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Griechen-Votum: "Folgen bei Nein sind unabsehbar"

02.11.2011 | 16:42 |   (DiePresse.com)

Das griechische Kabinett hat die Pläne für ein Referendum abgesegnet. Premier Papandreou wurde von Merkel und Sarkozy nach Cannes zitiert. Laut EU-Kommissar Oettinger bringt das Votum den Euro "in noch größere Gefahr".

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Nach dem umstrittenen Referendums-Coup des griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou drängen Deutschland und Frankreich auf einen Volksentscheid noch in diesem Jahr. Dies machten Regierungsvertreter in Berlin und Paris am Mittwoch unmittelbar vor dem kurzfristig anberaumten weiteren Krisengipfel deutlich.

Das deutsche Finanzministerium erklärte zur Auszahlung der nächsten Hilfstranche von acht Milliarden Euro, Griechenland brauche erst Mitte Dezember wieder Geld. Zugleich betonte Ministeriumssprecher Martin Kotthaus, es sei offen, ob dieses Geld vor dem Referendum überwiesen werden könne. Der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager sagte allerdings am Dienstag, die griechischen Referendumspläne machten es ungewiss, ob die sechste Tranche ausbezahlt werde. Papandreous Referendumsankündigung mache es ungewiss, ob die griechischen Staatsschulden tragbar sind, sollten die Griechen gegen die Rettungspläne stimmen, sagte De Jager.

Die deutsche "Bild-Zeitung" berichtete in ihrer Mittwoch-Ausgabe hingegen, dass die sechste Tranche an Hilfen bis zum 11. November an die griechische Regierung überwiesen werden soll. Die Auszahlung der Tranche lasse sich nicht mehr stoppen, zitierte das Blatt aus Kreisen der deutschen Regierung.

Papandreou trifft Merkel und Sarkozy

Für Mittwochabend wurde Papandreou von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nach Cannes zitiert, um sich zu erklären. Merkel sagte in Berlin, das mit Griechenland vereinbarte Programm müsse umgesetzt werden. "Das Notwendige wird heute mit Griechenland zu besprechen sein."

An dem Treffen an der Mittelmeerküste sollten neben Merkel und Sarkozy auch die EU-Spitzen Jose Manuel Barroso, Herman Van Rompuy und Jean-Claude Juncker sowie die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, teilnehmen. Der neue EZB-Chef Mario Draghi ist nicht dabei. Am Donnerstag beginnt in Cannes der G-20-Gipfel.

Griechische Regierung segnete Referendum ab

Das Regierungskabinett in Griechenland hat die Pläne von Ministerpräsident Papandreou zur Abhaltung eines Referendums gebilligt. In einer Sondersitzung votierten die Kabinettsmitglieder in der Nacht auf Mittwoch "einstimmig" für eine Volksabstimmung, wie ein Regierungssprecher mitteilte. Auch die Entscheidung Papandreous, bereits am späten Freitagabend im Parlament die Vertrauensfrage zu stellen, wurde gebilligt.

Papandreou hatte am Montag überraschend angekündigt, die Griechen in einem Referendum über das wenige Tage zuvor auf dem EU-Gipfel vereinbarte Rettungspaket für sein hochverschuldetes Land abstimmen zu lassen. Die offenbar mit den EU-Partnern nicht abgesprochene Ankündigung löste heftige Kritik aus und sorgte an den europäischen Börsen für hohe Kursverluste. Befürchtet wird, dass bei einer Ablehnung des Rettungsplans durch die Griechen eine Staatspleite nicht mehr auszuschließen ist.

"Volksabstimmung wird klares Mandat erteilen"

Papandreou verteidigte das von ihm angekündigte Referendum vehement. "Die Volksabstimmung wird ein klares Mandat erteilen und eine klare Botschaft zugunsten unseres europäischen und Pro-Euro-Kurses senden", sagte er in der Kabinettssitzung. "Niemand wird in der Lage sein, den Kurs Griechenlands innerhalb der Euro-Zone anzuzweifeln", erklärte das Büro des Regierungschefs weiter. Einige Spekulanten spielen "verrückt" weil sie Angst haben vor den Entscheidungen des Volkes, wurde Papandreou zitiert. Zuvor hatte sich der sozialdemokratische Politiker zuversichtlich gezeigt, die von ihm ebenfalls angekündigte Vertrauensfrage im Parlament zu gewinnen.

