Schuldenkrise: Noch zehn Jahre Griechen-Hilfe

22.10.2011 | 18:26 |  von OLIVER GRIMM (Die Presse)

Griechenlands Gläubiger müssen in der Schuldenkrise auf mindestens die Hälfte ihrer Forderungen verzichten, weil Athen seine Reformen nur schleppend umsetzt und die Konjunktur sich verschlechtert.

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Im Juli gab sich Evangelos Venizelos, der Finanzminister Griechenlands, zuversichtlich: Sein Land werde wie versprochen Mitte 2014 an die Kapitalmärkte zurückkehren, also keine Kredite von den anderen Euroländern und dem Internationalen Währungsfonds benötigen, sagte er damals zur Nachrichtenagentur Reuters.

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Nach zähen Verhandlungen der europäischen Finanzminister in Brüssel, die am Freitagnachmittag begannen und am Samstag zu Redaktionsschluss der „Presse am Sonntag“ noch immer liefen, steht fest: Das geht sich nicht aus. Die Griechen werden ihren Staat noch mindestens ein Jahrzehnt lang nur mit fremder Hilfe finanzieren können. Die Banken müssen auf 40 bis 60 Prozent ihrer Forderungen gegen Athen verzichten, um die Schuldenquote des Balkanlandes von derzeit mehr als 160 Prozent auf handhabbare rund 120 Prozent zu senken. Und all das wird teurer als geplant.

Mindestens 114 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern wird das zweite Griechenland-Paket kosten, statt wie bisher vermutet 109 Milliarden Euro. Das hat die sogenannte „Troika“ aus Experten der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des IWF errechnet. Allerdings gilt dieser Betrag nur dann, wenn die Banken tatsächlich 50 Prozent ihrer griechischen Bonds als verloren abschreiben. Wie man diesen unfreiwillig freiwilligen Forderungsverzicht einfädelt, ohne in den gestrengen Augen der Kreditratingagenturen die Bedingungen einer Staatsinsolvenz Griechenlands zu erfüllen, lässt die Köpfe der Finanzminister und ihrer Berater qualmen.


Banken kommen zum Handkuss.
Bildlich gesprochen wird der griechische Patient zwar noch lange nicht geheilt, aber zumindest aus dem Operationssaal auf die Intensivstation verlegt. Denn die Banken werden auf jeden Fall deutlich mehr zur Bewältigung der Schuldenkrise beitragen müssen als sie am 21. Juli zugesagt hatten. Damals hatten sie sich bei einem Sondergipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Euroländer bereit erklärt, auf 21 Prozent ihrer griechischen Forderungen zu verzichten. Weil rund die Hälfte der Staatsschuld bereits von der EZB, dem IWF und dem Euro-Rettungsvehikel EFSF lagert, hätte das Angebot der Banken die Schuldenquote nur um rund zwölf Prozent gesenkt. Das ist zu wenig, um Griechenland in die Lage zu versetzen, seinen Schuldenberg irgendwann aus eigener Kraft zu verringern. Daher hätten sich die Finanzminister nun geeinigt, dass es „eine erhebliche Anhebung des von den Banken zu übernehmenden Beitrags geben sollte“, sagte Jean-Claude Juncker, Luxemburgs Ministerpräsident und Vorsitzender der Euro-Gruppe, also der 17 Finanzminister der Euroländer.

Die Banken kommen noch auf eine weitere Weise zum Handkuss. Die Finanzminister einigten sich auch darauf, dass die 83 wichtigsten Kreditinstitute Europas neun Prozent supersicheres Kernkapital in ihren Büchern halten müssen. Das soll die Spekulationen über einen zweiten europäischen Bankenkrach binnen drei Jahren beenden. Nicht alle Banken können die Neun-Prozent-Hürde überspringen, zeigte ein „Blitz-Stresstest“ der Europäischen Bankenaufsicht. Die Finanzminister folgerten daraus, dass europaweit rund 100 Milliarden Euro an frischem Kapital für die Banken nötig sei. Dieses solle, wie seit Wochen gebetsmühlenartig von allen Verantwortlichen vorgetragen, zuerst von den Eigentümern der Banken eingeschossen werden. Können sie dies nicht, sollen die jeweiligen Staaten einspringen und nur in letzter Not die EFSF.

