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Griechen sollen über EU-Hilfspaket abstimmen

01.11.2011 | 08:42 |   (DiePresse.com)

Premier Papandreou kündigt eine Volksabstimmung an. Die Mehrheit der Griechen ist bislang aber gegen den Schuldendeal.

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Die griechische Regierung geht in der Schuldenkrise aufs Ganze: Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat am heutigen Montagabend angekündigt, eine Volksabstimmung über das mit der Europäischen Union ausgehandelte neue Hilfspaket abhalten zu wollen. "Wir vertrauen den Bürgern, wir glauben an ihre Urteilsfähigkeit, wir glauben ihrer Entscheidung. Das ist ein Akt der Demokratie", sagte Papandreou vor Parlamentariern seiner regierenden sozialistischen PASOK in Athen. Papandreou betonte, dass das Ergebnis der Volksabstimmung bindend sein werde. Das Referendum werde "in einigen Wochen" stattfinden, nach Vorliegen der Details des Schuldendeals. Lehnen die Griechen die Einigung mit der Europäischen Union ab, ist eine Insolvenz des Euro-Staates wohl unvermeidlich.

Die deutsche Bundesregierung wurde von den Referendumsplänen Papandreous offenbar überrumpelt. Es handle sich dabei um eine "innenpolitische Entwicklung in Griechenland, über die der Bundesregierung bisher noch keine offiziellen Informationen vorliegen und die sie deswegen auch nicht kommentiert", teilte das deutsche Finanzministerium am Montagabend in Berlin mit.

60 Prozent der Griechen gegen Schuldendeal

Das EU-Hilfspaket sieht weitere harte Sparmaßnahmen im Gegenzug für einen massiven Schuldenschnitt für griechische Staatsanleihen vor. Demnach verzichten private Gläubiger wie Banken und Versicherer auf die Hälfte ihrer Forderungen gegenüber Athen. Dieses 100-Milliarden-Euro-Paket wurde vergangene Woche von den 17 Staats-und Regierungschefs der Eurozone nach langem Ringen beschlossen. Einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage zufolge sind 60 Prozent der Griechen gegen die neue Hilfsvereinbarung.

Papandreou kündigte zudem an, die Vertrauensfrage im griechischen Parlament stellen zu wollen. Seine Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK) hat in der Volksvertretung eine knappe absolute Mehrheit von 153 der 300 Mandate, doch war schon bei vergangenen Abstimmungen über die unpopulären Sparvorhaben immer wieder darüber spekuliert worden, dass einige sozialistische Abgeordnete dem Premier die Gefolgschaft verweigern könnten. Beobachter werteten die Referendumsankündigung als mögliches Anzeichen dafür, dass er sich einer parlamentarischen Mehrheit für die jüngsten Sparpläne nicht mehr sicher ist.

Deal an weitere harte Maßnahmen geknüpft

Beim Euro-Krisengipfel am vergangenen Donnerstag hatten die Staats- und Regierungschefs der Eurozone einen Schuldenschnitt sowie weitere Hilfsgelder für Griechenland beschlossen. Der Schuldenerlass der privaten Gläubiger entspricht einem Verzicht von etwa 100 Milliarden Euro, zudem wollen die Euroländer Athen bis 2014 nochmals hundert Milliarden Euro leihen. Ziel ist es, den Schuldenstand des Landes von derzeit 160 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) auf 120 Prozent bis zum Jahr 2020 zu drücken.

Der Schuldendeal ist jedoch an weitere harte Sparmaßnahmen und eine stärkere Kontrolle der griechischen Finanzpolitik geknüpft. Daher hat die Vereinbarung neue Proteste ausgelöst. Die Gewerkschaften kündigten weitere Aktionen gegen die Sparpolitik der Regierung an.

"Das ist pure Erpressung"

"Das ist pure Erpressung, wir fordern sofortige Neuwahlen", sagte der Sprecher der oppositionellen Kommunistischen Partei, Makis Mailis, dem privaten Fernsehsender Mega in einer ersten Reaktion auf Papandreous' Ankündigungen. Dieser hatte vorzeitige Neuwahlen bisher stets abgelehnt.

Auch politische Beobachter warnen vor Neuwahlen zum derzeitigen Zeitpunkt: Keines der Lager, so befürchten sie, könne derzeit mit einer stabilen Mehrheit rechnen, das Land stünde vor weiterem politischen Chaos.