Der Regierungssprecher sagte nach der siebenstündigen Kabinettssitzung in Athen, das Referendum solle unmittelbar stattfinden, nachdem die Details des Hilfspakets ausgehandelt sind. Während der Kabinettssitzung haben einige Minister nach eigenen Angaben Kritik am Vorstoß des Regierungschefs geübt, über den sie nicht rechtzeitig informiert worden seien, jedoch versichert, die Regierung bei der anstehenden Vertrauensabstimmung im Parlament zu unterstützen. Papandreous regierende Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK) hat nur noch eine knappe Mehrheit von zwei Stimmen im 300-köpfigen Parlament.

"Folgen bei Nein sind unabsehbar"

Der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat den griechischen Regierungschef Papandreou scharf für sein Vorhaben kritisiert, eine Volksabstimmung zum Rettungspaket für Griechenland abhalten zu lassen. Damit bringe Papandreou den Euro "in noch größere Gefahr", sagte Oettinger der Zeitung "Die Welt" (Mittwoch-Ausgabe). "Wenn die Griechen tatsächlich mit Nein stimmen, sind die Folgen unabsehbar", warnte der EU-Kommissar. Schwächere Mitglieder der Euro-Zone seien "in besonderer Weise auf Klarheit und Vertrauen angewiesen", sagte Oettinger. "Für alle Länder, die nicht die höchste Bonität haben, verschlechtert sich die Lage erheblich. Die Gefahr, weitere Rückschläge zu erleiden, steigt."

Oettinger empfahl Papandreou, "den weiteren Weg eng mit seinen europäischen Kollegen abzustimmen". Es dürfe keinen griechischen Alleingang geben. Papandreou sei der Vorwurf zu machen, die Frage der Umsetzung nicht schon auf dem Gipfel in Brüssel thematisiert zu haben. Der Bundesverband deutscher Banken erklärte, Papandreous Ankündigung habe zu "erheblicher Verunsicherung an den Märkten" geführt. Wichtige Detailplanungen im Nachgang des Euro-Gipfels würden "nun verzögert, schlimmstenfalls auf Eis gelegt". Es sei vollkommen unklar, was passieren würde, wenn das griechische Volk das Hilfspaket ablehne.

Neues Hilfspaket für Griechenland

Die 17 Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder, darunter Österreich, hatten in der vergangenen Woche unter anderem ein neues 100-Milliarden-Euro-Paket für Athen beschlossen. Private Gläubiger wie Banken und Versicherer verzichten nun auf die Hälfte ihrer Forderungen. Bisher sollten es nur 21 Prozent sein. Anfang 2012 sollen alte gegen neue griechische Anleihen getauscht werden. Die Euro-Staaten sichern den Schuldenschnitt mit Garantien in Höhe von 30 Milliarden Euro ab.

Der mit den neuen Hilfszusagen verbundene neue Sanierungskurs des hoch verschuldeten Griechenland ist in der griechischen Bevölkerung unpopulär. Zahlreiche Abgeordnete der Regierungspartei sowie alle Oppositionsparteien fordern die Bildung einer Regierung der Nationalen Rettung oder vorgezogene Parlamentswahlen. Es gab Spekulationen über einen Rücktritt Papandreous.

(Ag.)

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307 Kommentare
 
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Gast: Germane
02.11.2011 13:03
15 0

Nebenbei bemerkt...

daß von den mittlerweile 117 Kommentaren keine 15 sich positiv für die EU und deren "Rettungsprogrammen" aussprechen.

Das sind ca.15%.

In der selben Größenordnung dürfte auch ein Referendum in Österreich zu diesem Thema zu liegen kommen.

Das wissen unsere österreichischen Vasallen auch, aber regieren bewußt gegen das eigene Volk, gegen den Verstand und auch gegen sich selbst.

