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Moody's: Österreichs Rating bleibt bei AAA

23.12.2011 | 13:40 |   (DiePresse.com)

Die Ratingagentur verweist in einem aktuellen Bericht auf Österreichs Wirtschaftsleistung und die Bemühung um eine Schuldenbremse. Den Ausblick für das Rating Österreichs bewertet Moody's als "stabil".

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Die Ratingagentur Moody's hat in einem aktuellen Bericht das Rating Österreichs mit AAA beibehalten. Die Agentur verwies in einer Aussendung am heutigen Freitag auf den wettbewerbsfähigen Exportsektor, die stark diversifizierte Wirtschaft und die niedrige strukturelle Arbeitslosigkeit der Alpenrepublik.

In diesem Kontext sieht Moody's es als positiv an, dass die österreichische Regierung eine Schuldenbremse in der Verfassung verankern wolle.

Ausblick "stabil"

Den Ausblick für das Rating Österreichs bewertet Moody's mit derzeit "stabil". Allerdings hänge dieser zunehmend von einer Lösung der Krise in der Eurozone ab, die begonnen habe, einen Einfluss auf Länder der Kernzone wie Österreich zu haben. Je länger die Märkte volatil blieben, umso wahrscheinlicher sei ein weiterer Druck auf die meisten Euro-Länder inklusive "AAA" bewertete Länder.

Druck auf das Rating könnte aus einer substanziellen und anhaltenden weiteren Verschlechterung der Schuldensituation kommen. Ein Szenario mit einer Reihe von Staatsbankrotten oder Austritten aus der Euro-Zone könnte ebenfalls Druck auf die Bewertung Österreichs und auch anderer "AAA"-Mitglieder der Euro-Zone bringen, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter.

Spindelegger: Kein Grund zum Ausruhen

ÖVP-Chef Michael Spindelegger sieht in der heutigen
Bestätigung des Triple-A-Ratings durch die Ratingagentur Moody's keinen Grund zum Ausruhen: "Da dürfen wir uns keinen Illusionen hingeben. Das uns entgegengebrachte Vertrauen ist gut und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber: Dieses Vertrauen müssen wir uns
auch in Zukunft erhalten", so der Vizekanzler.

Auch VP-Finanzministerin Fekter sah die Beurteilung der Republik durch Ratingagentur Moody's in Summe "erfreulich" für die Gesamtsituation Österreichs. Andererseits gebe es darin auch"warnende und kritische Anmerkungen, die besonders beachtet werden müssten", so Fekter zur erfolgtenBestätigung der Bestnote. Zu verbessern gelte es vor allem die Standortpolitik. Dort signalisiere Österreich nicht ausreichend Stabilität, zum Beispiel in der Steuer- und Fördergesetzgebung und durch die Debatten über Reichen- und Gruppenbesteuerung. 

 

(APA)

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99 Kommentare
 
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Do schau und obwohl das Gesetz gar nicht in der Verfassung steht


Gast: Fischer
23.12.2011 18:45
1 0

Köder für den nächsten "Rettungsfond"

So können wir weitere 100 Mrd Schulden für die Pleite-Pigs aufnehmen bevor auch wir offiziell pleite sind.
Danach gehört uns nichts mehr- wir haben dann unsere Schuldigkeit getan und können gehen.

Das Vertrauen in Zukunft erhalten

Ich würde es anders ausdrücken: Den Vertrauensvorschuss müssen sich unsere Heinis erst einmal verdienen. Denn ausser heisser Luft ist noch nicht wirklich was passiert. Gespart soll jetzt doch wieder einmal nur durch höhere Einnahmen werden, gekürzt wird wohl wieder, wie üblich, bei den kleinen, fleissigen Staatsdienern, die eh kaum etwas kosten.

Moody's hat offensichtlich noch nicht mitbekommen, wie das in Österreich schon seit Jahrzehnten läuft, sonst hätten wir garantiert schon ein schlechteres Rating.

Gast: Wirtschaftliche Kriegsführung_?
23.12.2011 17:51
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Dirk Müller: "USA macht ganz gezielt Stimmung gegen EU & Euro!"

http://www.youtube.com/watch?v=21Nm5tG8e4w&feature=related

Gast: apfelmännchen
23.12.2011 17:47
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Ein AAA unterm Christbaum

Wie herrlich.

Dass unsere NeoCons jubeln, weil laut Moodys in Österreich trotz allem noch einiges zu holen ist, weil noch immer genug zum von unten-nach-oben-verteilen da ist, verwundert mich nicht.


