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Eurokrise: Der Kampf um die Druckerpresse

11.11.2011 | 18:29 |  NIKOLAUS JILCH (Die Presse)

Bleibt die EZB ihrem Mandat treu, riskiert sie den Zerfall der Eurozone. Wirft sie die Notenpresse an, droht aber eine Inflation. Die Bürger könnten das Vertrauen in den Euro verlieren.

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Wien. Es ist geschehen, was nicht geschehen durfte. Trotz aller Rettungsschirme, Krisengipfel und imaginärer Schutzwälle konnte die europäische Schuldenkrise nicht eingedämmt werden. Griechenland ist nicht mehr das Hauptproblem. Italien hat diese Rolle übernommen. Die Renditen für zehnjährige italienische Staatsanleihen stiegen vergangene Woche kurzzeitig auf fast 7,5 Prozent. Alles über sieben Prozent gilt als „Todeszone“. Irland und Portugal mussten bei solchen Werten unter den Rettungsschirm.

Italien hat aber fast zwei Billionen Euro Schulden. Es ist höchst fragwürdig, ob eine Rettung Italiens durch die übrigen Eurostaaten möglich ist – der erweiterte und gehebelte EFSF-Schutzschirm erweist sich trotz wortgewaltiger Ankündigungen als Rohrkrepierer. Selbst der Chef der EFSF, Klaus Regling, gab in der „Financial Times“ zu: „Die politischen Tumulte vermindern das Potenzial des Hebels. Eine Billion Euro war immer eine ambitionierte Zahl.“ Die Flucht aus den italienischen Staatsanleihen konnte am Donnerstag gestoppt werden. Auf den Märkten wird vermutet, dass dahinter die EZB steht, die italienische Staatsschulden aufkaufte.

 

Krugman will Tabubruch

Auch wenn es Politiker noch nicht so sehen wollen: Mit dem Übergreifen auf Italien ist die Schuldenkrise zu einer Eurokrise geworden. Die EZB kann jetzt zwischen zwei Varianten mit ungewissem Ausgang wählen: Entweder riskiert sie ein Auseinanderbrechen der Eurozone, wenn sie den Ankauf von Staatsschulden nicht ausweitet. Oder sie beschleunigt die Druckerpressen und kauft Staatsanleihen in Zukunft direkt – wie die Federal Reserve in den USA. Nach dieser Variante rufen immer mehr Politiker und Ökonomen. „Die EZB muss jetzt sehr radikale Dinge tun“, sagte etwa Paul Krugman dem „Handelsblatt“. Einziges Mandat der EZB ist eigentlich, auf die Preisstabilität zu achten. Auf Druck Deutschlands wurde die EZB nach dem Vorbild der Bundesbank entworfen – die Monetisierung von Staatsanleihen ist ihr verboten. Krugman und andere Ökonomen wie etwa der NYU-Professor Nouriel Roubini fordern nun von der EZB, ihre Inflationsziele zu vergessen und Staatsanleihen von überschuldeten Euroländern wie Italien zu kaufen: „Und zwar so viele wie nötig. Im Extremfall bricht man eben die Regeln“, sagte Krugman. Bisher kaufte die EZB Staatsanleihen nicht direkt bei den Schuldnerländern, sondern bei Banken. Damit, so die Argumentation der EZB, würden alle Regeln eingehalten. Aber schon diese Interventionen der EZB waren schwer umstritten. Die deutschen Notenbanker Jürgen Stark und Axel Weber traten deshalb aus Protest zurück.

 

Alle gegen die Bundesbank

„Die Bundesbank hält dagegen, ist aber inzwischen in der Minderheit“, sagt Thorsten Polleit, Chefökonom von Barclay's Deutschland zur „Presse“. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann nannte das Verbot, Staatsdefizite per Druckerpresse zu finanzieren, am Mittwoch „eine der wichtigsten Errungenschaften des Zentralbankwesens“. „Das gilt besonders für Deutschland und ist eine wichtige Lehre aus der Erfahrung mit der Hyperinflation nach dem Ersten Weltkrieg“, sagte Weidmann. Die meisten Notenbankchefs der Welt sorgen sich aber eher um Deflation als um Inflation.

Ben Bernanke, Chef der US-Fed, hat angekündigt, die frisch gedruckten Dollar notfalls aus dem Helikopter abwerfen zu wollen. Hier liegt auch die Sollbruchstelle der deutsch-französischen Euro-Achse. Es waren die Franzosen, die der EFSF eine Banklizenz und damit die Lizenz zum Gelddrucken geben wollten.

