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Schuldenkrise: Noch zehn Jahre Griechen-Hilfe

22.10.2011 | 18:26 |  von OLIVER GRIMM (Die Presse)

Griechenlands Gläubiger müssen in der Schuldenkrise auf mindestens die Hälfte ihrer Forderungen verzichten, weil Athen seine Reformen nur schleppend umsetzt und die Konjunktur sich verschlechtert.

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Im Juli gab sich Evangelos Venizelos, der Finanzminister Griechenlands, zuversichtlich: Sein Land werde wie versprochen Mitte 2014 an die Kapitalmärkte zurückkehren, also keine Kredite von den anderen Euroländern und dem Internationalen Währungsfonds benötigen, sagte er damals zur Nachrichtenagentur Reuters.

Nach zähen Verhandlungen der europäischen Finanzminister in Brüssel, die am Freitagnachmittag begannen und am Samstag zu Redaktionsschluss der „Presse am Sonntag“ noch immer liefen, steht fest: Das geht sich nicht aus. Die Griechen werden ihren Staat noch mindestens ein Jahrzehnt lang nur mit fremder Hilfe finanzieren können. Die Banken müssen auf 40 bis 60 Prozent ihrer Forderungen gegen Athen verzichten, um die Schuldenquote des Balkanlandes von derzeit mehr als 160 Prozent auf handhabbare rund 120 Prozent zu senken. Und all das wird teurer als geplant.

Mindestens 114 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern wird das zweite Griechenland-Paket kosten, statt wie bisher vermutet 109 Milliarden Euro. Das hat die sogenannte „Troika“ aus Experten der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des IWF errechnet. Allerdings gilt dieser Betrag nur dann, wenn die Banken tatsächlich 50 Prozent ihrer griechischen Bonds als verloren abschreiben. Wie man diesen unfreiwillig freiwilligen Forderungsverzicht einfädelt, ohne in den gestrengen Augen der Kreditratingagenturen die Bedingungen einer Staatsinsolvenz Griechenlands zu erfüllen, lässt die Köpfe der Finanzminister und ihrer Berater qualmen.


Banken kommen zum Handkuss.
Bildlich gesprochen wird der griechische Patient zwar noch lange nicht geheilt, aber zumindest aus dem Operationssaal auf die Intensivstation verlegt. Denn die Banken werden auf jeden Fall deutlich mehr zur Bewältigung der Schuldenkrise beitragen müssen als sie am 21. Juli zugesagt hatten. Damals hatten sie sich bei einem Sondergipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Euroländer bereit erklärt, auf 21 Prozent ihrer griechischen Forderungen zu verzichten. Weil rund die Hälfte der Staatsschuld bereits von der EZB, dem IWF und dem Euro-Rettungsvehikel EFSF lagert, hätte das Angebot der Banken die Schuldenquote nur um rund zwölf Prozent gesenkt. Das ist zu wenig, um Griechenland in die Lage zu versetzen, seinen Schuldenberg irgendwann aus eigener Kraft zu verringern. Daher hätten sich die Finanzminister nun geeinigt, dass es „eine erhebliche Anhebung des von den Banken zu übernehmenden Beitrags geben sollte“, sagte Jean-Claude Juncker, Luxemburgs Ministerpräsident und Vorsitzender der Euro-Gruppe, also der 17 Finanzminister der Euroländer.

Die Banken kommen noch auf eine weitere Weise zum Handkuss. Die Finanzminister einigten sich auch darauf, dass die 83 wichtigsten Kreditinstitute Europas neun Prozent supersicheres Kernkapital in ihren Büchern halten müssen. Das soll die Spekulationen über einen zweiten europäischen Bankenkrach binnen drei Jahren beenden. Nicht alle Banken können die Neun-Prozent-Hürde überspringen, zeigte ein „Blitz-Stresstest“ der Europäischen Bankenaufsicht. Die Finanzminister folgerten daraus, dass europaweit rund 100 Milliarden Euro an frischem Kapital für die Banken nötig sei. Dieses solle, wie seit Wochen gebetsmühlenartig von allen Verantwortlichen vorgetragen, zuerst von den Eigentümern der Banken eingeschossen werden. Können sie dies nicht, sollen die jeweiligen Staaten einspringen und nur in letzter Not die EFSF.

