeld. Eine Steuerabkommen - wie es die Schweiz bereits mit Großbritannien und Deutschland abgeschlossen hat - könnte Milliarden zur Sanierung von Griechenland beitragen.
(Red./Ag.)
Griechenland: Proteste eskalieren zu Straßenschlacht
Folgen der Krise: Griechen versinken im Müll
WirtschaftswachstumDas Plus und Minus der EU-Länder im ersten Quartal
KreativDie Welt der Werbung
Cash-KaiserDiese Firmen horten am meisten Bargeld
''Plagiarius''Dreisteste Fälschungen ausgezeichnet
UrlaubÖsterreicher im EU-Ranking voran