Gast: justall
23.12.2011 17:18
0 0

Am Ende des Tages müssen wir uns mit einem Ende beschäftigen

http://www.youtube.com/watch?v=xBJZ6OTFydE

Antworten Gast: Bärenfalle...
23.12.2011 17:58
0 0

Re: Am Ende des Tages müssen wir uns mit einem Ende beschäftigen

Wer es ganz ausführlich und detailliert haben will was Mr. Dax hier eher stenographisch erzählt, sozusagen einen gut aufbereiteten Blick auf "das große Ganze", der sollte an einem ruhigem Abend sich die folgenden Videos mal ansehen.

Fleißige Personen haben sich sogar die Mühe gemacht die Präsentation ins Deutsche zu übersetzen.

Keine wirren Verschwörungstheorien, kein Politikgefasel, keine Schuldzuweisungen, keine moralisches oder humanistisches Gesülze ....
Einfach nur *hard facts* zu Wirtschaft, Ressourcen und Geldsystem.

http://www.chrismartenson.com/crashcourse/deutsch

Wer fluides Englisch versteht sollte ich das sprachlich etwas "flottere" Original ansehen.

http://www.chrismartenson.com/crashcourse


Antworten Gast: Frisches Kapital an IWF, Banken, Pleitestaaten
23.12.2011 17:39
1 0

Re: Am Ende des Tages müssen wir uns mit einem Ende beschäftigen

Danke für den Link.

Wirklich interessant..

Gast: dee
23.12.2011 16:51
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Tagebuch eines zukünftigen Millionärs

Was einem wiklich Angst machen kann, ist, dass "die da oben" absolut keinen Plan haben und trotzdem Entscheidungen treffen, als obs kein Morgen gäbe.

Das Einzige, was wirklich hilft, ist, seine Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen.

diary-of-a-future-millionaire.blogspot.com

schaut euchs mal an, und wenn Ihr der Meinung seid, auch Anderen könnte das nutzen, dann bitte weiterverteilen den Link


Gast: Halbwissen
23.12.2011 16:38
0 0

jeder kann sich mal irren

auch Moodys

Warum verflucht nochmal

ist die Kommentarfunktione beim pelinkaartikel schon wieder mal gesperrt???????????

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Re: Warum verflucht nochmal


Das imperium schlägt präventiv alles zurück...

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einziger Ausweg aus der Krise

sämtliche Konten und Sparbücher kündigen, um so der Finanzwelt die Macht zu entreissen welche sie ja neuerlich dazu nützt über ganez Nationen bestimmen zu wollen und dürfen; als nächster SChritt die gesamte EU in Frage stellen und gegebenenfalls austreten um sich weiterhin als souverän unabhängig zu versuchen .... !

Schliessen wir uns der Schweiz doch endlich an, die wird sogar den immer stärker werdenden Franken aushalten, während wir an Unkosten zerbrechen und eines nahen Tages selbst als Pleitestaat dastehen !!!

Es kann doch nicht sein, das wir wirklich ein Berufsheer einführen, welches irgendwann gegen das eigene Volk eingesetzt werden wird weil es sich erdreist, Recht einzufordern !

Antworten Gast: Halbwissen
23.12.2011 16:40
0 1

Re: einziger Ausweg aus der Krise

Wieso neuerlich ?

Aber wer sollte sonst bestimmen ?
Das weichgesoffene Volk ?

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Re: Aber wer sollte sonst bestimmen ? Das weichgesoffene Volk ?

sehr seltsamwe Antwort.

"Alles Recht geht vom Volk" aus heisst es in der verfassung, und daran sollten sich unsere Politiks auch halten, schliessendlich werden sie auch vom Volk bezahlt !!!

Die repräsentative Demokratie ist jedenfalls abzulehnen, da sie zu Missbrauch verleitet indem man dikrtatorisch (kann man durchaus als solches bezeichnen) über das Volk hinweg, und sehr oft zu Ungunsten (Rettungspakete, Klimaschmäh, Euratom, ...) entscheidet !

Warum wohl fürchtet die sogenannte Elite namens "Volksvertreter" diese Form denn wirklich ?!

Antworten Gast: Frisches Kapital an IWF, Banken, Pleitestaaten
23.12.2011 16:40
1 0

Re: einziger Ausweg aus der Krise

Bei einer Direkten Demokratie wären wir soweit nicht gekommen.

wettbewerbsfähiger Exportsektor?

Wird nicht mehr lange so bleiben, sollten sich die SPÖ-Gruppen- und andere Steuerideen durchsetzen.

Und ich vermute, Nicht-Sozialisten verstehen zudem unter Schuldenbremse auch etwas, "leicht anderes", als unsere AK-Schattenregierung mit deren Aushängeschild im Bundeskanzleramt?

