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Norwegen geht die Butter aus

12.12.2011 | 22:25 |   (DiePresse.com)

Leere Regale, Schmuggel und explodierende Preise: In Norwegen ist kurz vor Weihnachten die "Butterpanik" ausgebrochen.

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Den nordeuropäischen Staaten geht vor Weihnachten die Butter aus. Medien sprechen bereits von einer "Butterpanik", nachdem die Regale in den vergangenen Wochen, insbesondere in Finnland und Norwegen, leergekauft waren. Am dramatischesten geschildert wird die Situation in Norwegen. In dem Nicht-EU-Land sind Butterimporte mit einem Zoll von rund 3,30 Euro pro Kilo belegt. Auch dürfte der Handel zu spät auf die rasant gestiegene Nachfrage reagiert haben.

Laut Medienberichten wird in Norwegen Butter bereits zu Kilopreisen von 80 Euro pro Kilo im Internet gehandelt. An der Grenze zu Russland wurde ein Schmuggler mit 90 Kilo Butter festgenommen, der seine Ware offenbar auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollte.

Den Anstieg der Nachfrage nach Butter erklären Branchenexperten damit, dass sich die Konsumenten von den in Skandinavien in über Jahrzehnte hinweg bevorzugten Leichtmargarine-Produkten abwenden, weil Butter wieder mehr als "natürliches" Lebensmittel wahrgenommen und auch als gesünder angesehen wird. Hinzu kommt die saisonal vor Weihnachten steigende Nachfrage.

Innerhalb Nordeuropas sind vor allem Dänemark, aber auch Schweden Butterexportländer; in Finnland überwiegt der Import, Norwegen produziert Butter praktisch nur für den Eigenbedarf.

(APA)

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24 Kommentare
Gast: Das Staberl
13.12.2011 19:19
2 0

Norwegen geht die Butter aus

Endlich eine Schlagzeile wie man sie sonst nur von einer anderen Qualitätszeitung gewohnt ist.

Eigentlich wirklich ein Witz.

Wenn man schon so einen APA-Nullaussagen-Artikel bringen möchte, dann wäre etwas Hintergrundrecherche zum Agrarmarkt in Norwegen vielleicht angebracht?

Haschjule
13.12.2011 10:28
1 0

Ein wahnsinn!

Ich bin so froh das wir in österreich leben da kann das nicht passieren. Da sehn auch alle wie gut es uns geht. Wir sind eine insel des seligen!!
Danke pres e!!
Die pr sse ist meine lieblingszeitung!

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
13.12.2011 08:24
5 0

Politiker helfen aus!

Wir schicken ihnen ein paar Österreichische Politiker um zu helfen. Die haben nämlich alle Butter am Kopf. Und zurückschicken müssen sie die auch nicht mehr...

Pyros
13.12.2011 08:14
0 2

Sollen Sie sich doch Öl - Sorte Brent - aufs Brot schmieren.


Antworten Murray
13.12.2011 08:42
1 0

Re: Sollen Sie sich doch Öl - Sorte Brent - aufs Brot schmieren.

Bei den norwegischen Rezepten macht das geschmacklich keinen Unterschied.

Antworten Antworten Gast: schweiz1951
15.12.2011 10:13
0 0

Re: Re: Sollen Sie sich doch Öl - Sorte Brent - aufs Brot schmieren.

Was die Rezepte von Norwegen betrifft,so sind diese auch mit wenig Butter genau so geniessbar. Gar nicht schlecht das Essen.

0 0

Wozu liest man überhaupt noch Zeitung ?

Es werden fast nur mehr Agenturmeldungen abgedruckt, die in sich völlig unverständlich sind.

In Norwegen gibt es zuwenig Butter. Es gibt viele Länder, die Butter produzieren - und sie sogar verkaufen :-))

Wo ist also das Problem.

Wieso importiert der Handel nicht einfach Butter - und überläßt das Geschäft den Schmugglern.

Nix verstehn.

Re: Wozu liest man überhaupt noch Zeitung ?

Sehr hohe Importzölle wegen Abschottung des heimischen Agrarmarktes? Die sind ja nicht in der EU, die Norweger.

Antworten Antworten der__mann
13.12.2011 11:34
0 0

Re: Re: Wozu liest man überhaupt noch Zeitung ?

3,3 euro - ist wirklich sehr hoch, wenn der marktwert bereits 80 euro beträgt

nachdenken, dann posten und nicht mit duxxen aussagen noch die anderen verwirren!

Re: Re: Re: Wozu liest man überhaupt noch Zeitung ?

Sie haben wahrscheinlich die Antwort parat, warum bei so tollen Margen noch niemand Butter nach Norwegen exportiert?

0 0

Re: Re: Sehr hohe Importzölle

Und die kann man nicht kurzfristig verändern ?

(Übrigens - danke !)

Re: Re: Re: Sehr hohe Importzölle

Keine Ahnung, bin leider kein Norweger.