Das kann nicht gut gehen...


Die Griechen machen's doch eigentlich nur den Isländern nach...

... die haben doch auch schon darüber abstimmen dürfen, ob sie ihre Schulden zahlen wollen! (Auch Haftungen, die der Staat übernommen hat und für deren Übernahme er kassiert hat bis sie schlagend geworden sind, sind Schulden)

16 0

Folgen bei JA sind noch unabsehbarer

Warum in aller Welt lassen wir uns von den Griechen noch immer an der Nase herum führen? Warum glauben manche, dass Dauer-Milliarden-Geschenke an Griechenland eine Lösung sein könnten? Absurd! Deutschland, Österreich und die anderen Geschenkgeber-Länder sollten das Referendum nicht abwarten sondern handeln - nämlich selbst austreten und eine mitteleuropäischen Währung ("Euro-Mark")gründen.

Antworten Gast: Febobo
02.11.2011 15:00
1 0

Re: Folgen bei JA sind noch unabsehbarer

Was Sie und Ihre Grünstrichler leider übersehen: es geht nicht um Griechenland, es geht um deutsche und französische Banken, deshalb das Engagement von Merkozy, deshalb der Absturz der Kurse der diversen dt. und frz. Institute gleich gestern nach Ankündigung des Referendums.

Es wird zu keiner Lösung kommen, die den Interessen der Banken zuwider läuft.

Domino-Effekt

Die Griechen stimmen ab.
Das werden wahrscheinlich auch Italiener und Spanier fordern. Dort sind Gewerkschaften ja auch nicht als schwach, zimperlich oder gar zart einzustufen.
Die Domino-Folgen sind für die Hauptschuldner, die Banken, verheerend.
Es ist zu bezweifeln, ob einige Banken (z.B. in Frankreich) diesen Crash ohne Subventionen überleben werden. Zahler wie Deutschland, Holland und Österreich haben schon längst die Nase voll.
Schlimmer hätte es nicht kommen können!

Doch!

Wenn wir noch länger zugewartet hätten oder die Griechen mit JA stimmen.

die werden wenigstens gefragt - wer fragte je uns?



mehr ist zu der eu politiker handhabung nicht mehr festzustellen.

" erst wanns aus wird sein..." besingt ein wienerlied

Gast: schneeball_lawine
02.11.2011 12:30
2 3

nur Zufälle

Die Angriffe der Ratingagenturen auf Eurpäische Staaten zeigen langsam Wirkung...

Gast: b754
02.11.2011 12:22
4 0

geldhahn zu

und rausschmeißen alles hat seine grenzen

hat sich die Frau Glawischnig ...

... schon zum Thema Volksabstimmung geäußert?

wen interessiert´s...?


Re: hat sich die Frau Glawischnig ...

Die und ihre Genossen werden sich hüten

Gast: Delta
02.11.2011 12:06
6 0

Demokratie

geht vom Volk aus - auch wenn man das in Brüssel und in etlichen Landeshauptstädten nicht wahr haben will.

Sollen die Griechen doch abstimmen. Bei einem JA werden sie alles "erdulden" müssen, was der Regierung einfällt. Bei einem NEIN sind wir die Brüder los - das wird den EURO sicher nicht schwächen!

Übrigens wenn die "Nehmer" abstimmen - dann ist eine Volksabstimmung in den "Geberländern" ja wohl die Minimalforderung!

Antworten Gast: lou
02.11.2011 12:40
2 4

Re: Demokratie

das ist wie wenns bei uns irgendwo ein hochwasser gibt, und bevor der betroffenen geholfen wird, wird abgestimmt, nach 3 monaten kommt dann hilfe.

Wir wählen politiker, die sollen dann entscheidungen treffen und dafür die verantwortung übernehmen. Nicht bei jeder unpopulären massnahme das volk befragen, um die verantwortung abzuwenden.

Jedes land hat eine verfassung in der geregt wird wann das volk zu befragen ist, daran hat man sich zu halten oder selbige zu ändern.