Und hier liegt das große Problem, mit dem sich heute, Sonntag, die Staats- und Regierungschefs befassen müssen: Was tun, wenn diese staatliche Bankenhilfe Frankreich so überfordert, dass es um Hilfe bei der EFSF anklopfen muss? Wie setzt man dann ihre 440 Milliarden Euro als Hebel für noch mehr Geld ein? Ein Banklizenz für die EFSF, damit sie sich bei der EZB Geld holen kann, wie sich das Paris wünscht, ist vom Tisch.

Evangelos Venizelos, der Finanzminister des griechischen Dauerpatienten, gab sich jedenfalls am Samstag bemerkenswert entspannt: „Griechenland“, diktierte er den versammelten Journalisten, „ist jedenfalls kein zentrales Problem für die Eurozone.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.10.2011)

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342 Kommentare
 
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Re: Niemand hat vor den Griechen das Geld zu schenken...

Irrtum!
Wir schenken das Geld nicht den Griechen sondern den Banken (zumeist französische und Deutsche). Die Grichen werden knapp am Untergehen erhalten und die Risikozinsen werden kassiert. Das Risiko aber tragen wir. Wir erleben gerade einen gigantischen Betrug auf EU-Ebene mit zum Schaden fast Aller (auch der Griechen).

DAS IST EIN STAATSSTREICH DER EU-GRANDEN und der BANKEN: Zählen sie nach wie viele Gesetze und Verträge gebrochen wurden und werden.

Wäre die EU ein Staat mit funktionierender Justiz würden die meisten Verantwortlichen bereits in Haft sitzen.
Dieser institutionelle Mangel wird von den Verantwortlichen schamlos ausgenützt.

Re: Niemand hat vor den Griechen das Geld zu schenken...

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu: Vor den Griechen hat niemand das Geld zu schenken.

Re: Niemand hat vor den Griechen das Geld zu schenken...

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu: Vor den Griechen hat niemand das Geld zu schenken.

Gast: Frank Oberhauser
22.10.2011 11:42
4

Die Eurozone wird zur Badbank Griechenlands!

Super Entwicklung, finde ich. Und wenn dann Griechenland schlussendlich kracht, krachen wir auch gleich alle mit. Unsere Ersparnisse gehen den Bach runter. Ich lege mein Geld jedenfalls in Schweizer Franken oder in Norwegischen Kronen an.

Existentielle Frage

Was haben wir in Europa und Österreich nur für Politiker hervorgebracht? Wie kann man in einer so existentiellen Frage jetzt schon seit Jahren nur so viel Bullshit verzapfen. Während die USA Ende 2008 sofort(!!!) einen Mega-Rettungsschirm gespannt haben, eiern wir jetzt seit drei Jahren hier herum. Und unsere Unfähigkeit können "Spekulanten" weltweit herrlich ausnutzen. Wo bleibt hier nur der Verstand? Obwohl Ludwig von Wittgenstein einst hierzulande wirkte, haben wir nichts von ihm gelernt - http://youtu.be/LCbkW87kYK8

Re: Existentielle Frage

Sie meinen, wir sollten die PIGS mit unserem Steuergeld sanieren, um diesen einen Neustart zu ihrem Dolce-Vita zu ermöglichen?

Re: Re: Existentielle Frage

Wir haben nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Europa liegt finanziell in Trümmern. Wir müssen es - so oder so - wieder aufbauen!

Antworten Antworten Antworten Gast: bitte_zu_beachten
22.10.2011 12:24
3

Re: Re: Re: Existentielle Frage

mag sein, aber zuvor muessen wir die toeten, die diese Katastrophe zu verantworten haben

Re: Re: Re: Re: Existentielle Frage

Da waren wir mehrheitlich alle daran beteiligt - wir haben die Politiker ja gewählt und Seriösen keine Chance gegeben.