Der Grund für die Begehrlichkeiten ist einfach: Europa hat sein Pulver verschossen. Die Bürger der solventen Staaten können kaum noch mehr Steuern schultern. Externe Investoren fehlen. Nur noch die viel gepriesene „Feuerkraft“ der Zentralbank steht der Gefahr einer Eskalation der Schuldenkrise entgegen. Dass der EZB die Monetisierung von Staatsschulden verboten ist, hat aber einen Grund: Es würde zu einer Ausweitung der Geldmenge führen – zu Inflation. „Die Kosten dieser Inflation müssten dann von den Sparern in Europa getragen werden – auch von den Österreichern“, sagt Polleit.

Schon jetzt liegt die Inflationsrate in Österreich bei vier Prozent. Auch die Deutsche Bank hat vergangene Woche in einer umfassenden Analyse festgestellt, dass das Anwerfen der Druckerpresse die letzte Chance im Kampf gegen die Krise ist. Eine stärkere Inflation in Nordeuropa wäre die unmittelbare Folge. Auch die Gefahr einer Revolte in Deutschland würde steigen. Und sollten die Bürger das Vertrauen in den Euro verlieren, also ihr Geld schnellstmöglich ausgeben, droht die Hyperinflation. Ein Schreckensszenario, vor dem Polleit seit Jahren warnt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.11.2011)

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330 Kommentare
 
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Gast: siggi
14.11.2011 07:20
0 0

Bravo !

Sie haben recht eine erhöhung der Geldmenge
könnte uns retten ! Monatlich 2 % auf absehbare Zeit wo ist dass Problem! und alle Staaten die die Maastrich Kriterien nicht erfüllen, sollte man den
Geldhahn abdrehen.


Das Ende des Geldes wie wir es kennen

Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Franz Hörmann:
http://www.banken-volksbegehren.at/videoblog/122-das-ende-des-geldes-wie-wir-es-kennen
Ansehen, darüber nachdenken, handeln.

Antworten Gast: Theoema
29.11.2011 12:39
0 0

Lachen, nicht vergessen

bei dieser köstlichen Pseudowissenschaft.

Antworten Antworten Gast: Darktower
17.01.2012 10:49
0 0

Re: Lachen, nicht vergessen

Lassen sie sich von der Scheinkomplexität des herrschenden Systems nicht täuschen. Innerhalb des System ist alles rational (auch die Zauberkräfte der guten Fee im Märchen sind innerhalb des Märchens rational). Wenn man System von außen betrachtet und beurteilt, sehen Dinge, die von innen als unhinterfragbar Selbstverständlichkeiten wirken, plötzlich nicht mehr so überzeugend.

Mal ein Post in eigener Sache:

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Was die Bewertungen betrifft, kann man bei den ganzen Verrückten im Presse-Froum stolz darauf sein:)

Antworten hw007
12.11.2011 18:39
0 0

Re: Mal ein Post in eigener Sache:

vielleicht sehen das manche als stimmzettel, die prinzipiell nie "grün" wählen. bei der politverkorkstheit mancher, mein weiß ja nie. ;-)

der Weg ist klar sichtbar

Italien ist pleite. Die EZB wird sehr viel Geld drucken. Die nächste globale Rezession wird bald so richtig an Fahrt aufnehmen. Die Staatschulden werden daraufhin noch viel stärker steigen. Es wird noch viel mehr Geld gedruckt. Und irgendwann werden alle rennen und alles kaufen, was sie kriegen können - Hyperinflation. Wer jetzt noch immer kein Gold hat ist selbst schuld!

Antworten heduda
13.11.2011 15:37
1 0

Re: der Weg ist klar sichtbar

Gold ist nur schweres Geld,genauso wertvoll oder wertlos wie ebendieses.In einer echten Krise geb ich Ihnen für ein kilo Gold 10dag Extrawurscht,aber nur wenn ich gute Laune habe.

Re: Re: der Weg ist klar sichtbar

In einer echten Krise brauchen Sie Lebensmittelvorräte oder besser gleich einen Bauernhof plus Waffen und viel Munition.
Aber, als Wertsicherung für nach der Krise hat sich Gold seit Jahrtausenden bestens bewährt. Immobilien sind dagegen derzeit weniger empfehlenswert, da es Überangebot und gleichzeitig viel zu hohe Preise dafür gibt. Also, nach einer Krise sollte der Werterhalt nicht so gut sein, wie bei Gold. Ausserdem, in einer "echten" krise werden die Immobilien vielleicht weggebombt. Gold sollte man doch so gut verstecken können, dass es keiner findet - auch nicht der Staat - der schlimmste Gauner von allen.