Und hier liegt das große Problem, mit dem sich heute, Sonntag, die Staats- und Regierungschefs befassen müssen: Was tun, wenn diese staatliche Bankenhilfe Frankreich so überfordert, dass es um Hilfe bei der EFSF anklopfen muss? Wie setzt man dann ihre 440 Milliarden Euro als Hebel für noch mehr Geld ein? Ein Banklizenz für die EFSF, damit sie sich bei der EZB Geld holen kann, wie sich das Paris wünscht, ist vom Tisch.

Evangelos Venizelos, der Finanzminister des griechischen Dauerpatienten, gab sich jedenfalls am Samstag bemerkenswert entspannt: „Griechenland“, diktierte er den versammelten Journalisten, „ist jedenfalls kein zentrales Problem für die Eurozone.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.10.2011)

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342 Kommentare
 
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Gast: Gamsbart
23.10.2011 09:13
0 0

Banken kommen zum Handkuss.

Das ist die größte lüge nicht die Banken kommen zum Handkuss die Spareinlagen der Bürger sind es die angezapft werden liebe Leute Spareinlagen abheben und in euer Haus investieren sonst sind sie weg

Ich bin für Patenschaften

Ähnlich sozialer Aktionen, bei denen man eine Patenschaft für ein Kind in der Dritten Welt übernimmt, plädiere ich statt unkontrollierter Milliardengaben für konkrete, nicht-anonyme Patenschaften.
Österreicher finanzieren mit einer freiwilligen - und von der Steuer absetzbaren - Patenschaft eine bestimmte griechische Familie.
Damit erreicht man eine direkte Zuwendung, hoffentlich auch Einsicht und Dankbarkeit bei der griechischen Familie, und das Gefühl einer europäischen Verbundenheit.

Grenzgenial!


Warum auch die 200 Milliarden Griechen Euros in der Schweiz antasten.
Wir zahlen ja!

Re: Ich bin für Patenschaften

Das wäre Solidarität, aber würde das funktionieren? Und die wichtigste Frage: Was haben da die Banken und Großgläubiger davon?

Gast: Vogel Strauss
23.10.2011 08:17
11 0

Ohnmächtiger Zorn ...

Ihr könnt's Euch hier aufregen, soviel Ihr wollt, es nützt nix - die Volksvertreter (harhar!) haben ihre Brüsseler Gehirnwäsche bekommen und stimmen überall mit. Bis 2013 ist noch viel Zeit, um unser Geld auszugeben. Wann kommt der europäische Frühling?? Es geht uns allen wohl noch zu gut.

Ob da ein Ausschluß von Griechenland nicht billiger kommt!

Schuldenschnitt auf 120%!!!!, da können wir zuschauen bis Griechenland wieder dort ist wos jetzt sind. Da soll noch einer behaupten ein Ausschluß käme teurer!

Gast: STFU
23.10.2011 07:55
3 0

Politversager wollen den Schrecken ohne Ende. PORTUGAL NEXT

PORTUGAL NEXT!

P0litversager quetschen das Volk zugunsten der Gewinne einer winzigen Oberschicht aus!

http://www.querschuesse.de/portugal-folgt-griechenland/

http://www.gegenfrage.com/keine-verschworungstheorie-eine-elite-kontrolliert-die-welt/

Antworten Gast: Frank Oberhauser
23.10.2011 11:54
0 0

Re: Politversager wollen den Schrecken ohne Ende. PORTUGAL NEXT

Im sozialparadiesischen Griechenland war es nicht nur eine winzige Oberschicht, die sich bereicht hat. Ich würde eher sagen, dass die Praxis des Plünderns öffentlicher Kassen dort der Volkssport war. Und immer noch ist.