Antworten Antworten Antworten Gast: Frank Oberhauser
22.10.2011 12:16
4

Re: Re: Re: Existentielle Frage

Besser man delogiert die PIGS und saniert das Gebäude, an dessen Fundamenten sie gekratzt haben.

retten retten retten

wenn vor 10 Jahren Einer gesagt hätte, wir werden einmal unser Geld in Milliardenhöhe nach Griechenland schicken, hätte man ihn ausgelacht.
Selbst im Vorjahr posaunte ein gewisser Herr Finanzminister J. Pröll: auf Heller und Pfennig werden sie es mit Zinsen und Zinseszinsen zurückzahlen.
Ein gutes Geschäft wäre es, den Griechen Geld zu borgen, meinte er.

Re: retten retten retten

Ich habe genau DAS gesagt und wurde dafür verhöhnt. Dass es mit Griechenland (Spanien und Portugal) genau DARAUF hinauslaufen wird, war jedoch immer schon für jeden Menschen mit Restverstand absehbar. Leider hatten in der deutschen Politik mit Schröder & Co waschechte Wirklichkeitsverächter das Sagen. Und einem Herrn Chirac ging es wohl einzig und allein nur um eine Stärkung des nichtdeutschen Lagers innerhalb der Währungszone. Man sollte diese Politpensionisten zur Verantwortung ziehen.

Gast: eurocrash
22.10.2011 11:26
4

leider - der euro und die eu sind der untergang der europäischen länder. sozialabbau, altersarmut und eine immerwährende schuldenknechtschaft, sind die faulen früchte der eurobankenpolitik - die euweite bankenlobbypolitik machts nun noch viel schlimmer u.die arbeitnehmer, steuerzahler u.pensionisten verlieren mit dieser politik ihre lebensgrundlagen.


Antworten Gast: Jaja
22.10.2011 13:27
2

Re: leider - der euro und die eu sind der untergang der europäischen länder. sozialabbau, altersarmut und eine immerwährende schuldenknechtschaft, sind die faulen früchte der eurobankenpolitik - die euweite bankenlobbypolitik machts nun noch viel schlimmer u.die arbeitnehmer, steuerzahler u.pensionisten verlieren mit dieser politik ihre lebensgrundlagen.

Nicht der Euro und die EU sind der Untergang Europas, meiner Meinung nach sind diese Dinge die einzig guten Ideen seit 200 jahren. Jedoch DIE POLITIKER der letzten 40 jahre sind der Untergang Europas, der EU und des Euro. Deren Schuldenmacherei, Kurzsichtigkeit, Dummmheit, Egoismus, Machtgeilheit, Freunderlwirtschaft und Verschwendungssucht!

Re: leider - der euro und die eu sind der untergang der europäischen länder. sozialabbau, altersarmut und eine immerwährende schuldenknechtschaft, sind die faulen früchte der eurobankenpolitik - die euweite bankenlobbypolitik machts nun noch viel schlimmer u.die arbeitnehmer, steuerzahler u.pensionisten verlieren mit dieser politik ihre lebensgrundlagen.

ach... und wieviele generationen kennen keinen krieg mehr?

Gast: bitte_zu_beachten
22.10.2011 11:26
2

zahlt keine Steuern mehr

zahlt keine Steuern mehr. Aus. Betruegt diese Verbrecher, wo und wie Ihr nur koennt. Was Ihr Euch erarbeitet MUESST Ihr behalten. Jeder, der noch Steuern zahlt, ist beteiligt an diesem Verbrechen

Re: zahlt keine Steuern mehr

Sehr "intelligente" Strategie! Wir schließen dann auch gleich alle unsere Schulen, Spitäler, bezahlen keine Pensionen mehr aus, usw. usf., da wir uns ja im Steuerstreik befinden. Die unbezahlten Polizisten werden nach hause geschickt und Kriminelle können uns dann völlig ungestört ausplündern.

Aber vielleicht suchen Sie ja auch nur nach einer Rechtfertigungslehre für Ihre auf Gier und Habsucht basierende höchstpersönliche Steuer(un)moral? die Sie uns hier als Tugend, als Geist des Widerstands zu propagieren trachten. Dergleichen führte Griechenland in den Abgrund.