(Ag.)

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352 Kommentare
 
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Re: eine demokratische volksabstimmung wird von den banken und der eu schon als bombeneinschlag bewertet! - auch die spö und faymann lassen keine volksabstimmungen zur eu und dem eurobankenchaos mehr zu.

Die "VOLKSSTIMME" hat gesprochen, hugh!

Gast: Lausbub
01.11.2011 16:09
3 0

Fall "Griechenland" ist auch für Österreichs Wähler lehrreich!

Bisher gingen die Wähler (von der Linken und der Strache-FPÖ in dieser Annahme jahrelang bestärkt) offenbar davon aus, daß sich ein Budget-Defizit von selbst bezahlt. Daß der Staat zur Abdeckung des Defizits Anleihen begeben muß oder Staatsvermögen verkaufen muß, wurde ebenso diskret verschwiegen wie die Tatsache, daß Anleihen zu verzinsen sind und daß der Verkauf von Vermögen (wenn es nicht gerade der Verkauf von Defizit-Betrieben wie die AUA ist) einen Einnahmenentfall bedeutet.
Nicht bewußt ist man sich offenbar auch, daß die Pleite auch Nichtbezahlung der Verbindlichkeiten des Staates bedeutet: dh. Die Gehälter der Staatsbeamten od. offene Rechnungen kann der Staat nicht mehr bezahlen. Deswegen werden auch von Firmen keinerlei Leistungen mehr erbracht.
Die „Rettung“ dieser Misere erfolgt durch Abwertung der Landeswährung. Dh. Die Besitzer von Geldvermögen (Sparkonten etc.) werden „kalt“ um den Perzentsatz der Abwertung enteignet. Die Löhne sind „weniger wert“, dh. Ihre Kaufkraft sinkt um diesen Perzentsatz.
Im Fall Griechenland wird das ganze noch komplizierter, weil sich dieser Staat nur durch Rückkehr zu alten Währung Drachme auf diese Weise „entschulden“ kann. Wie das ohne diese Maßnahme funktioniert, kann heute noch niemand sagen und bildet daher für die EU ein kaum zu kalkulierendes Risiko!

Gast: Steinbrenner
01.11.2011 16:04
4 1

Keine ueberraschung!

Das die Griechen nicht zahlen -oder der hilfe nicht zustimmen- werden war von anfang an klar!
Goldman & Sachs hat den Griechen damals die Finanzen frisiert!
Das wollte aber keiner sagen/wahrhaben, Griechenland kam in die EU mit lug und betrug!

Re: Keine ueberraschung!

Wobei aber jeder wusste, dass die Finanzen frisiert waren und Goldman & Sachs das von Brüssel abverlangte Gefälligkeitsgutachten hierzu lieferte. Bei Italien wurde sogar die Schattenwirtschaft miteingerechnet, um den Schuldenstand im Verhältnis zur Produktivität hinzubasteln. Dank Mafia eurozonenreif!!!

Schattenwirtschaft PLUS ...

... wenig glaubwürdige Goldreserven.


Re: Re: Keine ueberraschung!

und Draghi war auch dabei und zur Belohnung darf er jetzt die EZB leiten!

Re: Re: Re: Keine ueberraschung!

Die EZB braucht ja jetzt keine Mitarbeiter, welche sich eventuell gegen das unbeschränkte Gelddrucken ausprechen.

Gast: machmuss verschiebnix
01.11.2011 16:00
7 0

Wen triffts, wenn die Griechen ihren Staat per Referendum in den Gulli hauen?


Die griechischen Verbraucher werden weiter verbrauchen, und
die griechischen Erzeuger werden weiter erzeugen.

Die Zockerei wird wohl ein Weilchen Pause haben, weil sich dann
wahrscheinlich rasch in verschiedenen Regionen verschiedene
Tausch-Währungen etablieren werden, welche an keiner Börse
sichtbar / vernichtbar sind.

Aber was spricht denn dagegen ?
Jene Griechen, welche jetzt für ihr Geld arbeiten müssen, die werden
es nacher auch tun müssen. Aber eben nur mehr für ihr EIGENES - nicht
für die Bonzen, nicht für den Umverteiler-Apparat, nicht für die
Zocker - all jene, die jetzt noch fest mitschneiden, hätten danach
die lange Nase.