Diese Meldung

In dieser Meldung ist die nächste Lüge verborgen. Erstens werden es weder 50 noch 60% haircut sein, sondern der wird schon bei 75% mindestens liegen müssen, wenn man die Griechen wirklich bis 2020 auf 110 - 120 % Staatsschulden runterdrücken will, was aber auch noch das Doppelte von dem ist, was laut Eurokriterien erlaubt ist.
zweitens lässt diese Maßnahme die Frage offen, wie die Banken den Ausfall abschreiben werden. Natürlich wird eine nächste Banken - Geldspritze zur notwendig sein und diese wird von den nationalen Regierungen getragen werden müssen, was wiederum so viel heißt wie: Der Steuerzahler blecht.
Drittens hat es den Anschein, dass sich der Gipfel vorerst einmal mit Formulierungen herumschlagen muss. Wie kann ich einen Gesetzestext so formulieren, sodass er einen bestehenden - in dem Fall den Lissabon Vertrag - nicht widerspricht?
Lügen wohin man schaut.
Aber die Mutter aller Lügen ist wohl die Schuldenlüge. Man spricht von Überschuldung und macht munter mit Schulden weiter. Erst kürzlich feierte man in unserem Parlament ein Budget, das ein Defizit von 3,2% aufweist. Mit anderen Worten, wir verschulden uns lustig weiter. Andererseits werden staatliche Leistungen auch bei uns zurückgeschraubt, siehe Gesundheitswesen, Studiengebühren, Kürzungen bei Familiengeldern, etc. Weniger staatliche Leistungen für mehr Steuern und die Ideen dafür sind nicht enden wollend. Trotzdem gibt es Neuverschuldung. Und diese Situation wird gefeiert. Das ist die Lüge schlechthin.

Re: Diese Meldung

Stimmt schon, ein Defizit von 3,2% ist nicht gut, aber auch nicht schlimm. Das entspricht in etwa der Inflation bzw. ergibt Inflation und Wirtschaftswachstum zusammen mehr als 3,2% was de facto ein leichter Schuldenrückgang ist. Klingt komisch, ist aber so. Nicht, dass ich finde, dass wir nicht eher einen Überschuss haben sollten, aber 3,2% ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass der ganze Vermögenszuwachs den wir alle gemeinsam (Volkswirtschaft) erwirtschaften sich bei ein paar Reichen kumuliert.
Übrigens: Wir leben mit einem sog. Fiat-Geldsystem. Da MÜSSEN die Gesamtschulden immer steigen, da ja irgendwo Geld für die Zinsen herkommen muss. Selbt wenn ein Land einen Überschuss hat, alle Länder (die öffentliche Hand + Private) zusammen müssen stets im Schnitt Schulden machen. Das geht nicht anders. Wer das nicht verstanden hat schaut sich das an: http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ
Das versteht im Prinzip jeder der einen Schulabschluss hat.

Gast: goodnighteurope
22.10.2011 23:22
3 0

die eu lobbys und der us gewollte euro sind der untergang europas. da können sie noch soviele billionen steuergelder in die finanzmärkte stecken- es wird von tag zu tag schlimmer- die bankenkonzerne haben die macht in europa übernommen.


7 0

Wir wollen nicht mehr zahlen

Die einzige sinnvolle Lösung ist der sofortige EU-Austritt Österreichs.
Sonst müssen wir tatsächlich 10-20 Jahre für Griechenland arbeiten und Steuergeld verbrennen.

R. Marschall, Obmann
www.euaustrittspartei.at

Re: Wir wollen nicht mehr zahlen

Ja, ich bin auch dafür, dass wir rund herum eine Mauer bauen um die Insel der Seligen zu bilden.
Mit dieser Forderung zeigen Sie, dass Sie von der Wirtschaft keine Ahnung haben. Aber gut, es muss auch solche Populisten wie Sie geben, wen sollten sonst die Leute wählen, die nicht nachdenken wollen. Politisches Fast Food eben.

0 0

Re: Re: Wir wollen nicht mehr zahlen

Wenn Sie wollen, dann können Sie ja für Griechenland und EURO gerne privat Spenden. (Haben Sie schon etwas gespendet?)
Aber man kann nicht andere dazu verpflichten "Spenden zu müssen". Verträge zu Lasten Dritter sind nämlich rechtswidrig.

R. Marschall, Obmann
http://www.euaustrittspartei.at/

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
23.10.2011 11:36
0 1

Re: Re: Wir wollen nicht mehr zahlen

voll bei ihnen. auch wenns rote stricherln nur so hagelt. Keiner von diesen Kritkern hat sich je mit wirklicher Wirtschaft befasst. kommt mir vor....

Antworten Antworten Gast: Franz Weyersamer
23.10.2011 11:22
0 0

Re: Re: Wir wollen nicht mehr zahlen...dass Sie von der Wirtschaft keine Ahnung habe...n

Sind Sie total blind, Sie EU-Idiot?