Antworten Antworten Gast: bitte_zu_beachten
22.10.2011 12:33
2

Re: Re: zahlt keine Steuern mehr

"Rechtfertigung" (...) :-))))))))))) was ist denn mit IHNEN los ? :-))))))))))) endlich ein Buerger, endlich einer, der das alles traegt (!!!) Sie sind ein hoffnungsloser Schwachkopf, aber Sie sind nicht der einzige, es gibt viele, viele Millionen von Ihrer Art, sonst haetten diese Kriminellen (sind Sie einer von denen ?) das alles niemals anrichten koennen. Im uebrigens, zu Ihrem "Verstaendnis": es ist mir mittlerweile voellig gleichgueltig, ob es all' die von Ihnen angefuehrten Einrichtungen noch gibt. Was sich hier in Europa auftut, sprengt JEDEN bislang gekannten Rahmen. Eines noch: bezahlen Sie dringend in 2 Wochen die GIS, sonst bricht auch der ORF noch zusammen - Schwachkopefe wie Sie einer sind machen all' das an Katastrophe moeglich, vielleicht bekommen Sie zum 80. Geburtstag auch ein Schreiben von Ihrem Buergermeister - "Jause im Rathaus" wird es wohl keine mehr geben :-)))))))))))

Re: Re: Re: zahlt keine Steuern mehr

Ich hoffe Sie sind konsequent und rufen nicht die Feuerwehr wenn Ihre Hütte brennt. Wenn Sie aus tiefster Überzeugung nichts zur Gemeinschaft beitragen, dann sollten Sie auch nicht deren Wohltaten konsumieren.

Re: zahlt keine Steuern mehr

erklären Sie mir das als Angestellter!

Antworten Antworten Gast: bitte_zu_beachten
22.10.2011 11:54
1

Re: Re: zahlt keine Steuern mehr

das war einer der vielen Gruende, warum ich mich niemals anstellen liess

Antworten Antworten Antworten Gast: Frank Oberhauser
22.10.2011 12:19
0

Re: Re: Re: zahlt keine Steuern mehr

Sieh da einer an! Da stilisiert sich ein Asozialer zum Kämpfer für Gerechtigkeit!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: bitte_zu_beachten
22.10.2011 13:14
1

Re: Re: Re: Re: zahlt keine Steuern mehr

"Asozialer" :-))))))))))) solche Dummkoepfe wie Sie einer sind braucht dieses System. Seien Sie das Gegenteil, seien Sie "sozial" und bezahlen Sie dringend heute noch in den kriminellen EU - Ausguss. Eigentlich unfassbar, dass es Schwachkoepfe wie Sie, die solche Begriffe im Zusammenhang mit DIESEM EU - VERBRECHEN verwenden, noch gibt :-)))))))))))


Gast: Jaja
22.10.2011 11:09
7

ES REICHT!!!!

Diese Politiker gehören ALLE auf den Mond geschossen!!!!!!!

Ich kann auch nicht, wider besseres Wissen, mit riesen Schulden durch Hausbau, mir auch noch einen Ferrari kreditfinanziert gönnen!

Offensichtlich braucht unser Land auch eine Revolution wie im islamischen Bereich. Offensichtlich kapieren unsere Politiker nichts ohne physischen Druck!!!!

Stoppt den Mist!!

Re: ES REICHT!!!!

Wen der Staat seine moralische Legetimität verliert sind wir verpflichtet aktiv zu werden. Ansonst werden wir mitschuldig!
Erste Stufe: Juridisch, wird vermutlich nichts nützen, da die Korruption grasiert.
2. Stufe:Druck von der Strasse: wird nichts nützen da dies polarisiert und Ängste weckt.
Dritte Stufe: Gründung einer neuen Partei, wird nichts nutzen da diese von den Parteimedien (also alle im Land) denunziert werden wird.
4.Stufe:??? vermutlich Revolution-hat in Österreich noch nie funktioniert.

=>Wir sind dem Untergang geweiht

!!!