Antworten Antworten Gast: Delta
02.11.2011 15:38
1 0

Re: Re: Demokratie

Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben. Wenn jemand sein Haus in einer Überschwemmungszone baut - in vollen Wissen, bin ich nicht dafür den Wiederaufbau zu unterstützen.

Am Beispiel GR - esist bekannt und unbestritten, das GR sich den Beitritt zum EURO mit GEFÄLSCHTEN Zahlen ergaunert hat.
Ich bin also keinesfalls dafür den GR zu helfen - auch nicht mit auch nur einem CENT!
Ich bin dafür - ALLE verantwortlichen Politiker dieses Beitritts, bis an deren Lebensende bei Wasser und Brot - ohne Tageslicht - einzukerkern. Es kann mir doch keiner erzählen, dass bei sorgfältiger Prüfung dieser Betrug nicht aufgefallen wäre/ist.

Re: Demokratie

Man wird sich doch was wünschen dürfen? Ob man es bekommt, ist eine andere Sache.

Machen wir eh ...

... die Sozialisten haben uns eine Volksabstimmung versprochen.

Gast: troika1
02.11.2011 12:01
1 1

in der EU müssen alle zu ihrem Glück gezwungen werden

Das ist schon ein komischer Verein.
Die Banken müssen zwangskapitalisiert werden, also zwangsweise wird ihnen Staatsgeld unterjubelt.

Da sagte doch schon Ackermann "er würde sich was schämen vom Staat Geld anzunehmen", worauf die Politik tief gekränkt reagierte. Nix da, du musst unser Geld nehmen, heißt es heute.

Genau so jetzt mit Griechenland. Es soll abgestimmt werden, ob sie EU Hilfe wollen und die Politiker reagieren beleidigt, weil sie ihre Gelder zurückweisen.

Gast: Geld istweg!
02.11.2011 12:01
7 1

Wer fordert

eine Volksabstimmung in Österreich über: Austritt aus dem (T-) Euroraum, optionalem Wechsel in den Franken, Austritt aus der EU, Änderung der Verfassung, mit verpflichtenden Volksentscheiden wie in der Schweiz?

Hoffnung

Bravo, seit langem das erste Mal, dass ich etwas positiven von den sogenannten Sozialisten höre.

Bitte liebe Griechen:
Stimmt mit NEIN, dann hat der ganze Wahnsinn endlich ein Ende.

Wir finanzieren meinetwegen den Schuldenschnitt, wenn im Gegenzug endlich dieser EU-Wahnsinn aufgelöst wird und die linken Träumer dadurch aufwachen, ehe es durch ihr unverantwortliches Verhalten zum Krieg kommt.

Bitte liebe Griechen, ich verzeihe euch alles, auch dass wir unsere Milliarden, die wir euch geschickt haben nie wieder sehen, wenn ihr bitte mit NEIN stimmt.

Re: Hoffnung

Machen sie sich keine Sorgen.. Bei der Stimmung, die derzeit in Griechenland vorherrscht, ist ein NEIN fast vorprogrammiert. Drum haben alle Großschädlerten so ein arges Muffensausen.

Gast: WienerGast
02.11.2011 11:51
2 1

Referendum im JÄNNER !!!

Das ist wohl fast untergegangen, dies Abstimmung soll im Jänner stattfinden, IN MEHR als 2 MONATEN !!! Die Anleger sch... sich aber jetzt schon in die Hosen, na gute Nacht !!!
Ich kann bis jetzt nicht nachvollziehen wie ein so ein Pimperlstaat mit einer Pimperlwirtschaft wie die Griechen die Finanzsyteme der ganzen Welt hinunterziehen können. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, der Papandreou spielt mit der gesamten Weltwirtschaft nur um vielleicht wiedergewählt zu werden, das ist ein Paradebeispiel für die Moral der Politiker.

Gast: Beno
02.11.2011 11:51
0 0

Wer steckt noch dahinter

Ob diese Idee nur von Papandreou und seinen Ministern kommt ist fraglich. Da ist doch irgenwas faul. Da gibt es sicherlich noch andere Zuflüsterer. Mit Demokratie hat das nichts zu tun.

