Faymann: Lösung des Euro-Problems unverzichtbar

25.10.2011 | 13:12 |   (DiePresse.com)

Bundeskanzler Faymann warnt, davor, dass eine Kettenreaktion an den Finanzmärkten auch Österreich treffen könne.

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Eine Lösung der Griechenland-Krise ist für die österreichische Regierung "unverzichtbar". "Die negativen Auswirkungen" könnten andernfalls "in einer Kettenreaktionen auch zu uns kommen", warnte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) im Pressefoyer nach dem Ministerrat am Dienstag. Es gebe kein Land in der EU, dessen Staatsanleihen "im Blutkreislauf" der Finanzmärkte keine Rolle spielen. Eine Lösung des Problems betreffe daher alle Staaten, so der Kanzler.

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Was den Schuldenschnitt für Griechenland betrifft, meinte Faymann, Ziel sei eine höchstmögliche Beteiligung des privaten Sektors. Angepeilt seien derzeit 40 bis 50 Prozent, wenn aber mehr herauskomme, sei es auch gut, so der Regierungschef. Er zeigte sich jedenfalls vor dem morgigen EU-Gipfel zuversichtlich, dass man sich bezüglich eines Haircuts für Griechenland einigen werde. Die 109 Mrd. Euro an Hilfsgeldern für Athen bezeichnete der Kanzler "als vorläufige Zahl". Bereits zuvor hatte Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) betont, dass die Griechenland-Rettung nicht "wesentlich mehr kosten dürfe" und damit aber indirekt angedeutet, dass doch mehr Geld fließen könnte.

Faymann betonte weiters, dass die finanzpolitische Stabilisierung in der EU schrittweise erfolge und auch in den kommenden Jahre fortgesetzt werde, indem zum Beispiel verpflichtende gemeinsame Regeln festgelegt werden. Eine Vertragsänderung halte man kurzfristig für kein geeignetes Mittel zur Problemlösung. Langfristig könne man aber darüber diskutieren. Diese Position wurde auch von Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) bekräftigt.

(APA)

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147 Kommentare
Gast: Mönch
25.10.2011 22:32
4

Unverzichtbar und Verpflichtende Regeln

Unverzichtbar ist Einhaltung vom abgelegten Eid auf Österreich und unsere Verfassung, nur daran erinnert sich die Politik nie. Alles wird passend gemacht, einschl. Verfassung.
Unverzichtbar wäre Sparen, aber das geht nicht, es müssen die Freunde auch versorgt werden und schließlich hat man als Politiker auch eigene Bedürfnisse.
Was war mit der Einhaltung von den Maastrichtregeln? Wer hat diese gebrochen?
Waren das vielleicht Politiker? Jetzt wollen genau die gleichen Personen verpflichtende Regeln, wer wird diese halten? Politiker niemals.
Wer einmal lügt dem glaubt man nicht.....
Aber das sparen für die Damen und Herren Politiker wird schneller kommen, als diese glauben.
Und dann können diese die eigenen Garantien und Schutzschirme genießen. Vielleicht bereuen diese Politiker dann, dass UNSER Geld sinnlos in alle möglichen Rettungsschirme und sonstige Rettungsbetrügereien versenkt wurde.
In der Geschichte gab es immer danach ein Gericht und einen Ankläger, es wird auch diesmal so sein.
Nur der Steuerzahler wird davon nichts mehr haben, außer die Währungsreform und den Verlust. Den Verlust dieser Politiker werden wir verschmerzen können… Den anderen Verlust von Freiheit und Wohlstand vielleicht weniger…

Re: Unverzichtbar und Verpflichtende Regeln

"In der Geschichte gab es immer danach ein Gericht"? Das war immer nur ein Gericht der Sieger über die Verlierer. Hier wird es aber keine Sieger, sondern nur Verlierer geben, es wird niemand da sein, der Gericht halten könnte!

Verständnis

Ich habe ja dafür Verständnis gehabt, dass ihr euer Stimmvieh ein bisschen belügt.

Aber was ihr in den letzten 2 Jahren gemacht habt war nichts anderes als ca. 50% der bestehenden Schulden Griechenlands durch die EZB aufkaufen zu lassen.

Und jetzt seit ihr NOCH IMMER zu feige, dem Steuerzahler die Wahrheit zu sagen.

Ihr setzt unsere Demokratie aufgrund kurzfristiger parteipolitischer Ziele, darunter fällt vorallem die Eu-Horigkeit, aufs Spiel.