Man sollte alle, die immer noch dafür sind Griechenland zu retten und weiterhin bereit sind Milliarden zu überweisen sofort entmündigen und nie wieder eine Entscheidung treffen lassen.

Aber da das nicht passiert werden wir noch viele viele viele Milliarden an Steuergeldern an Griechenland zahlen nur um danach festzustellen, dass das alles nicht reicht und Griechenland trotzdem pleite ist. Aber hauptsache wir haben noch ein bisschen Steuergeld verschwendetm, wir haben ja auch so viel davon, dass wir es verschenken können.

Ich könnt mich über die Regierungen so dermaßen aufregen, lasst das Land doch endlich untergehen. Ist nicht das erste mal in der Geschichte und wird auch nicht das letzte Mal sein. Und die Welt dreht sich trotzdem weiter.

...

Antworten Gast: Nicht dabei
22.10.2011 11:15
1

Re: !!!

Da müsste man zigtausende entmündigen.
Und ein Sachwalter würde keinen luckerten Heller nach Greece schicken. Also lässt man gerne alle deppert, aber dafür fest zahlen. Sagte doch schon der Lukas Resetarits, aber was werns scho peckn de depperten.

Hauptsache.....

van Rompuy baut sich einen 290Mio. Prunk Palast in Brüssel. Dafür ist das Geld da, bei uns, dem minderwertigen Volke, wird gespart, abgebaut und gekürzt wo es geht.

Es wird in einem Desaster enden, je mehr Sparpakete geschnürrt werden, desto wütender werden die griechischen demonstranten und desto eskalierender werden die Straßenschlacheten.
Und was ist, wenn andere Länder Pleite gehen? Wie wollen wir das finanzieren?

Wir gehen vor die Hunde, dank unserer Banken und Spekulanten, Danke!!

Antworten Gast: Frank Oberhauser
22.10.2011 12:25
0

Re: Hauptsache.....

Wieder einmal eine Stimme, die den griechischen Sauhaufen zu entschuldigen wünscht, in dem sie alle Schuld auf "unsere Banken und Spekulanten" schiebt.

Leider sind Staatsanleihen für Spekulanten uninteressant, weil viel zu niedrig verzinst. Staatspapiere dienen Pensionsfonds zur Veranlagung eingezahlter Pensionsprämien.

Das einzige, was man den Banken vorwerfen kann, ist, dass sie die ihnen anvertrauten Gelder nicht in deutschen sondern in griechischen Staatsanleichen veranlagten. Griechische Papiere brachten um 2% mehr Ertrag.

Auch so manches Mündelgeld ist mit griechischen Staatsanleihen fundiert.

Antworten Gast: Black cloud
22.10.2011 11:06
0

Re: Hauptsache.....

Warum wählen sich Gewisse freiwillig ein Schicksal wie Gaddafi. Wie kann man denn nur so hartnäckig lernresistent sein.

Antworten Antworten Gast: Black cloud
22.10.2011 11:58
0

Re: Re: Hauptsache.....

"Gewisse" Politiker arbeiten darauf hin. Da wie dort.

Re: Re: Hauptsache.....

Das Schicksal der libyschen Revolutionäre war tausendfach noch trauriger. Erst ein armer Teufel und jetzt tot. Und nach der Revolution - falls nicht ohnehin schon tot - immer noch ein armer Teufel. Da hatte es ein Gaddafi wohl deutlich besser, oder?

Re: Hauptsache.....

Politiker habens vergessen!

Gast: abrahamasantaclara
22.10.2011 10:25
8

SCHLUSS DAMIT !!!!!

holt euch die milliarden, die griechische milliardärsfamilien an der steuer vorbei, im ausland bunkern !

Eigentlich toll wie hier mit Steuergeldern

anderer Länder umgegangen wird.

"Wir genehmigen euch weitere 8 Mrd. €" und im selben Atemzug wird sofort gesagt "es wird aber noch immer nicht reichen"

Das mag schon sein aber Mir reichts auch.