Das stört wahrscheinlich nur die Sozialisten, weil wieder einmal
mehr bewiesen ist, daß der Sozialismus unheilbar krank ist und
von vornherein einen "genetischen Defekt" hat.


Griechischen Erzeuger ?

Welche ?!

Die paar Gläser Oliven und ein wenig Feta. Gibt's irgendein griechisches Produkt mit Stecker/Schalter?


Antworten Antworten Gast: machmuss verschiebnix
01.11.2011 17:21
0 0

Re: Griechischen Erzeuger ?

Mit Stecker - äh - ich weiß nicht ob's Krabben mit Stecker gibt <pfft>

Aber im Ernst - in so einer Lage ist erst mal die Nahrungs-Versorgung
gefragt und das könnten die Griechen - die Leute selber ohne
Regierung - auf die Reihe kriegen.

Die anderen "Viecher" - mit Stecker oder Tank - würden die Griechen
auch mit viel noch so viel EU-Unterstützung absehbar nicht "gebacken"
bekommen.

Natürlich könnten auch die griechischen Köpfe für sowas aufgebaut werden,
die griechischen Wad'ln dafür "gerichtet" werden, das würde aber
mindestens eine Generation dauern.


WHO THE HELL DO YOU THINK YOU ARE ???

Eine Volksabstimmung ist das ureigenste Recht des griechischen Volkes - und (meiner persönlichen Meinung nach) die Pflicht der griechischen Regierung

Antworten Gast: Luzifer
01.11.2011 16:12
1 0

Re: WHO THE HELL DO YOU THINK YOU ARE ???

Aber: "quisquis agis, prudenter agas et RESPICE FINEM!" dh. wer die Entscheidung trifft, trägt auch die Verantwortung dafür!!

Re: Re: WHO THE HELL DO YOU THINK YOU ARE ???

"Echte" Verantwortung bedeutet auch für die Folgen gerade stehen.

Wenn's Politiker vermasseln, wer steht dafür gerade? Das (steuerzahlende) Volk.
Wenn's eine Volksabstimmung vermasselt, wer steht dafür gerade: Das (steuerzahlende) Volk.

Welche Gründe gibt's daher gegen eine Volksabstimmung? Keine. Zumindest so lange nicht, als sich Politiker (im Gegensatz zu für normale Staatsbürger geltenden Gesetzen) selbst von jeder sie treffenden, "echten" Verantwortung herausnehmen.

Antworten Gast: Christoph Kaminsky
01.11.2011 16:05
5 1

Re: WHO THE HELL DO YOU THINK YOU ARE ???

Ob die Griechen ihre Schulden bezahlen sollen, ist keine Sache über die man abstimmen kann. Die Bezahlung von Schulden ist eine Verpflichtung, die man aus freien Stücken eingegangen ist als man sich das Geld lieh. Sich plötzlich nicht mehr daran gebunden fühlen, ist Betrug.

Re: Re: WHO THE HELL DO YOU THINK YOU ARE ???

Doch. Man kann und muss darüber abstimmen.

So wie jeder Private die Entscheidung trifft, senen Verbindlichkeiten nachzukommen oder eben nicht - und mit den Konsequenzen leben muss - ist auch im Fall von Staats-Schulden die Rückzahlung derselben eine bewusste Entscheidung.

Und im Fall der Entscheidung, nicht zu zahlen, sind die Konsequenzen eben auch zu tragen.

Ich finde es völlig richtig, darüber die Betroffenen, nämlich das Volk, abstimmen zu lassen.

Das gibt - egall wie es ausgeht - der Regierung erst die nötige Legitimation in einer so entscheidenden Frag.

Re: Re: WHO THE HELL DO YOU THINK YOU ARE ???

vielleicht sollte man unterscheiden zwischen jenen die die Suppe eingebrockt haben und jenen die sie nun auslöffen sollen

Antworten Antworten Antworten Gast: Christoph Kaminsky
01.11.2011 16:36
2 0

Re: Re: Re: WHO THE HELL DO YOU THINK YOU ARE ???