Offensichtlich habt ihr noch nicht bemerkt, dass die Hochfinanz unsere Demokratien regiert und das Volk nur mehr das Recht hat, diese Bande zu finanzieren.

Für Leute wie euch muß noch ein Paragraph im Strafgesetzbuch geschrieben werden.

Gast: globetrotterneu
25.10.2011 22:16
7

zeit füt gerechtigkeit

sie herr faymann und die eu sind verzichtbar.

Gast: Lieschen Müller
25.10.2011 21:02
7

Eurorettung

Werner Ratlos nimm bitte Deinen Hut und geh, das wäre die beste Tat deiner Regierungszeit. Die ÖVP nimm bitte gleich mit.

Gast: guest348
25.10.2011 21:00
11

Klein-Werni hat nix kapiert.

Was soll das Gesülze von "Staatsanleihen im Blutkreislauf der Finanzmärkte"? Ist ja fantastisch: Sozialisitsche Regierungen geben über Jahre hinweg mehr Geld aus als sie haben. Dann machen wir einfach einen "haircut" mit "höchstmöglicher Beteiligung des Privatsektors". Und über verpflichtend gemeinsame Regeln verhandeln wir dann die nächsten Jahre. Inzwischen machen wir weiter ordentlich Schulden, um das durch ORF und Krone völlig verblödete Stimmvieh zu erfreuen.
Margret Thatcher hatte schon recht: Das Problem mit den Sozialisten ist, dass ihnen irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.

Re: Klein-Werni hat nix kapiert.

falls sie das problem nur auf die sozialisten reduzieren, so haben sie eine sehr selektive wahrnehmung...gleich der krone...

Gast: mark twain
25.10.2011 20:54
1

das eine wie das andere

"Kann mir jemand sagen warum die Staaten Anleihen gegen Papiergeld verkaufen und dafür mehr Papiergeld zurück geben müssen als sie am Anfang dafür bekommen haben. Dieser Vorgang ist in sich ein Wiederspruch, denn was ist der Unterschied zwischen der Anleihe und der Banknote, wenn der Staat Anleihen drucken kann kann er auch gleich die Banknoten selbst drucken"


Antworten Gast: pfff...
25.10.2011 22:53
0

Re: das eine wie das andere

der wert der anleihen kann schwanken ohne damit den euro direkt in eine weitere krise zu stürzen.
kopflos euro drucken betrifft sofort den gesamten eu-raum weil das den wert der währung erheblich schwächt, staatsanleihen betreffen vorerst den einen staat...vorerst...
eine anleihe ist eine art kredit, warum denn sonst sollte jemand ohne option auf gewinn staatsanleihen kaufen?
da aber griechenland sicherlich gerettet werden wird von der eu handelt es sich bei dieser art von geschäft um privatisierung von steuergeldern.
ca so läufts mark, andere können das sicherlich besser erklären aber solang sich keiner zu wort meldet, so mal mein beitrag dazu...

Antworten Antworten Gast: gast45
26.10.2011 08:57
1

Re: Re: das eine wie das andere

erklärung folgt
.. anleihen sind kredit + vorschriften damit der kreditnehmer sich nicht so einfach schleichen kann .. aber ansonsten ist das ganz normaler kredit .

. wann nimmt man kredit ?

ZUM MITSCHREIBEN : wenn man in etwas investiert, das mehr abwirft, als die zinsen und die rückzahlung für den kredit kostet
UND NICHT .. um damit überflüssige beamte zu bezahlen, um drei lehrer in jedes klassenzimmer zu stellen, oder damit man mehr steuergeld auf kredit hat, um damit depperte inserate zu schalten .

.warum NICHT ? weil man damit nichts verdient und man deshalb nur um die zinsen zu zahlen noch mehr schulden aufnehmen musz und so die schulden immer mehr werden und ohnehin nicht mehr zurückgezahlt werden können ..

und weil sie genau das gemacht haben, und vorhaben auch weiter so zu handeln, fliegt ihnen das werkel eben um die ohren .