Sollte Österreich nach den 8 Mrd nochmal bei einem Rettungspaket dabei sein dann wähle ich 2013 die FPÖ.
Es wird mir zwar nicht gefallen aber diese Ohrfeige braucht unsere Regierung offenbar um endlich aufzuwachen. Griechenland muss doch längst das reichste Land in Europa sein wenn man sich vor Augen hält wieviel Geld dort schon hingeschickt wurde.

Antworten Gast: hubert aus goisern
22.10.2011 11:34
0

Re: Eigentlich toll wie hier mit Steuergeldern

sie meinen, die fpö könnte (oder wollte vielmehr) verhindern, dass sich österreich an der internationalen hilfe für die rettung griechenlands beteiligt?

ich glaub, da überschätzen sie ein bissl die macht von bumsti und konsorten!

Antworten Gast: Fest steht,dass fest steht
22.10.2011 11:20
1

Re: Eigentlich toll wie hier mit Steuergeldern

Besser bei der FPÖ dabei, als bei einem endlosen perpetum mobile Rettungspaket für die Griechen.

Gast: BAZI
22.10.2011 10:12
2

Bankenkrise? Rekapitalisierung?

Wenn meine privatwirtschaftliche Unternehmung nur Verluste einfährt, auf Dauer nichts als Schulden abwirft und ich bei der Bank zwecks eines neuen Kredites vorstellig werde, würde ich folgendes hören:

"Wir können Sie gut verstehen Herr BAZI. Leider müssen wir feststellen, dass Sie in den letzten Jahren nicht nur keinen auskömmlichen Ertrag erwirtschaftet haben, sondern immer nur neue Verbindlichkeiten. Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass Ihr Geschäftskonzept offenbar vollkommen falsch ist. Wir werden Ihnen keinen neuen Kredit geben und die bestehenden Schulden sofort fällig stellen. Bitte überweisen Sie uns den offenen Betrag von insgesamt Mrd. € 200 innerhalb von zwei Wochen auf unser Konto. Wir danken Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen der letzten Jahre und würden uns auf neue Geschäftsbeziehungen mit Ihnen auf der Grundlage eines tragfähigen Wirtschaftskonzeptes sehr freuen. Gerne stehen wir Ihnen hierbei mit unserem kompetenten Beraterteam zur Verfügung."

Gast: UKW
22.10.2011 09:56
2

Die Kugel rollt am Spieltisch - Bis wir uns die Kugel geben können

Wie die Süüchtigen im Kasino. Zuerst setzten sie 100 Euro auf rot und verlieren, dann verlieren sie nocheinmal 100 Euro und müssen danach 200 einsetzen um ihr Geld wieder zurückzubekommen. Doch die Kugel fällt wieder auf Schwarz und es es sind schon 400 Euro nötig um das Startkapital wieder zu sehen. Die Spiralle dreht sich immer weiter, der Süüchtige denkt sich, wenn ich jetzt aufhöre ist mein Geld verloren. Weil er kein Bargeld hat, beginnt er sich zu verschulden um weiterspielen zu können, bis ihn die Groupiers zur Sperrstunde vom Tisch wegzerren, um ihm zu erklären, dass das Geld verloren ist. Der Süüchtige hatte in seinem Spiel-Eifer außerdem vergessen seine Familie zu Hause zu fragen, ob ihnen das auch recht ist, was er tat. Dabei hat er es doch nur gut gemeint. Auch unsere Politiker haben vergessen das Volk zu Hause zu befragen, ob ihnen das recht ist, was sie da am großen Spieltisch für hochriskante Milliarden-Einsätze leisten.

Erlasst den "armen" Griechen ihre Schulden

Auszug Vaterunser: ...Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
...

Solche Probleme gibt es anscheinend nicht erst heute.

Gast: Franz9
22.10.2011 09:50
3

"Mrd., die wir nach Griechenland schicken ist ein gutes Geschäft" (Fekter am 15.6.2011)

Mrd., statt im eigenen Land zu investieren sie nach Griechenland zu schicken, wo doch längst bekannt ist, dass Griechenland ein Fass ohne Boden ist, geschieht zum Nachteil im eigenen Land!