Gast: Markus Trullus
02.11.2011 11:50
1 2

Irrwitz

Es ist irre, dass das Fortkommen der EU in der Hand einiger Fischer in der Ägäis liegen. So darf Subsidiarität nie aussehen. Jede nationale Minderheit bringt alles, was sie wollen, zum Kippen. Dann ist Europa überhaupt Geschichte... (nur noch ein Appendix von Asien, ein Eurostan..)
Wenn es zerfällt, rasen wir erst recht in die Rue de la Gack... was immer wir jetzt tun und entscheiden, ist Schei..e! Das haben unsere machtgieren Macho- Politiker verbockt? Nein, wir Bürger tragen Einzige die wirkliche Schuld an dem Deseaster, das jetzt auf uns zu kommt. Wir sind lauter minderbemittelte Schrebergärtner mit Kopf im Sand. Irre!

1 0

Re: Irrwitz

Auf der einen Seite gebe ich Ihnen recht, da es doch jeder Einzelne ist, der im Kleinen Mitschuld hat.

auf der anderen Seite muss ich Ihnen jedoch widersprechen, denn die Szenarien geistern schon lange in den Köpfen vieler Bürger umher....und deshalb war es seitens der Politik FAHRLÄSSIG EFSF und/oder ESM im Alleingang durchzupeitschen....hier sehe ich keine Schuld der Bürger.

Der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat den griechischen Regierungschef Papandreou scharf für sein Vorhaben kritisiert, eine Volksabstimmung zum Rettungspaket für Griechenland abhalten zu lassen.

Demokratieverständnis in der EU
will doch glatt ein Regierungschef sein Volk abstimmen lassen!
wo kommen wir denn da hin?
das Fußvolk soll gefälligst das machen, was wir verordnen und brav arbeiten und zahlen und bitteschön die Gosch´n halten

Gast: smilefile
02.11.2011 11:42
1 0

Es würde mich interessieren,...

warum die Goldreservebestände der Republik Deutschland in einen Tresor in New York in der Federal Reservebank bunkern,.....

Es interessiert mich überhaupt wo die Goldbestände der Republik Österreich sich befinden,....oder wurde alles schön brav bei Eintritt zu Europäischen Union, das gesamte Reservekapital dort hinterlegt?!/ ....

Interessante These dazu,....

www.fk-un.de/UN-Dateien/PDF/Zeitung/UN-99-09.pdf

Was verstehen Sie daran nicht?

Goldbestände der Verlierer werden immer im Land der Sieger gelagert.

Gast: Hans im Glück
02.11.2011 11:40
4 0

Meine liebligs TV-Serie ist wieder da.

Diese Woche gibt es schon wieder eine EURO-Rettung. Nein, nicht eine, zwei. Am G20 Gipfel wird man auch den EURO-Retten.

In den letzten 22 Tage hat es schon 14 gegeben.

Ich hoffe, dass noch ein paar Folgen kommen.
Es ist ja so spannend.

Gast: gladiator18
02.11.2011 11:32
2 0

Ich hoffe.....

....unser "erster hirnloser Kanzler" hat daran "gedacht", wie die Deutschen, neue Gelddruck- Geräte zu bestellen....:)

Ich denke die Griechen wollen nicht auf Dauer

am Tropf der Währungsunion hängen und dem good-will der Bankster ausgeliefert sein. Das ist verständlich.
Bendenklich ist das Demokrativerständnis der EU-Polit-Technokraten. Für diese gilt: Demokratie ist, wenn das rauskommt was diese wollen.
Meine Damen und Herren, so spielt sich das nicht mehr. Je kleiner die politischen Einheiten desto besser kann man sich vor "Lobbying" und Korruption schützen. Vermutlich haben die vielen Handaufhalter und Abzocker genau davor Angst, nämlich den Verlust von Kontrolle über uns.
Was mir erst in den letzen Tagen klar wurde ist die Antwort auf die Frage: Warum agiert Merkel gegen das Interesse ihrer Bevölkerung?