. so einfach ist das ganze

da können sie gipfeln, haircuten, expertenumfragen durchführen .. der faymann kann meiinetwegen auch blutspenden gehen, aber wenn sie nicht mit den kosten runterfahren und endlich schauen, das wieder was produziert wird, für das andere auch bereit sind etwas zu bezahlen, wird es bald heissen, GAME OVER

Antworten Antworten Antworten Gast: pfff...
26.10.2011 09:49
1

Re: Re: Re: das eine wie das andere

danke...
aber ich denke, wir sollten den spieß grundsätzlich mal umdrehen und nicht nur darüber sinnieren warum die vorgehensweise schlecht für uns ist sondern vor allem mal die frage stellen: für wen ist das gut?
für jemanden ist das nämlich verdammt gut, das sind nicht wir und nicht mal die griechen. also wer profitiert? weil nämlich, es wird wo profit daraus, ganz klar und eindeutig, warum ich ja auch herausgehoben habe, dass auf diesem wege steuergelder privatisiert werden. den griechen ist mit dem kredit nicht geholfen, vor allem nicht seit man den ruf ihrer bonität so in den boden getrampelt hat dass ihre staatsanleihen besonders hoch verzinst werden müssen. italien hat bspws mehr staatsschulden, dennoch triffts jetzt mal die griechen. also ich persönlich sehe über die hohen zinsen für staatsanleihen, das geld in private taschen fließen. wenn ich seh, dass eine beteiligung des privaten sektors zu 40-50% angestrebt wird, dann seh ich dass die eu mindestens die hälfte beisteuert, dann folgt seitens der eu ein schuldenerlass, die griechen haben dann bloß im privatsektor schulden, zu hohen zinsen, weil die eu nix zurückverlangt, können die kredite, vom eu rettungsschirm, den privaten mit hohen zinsen zurück gezahlt werden und so wandert steuergeld in privatvermögen um...
oder?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
26.10.2011 12:01
1

Re: Re: Re: Re: das eine wie das andere

die lösung ? .

. der nichtproduktive sektor musz zurückgestutzt werden, die energie in produktive sektoren gehen und wieder eigenverantwortung übernommen werden .....

wie ?

1) forschung und entwicklung hochfahren

2) im eigenen land statt in china oder indien produzieren lassen

3) stop von gehaltserhöhungen bei beamten, bankangestellten, versicherungsangestellten und last but not least bei politikern und kammermitarbeitern ..

4) herkunftsbezeichungen streng handhaben, weil sonst werden weiter die produkte aus china so teuer wie wenn sie in österreich produziert worden wären verkauft.

5) steuerschlupflöcher bei banken und versicherungen intelligent stopfen (bittet man eben die paar generaldirektoren ins finanz-ministerium und fragt sie, ob sie meinen, dass es gescheit ist, weiter alle gewinne über töchter in den steueroasen zu ziehen )

6) den leuten klarmachen, dass sie die folgen ihrer handlungen schon selbst zu tragen haben ...
also wenn einer nicht deutsch kann oder nichts lernen will, nicht der staat, sondern er selbst ein problem hat, nicht der staat, sondern der investor ein problem hat, wenn er schrottpapierln gekauft hat oder sein geld bei einer windigen bank angelegt hat ..

(sind übrigens nur sechs gebote, statt zehn :-):-)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: pfff...
26.10.2011 15:04
0

Re: Re: Re: Re: Re: das eine wie das andere

1. in welche richtungen dass die globalen machtverhältnisse dadurch nicht gekippt werden, sodaß diese aus dem grund verhindert werden?

2. wie soll das möglich sein wenn die produkte dann aus china wesentlich günstiger sind als unsere, weil sie billiger produziert werden konnten, somit wir für das selbe immer mehr werden verlangen müssen, die chinesen einen bruchteil? und unsere betriebe wären immer im nachteil da die chinesische gewinnspanne groß genug ist um sich unseren preisen so anzupassen dass unsere betriebe nix anderes nur eingehen können?

3. wer soll das veranlassen?

4. produkte aus china werden um österreichische produktionsstandortpreise verkauft sobald der selbige aber heimische produktionssektor vom markt gedrängt wurde und keine konkurrenz mehr vorhanden ist, die die preise drückt oder hält. das nennt sich gewinnmaximierung und ist unabhängig vom produktionspreis. keine konkurrenz -höchstmöglicher preis. irgendwann auch gern weit höher als der einstige heimische.

5. wer soll das umsetzen wenn unsere politik die interessen der globalen wirtschaft und nicht die der bürger vertritt? die eu ist eine wirtschaftsunion, die vn den stärksten regiert wird, deutschland, frankreich, und die werden höööchstens die interessen ihrer wähler vertreten -die sind wir schon mal nicht.