Wir hatten seit dem Krieg noch keinen Finanzminster, der Mrd. von unserem Steuergeld verschenkt! - Und die SPÖ+ÖVP Abgeordneten im Parlament unterstützen das noch!!!

Damit Griechenland diese Mrd. bekommt, werden neue, noch höhere Staatsschulden gemacht!

Wahltag ist Zahltag!

Österreich 42,2%
Deutschland 39,4%
Tschechien 34,3%
Griechenland 29,1%
Irland 27,0%


Gast: Plach2
22.10.2011 09:44
1

Alles noch zu wenig!

Ganz Europa ächzt unter der hohen Schuldenlast von Griechenland. Griechelnad kann weder seine Pensionen auszahlen, noch seine Beamten bezahlen.

Die Lösung sollen noch höhere Schulden sein???
(Wo sie doch schon heute keine Rückzahlungen leisten können!)

Die Griechen bekommen davon keinen Cent! Das kasieren alles Banken und Spekulanten.

So nebenbei wirdd die gesamte griechische Wirtschaft ruiniert!

In weiterer Folge leidet darunter ganz Europa! Uns droht eine Megainflation!!!

Trotzdem machen die Zocker weiter wie bisher. Sie haben gelernt, falls sie bei hochriskanten Geschäften Gewinne machen, winken ihnen hohe Bonuszahlungen. Bei Verlusten springt der Staat (Steuerzahler) ein. Daher kann man noch riskanter zocken!

So nebenbei wirdd die gesamte griechische Wirtschaft ruiniert!

Welche griech. Wirtschaft? Ausser Tourismus gibts dort nichts denn von Olivenöl oder von Beamten kann man nicht leben.

Antworten Antworten Gast: G 2012
22.10.2011 13:23
0

Re: So nebenbei wirdd die gesamte griechische Wirtschaft ruiniert!

unter den 8 größten Firmen Griechenlands sind 5 Banken enthalten. Und symptomatisch am 3 Platz liegt die erste Nichtbank und die ist ein Abfüller für Colaprodukte. Platz 4 nimmt ein Energieversorger ein. Und am Platz 6 eine Lotto/Spielbanken Firma. Nur die Banken sind nichts wert da sie ca 70 Mia Staatspapiere halten. Also eigentlich schon bankrott sind, da eine Abwertung ihrer Papiere ihr Eigenkapital eliminiert.

Gast: Vergebliche Liebesmüh
22.10.2011 09:35
2

Merkt euch eines

es wird niiiiie genug sein können.Ihr könnt Geld reinschütten soviel ihr wollt. Genauso gut könnt ihr versuchen den Ozean auszuschöpfen.

Antworten Gast: Plach2
22.10.2011 09:52
3

Re: Merkt euch eines

Faymann und Spindelegger haben keine Ahnung - "schauen wir einmal was in Brüssel auf dem Tisch liegt".

Meinen sie etwa das Buffet?

Gast: Anfrage_an_Fr_Fekter
22.10.2011 09:31
4

Anfrage

auf welche gesetzliche Grundlage stuezten sich diese "Repraesentanten" ? Der EURO - Schutzschirm ist durch nichts autorisiert. Das bedeutet, dass gegen Leute wie Fr. Fekter nunmehr Strafanzeige wegen Veruntreuung und Beihilfe zu Milliardenbetrug erstattet werden muss

Re: Anfrage

Nicht nur gegen Frau Fekter.
Auch der Bundeskanzler gehört wegen Beihilfe dazu.

Re: Anfrage

Vermutlich gestützt auf irgendwelche Notstandsgesetze ?

Gast: bitte_zu_beachten
22.10.2011 09:25
5

Nachmittag

ich werde heute am Nachmittag auf eine Polizeiwache gehen und gegen Fr. Fekter wegen Untreue und Beihilfe zum Betrug in Milliardenhoehe Strafanzeige erstatten. Fr. Fekter ist durch keinerlei gesetzlich Grundlage autorisiert, dieses "Zugestaendnis" zu machen. Wie gegen jeden anderen Kriminellen. Man wird sehen, was dann passiert

 
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