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Arbeitslosenrate in Eurozone weiter über zehn Prozent

31.10.2011 | 11:43 |   (DiePresse.com)

In der EU waren im September 23,3 Millionen Menschen arbeitslos. Weiterhin Spitzenreiter ist Österreich mit der niedrigsten Quote von 3,9 Prozent.

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Die Arbeitslosenrate in der Eurozone ist im September leicht auf 10,2 Prozent angestiegen, im August betrug die Rate noch 10,1 Prozent. In der gesamten EU stieg die Arbeitslosenrate im September auf 9,7 Prozent gegenüber 9,6 Prozent im August. Österreich verzeichnete mit einer Rate von 3,9 Prozent im September EU-weit den niedrigsten Wert und hält auch die geringste Jugendarbeitslosigkeit. Dies teilte das EU-Statistikamt Eurostat mit.

Nach einer Schätzung von Eurostat waren im September 23,3 Millionen Menschen in der EU arbeitslos, davon 16,2 Millionen Menschen im Euroraum. Gegenüber August stieg die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 174.000 und in der Eurozone um 188.000 an.

Die niedrigste Arbeitslosenrate hinter Österreich verzeichneten die Niederlande mit 4,5 Prozent und Luxemburg mit 4,8 Prozent. Die höchsten Quoten meldeten Spanien und Griechenland mit 22,6 Prozent und 17,6 Prozent.

Jeder fünfte Jugendliche arbeitslos

Die Jugendarbeitslosenquote lag im September in der EU bei 21,4 Prozent und im Euroraum bei 21,2 Prozent. Österreich liegt auch hier vorne, es verzeichnete mit 7,1 Prozent die niedrigste Quote hinter den Niederlanden. Die höchste Jugendarbeitslosigkeit meldete Spanien mit fast 50 Prozent. Griechenland verzeichnet 43,5 Prozent bei der Jugendarbeitslosigkeit.

(APA)

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9 Kommentare
Gast: Klaus
01.11.2011 08:04
0 0

Lohnnebenkosten

Wer will denn bei den hohen Lohnnebenkosten noch wen anstellen? Das macht alles keinen Spass mehr in diesem Land.

die Fälscher

Und wer außer den Politikern selbst glaubt die massiv gefälschten Zahlen vor allem aus Österreich?

Antworten Gast: Regentropfen
31.10.2011 15:15
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Re: die Fälscher

Ich zB.
Kann man auf der Stat.Austria bzw Eurostat auch schön nachvollziehen - so man ahnung von Statistik hat...

Antworten Antworten Gast: 2012
31.10.2011 16:24
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Re: Re: die Fälscher

Glauben heißt eigentlich nichts selber wissen. Da ist doch einiges hinterfragenswert!
wie hoch ist der Anteil der Frühpensionisten im Verhältnis zu anderen Ländern? Ein relativ hoher Anteil an Frühpensionisten weist auf eine in Wirklichkeit höhere Arbeitslosigkeit hin.
Wie viele Arbeitnehmer sind in prekärer Arbeitsbeschäftigung. Ist dieser Anteil gestiegen. Wie ist das Verhältnis dieser prekär Beschäftigten zu prekär Beschäftigten in anderen Staaten.
Wie viele Leute befinden sich in AMS-Kursen. Gelten die als arbeitslos oder mit Beschäftigung?
Wie viele bezahlte Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst gehen keiner Arbeit nach und werden als Reserve definiert. Etc.

Antworten Antworten Antworten Gast: Johann S
31.10.2011 17:25
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Re: Re: Re: die Fälscher

Speziell die Mc-Jobs sollten statistisch erfasst werden.
Gibts leider jede Menge.

Antworten Antworten Antworten Gast: statistiker
31.10.2011 17:23
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Re: Re: Re: die Fälscher

glaubst du ernsthaft das Organisationen wie Eurostat und Statistik Austria solche Einflussfaktoren nicht berücksichtigen. der einzige Punkt der tatsächlich unsere Rate etwas drückt sind die Frühpensionisten. Wenn du dir allerdings den Abstand zum Zweitplatzierten (NL) veranschaulichst sind wir trotzdem Nr. 1 in Europa.

Antworten Antworten Antworten Gast: Regentropfen
31.10.2011 17:09
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Re: Re: Re: die Fälscher

Dazu gibt es Daten.
Man muss ich eben die Mühe machen, diese zu suchen, zu lesen und zu verstehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: G 2012
01.11.2011 10:14
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Re: Re: Re: Re: die Fälscher

Habe nicht soviel Zeit mich damit zu beschäftigen. Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass man statistische Ergebnisse genau nach ihren Quellen hinterfragen muss.Und manchmal ist es auch notwendig Rückfragen an den denjenigen zu stellen, der die Daten erhoben hat. Aber es gibt ja genügend Leute im Forum die das gerne machen und auch dafür entsprechende Zeit verwenden. Ich verwendete einmal in einem Gerichtsverfahren Zahlen der Statistik Austria und erreichte damit dass sich die Richterin meiner Argumentation anschloss (ihr selbst war das Zahlenwerk bis zu dieser Verhandlung nicht bekannt)ohne einen Rechtsanwalt zu engagieren.Die entsprechenden Zahlen hatte ich annähernd selber vorher berechnet. Es ging um einen Kaufkraftvergleich zwischen zwei Ländern der europäischen Union. Meine Zahlen hätte die Richterin wahrscheinlich nicht akzeptiert, obwohl sie fast richtig waren. Dies zu ihrem Hinweis auf mein Verständnis. Und ich habe meine sehr vereinfachten Fragen auch im Hinblick darauf gestellt, dass ich Antworten von Postern dieses Forums bekomme. MFG

Re: Re: Re: Re: die Fälscher

Dann können Sie sicher dem gespannt wartendem Forum sagen,wie hoch z.B. die Rate der Langzeitarbeitslosen wirklich ist oder glauben Sie die vom AMS gemeldete Zahl von 42.498 f. September 2011 tatsächlich?

Hobbyökonom