6. zu sozialen fragen werd ich mich jetzt nicht äußern, das erledigt sich mit dieser politik von selbst in deinem sinne.

Gast: Unbeteigter
25.10.2011 20:42
7

2012 werden.....

Faymann Merkel Sarko und alle anderen Eu fanaten und verfassungsbrecher deren Ämter verlieren und auf der Anklagebank sitzen !

Der Sieg wird unser sein-Tod der Eu!

Lösung des Euro-Problems unverzichtbar

"Lösung des Euro-Problems unverzichtbar". Da bin ich aber stolz auf unseren derart weisen Kanzler. Jetzt hat er's anscheinend auch kapiert.

Er meint wohl

Faymann unverzichtbar ...

Gast: helphelp
25.10.2011 18:02
3

Wann endlich wird man in diesem Land die

Personen wählen können, die Österreich im Parlament vertreten und vor allem auch jene, die in diesem Land regieren.

Gast: dilüdila
25.10.2011 17:59
6

Diese Erkenntnis kam ja bei vielen EURO

Befürwortern sehr spät an, aber jetzt scheint sie auch bei dem angekommen zu sein, der dies eigentlich als erster bemerken sollte, aber nun wohl schon zu spät ist, aber vielleicht kann er dann wieder Inseratenratschläge a la ÖBB geben. Die Roten sind halt nur Meister der roten Zahlen.

Re: Diese Erkenntnis kam ja bei vielen EURO

Das kann man wohl sagen!

Die "Roten" sind halt nur Meister der ROTEN ZAHLEN!!!

Hinweise auf DDSG, Konsum, BAWAG usw. gab es in diesem Forum schon zur Genüge.

Ein jüngstes Beispiel aber ist Linz. Als der rote Bürgermeister vor 20 J die Macht in der Stadt von seinem roten Vorgänger übernahm, betrug der Schuldenstand € 40 Millionen - immerhin in alten Schillingen gerechnet, rund eine halbe Milliarde. Heute sitzt Linz, dank "roter (Miß) Wirtschaft, ohne Swap Verlust (dzt. ca. €250 - 300 Mio) auf einem Schuldenberg von € 1,1 Milliarden oder in Schillingen - von rd 15 Milliarden.
Das ist weltmeisterlich und gehört eigentlich ins Guinnessbuch der Rekorde! Zahlen muss es ohnedies der Bürger.

Nur das "Rote Urgestein" der Wählerschaft ist nicht zu belehren. Wenn ihnen die gleicheren Genossen, die den Genuss der Genossenschaft verprassen, auch noch die Hosen ausziehen, werden sie trotzdem wieder ihre "Plünderer" wählen.

Wem nicht zu raten ist, ist auch nicht zu helfen!

Antworten Gast: ceteracenseo
25.10.2011 19:50
7

Re: Diese Erkenntnis kam ja bei vielen EURO

nicht nur der roten Zahlen, auch der heißen Luft und des Neids. Herrn Faymanns Aussagen hätte auch ein Schüler, der die "neue" Schule nicht schafft, tätigen können (vielleicht könnte er sogar hübscher lächeln). Diese Regierung (und leider nicht nur der rote Teil) ist nicht einmal dekorativ, geschweige denn zu irgendwas fähig.

Aber Leute, die wirklich etwas von der Materie verstehen, werden von allen Parteien bereits von Anfang an gemobbt (muss ja so sein, sonst würden die braven Parteisoldaten nichts mehr zu sagen haben)

Der Schärdinger

Noch mehr Rechte für diese Kasperl!!!
EU Vertragsänderung nur mit Volksabstimmung!!!!!!!!!!!!!!!!!
Den sozialen Unfrieden möchte ich nicht mehr erleben, die diese EU hörigen Kasperl heraufbeschwören, weil wir ja alle sooooooooo von diesem Wahnsinn profitieren.


Gast: Reflector
25.10.2011 17:45
4

Alkoholiker


Leider sind da vor Aufregung ein paar Dinge durcheinander gekommen.

Man kann annehmen, dass der erste Absatz zusammengefasst die gesamte Quintessenz der Pressekonferenz war.

Aber die Kernaussage dürfte diese Passage gewesen sein:

"Es gebe kein Land in der EU, dessen Staatsanleihen "im Blutkreislauf" der Finanzmärkte keine Rolle spielen. Eine Lösung des Problems betreffe daher alle Staaten, so der Kanzler."