Re: Re: Wir wollen nicht mehr zahlen

Wie lebt es sich eigentlich so, wenn man das Gehirn in Brüssel abgegeben hat? Gutes Gefühl, so völlig im Kollektiv assimiliert als Steuerzahlerdrohne sich nicht allein fühlen zu müssen? Oder ist das irgendwie doch Kommunismusromantik eines Transferleistungsbeziehers?


Gast: newy
22.10.2011 22:59
11 0

salamitaktik

2010:
EU Finanzminister:
-Griechenland muss etwas unterstützt werden, keine grosse Sache.
-Wir haben alles im Griff.
-Griechenlandrettung wird ein Geschäft.
Beginn 2011:
Nach unzähligen Notoperationen und einem kompletten wirtschaftlichen Zusammenbruch Griechenlands wird zum ersten Mal die "Umschuldung" ins Spiel gebracht. Die Banken sollten sich "freiwillig" mit 21%(!) beteiligen.
Oktober 2011:
Griechenland benötigt einen Schuldenschnitt. Wie hoch ofiziell anscheinend um die 40%. Die Banken müssen danach gestützt werden. Eigenkaptital muss "aufgefrischt" werden.
Ende 2011:
der Schuldenschnitt ist vollzogen. Die Garantien der Staaten wurden schlagend und das Kreditrating von Ö und D kommt dadurch unter Druck und verschlechtert sich.
Die Staaten können sich die Refinanzierung ihrer Banken nicht leisten und die Zinsen für die Staatsschulden steigen kräftig an, und können auch in absehbarer Zukunft nicht mehr bedient werden.
Warum passierte das alles?
Weil unsere Politiker nicht willens waren Anfang 2010 die Reisslinie zu ziehen und Griechenland sofort einen Schuldenschnitt aufzuerlegen. Ach ja. Österreich benötigt lt Herrn Spindelegger dringend die Hochschulgebühren! Sind die Alle noch bei Trost???

Re: salamitaktik

Das haben Sie sehr gut zusammengefasst. Danke!

Gast: D0RF
22.10.2011 22:57
1 0

unzählige Artikel namhafter Herkunft über eine Welt voll Parasit3n

http://www.net-news-global.de/

Gast: Hans im Glück
22.10.2011 22:45
8 0

Den realen Sozialismus habe ich überlebt.

Ich werde auch diese Maskerade überleben.

Alles nur ein Kartenhaus.

Gast: Informant
22.10.2011 22:25
4 0

Zinssklaven


“Jeder, der weniger als eine halbe Million Euro
Eigenkapital hat, ist ein Zinssklave, …”

http://www.steuerboykott.org/index.php

Tut endlich was! Eine Anregung

Dass man nach einem Crash auf der Autobahn die Verantwortlichen sucht, ist wichtig und richtig. Entbindet einen aber nicht von der Aufgabe, die Unfallstelle wieder zu räumen.

Dazu einige Gedanken:

- Ja, zu einem 50% Schuldenschnitt
- Nein, zu weiteren unbesicherten Finanzhilfen
- Die Gläubiger sollten einen Teil des Geldes unverzinst zur Fälligkeit aus dem Rettungsschirm zurückbekommen
- Für weitere Kredite gibt es keine Garantien aus den übrigen Ländern Europas.
- Die Griechen müssen für neue Kredite verwertbare Sicherheiten den Kreditgebern anbieten (Staatsunternehmen, Immobilien, etc.) .
- Das Modell muß auch auf andere Länder anwendbar sein

Politiker Europas macht endlich euren Job!

Mehr Geld für Griechenland

Wann wird man endlich lernen, dass eine Bankenrettung direkt bei den Banken gemacht werden muss (und nicht via Griechenland) und das die einzige Rettung für Griechenland ist, ihm mit allen EU-Möglichkeiten zu helfen, seine Volkswirtschaft von einer korrupten Freunderlwirtschaft in eine wettbewerbsfähige Marktwirtschaft zu "drehen". Letzteres ist übrigens ein Generationenprojekt.

Ein Schuldenerlass kann doch bei einem Land der 1. Welt nach nur 3 Krisenjahren absolut nicht in Frage kommen! Da muss man halt die Hälfte der Schulden auf 30+ Jahre umschulden und die Zinsen thesaurieren. Aber kann doch nicht so rasch auf die Forderung verzeichten!

http://klauskastner.blogspot.com/2011/09/endspiel-um-griechenland.html
http://klauskastner.blogspot.com/2011/09/schuldenschnitt-haircut.html

Antworten Gast: ajaaa
23.10.2011 09:35
0 0

Re: Mehr Geld für Griechenland

retten wir griechenland -
retten wir korruption....?