Der Wähler übernimmt als Souverän Verantwortung, wenn er sich eine Regierung wählt. Außerdem kann man beim besten Willen nicht behaupten, die Griechen wären in ihrer großen Mehrheit schuldlos an Korruption, Verschwendung, Klientelwirtschaft, ... etc

Wenn von 4,4 Millionen Beschäftigten 1,3 Millionen beim Staat beschäftigt sind, und dafür sorgen, dass nicht einmal diese überpersonalisierte Verwaltung funktioniert, dann spricht das schon Bände.
Ebenfalls die 8 Mrd Pensionszahlungen an verstorbene Rentner, was nur eine Momentaufnahme aus einem unüberblickbaren Meer des Sozialbetrugs ist.

Ich will auch abstimmen!

Zuerst nehme ich bei jeder Bank das Maximum an Kredit auf (mit geschönten Angaben natürlich), die verprasse ich ganz ungeniert und anschließend soll mich mein Bankbetreuer gefällst fragen, ob ich meine Schulden zurückzahlen möchte! Ich verlange Mitspracherecht!

Gast: Frank Oberhauser
01.11.2011 15:54
5 1

Versagende Politik - nervende Linke



Es war ein Fehler Griechenland nicht gleich aus der Eurozone zu werfen. Mit unserer gleichermaßen verlogenen wie versagenden Politelite habe ich abgeschlossen. Wer meint, es sind ehrenwerte Leute, die aus Laune ganze Volkseinkommen aufs Spiel setzen, ist ein unverbesserlicher Träumer.

Und zu den Linken, welche jetzt meinen auf dem Elend von Millionen anständiger Sparer ihr ideologisches Süppchen kochen zu dürfen, indem sie dümmliche Finanzmarktressentiments schüren, fällt mir nur ein "Schnauze!" ein.

Gast: Ceterum
01.11.2011 15:50
4 2

Demokratie macht Europäern Angst


Die Politiker sowieso, aber auch die Bevölkerung Europas vermuten alles Böse hinter dem Vorschlag einer Volksabstimmung, nur nicht, dass dies in richtigen Demokratien die Basis der politischen Mitbestimmung sein sollte.
Da lassen wir uns lieber das pragmatisch-autoritäre, kommunistische China schönreden.

Antworten Gast: Christoph Kaminsky
01.11.2011 16:08
2 1

Re: Demokratie macht Europäern Angst

Quatsch! Die Griechen haben ihre Regierungen gewählt, unter deren Schirmherrschaft sie Schulden aufgenommen und das Geld verprasst haben. Wer sich Geld leiht, übernimmt zugleich die Verpflichtung es auch wieder zurückzuzahlen.

Über die Rückzahlungsverpflichtung jetzt abstimmen zu wollen, ist kein Akt der Demokratie, sondern die blanke Sauerei!

Die Griechen sind das Allerletzte! Wer denen noch jemals einen Cent leiht, gehört entmündigt.

Re: Re: Demokratie macht Europäern Angst

dann gehören wohl unsere Politiker entmündigt.

Antworten Antworten Gast: Ceterum
01.11.2011 16:31
1 0

Re: Re: Demokratie macht Europäern Angst

Quatsch! In der Abstimmung geht es nicht darum, ob die Griechen "zurück zahlen" wollen.

Aber selbst dann wäre eine Abstimmung in Ordnung, denn die Griechen hätten selbstverständlich die Konsequenzen einer allfälligen Ablehnung zu tragen.

Antworten Gast: Frank Oberhauser
01.11.2011 15:58
3 1

Re: Demokratie macht Europäern Angst

Bin ganz deiner Meinung. Du leihst mir dein Geld, ich gebe es aus und stimme darüber ab, ob ich Maßnahmen dafür treffen sollte, um es Dir wieder zurückzuzahlen.

Geht das so klar?

Wann bekomme ich deine Überweisung?
Fürs erste reichen mir 100.000 Euro.

La Vita è Dolce!

8 2

Wie schlecht es mittlerweile um unsere westlichen "Demokratien" und Medien bestellt ist erkennt man daran,

dass eine mögliche Volksabstimmung bereits mit einem "Bombeneinschlag" verglichen wird!

Bald wird man in den Medien wohl Wahlen mit Anschlägen gleichsetzen
und Demokraten mit Terroristen.

Es ist sichtlich nicht opportun
das Volk über derart gravierende Maßnahmen zu befragen.

Die Polit- und die Finanzkaste machen sich das schon untereinander aus,
das Volk darf darüber nur staunen, applaudieren und natürlich zahlen.