Sehr aufschlussreich.

Und sehr elegant, besonders die doppelte Verneinung, auch als rhetorischer GAU bekannt.

Aber nun zum Inhalt; ist also das Problem nun "im Blutkreislauf" der Finanzmärkte oder in den Staatsanleihen lokalisiert?

Oder damit die Löwelstrassler es besser verstehen, ist bei einem Besoffenen der Blutkreislauf oder der darin enthaltene Alkohol das Problem? Nachfragen bei den Wr. Genossen, die sind darin Experten, hilft.

Die Kettenreaktion kann damit übertragen so erklärt werden, dass der erste schwer Alkoholisierte umfällt und die dahinter ebenso schwer Illuminierten mitreisst weil eben die Reaktionsmöglichkeiten nicht mehr gegeben sind.

Das ist das Problem.

Einen Nüchternen könnte das eben nicht passieren.

Und warum stimmen sie als Kanzler dafür, dass wir in stark erhöhter Dosis weitersaufen sollen?

Weils wirklich glauben der "Blutkreislauf" ist das Problem?

Oder weil die Wr. Genossen gerade ein Budget mit 400 Mio Neuverschuldung, also erneuter Fuseleinnahme, beschlossen haben?

Was den SPÖ-Granden eigentlich am meisten zu Denken geben sollte,

ist die Tatsache, daß hier praktisch niemand mehr bereit ist, Faymann in Schutz zu nehmen, ja sogar die roten Striche sind nur sporadisch zu sehen!

Den bekannten roten Kampfschreibern hat es offensichtlich auch die Rede verschlagen!

Wahrscheinlich ist Faymann von der Partei bereits zum Abschuß freigegeben.

Umgekehrt, Hr. BK!

Falsch: "... Staatsanleihen "im Blutkreislauf" der Finanzmärkte ..."

Richtig: "... Kredite "im Blutkreislauf" der Staaten ..."

Nicht die Finanzmärkte brauchen die Staatsanleihen sondern die Staaten brauchen die Finanzmärkte. Den dort borgen sie sich das Geld aus, mit dem sie/wir über ihre/unsere Verhältnisse leben. Und das tun eben auch wir Österreicher.

Aber solange Sie diesen Unterschied nicht verstehen, solange sind von Ihnen auch keine Lösungen zu erwarten.

Herr Bundespräsident, tun Sie endlich Ihre Pflicht

und berufen Sie diese inferiore Regierung ab! Sie haben die Kompetenz dazu, ja Ihr Amt erlegt Ihnen sogar die moralische Verpflichtung auf, Schaden von der Republik Österreich fern zu halten! Und diese Regierung ist eine Bedrohung für die Zukunft unseres Landes!

Überdies könnten Sie mit einer solchen Handlung tatsächlich in die Geschichtsbücher eingehen, was ja Ihr sehnlichster Wunsch ist!

Also zeigen Sie Mut! (Etwas davon haben Sie ja schon beim Fallschirmabsprung gezeigt!!)

berufen Sie diese inferiore Regierung ab!

aber gefälligst mit dem gleichen Gesichtsausdruck wie Klestil bei der Schüssel-Angelobung!

So Werner

jetzt geh wieder spielen und lass die Erwachsenen reden

Gast: Paka
25.10.2011 15:17
11

Mein Senf dazu.

Kasperl Faymann sagt mal was!!! Wau!! Also haben wir doch noch eine Regierung, dachte schon die Angela ist unser Sprachrohr. So und nun zieh deine Kasperlmütze wieder ins Gesicht, und und schlaf weiter. Die Sorgen in Europa gehn ja eh nur die Anderen was an. Gute Nacht.

Antworten Gast: Vogel Strauss
25.10.2011 16:54
5

Re: Mein Senf dazu.

Er hat doch eh nur abgelesen, was ihm das AA in Berlin vorgeschrieben hat ... Euro-Krise? Wir sind doch eine Insel der Seligen und als solche nicht davon betroffen. Und bis das bei uns ankommt, ist der Werner doch schon längst in Pension (im Schrebergartenhaus in S-Frankreich beim Marcel)!

Re: und schlaf weiter


Der Kanzlerdarsteller "verdient" dabei über 20.000 EURO/Monat!

Re: Re: und schlaf weiter

der Kasperl hat doch vor einigen Wochen noch gemeint; ,eine Krise würde ich das nicht nennen' ...