Ach ja,

vergesst nicht: Einer dieser kompetenten Politiker sagte: "Griechenland ist kein zentrales Problem der Eurozone!" GENAU!!

Antworten Gast: Bärenfalle...
22.10.2011 22:19
1 0

Re: Ach ja,

Stimmt doch.

Die zentralen Probleme heißen Spanien, Italien und Frankreich.


Ihr habt nix verstanden...

unser Alle Europäische Union, unser Zukunftsprojekt, unsere Mutter, unser Schoss... Wie glücklich dürfen wir uns schätzen, dies alles mitzuerleben, Frieden, Aufschwung, Soziale Gerechtigkeit und Solidarität!! Zweifelt nicht, Dank unserer Politiker geht es uns immer Besser!! Ihrer Weitsicht, Uneigennützigkeit und Klugheit ist es zu verdanken einer rosigen Zukunft entgegenzusehen! Das Lied dazu http://www.youtube.com/watch?v=H4eCI-FM_7Q
Ich freu mich!


Antworten Gast: Bärenfalle...
22.10.2011 22:10
2 0

Re: ohne worte:

Ach, die Zentralbank von Zimbabwe hat es fertig gebracht einen 1000 Trillionen Zim-Dollar Schein zu drucken, da schafft die EZB die läppischen 440 Milliarden mit links.

Re: ohne worte:

braucht Griechenland über 400 Mrd € oder die Gläubiger(staaten)?

Gast: Oesterreicherrr
22.10.2011 21:01
6 1

Soziparadies

kann ich mir nicht in Griechenland ein Auto kaufen, dann brauch ich ja nur 50 Prozent zu bezahlen? Am bestn wär überhaupt Teilzahlung auf 5 Jahre dann sinds sicher schon 75 Prozent Ermäßigung/Stundung. Ja davon habens immer geträumt die Sozi, von ganz Europa abkassieren und die Streikgelder wieder auffüllen und an die Genossen Sozi-Internationale verteilen. Europa wird sich wundern, wie die bald erstarken und maulen werden.

Gast: Oesterreicherrr
22.10.2011 20:54
8 1

Hochverrat

ein bissler wird Griechenland wohl für die "Soz. Internationale" abzweigen. Möchte nicht wissen, was die Genossen Feymann und Co für das scheren unserer Volks-Schafe da bekommen, wenn sogar die Toten in Griechenland bedient werden.

Gast: Euro Hedonist, hinter mir die Sintflut
22.10.2011 20:21
7 1

Werft die Geldpresse an

GR brauch weitere Milliarden!
Für das Tollhaus EU kein Problem.
Wir retten einen Geldvampir.
Der Untergang der EU muss gefeiert werden.
Chillen im Chaos ist hip!

Antworten Gast: Hans im Glück
22.10.2011 22:47
1 0

Re: Werft die Geldpresse an

Gegen Vampiere hilft nur die Silberkugel.

Kauft Silber, dann ist dieser Spuk bald vorbei.

Gast: Markus Trullus
22.10.2011 20:17
10 0

"Linkenfresser..."

„Griechenland“, diktierte er den versammelten Journalisten, „ist jedenfalls kein zentrales Problem für die Eurozone.“
Glaub ich auch; das Problem sind wir in der sozialen Maßlosigkeit. Immer mehr für "soziale Gerechtigkeit" auszugeben, als wir einnehmen oder erlösen können: Also Schiulden machen auf etwas, was sich nie zurückverdienen lässt. Stellt man dieses Kapital in F&E, dann kann man absehen, wann das Früchte trägt. Nicht beim "Kaufen der Wählerstimmen der Mizzitant". Denn das bringt für die Zukunft nichts ausser der Machtzementierung der entsprechenden Partei... Ist in allen Staaten der Fall, wo Sozis eine Einfluss haben. Das sozialistische Modell schlechthin!

Gast: freund?
22.10.2011 20:04
7 0

2013



bis dahin 'greifen' die vom grokodil mitbeschlossenen maßnahmen bei uns so RICHTIG, wenn 50% und mehr der abgepreßten steuerleistung ins ausland gehen, um den 'euro zu retten' .

und zuhause ist für nichts mehr geld da.

herr strache, gratuliere zur wahl !