5 2

Warum jetzt?

Die Volksabstimmung hätte vor 18 Monaten stattfinden sollen. Damals hätten die Griechen einen Plan absegnen können: Sanierung und Verbleib in der Eurozone (auch wenn's hart wird!) oder Austritt aus der EU, eigene Weichwährung und möglicherweise noch mehr Entbehrungen.

Jetzt abzustimmen, nachdem der Schuldenschnitt ausverhandelt ist kann man nur als Irrsinn bezeichnen. Die Gläubiger und die anderen EU-Länder sind über ihren Schatten gesprungen um Griechenland zu retten (nicht ohne Eigennutz, aber doch!). Diese Entwicklungen waren nicht demokratisch legitimiert, aber im jetzigen Stadium plötzlich die Demokratie zu entdecken ist nur noch destruktiv.

Jetzt heißt die Zähne zusammenbeißen und vorwärts. Stillstand ist jetzt tödlich.

Antworten Gast: Karl Huber
01.11.2011 16:12
2 1

Re: Warum jetzt?

Wissens wie WURSCHT des den Politikern und Bankstern isch?!?
Die haben versucht alles unter den Tisch zu kehren. Hat net gfunzt.
Jetzt isch denen WURSCHT wie es weiter geht! Die Kohle isch in trockenen Tüchern!!

Wir werden belogen, betrogen, bestohlen von den selben die täglich aus allen Medien grinsen, inkl. dem Papandreou!
Die sind unfähig, dumm und faul.
Ich bin mir fast sicher, dass 80% der Politiker ohne Politik beim AMS vorstellig würden.
Um das zu verhindern lassen wir sie weiter in ihren Positionen. Es kost zwar das X-FACHE aber wir habens ja...

Die europäische/welt Politik ist derart verlogen, korrupt und schmutzig das jedem normalem Menschen nur noch das Kotzen kommen kann!!
Und dabei wissen wir nicht mal 10% über die verlogenen Machenschaften dieser korrupten Bagage von Parasiten!!

Antworten Gast: guesto
01.11.2011 15:53
1 0

Re: Warum jetzt?

ihr Problem ist, dass sie in im Grunde tief-teutonischen Kategorien denken. Brav steuern zahlen, buddeln damit man übern kalten Winter kommt, et. al.

Solche tugenden interessieren in Südeuropa allerdings niemanden, und sind auch nicht in deren kollektives Bewusstsein eingegangen.

In short (Frau Fekterova würde sagen shortly): Die Genossen Griechen jucken solche hehren Grundsätze nicht die Bohne. und irgendwie ist das auch ein kleines stückchen bewundernswert...

Gast: Müller M.
01.11.2011 15:42
6 3

Mehr direkte Demokratie tut not !

Ja, in solchen existentiellen Fragen sollte es mehr direkte Demokratie geben!! Schliesslich sind es ja die sogenannten kleinen Leute , die das dann alles auch ausbaden müssen, und nicht die "Eliten".

Antworten Gast: Christoph Kaminsky
01.11.2011 16:11
2 0

Re: Mehr direkte Demokratie tut not !

Und warum gesteht man den Völkern der Geberländer nicht zu, über die Hilfszahlungen nach Athen abzustimmen?

Wo bleibt da die Demokratie?

Jede Wette, kein müder Cent flöße mehr in den korrupten Pleitestaat im südöstlichen Winkel Europas.

Gast: Beiler
01.11.2011 15:36
1 0

..mehr als nur geld,..

es zeigt sich immer deutlicher, was viele ahnen...europa hat noch viel mehr probleme als bloss die finanzkrise um schuldenstaaten und euro,.. es ist der neidergang eines ganzen kontinents,..
dekadent, korrupt,..von degenerierten traditionalisten , nationalisten und populisten zugrunde gerichtet,..
früher hat man diese feindseligkeiten auf den schlachtfeldern ausgetragen, heute ist es der krieg der märkte,..
europa hat aus seiner geschichte nichts gelernt,..
und dass ausgerechnet griechenland da an vorderster front steht, ist verständlich,.. deren zivilisation ist schon vor jahrtausenden untergegaangen,..rom wird folgen,..und dann???