13

Hr. Bundeskanzler treten Sie ab

das was jetzt erforderlich ist, dass ist viele Nummern zu groß für Sie, da hilft kein "Werner Plakat".
Es ist eine Zumutung für wie dumm die Bevölkerung gehalten wird, wenn die Regierungsspitze immer von der Griechlandkrise spricht und so tut als wäre dies die wahre Dimension des Problems.

Antworten Gast: dsnkfn
25.10.2011 15:47
6

Warum? Wieso? Wie denn?

Wie denn?
Von was soll der den leben können?
Als Krone Kolporteur oder als Kasperlsprecher im Puppentheater?
Bin mir sicher, dass dieser Mensch nicht das Rückgrat hat zurückzutreten.
Außerdem weiß er ja gar nicht warum und wie das geht. Da muss er sicher zuerst den Osti und den Ali fragen.
Weil den Onkel Hans kann er ja jetzt nicht mehr fragen.

Gast: xxxrayxxx
25.10.2011 15:11
8

Wenn das so weitergeht

bekommen die blauen in diesem Land noch mehr Stimmen. Die haben zwar die gleichen Nackerpatzeln, die keinerlei Wirtschaftskompetenz haben, aber die Menschen in diesem Land wünschen sich dann starke Personen. Einzige Hoffnung wäre:
Politiker die auch persönlich haften
Ein Intelligenztest vor der Stimmabgabe. 
Aber vermutlich muss es erst einmal richtig krachen damit fähige Leute in die Politik kommen.
Ich befürchte auch, dass dann die ÖVP schon längst Geschichte ist. Mit der Personalauswahl kein wunder.
Eine Finanzministerin die so was von keiner Ahnung hat.
Ein Wirtschaftsminister, der außer der WKO Arbeit keine Wirtschafts- Erfahrung hat. usw.
Ein Vizekanzler der nicht einmal ungut auffällt geschweige denn positiv.
Die SPÖ ist aber leider auch nicht besser.
quo vadis Österreich

Gast: Gegen globale Ausbeutung
25.10.2011 15:09
7

Was haben Ihnen die Bilderberger so diktiert, Herr Faymann?

Sie wissen schon: wo Sie nur als Privatperson waren. Da hat man Ihnen sicher gesagt was Sie tun müssen.

Re: Was haben Ihnen die Bilderberger so diktiert, Herr Faymann?

Also, ich fürchte, auch bei den Bilderbergern hat der gute Faymann nicht verstanden, worum es überhaupt geht!

Gast: Gutbürger
25.10.2011 15:03
7

Es wird doch noch ein gutes Geschäft, oder?

Was passiert mit Österreichs Krediten und Bürgschaften bei einem Schuldenschnitt?
Es wird doch noch ein gutes Geschäft, oder?

17

wahrheit

"..dass eine Kettenreaktion an den Finanzmärkten auch Österreich treffen könne.."

herr faymann, wenn AT weiterhin immer mehr schulden macht, wird es AT treffen. das hat mit GR, EU und Euro nichts zutun!
für wie dumm halten sie mich eigentlich?


für wie dumm halten sie mich eigentlich?

Nehmen Sie´s nicht persönlich - der ist so. Der macht das mit allen;-)

Mit dem Schuldenmachen treffen Sie natürlich den Kern des Problems. Wenn´s dann soweit ist, gibt´s aber folgende Erklärungen:
- Die Europ. Völker waren zu blöd, die Chance zu begreifen.
- Die Rechtspopulisten haben die heile Welt verhindert.
- Die Ratingsagenturen sind gegen uns.
- Wir sind Opfer der Spekulanten.
- Die USA wollen uns ruinieren.

Alles besser als zu sagen: "Wir haben uns nur deshalb so lange halten können, weil wir unsere Stimmen gekuft haben."

Ich glaube der hat keine Ahnung von was er spricht

und ist intellektuell auch nicht annaehernd in der Lage das Problem in seiner Komplexitaet zu erfassen. Hier erzaehlt er was ihm Sarkozy und Merkel vorkauen - halt von einem Dolmetscher ins Deutsche uebersetzt, weil Englisch kann der Inserator bekanntlich nicht - und daheim wettert er dann gegen die EU und haelt nix davon unser Land strukturell auf Vordermann zu bringen. Weil es is eh alles so super, wie's jetzt ist.