Gast: freund?
22.10.2011 19:59
17 0

ICH will den griechen nichts geben...



und sie schon gar nicht 10 jahre durchfüttern !

und ich glaube nicht, daß ich deswegen ein pöhser wäre.

ich bin einfach normal.

7 4

Re: ICH will den griechen nichts geben...

den griechen wird eh nix gegeben.

den deutschen und französischen banken wird gegeben.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
22.10.2011 22:49
1 0

Re: Re: ICH will den griechen nichts geben...

Gleichzeitig werden wir aufeinander gehetzt.

Wir dürfen dies nicht zulassen.
Wir dürfen sie nicht ihr Spiel mit uns treiben lassen.
Die wollen uns ans Messer liefern.

Wie kommen wir da raus???

Antworten Antworten Gast: Jaja
22.10.2011 21:50
1 0

Re: Re: ICH will den griechen nichts geben...

Unsinn!!! So sehr die Banken von den Rettungspaketen profitieren, die Griechen haben VORHER das Geld , das sie nicht hatten, ausgegeben und sich dieses von den Banken geborgt! Über die Maßen! Selbstverständlich muss man die Banken für ihre Zockergier verurteilen. Aber der Schuldenjunkie war Griechenland und ist therapieresistent! D.H. das Geld Geld an die Banken, aber wir zahlen den Griechen ihren sozialistischen Lebensüberschwang!

Politiker aller Farben, schaut genau auf Griechenland! Bald haben wir dies auch bei uns, aber bei uns wird es stärker krachen, weil das Volk davor schon seit langem warnt, nur die Politiker waren lernresistent!

Re: Re: ICH will den griechen nichts geben...

ja genau, sie geballte ahnungslosigkeit. den griechen wird und wurde sehr wohl gegeben. sie haben sich nämlich seit jahren einen lebensstandard gegönnt, den sie sich nie erarbeitet hatten. aber ja, sie können gerne dafür zahlen, dass griechische beamte weiterhin pünktlichkeitszulagen usw. bekommen.

Gast: Hans im Glück
22.10.2011 19:50
4 0

Jeder bekommt was er verdient...

Statt das wir auch brav die Wirtschaft ankurbeln und Geld ausgeben wie verrückt überweisen wir lieber alles an die EU und die PIIIGS.

Dabei könnten wir auch alles verpulvern und unter den Rettungsschirm schlüpfen.

und WIR

haben von dieser EU SANKTIONEN bekommen...

Antworten Gast: Onkel Hans
22.10.2011 20:45
5 1

Na ja, verdientermaßen ...


... wir haben auch demokratisch gewählt, wen wir wollten!

Re: Na ja, verdientermaßen ...

Genau, wie konnten wir nur so tolldreist sein..

Gast: hellas
22.10.2011 19:37
4 1

Worum es wirklich geht ...

... ist die Absicherung der "EU-Eliten" und deren Einsagern von Versagerbankern aus Frankreich, Deutschland und vor allem den USA

Gast: Plach2
22.10.2011 19:12
8 0

Von solcher Großzügigkeit können Bürger im eigenen Land nur träumen!

Wenn ein Staatsbürger zahlungsunfähig wird, bekommt er vom Finanzamt weitere zinsengünstige Kredite?

Kredite deren Kreditraten er schon bisher nicht zurück zahlen konnte?

Was hat Griechenland was jedem Staatsbürger von der Politik verwehrt wird?

Sozialistisch heißt nicht sozial, von der ÖVP kann man nichts anderes erwarten!

Gast: nightfever
22.10.2011 19:09
2 1

lt. medien will GB aus der EU austreten- die wissen schon , was merkel, sarkozy, berlusconi, papandreou und faymann in europa anrichten. sozialabbau, immer mehr schulden u.steuern fürs volk, asvgpensionsabbau; und die reichen elitenbanker u finanzmärkte sind auf viele jahrzehnte mit steuergeldern versorgt.

der selbstzerstörungstrieb europas ist schon krass. GB hat keinen euro und debattiert nun schon den eu austritt - bevor der brüsseler eu chaotenclub alles in europa zerstört. massiver sozialabbau und altersarmut im interesse der heiligen finanzmärkte - der euro und die banker-eu werden europas untergang sein.

 
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