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Juncker: "Eurozone kann Krise ohne Hilfe bewältigen"

31.10.2011 | 14:37 |   (DiePresse.com)

China sollte sich an einer Gesamtlösung beteiligen. Dafür könne es aber keine politischen Gegenleistungen erwarten, sagte der Chef der Euro-Gruppe.

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Die Eurozone kann die Schuldenkrise nach Einschätzung des Chefs der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, auch ohne fremde Hilfe bewältigen. Es mache aber Sinn, dass sich China an einer Gesamtlösung beteilige, sagte der luxemburgische Regierungschef am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". China könne seine hohen Überschüsse in Europa investieren. Die Volksrepublik könne aber keine politischen Gegenleistungen erwarten.

"Aber auch wenn es nicht dazu käme, dass China und andere Investoren sich beteiligen würden, wären die Beschlüsse, die wir getroffen haben, substanziell genug, um allein Herr der Schuldungskrise werden zu können", ergänzte Juncker.

Strategisches Interesse Chinas

Ein strategisches Interesse an einer Zusammenarbeit mit Europa hat Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao betont. Hu befindet sich derzeit auch Staatsbesuch in Österreich, bevor er am Mittwoch zum Gipfeltreffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) ins französische Cannes reisen wird. Europa habe "die Weisheit und die Fähigkeit", seine wirtschaftlichen Probleme zu überwinden. Die Volksrepublik sei aber auch bereit, mit Europa zur Wiederbelebung der Weltwirtschaft zusammenzuarbeiten, sagte Hu.

China stehe der EU positiv gegenüber und verfolge die wirtschaftliche Entwicklung seiner europäischen Partner mit Aufmerksamkeit. Allerdings gab Hu Jintao keinen Hinweis, ob und inwieweit die Volksrepublik bereit ist, in den EU-Staaten zu investieren.

Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone hatten sich beim Gipfeltreffen am Mittwoch unter anderem auf ein Rettungspaket für Griechenland inklusive eines 50-prozentigen Schuldenschnitts geeinigt. Zudem verständigten sie sich auf eine Hebelung des Euro-Rettungsschirms EFSF.

(APA/Ag.)

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10 Kommentare

Lieber Junker, Du bist seit 15 Jahren der größte Schleimer und Lügner in Eruopa ...

langsam reicht es, mit Sonntagspredigten von den massiven durch Junker mitgeprägten Systemfehler der Eu und besonders des EURO abzulenken.

In der geschützten Werkstätte Luxemburg das Zeug für Europa zu erwerben erscheint doch weit überzogen.

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EU

Der Club der ratlosen Krisenmanager Immer Neue Hilfspakete im Quartalstakt.
Da wird der große Crash nur hinausgezögert.
Die Banken haben ihre faulen Anleihen schon beim EZB deponiert !!!

Europa kann nicht einmal die Hilfen ohne Krise

bewältigen.

Der Schärdinger

Juncker hat schon soviel gesagt.
Wie hieß es in der guten alten Zeit?
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!!!!!!
Und Juncker glaub ich überhaupt nichts mehr..
Man kann sich alles schönreden, auch die Atombombe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gast: Sonnen Schein
31.10.2011 16:40
1 1

LOL

Und Griechenland ist nicht pleite. Wenn wir unsere Clowns nicht hätten, wäre das Leben doch nur halb so lustig ;-).

Zitat Juncker vor einigen Jahren ...

... in einem Gespräch, in dem Stoiber Bedenken äußerte, dass sich die EU in eine Transfergesellschaft verwandeln könnte:
" Transferleistungen sind so absurd wie eine Hungersnot in Bayern."
Dem vertrauen wir unser Leben und unsere Zukunft an.
Gratulation!

no na net

"China stehe der EU positiv gegenüber und verfolge die wirtschaftliche Entwicklung seiner europäischen Partner mit Aufmerksamkeit".na eh klar, sonst habens ja keine absatzarkt mehr.

und wieviel die deutschen politiker über ihren eigenen beschluß wissen, und wie ein hebel überhaupt funktioniert...konnte man gestern im fernsehen live mitverfolgen. nämlich GENAU NICHTS

Gast: Mitzi_007
31.10.2011 15:51
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Mon oeuil

Oui, oui, cher Monsieur, je te crois absolument!

Gast: joseph
31.10.2011 15:42
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bettelei

tatsaechich bettelt er bei china um hilfe.
traurige wahrheit wie weit europa mit diesen unfaehigen politikern gekommen ist.

Gast: r.tiroch@t-online.de
31.10.2011 14:55
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Hilflose bewältigung

Immer wenn alles am hochkochen ist, kommen plötzlich Berichte daher, dass alles nicht so schlimm sei, und alles zu richten wäre. Wenn die Euro-Zone alles selber richten kann, dann soll wohl der Schirm mit hebel ganz Europa retten können wo 55 Billionen Miese stehen???

Hobbyökonom