Nix is super. Wenn wir weiterhin unser Steuergeld so sinnlos rauswerfren, werden wir die naechsten sein, die downgerated werden. Und dann ist Oesterreich auf der Agenda einer der naechsten EU-Krisensitzungen. Nur dann hilft dem Faymann sein Grinsen auch nix mehr.

Gast: Umverteiler
25.10.2011 14:42
12

Unglaubwürdig

BK Faymann verlangt in Österreich einen Solidaritätsbeitrag der Wohlhabenden, eine Reichensteuer. Von den Griechen verlangt er dies nicht. Es wurden in den letzten Jahren Milliarden Euro griechisches Schwarzgeld nach Liechtenstein und in die Schweiz verbracht. Ich habe kein einziges Wort von Faymann gehört, dass diese Steuerhinterzieher in die Pflicht genommen werden sollen. Der österreichische Arbeiter und Mittelstand sollen zahlen.

Gast: Löwelstraßler
25.10.2011 14:42
13

An der Lösung des Faymann-Problems wird intensiv gearbeitet!

Wir bitten um etwas Geduld!

Antworten Gast: gast45
25.10.2011 14:59
12

Re: An der Lösung des Faymann-Problems wird intensiv gearbeitet!

fein ..könnte man nicht auch noch das rudas problem gleich mitlösen ? :-)

Aso,

und bis jetzt meinte der werte Herr, eine Lösung wäre "verzichtbar"!! Unvorstellbar diese "Kopf in den Sand oder wohin auch immer steck"- Mentalität der Sozen!?

Gast: Lotter Sepp
25.10.2011 14:38
10

Papageienworte eins Ahnungslosen

Täuscht das Volk, in dem er vorgibt EU Kompetenz zu haben. Schmeisst mit Worten wie "Haircut" herum und weiss nicht einmal was das heisst.

Antworten Gast: Reflector
25.10.2011 16:59
0

Re: Papageienworte eins Ahnungslosen

Na, jetzt übetreibens aber - natürlich weiss F was ein haircut ist, schauens doch nur auf seine makellose Frisur.

Gast: Waldläufer 05
25.10.2011 14:32
9

DES KAISERS NEUE KLEIDER

Warum wirkt der Feymann so unglaubwürdig, wenn er sich mit realen Problemen beschäftig? Weil er zu wenig Persönlichkeit hat? Weil er ohne die gekauften / bestellten Beiträge von ORF bis Österreich so nackig ist?
Glaubt irgend jemand ernsthaft der Mann weiss wovon er spricht? Leider ist Europa mit Grinsen alleine nicht zu retten. Da können sich die Schmuddelblätter und der Schmuddelsender noch so sehr für ihn ins Zeug werfen.

Re: DES KAISERS NEUE KLEIDER

Daß so ein politischer Versager in diesem Land Bundeskanzler überhaupt werden kann, ist ein Armutszeugnis für seine Partei und vor allem deren Wähler!

Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
25.10.2011 16:56
5

Re: Re: DES KAISERS NEUE KLEIDER

Das ist ein Zeugnis dafür, wie weit man mit einem guten Netzwerk kommen kann ... auch ohne eigene Fähigkeiten!

Gast: angos
25.10.2011 14:32
7

Was den Schuldenschnitt für Griechenland betrifft, meinte Faymann, Ziel sei eine höchstmögliche Beteiligung des privaten Sektors.

-wen meint er denn mit "privater Sektor"??
- Die Bürger?


Re: Was den Schuldenschnitt für Griechenland betrifft, meinte Faymann, Ziel sei eine höchstmögliche Beteiligung des privaten Sektors.

Über Umwege: ja
a) Der "private Sektor", d.h. Banken/Versicherungen sollen freiwillig auf möglichst viele Forderungen an GR verzichten. Wär´s unfreiwillig wird´s schwer zu argumentieren, GR sei nicht zahlungsunfähig.
Der Finanzsektor hat eine breite Palette an Möglichkeiten, Verluste anderweitig zu bedecken. Da kommt der Bürger als Bank- und Versicherungskunde ins Spiel.

b) Um o.a. "privaten Sektor"überhaupt das Überleben zu sichern, muss ihnen nicht vorhandenes Geld vorn und hinten reingeschoben werden. Angeblich zumindest. Geht aber nur, wenn man sich das Geld vorher ausborgt. Bei den Banken übrigens.
Der Bürger hat auch was davon, nämlich höhere Abgabenquoten und die Gewissheit, dass auch seine/ihre Kinder noch dran zahlen werden dürfen.

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