Gast: Pastor Hans-Georg Peitl
01.11.2011 15:31
4 2

Skurile Welt

Eigentlich ist unsere Welt wirklich skuril:

Während unsere Politiker mit allen Mitteln versuchen zu vermeiden, dass wir über Themen die EU betreffend abstimmen können, lässt man sogar im krisengeschüttelten Griechenland das Volk entscheiden, wie es weitergeht.

Und wann werden wir befragt?

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundespressesprecher der
Österreichischen Bürgerpartei
http://www.oebp.at
http://jachwe.wordpress.com

3 3

uebersetzung

die naechsten 10 jahre koennen die griechen im sommer die inseln allein mit den ziegen bewohnen, da wird die demokratie gleich wichtiger werden, wenns von insel zu insel mit dem ruderboot geht.

so gehts...

'Nur wenige Stunden, nachdem Palästina von der UN-Organisation als Vollmitglied aufgenommen wurde, setzen die USA einen drastischen Schritt: kein Geld für die UNESCO.'
Also KEIN GELD für GR - sofort und gleich - bis der Blödsinn dort aufhört(letzte Meldung 8
Mrd Pensionsschwindel) oder einfach raus mit ihnen.

Jetzt

können die Griechen selbst entscheiden was ihnen lieber ist, die Pest oder die Cholera......

Gast: Gast895
01.11.2011 15:06
9 1

Meine Fragen!

1. Wann werden endlich die griechischen Politiker-Betrüger (die durch die gefälschten Zahlen die Mitgliedschaft im Euro erreicht haben) angeklagt?

2. Wann werden endlich die EU-Politiker (die für die Überprüfung dieser Zahlen verantwortlich waren) wegen Hochverrats angeklagt?

Ist doch völlig egal,...

...ob die Griechen ihre Schulden in Euro, Dollar oder Drachmen NICHT zahlen

Das war's, Freunde.

Der Letzte rollt dann die EU-Fahne ein...

Antworten Gast: na_klar
01.11.2011 15:21
0 0

Re: Das war's, Freunde.

Nee soorry, habe leider keine Zeit.
Muß leider zur Bank gehen um das (Shmier-Geld) abzuheben, solange noch welches drauf ist und nicht konfisziert wurde. bye bye

:-)


Also wirtschaftlich gesehen habe ich das Gefühl, daß der griechische Staat bzw. seine Repräsentanten an der Börse auf fallende Kurse spekulieren.

Das sollte einmal untersucht werden.

Daran kann man sehen was alles schief läuft

Wenn das Volk gefragt werden soll, bricht fast die Finanzwelt zusammen.

Alles was auf höchster Ebene zusammen gepackelt wurde, könnte durch eine Volksbefragung zusammenbrechen.

Wenn die Schweiz 1Mia Sfr. Kohäsionsbeitrag auf 10 Jahre für die neuen EU-Länder bereitstellt, muß das Volk gefragt werden.
Die Schweizer waren auch so schlau, das Geld nicht der EU zu geben, sondern die betroffenen Länder müssen Anträge in der Schweiz stellen.

Bei uns werden 22 Mia- (Ende unbekannt)bereitgestellt, ohne dass die Zahler ein Wort mitreden dürfen.

Wenn die Griechen mit nein stimmen, sind die ersten Überweisungen von denen uns Fekter Gewinne versprochen hat, schon futsch.

Diese Bloomberg-Meldung ist die erste nachricht aus Athen, von der man sagen kann, daß sie vollinhaltlich der Wahrheit entspricht:

"Six senior members of the ruling party called on Prime Minister George Papandreou to step down, state-run Athens News Agency reported, without citing anyone.

The members of the Pasok National Council sent a joint letter to Papandreou saying the country urgently needed a government with political legitimacy, a plan for the nation and great administrative abilities, according to ANA. The present government has none of these qualities, the party members said, ANA reported."


Gast: Wahrheitssucher
01.11.2011 14:40
9 0

Eu und Demokratie

Das Volk wird befragt und die Börsianer spielen verrückt - die EU macht sich in die Hosen..
Da sieht man wie undemokratisch das ganze System geworden ist...
Die Scheinheiligkeit mit der die EU-Granden andauernd von Demokratie sprechen, ist zum Kotzen

Gast: Geld istweg!
01.11.2011 14:40
1 2

Das gemeinsame Europa und die darauf folgende EWG, später EU

waren als begrüßenswertes Wohlstands- und Friedensprojekt angedacht.