Ich denke als im Ostblock Sozialisierte empfindet sie so viel Ehrfurcht vor den Amerikanern und ist darüber hinaus autoritäres Handeln gegen die eigene Bevölkerung gewohnt. Mit ihr haben die US_Spekulanten leichtes Spiel.

Nur leider sitzen wir im selben Boot und ich befürchte wir werden mit diesen Wahnsinnigen untergehen.

Ich fordere daher entweder Austritt aus der Währungsunion bzw. Zusammenschluß der Hartwährungsländer und das Anstreben eines neuen Demokratieverständnisses.

Vermutlich ist es dafür aber schon zu spät. Kauft euch Schwimmwesten und Harpunen (für die Haie).

Antworten Gast: Hans im Glück
02.11.2011 11:44
2 0

Re: Ich denke die Griechen wollen nicht auf Dauer

Frau Merkel mag ich auch nicht.

Aber sie muss auch einen Drahtseiltanz vollführen. Sie will nicht, dass ein Scheitern des EUR und der EU auf Deutschland zurückfällt.

Im Hintergrund pokert sie für Deutschland und lässt alle Register ziehen. Hoffentlich merkt auch das Volk rechtzeitig was davon...

Ich habe persönlich nichts gegen Fr.Merkel.

Ich hab aber etwas dagegen dass sie für mich entscheidet, denn

1.) Habe ich sie nicht gewählt.
2.) Hätte ich sie auch garnicht wählen können da sie aus einem anderen Land ist.

Fr. Merkel hat mit mir genausowenig zu tun wie ein Eskimo.
Wie komme ich jetzt dazu dass sie über mein Schicksal und das meiner Kinder entscheidet?
Ich sehe es schon kommen: Die Deutschen werden, in ihrer Selbstzerfleischung, alles mitzahlen bis es nicht mehr geht. Und den Meisten wird nichts übrigbleiben als da mitzuhumpeln bis zum Ende.
Die Amerikaner sind dann fein herausen und Europa liegt am Boden.

4 0

NUR,

was passiert wen Griechenland mit JA stimmt?

Dann ist zwar alles wieder "gut", und im Frühjar trifft es sowieso die Portogiesen und Italiener, die Iren wollen nachverhandeln, weil Griechenland besser aussteigt als sie selber, Frannkreich wird abgestuft.....als was soll das ganze Theater

Die Wahrheit ist:

Es ist egal was passiert.....die Vorzeichen sind vielleicht andere, die Auswirkungen werden immer die selben bleiben....und eine ehrlichen sinnvollen Plan gibt es dafür bis heute nicht.

Wer immer die Banken für irgendwas verantwortlich macht,

... soll sich folgendes auf der Zunge zergehen lassen:
Wenn ich einen Kredit über 40.000 HEUTE mit Gold besichert hätte, wäre er in der Bankbuchhaltung nur zu 50% Besichert.
Wenn ich einen Kredit über 40.000 HEUTE mit griechischen Staatspapieren besichert hätte, wäre er mit dem vollen Betrag in der Bankbuchhaltung besichert.

Da hab ich was vergessen ...

... für diese Bewertungsvorschriften ist natürlich die Politik verantwortlich und nicht die Banken.
Sollte mal Herr Feymann oder Frau Glawischnig beantworten.

Antworten Gast: smilefile
02.11.2011 11:55
2 0

Zunge zergehen lassen,...

Kann mir wer erklären, warum massive Goldbestände von Mitgliedsländern der europäischen Union in der Federal Reservebank in New York gelagert werden?,...

Präsidenten seit Gründung der Bank:

William C. Dudley , 2009 - heute
Timothy F. Geithner, 2003 – 2009
William J. McDonough, 1993 – 2003
E. Gerald Corrigan, 1985 – 1993
Anthony M. Solomon, 1980 – 1985
Paul Volcker, 1975 – 1979
Alfred Hayes, 1956 – 1975
Allan Sproul, 1941 – 1956
George L. Harrison, 1928 – 1940

Solidarisch wie wir nun mal sind,

werden wir mit den Griechen gemeinsam untergehen! mfg

Gast: gladiator18
02.11.2011 11:00
1 1

Ja macht ja nichts....

