Rettungsschirm EFSF bekommt weiter Bestnote "AAA"

29.10.2011 | 10:37 |   (DiePresse.com)

Den Ausblick schätzt die Ratingagentur Standard & Poor's mit "stabil" ein.

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Die führenden Ratingagenturen haben nach dem EU-Gipfel die Bonität des Euro-Rettungsfonds EFSF bestätigt. Der Fonds, der Hilfen von bis zu 440 Milliarden Euro vergeben kann, erhielt weiter die Bestnote "AAA". Das teilte der EFSF am Samstag in Luxemburg mit. Moody's, Standard & Poor's und Fitch hätten den Fonds auf Basis der Beschlüsse des Gipfels mit "AAA" bewertet. Sie bestätigten damit frühere Aussichten.

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EFSF-Chef Klaus Regling betonte, die Bestätigung der höchsten Kreditwürdigkeit zeige "das Vertrauen in die Strategie der Euro-Zone, um die Finanzstabilität wieder herzustellen."

Die Garantien der Euro-Länder stellten den Hauptfaktor für das Triple-A-Rating des EFSF dar, schreibt Standard & Poor's (S&P). Man sehe den EFSF als Hauptquelle für die Notfallsfinanzierung der Mitgliedsländer. Den Ausblick schätzt die Ratingagentur mit "stabil" ein. S&P geht davon aus, dass es für den EFSF eine "fast sichere" Wahrscheinlichkeit gibt, dass seine "AAA"-gerateten Mitgliedsregierungen zeitgerecht und ausreichend Extraunterstützung gewähren, sollte der Fonds es brauchen.

S&P betrachtet den EFSF als Eckstein der EU-Strategie, die Stabilität am Eurozonen Staatsschuldenmarkt wieder herzustellen und das Vertrauen in das europäische Finanzsystem zu erhalten. Hervorgehoben wird auch die "integrale" Verbindung mit den Mitgliedsregierungen.

Zum Ausblick heißt es unter anderem, sollte das Rating für eines oder mehrere Triple-A-bewerteten Länder gesenkt werden, werde S&P wahrscheinlich auch das Rating für Finanzinstrumente senken, die der EFSF bis dahin begeben hat.

(APA)

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5 Kommentare

Die Wahrheiten, die wir nicht erzählt werden -

Wie UniCredit Irlands EX Risikomanager, bin ich mir bewusst ein paar Dinge, die Öffentlichkeit nicht erzählt wird.

David Malone, in seinen Golem XIV Blog, schrieb kürzlich zu diesem Thema -

"...In der Zwischenzeit jedoch müssten wir, das Volk, in jedem Land weiterhin unser Geld in die Banken stecken, um diese, wie es heißt, zu "retten". Dabei könnten viele dieser Banken tatsächlich bereits auf jener Liste der "Verdammten" stehen. Die Führer von Frankreich und Deutschland und vielleicht die Chefs der EZB und des IWF, vielleicht sogar unsere eigenen Regierungschefs wissen natürlich, dass die Banken, in die wir unser Geld stecken, bereits zum Tode verurteilt sind. Bei der nächsten Bankkrise werden sie überbleiben und krepieren, doch bis dahin werden wir weiterhin unsere Länder ruinieren, indem wir Geld in bereits maroden und zum Tod verurteilte Banken stecken. Und wenn es schlussendlich so weit ist, dass sie krepieren, wird all das Geld, das man in sie hineingesteckt hat, mit ihnen dahin sein. Milliarden und Abermilliarden werden verschwunden sein. Von diesem Geld kommt nichts mehr zurück. Es wird längst seinen Weg gegangen sein, den Weg zu den Anleihegläubigern der Banken."

http://whistleblower-de.blogspot.com/2011/10/geheime-bankenliste-die-geretteten-und.html

Re: Die Wahrheiten, die wir nicht erzählt werden -

http://www.prisonplanet.com/saving-the-eurozone-will-it-work.html

Der Fuchs als Wächterim Hühnerhof.

Die wahren Verursacher dieser "Währungskrise sitzen nun einmal in N.Y und London.
Es ist ein geniales Spitzbubenstück dieses wertlose Geld, z. B Hypothekenschwindel, über den Umweg der schuldengeilen Euro- Staaten in richtig belastbare Wertpapiere umzuwidmen.
Daher müssen die Helfershelfer dieser Monetärabenteurer diese für uns abträgliche Schudenanhäufung mit Bestnoten versehen.

Gast: Hans im Glück
29.10.2011 19:58
0 0

Das Rating ist für die Katz.


Gast: TripleDrouble
28.10.2011 20:48
4 1

S&P bestätigt Triple-A-Rating für EFSF

Sogar der Rettungsschirm bekommt ein Rating. :-)

Bin gespannt, wann das runtergeratet wird...

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