Die Gier der unersättlichen internationalen Finanzmächte und die Unfähigkeit der Politik, diese in ihre Schranken zu weisen und zu regulieren, macht die EU nun zu einer Zone der Unsicherheit; der Wirtschaftskollaps, daraus folgende Armut und massive Unruhen drohen.

Genau das Gegenteil von dem, was im gemeinsamen Europa angestrebt wurde! Wissenschaftliche Studien belegen längst: Derzeit regieren ein paar wenige Großkonzerne, darunter zum großteil Finanzhaie die Weltwirtschaft und die Weltpolitik. Wann wacht die Politik endlich auf und gebietet dem Einhalt, ehe alles zu spät ist?

Antworten Gast: desaster
01.11.2011 15:42
1 0

Re: Das gemeinsame Europa und die darauf folgende EWG, später EU

Schon richtig erkannt. Leider macht die Politik seit Jahrzehnten genau das, was die Lobbyisten der Finanzhaie vorgeben, daran wird sich auch in nächster Zeit nichts ändern. Der Steuerzahler zahlt ja ohnehin brav weiter.

Re: Das gemeinsame Europa und die darauf folgende EWG, später EU

Ohne die "unersättlichen Finanzmärkte" hätte die Staaten keine Schulden machen können. Und ohne diese Schulden hätten
wahrscheinlich zwar auch viele Wohlstand, aber speziell die von der Politik begünstigten Klientel-Gruppen wären nicht so mit dabei gewesen.

Und die Moral von der Geschicht, mache Schulden bei Finanzhaien (Pensoionsfonds. Versicherungen, Landesbanken, ...) nicht.

Antworten Gast: Zyni
01.11.2011 15:16
1 0

Re: Das gemeinsame Europa und die darauf folgende EWG, später EU

Die Gier der Finanzmärkte ist schon richtig, jedoch kommt noch die Gier des kleinen Mannes hinzu, der immerzu jene Parteien gewählt hat, die ihm auf Regimentsunkosten das meiste versprochen hatten. Kann sich vielleicht noch jemand an die Heiratsprämie erinnern ........

3 0

Re: Das gemeinsame Europa und die darauf folgende EWG, später EU

Die Politik ist ein wesentlicher teil des Systems.
Niemand zwingt zu jahrzehntelangen schulden machen.


Re: Das gemeinsame Europa und die darauf folgende EWG, später EU

"... als begrüßenswertes Wohlstands- und Friedensprojekt angedacht" - oder von vornherein schon als korrupte und groß angelegte "Vermögensverschiebung" von unten nach oben?

Gast: Pflänzchen der begründeten Hoffnung
01.11.2011 14:21
3 0

wo?

Der Euro in seiner jetzigen Form ist tot. Punkt.

Befragt endlich die Völker aller Euroteilnehmerstaaten. Der Wille des Volkes wird überwältigend sein.

Das Wesen der Demokratie ist es die Abwägungen der Völker in eine Form zu bringen die eine Umsetzbarkeit in Gesetzen und Regierungsbeschlüssen ermöglicht.

Warum sollen wir uns auf die Ideen weniger Mächtiger "Führer" verlassen und einlassen, wenn wir Völker befragen können?

Die Ergebnisse solcher Abstimmungen liegen selten daneben.
Die Ergebnisse von "Führerbeschlüssen" die glauben sich über das ihrer Ansicht ignorante Staatsvolk hinwegsetzen zu können waren aus geschichtlicher Sicht betrachtet zum großen Teil Topfen und oft auch noch verbrecherisch.

Auch an der jetzigen Situation der EU tragen jene Hauptschuld welche über die Köpfe der Völker hinweg Entscheidungen zu "unserem Wohl" getroffen haben.

Auch die EU und ihr Vorgehen welches zur heutigen Situation geführt haben werden in der Sicht kommender Generationen als eindeutig undemokratisch und verbrecherisch abgeurteilt werden.

Re: wo?

Das Gegenteil von "gut" ist sehr oft nicht "schlecht", sondern "gut gemeint".

Das Problem beginnt jedoch spätestens immer dann, wenn "Meinungen" und "Ansichten" die Stelle von "Wissen" und (vernünftigem) "Denken" einnehmen.

 
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