Antworten leser1000
12.11.2011 18:01
3 0

Re: der Weg ist klar sichtbar

Wir sind alle pleite, auch Deutschland, weil wir auch in Hochkonjunktur ein Budgetdefizit haben. Wir werden die Schulden nur durch kontrollierte Inflation abbauen können. Nur aufgrund dieser Möglichkeit sind Staatsanleihen mündelsicher, zumindest solange wir die Staatsverschuldung wachsen lassen geht das nur so. Das hat mit 1923 absolut nichts zu tun, damals gab es andere Randbedingungen und Gründe.

Re: Re: der Weg ist klar sichtbar

wenn in einer Massenpanik die Leute die Banken stürmen, dann können Sie nichts mehr kontrollieren. Banken werden schliessen, und am nächsten offenen Banktag gibt es eine Währungsreform nach der Ihr Geld nur mehr einen Bruchteil des Wertes hat wie vorher.

Auch jetzt können die Notenbanken die Inflation längst nicht kontorllieren. Das neue Geld fließt dort hin, wo die Leute glauben, dass es am sichersten ist - in Gold, Rohstoffe,... Ich glaube nicht, dass das die Absicht der Notenbanken ist. Planwirtschaft funktioniert eben nicht. Nur der Markt funktioniert, und der wird leider vom Staat in den meisten Fällen daran gehindert, durch seine schädigenden Eingriffe wie z.B. durch Zinsregulierung der Notenbanken.

Antworten Gast: Halbwissen
12.11.2011 17:48
0 0

Re: der Weg ist klar sichtbar

Also wenn ich mir vor der Hyperinflation den berühmten Anzug mit 1 Unze Gold kaufen kann und danach ebenfalls so kaufe ich sicherheitshalber lieber gleich den Anzug oder besser die ganze Schneiderei.

Antworten Gast: Halbwissen
12.11.2011 17:38
0 0

Re: der Weg ist klar sichtbar

Und meine Firmen werde es ihnen verkaufen !


Antworten hw007
12.11.2011 17:34
0 0

Re: der Weg ist klar sichtbar

dann ist aber gold nicht unbedingt das richtig!

Gast: Novaris
12.11.2011 17:22
4 1

Die Inflation wird kommen

Die Lösung der Krise kann nicht darin liegen, Schulden mit Schulden zu bezahlen.
Das wirkliche Problem ist die Neuverschuldung und da muß angesetzt werden.
Die hohen Zinsen am Kapitalmarkt für Staatsanleihen der Pleite-Kandidaten erzwingt zwar Sparmaßnahmen und damit eine Reduzierung der Neuverschuldung, aber
die Monetarisierung der Staatsanleihen durch die EZB mit günstigen Zinsen wird die Sparbemühungen sehr schnell erlahmen lassen
mit dm Ergebnis : I n f l a t i o n !!
Leider besteht keine Möglichkeit der AAA-Staaten, auf die Beschlüsse des EZB-Rates besonderen Einfluß zu nehmen, da die Vertreter der finanzschwachen Staaten dort die Mehrheit bilden. (Ein Staat = 1 Stimme. Die Stimme von Malta z.B. hat soviel Gewicht wie die Stimme Deutschlands oder Österrreichs)
Das ist, was ist !
Die Notwehr könnte der Austritt aus der EURO-Zone sein.


Antworten diabolo
12.11.2011 18:38
1 0

Re: Die Inflation wird kommen

warum hat Stark wohl die EZB verlassen.
Einen Portugiesen in Brüssel, einen Italiener bei der EZB-kein Wunder wo wir jetzt stehen.

Austriak
12.11.2011 17:07
4 0

Kleine Anregung..............

"The process by which money is created is so simple that the mind is repelled." (John Kenneth Galbraith)

"Wer in einer begrenzten Welt an unbegrenztes, exponentielles Wachstum glaubt, ist entweder ein Idiot oder ein Ökonom." (Kenneth Boulding)

"Es ist gut, dass die Bürger der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn würden sie es verstehen, gäbe es, glaube ich, eine Revolution - vor morgen früh." (Henry Ford)

"The greatest shortcoming of the human race is our inability to understand the exponential function." (Albert Allen Bartlett)

"Jetzt endlich habe ich erkannt, dass nicht das Wirtschaftswachstum den Zinseswahnsinn erzeugt, sondern dass der Zins die einzige wahre und wirkliche Ursache dafür ist, dass die Welt dem Wahnsinn des ewigen Wachstums verfallen ist." (Konrad Lorenz)

Antworten heduda
13.11.2011 15:50
1 0

Re: Kleine Anregung..............