... Eine billion Steuergeld habe wir eh runtergeschickt und jetzt gehen die Griechen in aller Ruhe in "konkurs". War eigentlich von Anfang an klar, dass das so kommen wird. Denen ist ja ihr Drachme viel lieber als der Teuro...

Antworten Gast: lou
02.11.2011 11:10
0 0

Re: Ja macht ja nichts....

dann könnens olivenöl tanken, weil die drachme können sie sich ausserhalb griechenlands am bauch picken.

Gast: Stavros
02.11.2011 10:53
2 0

Solange abstimmen bis ...

das richtige (gewünschte) linientreue Ergebnis rauskommt. Wie war das in Irland wo solange das Volk befragt wurde bis es zugestimmte.

11 0

Jetzt reicht´s

Die Zahlung der 8 Milliarden soll bis zur Entscheidung der Volksabstimmung zurück gehalten werden.

Griechenland sollte sich vom Euro und von der EU verabschieden.

Antworten Gast: Hans im Glück
02.11.2011 11:46
2 0

Re: Jetzt reicht´s

Das geht nicht.

Die Banken brauchen dringend Geld...

Die Griechen sehen keinen Cent.

Gast: sarglosi
02.11.2011 10:43
10 1

das erklärte man uns schon vor der eu-abstimmung

wenn wir nicht beitreten, wären die folgen unabsehbar und diverse c-promis österreichs bestätigten den absoluten wirtschaftlichen ruin österreichs.

mir schlottern auch diesmal die knie :-)

Re: das erklärte man uns schon vor der eu-abstimmung

@ sarglosi

Und erst die armen Schweizer, die bereuen es sicher jeden Tag, dass sie den Euro nicht haben !

Jede Woche gibt es eine neue Euro-Rettungsaktion und die Schweizer profitieren nicht davon . . .

Gast: guesto
02.11.2011 10:41
8 0

Schrödingers Katze oder warum Papandreu genial ist.

In der gegenwärtigen Situation gibt es nur mehr, ganz digital, 2 Zustände: Entweder die Griechen sagen Ja, oder sie sagen nein.

Bis zur Abstimmung selber existieren jetzt beide möglichen outcomes nebeneinander, wie weiland Schrödingers Katze in der Schachtel gleichzeitig tot und lebendig ist.

Dies zwingt die EU und die EURO-Staaten *erstmals* in der Krise, 2 detaillierte Pläne bis auf die kleinste Eventualität herauszuarbeiten.

Bisher war das nicht der Fall - da wurde gewurschtelt von Gipfel zu Gipfel, und immer noch mehr Geld in die diversen Schirme und Pleitekandidaten gesteckt. Damit ist nun endgültig Schluss, und das ist gut so...

Gast: joseph
02.11.2011 10:38
2 0

voellig egal

voellig egal wie diese volksabstimmung ausgehen wird, die folgen sind in beiden faellen unabsehbar.

setzt die griechen von die euro-tuer denn jeder weitere euro ist verlorenes geld.

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Die EU hat Angst vorm Volk!

Warum jammern die Bonzen sonst?

Antworten Gast: nestbeschmutzer
02.11.2011 11:53
0 1

Re: Die EU hat Angst vorm Volk!

Na geh
Wer hat denn die A.. Löcher gewählt? Selbst an der Nase nehmen,. Aber ich weiß schon, immer waren's die Anderen!

Re: Die EU hat Angst vorm Volk!

jaja immer dieselbe phrase wird das nicht fad? man erlässt ihnen eh schon einen reisen brocken und als dank bringen sie jetzt mit dem schwachsinn die börsen ins taumeln. wenn der kuchen spricht haben die krümel die pappn zu halten. man sollte den typen verhaften und griechenland unter EU verwaltung stellen.

Da stehen die Schlangen..

und zittern vor dem Karnickel. Bezeichnend, dass sich unsere Bonzen bereits vor einem Votum fürchten. Der Austritt Griechenlands aus dem EURO ist eine Katastrophe - aber nur für eine klitzekleine Minderheit. Die Mehrheit der Menschen profitiert von einem Schuldenschnitt.

 
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