Aber vielleicht können Sie Sich noch erinnern, dass Butter vor dem EU-Beitritt bei uns (real, nicht inflationsbereinigt!) teurer war als heute, und die Leute zweimal im Jahr wie verrückt die sogenannte Aktionsbutter kauften, um den Butterberg abzubauen?

Staatliche Regulierung halt.

Antworten Antworten Antworten freeman
13.12.2011 09:31
0 0

Nein,

weil dieselben Lobbies, die die Zölle ursprünglich durchgesetzt haben heute von deren schädlichen Auswirkungen profitieren.

2 0

Re: Herzlichen Dank !

Irgendwie ist das schon verrückt, wenn sich jetzt schon die Poster gegenseitig informieren und Artikel erläutern müssen, weil die Journalisten es nicht mehr tun.

Gast: GNessmann
13.12.2011 05:14
1 0

Butterschmuggler in der "ersten Welt"

Und das dank Staatsplanung.

Antworten Gast: Sozialgenosse
13.12.2011 16:24
0 0

Re: Butterschmuggler in der "ersten Welt"

AUCH an der Butter scheiterte die UdSSR. Auch die EUdSSR wir daran scheitern....

Gast: Manningers
13.12.2011 04:43
3 5

..butter....und brot...

was sich hier als lapidar kommentierte knappheit eines lebensmittels darstellt, ist die folge einer spekulation auf agrarprodukte, in unseren märkten ist nichts und niemand mehr ausgenommen davon,..
die freie marktwirtschaft erweist sich einmal mehr als das verwalten (und profitieren) von mangel,..

dass es nun auch schon im reichen westen wirkung zeigt, soll uns nicht davon abhalten, einmal darüber nachzudenken, welche katastrophalen folgen unser handeln und denken in anderen teilen der welt hat,..
dort geht es nicht um die butter,.. dort geht es um brot, um jedes einzelne reiskorn,..
solange gewinne stimmen, nehmen wir millionen todesopfer in kauf,..dagegen sind weihnachtskekse
eher verschmerzbar,..(aber dennoch landen 30 prozent davon im müll).

Antworten Gast: toro
13.12.2011 10:01
2 0

Re: ..butter....und brot...

Das ist in diesem Fall genau nicht der Grund.
Hier gehts um: Abschottung des eigenen nicht wettbewerbsfähigen Agrarmarkts und deren Folgen.

Aber netter Versuch!

Antworten freeman
13.12.2011 09:41
2 0

Das klassische Strohmannargument geht nach hinten los.

Der Engpass besteht nicht aufgrund der Marktes, sondern aufgrund des Versuchs seiner Regulierung (offensichtlich auf Bestreben einer einflussreichen Gruppe) durch Strafzölle und Kontimgente für Importe.

Es gibt genügend Länder, die Butter im Überfluss erzeugen und Norwegen hat Geld im Überfluss - wenn in dieser Konstellation Knappheit auftritt, ist das nur ein weiterer Beleg dafür daß staatliche Eingriffe schädlich sind, und daß die Planwirtschaft nicht an der "russischen Seele", sondern einfach an der Realität gescheitert ist.


Antworten Murray
13.12.2011 08:57
5 0

Re: ..butter....und brot...

Ist Ihnen schon einmal der Gedanke gekommen, dass Norwegen lediglich die Importbeschränkungen für Butter aufheben müßte? Das Nachbarland Dänemark exportiert nämlich Butter bis nach Zypern und Saudi-Arabien, da werden sie Norwegen auch noch beliefern können.
Die perfide "Spekulation", die Sie hier anparangern, besteht aus stärkerer saisonaler Nachfrage wegen Weihnachtsgebäck.

2 1

"die freie marktwirtschaft erweist sich einmal mehr als das verwalten (und profitieren) von mangel"

Genau, Genosse! Das Ziel muß natürlich Planwirtschaft und Solidarität aller mit allen sein, damit alle nichts haben und nur die Nomenklatura alles hat. Das völlig verkannte, von reaktionärer Propaganda verrissene, so ruhmreiche Wirken unserer kommunistischen Bruderstaaten in der heroischen Vergangenheit soll uns allen ein leuchtendes Vorbild sein.

Hoch Marx! Hoch Lenin! Hoch Stalin!

Gibt es für Ihren Zustand eigentlich schon einen ICD-10 Code?

Antworten Antworten Gast: Gut als Besser
13.12.2011 08:31
1 2

Re: "die freie marktwirtschaft erweist sich einmal mehr als das verwalten (und profitieren) von mangel"

Also mein Computer zeigt den Teil des Postings nicht an, in dem Manningers staatliche Planwirtschaft erwähnt...

Es gibt auch andere Alternativen, nicht nur A oder B, freie Marktwirtschaft oder staatliche Planwirtschaft...

Antworten Antworten Antworten freeman
13.12.2011 09:37
2 0

Nein, gibt es nicht.

Freiheit und Sklaverei sind inkompatibel.


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