Eben ,weil banal, sind diese Ansichten so gefürchtet. Weil die Angst vor einem Neubeginn und neuem System gewaltig sind. Die Verlustängste sind derart groß daß man sich mit aller Gewalt mit den Drogen Wachstum und Sparen und einigen anderen,wie Anlegen,betäupt.

hw007
12.11.2011 16:42
0 0

problem

"..Bleibt die EZB ihrem Mandat treu, riskiert sie den Zerfall der Eurozone. Wirft sie die Notenpresse an, droht aber eine Inflation. Die Bürger könnten das Vertrauen in den Euro verlieren.."

aha, und mit einer anderen währung(en) passiert das nicht?
das muss mir mal wer erklären?
der ausstieg aus dem euro (eurozerfall) passiert doch genau aus der motivation des geld druckens.

Walter2
12.11.2011 16:15
3 0

Déjà-vu?

Man ignoriert mit solchen Vorschlägen die bereits gemachten Erfahrungen der ersten Hälfte des vorherigen Jahrhunderts.

Symbolisch, die Titanic-2 steuert damit wieder in gerader Linie den Eisberg an. Die Erfahrungen der vorhergegamgen Katastrophe werden "alternativlos" ignoriert.

Es erinnert irgendwie, und immer öfter, an Realitätsverweigerung nach dem Motto "weil nicht sein kann, was nicht sein darf".

Antworten hw007
12.11.2011 16:44
0 0

Re: Déjà-vu?

ich meine, die randbedingungen sind aber gravierend anders.

Antworten Antworten Walter2
12.11.2011 17:12
1 0

Re: die randbedingungen sind aber gravierend anders

Und zwar welche? Mit welchen gravierden Unterschieden?

Das wir, zum Glück, noch nicht so weit sind wie "hier" (z.B. Mr. Krugman) empfohlen wird, sind ja noch keine anderen Bedingungen!?
Die Titanic war zuerst auch VOR dem Eisberg, und fuhr erst später drauf.

Antworten Antworten Antworten hw007
12.11.2011 17:20
0 2

Re: Re: die randbedingungen sind aber gravierend anders

a.) es gibt über produktion, überangebote, ... da fallen die preise!
b.) es gibt einen globalen markt!

also andere randbedinungen als in den 30er, mit denen hier gerne verglichen wird.
hätten wir schilling und dichte grenzen, die inflation wäre schon längst da!
schillingwiedereinführer glauben immer, es wäre dann wie "damals" zu schillingzeiten. ein großer irrtum!

Antworten Antworten Antworten Antworten Walter2
12.11.2011 18:23
2 0

Re: Re: Re: die randbedingungen sind aber gravierend anders

Der Abbau von Überkapazitäten, sofern denn solche überhaupt vorhanden sind (die derzeit bereits existierende Inflation weist eher auf das Gegenteil hin), benötigt nicht den Start einer Banknotenpresse. Es genügt dafür allein die "Einschätzung" der Firmen, betreffend reduziertem Absatz/Einnahmen in der Zukunft. Und ein solcher Abbau geht in der Regel auch immer relativ schnell. In Deutschland diskuttiert man mittlerweile bereits wieder über kommende Kurzarbeit als Kriseninstrument (deren Nachrichten sind "etwas mehr" realitätsbezogen und informativer als der ORF).

Und wir sprechen hier nicht über einen eng begrenzten Raum, wie früher für Schilling oder Drachme. Genau eine solche Begrenzung würde die Welt nur sehr wenig interessieren. Diese EUR-Banknotenpresse würde jedoch für den kompletten EUR-Raum arbeiten.

Und damit haben Sie Recht, die Dimensionen sind größer geworden, obwohl sie bereits beim Vorgängerereignis, USA + Europa, auch nicht gerade klein waren. Hoffen wir, dass nicht auch die Auswirkungen deshalb ebenso nochmals größer werden.

Wie sagte ein deutscher Ökonom vor rund einem 3/4 Jahr in einem Fernsehinterview? Über Europa werden Rettungsschirme aufgespannt, aber über den Rettungsschirmen ist nur mehr der Himmel.

Gast: Johann S
12.11.2011 14:37
0 0

Erinnert

irgendwie an die berühmten Assignaten(Anweisungen) der französischen Revolutionäre 1789.
Lösten grob gesprochen das Geld ab.

Gast: Stadtwolf
12.11.2011 14:30
2 0

Wie man es dreht und wendet...

...für Europa gibt es nur ein Ende - den Crash.
http://medien-luegen.blogspot.com/2011/09/europa-vor-dem-crash.html

Ich schätze aber, das restliche Erdenrund wird auch nicht heil aus der Sache kommen. Trost ist das aber keiner. Eher im Gegenteil.

 
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