Denn die österreichische Bremsenversion, welche sich in der Praxis wohl eher zu einem Gaspedal entwickeln dürfte, ist für einen Außenstehenden so wohl gar nicht vorstellbar.

Antworten Gast: Direkte_Demokratie
23.12.2011 16:37
2 0

Re: wettbewerbsfähiger Exportsektor?

Und ich vermute, Nicht-Sozialisten verstehen zudem unter Schuldenbremse auch etwas, "leicht anderes" als unsere AK-Schattenregierung mit deren Aushängeschild im Bundeskanzleramt

Schuldenbremse für wen?

Zig Milliarden mehr an Aufstockung für den IWF
Zig Milliarden frisches Kapital für die Banken
Zig Milliarden für Pleitestaaten obwohl diese alle eine niedrigere Steuerbelastung haben als wir.

Ohne vorher das Volk zu fragen! Aber uns verkauft man für Dumm und führt weitere Steuern ein und auch noch eine Schuldenbremse.

Da bin ich eher für den Straches Vorschlag! Einführung von der direkten Demokratie.

Da hätten der IWF, die Banken und die Pleitestaaten nach einer Volksabstimmung einen …. bekommen anstatt Geld. Und wir könnten auf all diese Einsparungen verzichten.


Re: Re: wettbewerbsfähiger Exportsektor?

Die Politik hat ein doppeltes Problem, nämlich:

a) man braucht immer weitere und höhere Schulden, so lange man den Staat / die Verwaltung nicht endlich verschlankt / effizienter gestaltet.
Hier könnte Hr. Strache (und auch andere!), tatsächlich ansetzen. Ob er das jedoch tatsächlich tun wird, er hat ja auch eine Nehmer-Klientel zu befriedigen, bliebe abzuwarten.

b) Die bestehenden Staatsschulden hat man nicht nur bei irgendwelchen, fernen Finanzjongleuren, die hat man auch bei den örtlichen Banken, Versicherungen, etc. Und denen einen Kreditausfall zu verordnen heißt ja nichts anderes, als "Dir und mir" einen solchen Ausfall zu verordnen.
Und damit wäre die Misere schnell und unmißverständlich (der Staat hat ja seine Schulden auch(!) bei uns) in den Köpfen aller Mitbürger angekommen. Genau das traut sich aber niemand. Und an dem Punkt kommt niemand vorbei, ausgenommen er plant nur eine 1-wöchige Regierung.

D.h., direkte Demokratie (zu befürworten; siehe Schweitz) kann daher ebenfalls nur mindernd auf zukünftige Schulden wirken. Aber das wäre trotzdem schon großer Schritt nach vorne.

Antworten Antworten Gast: apfelmännchen
23.12.2011 17:36
0 0

Re: Re: wettbewerbsfähiger Exportsektor?

Der Ruf nach Direkter Demokratie ist auch nur eine Augenauswischerei. Geld = Macht - Wieviel Macht haben Sie? Ich so gut wie keine.

Wer anschafft, bestimmt. Direkte Demokratie kann diese Erpressung leider auch nicht verhindern.

Gast: Luzifer
23.12.2011 15:02
0 0

Ob sich die Anleihenzeichner auf Dauer daran halten?

Mittlerweile war ja zu hören, daß die Einstuftungen der Anleihenbegeber ja nicht verbindlich sind - ganz im Gegensatz zu den stetigen Behauptungen der Kapitalismuskritiker!

Eines bin ich mir allerdings sicher: unsere Einstufung durch Moodys verdanken wir ganz und gar unserem tüchtigen Bundeskanzler Faymann und seinen Sozis (insbes. die Herren Foglar und Muhm), die sich so verbissen für die Reduzierung der Staatsausgaben und die verfassungsrechtliche Schuldenbremse einsetzen!

Mein Gott,

warum ersparen wir uns nicht die gesamte Politik und ihre Kosten. Es ist ja offensichtlich wer tatsächlich regiert und viel schlechter als unsere politische Klasse können es Ratingagenturen und Banken auch nicht machen. W.

Antworten Gast: Kimster
23.12.2011 14:16
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JAWOLL!

Nach dem Bankenputsch in Griechenland und Italien sowie bei der EZB, lasst uns lustig Finanzdiktatur machen und uns von den Leuten regieren, die ein Geschäft mit uns machen wollen. Das ist der Weg!

Gehts noch oder tuts woanders auch noch weh als am Kopf?

Re: JAWOLL!

Erstens Kimster, war es lange Strecken der jüngeren Geschichte nicht so, daß wir Finanzdiktatur hatten - ob lustig oder nicht. Hudson Company, Hanse, Ostindien Compagnie usw. handelten durchaus wie Staaten. Die italienischen Seerepubliken haben die Kaufmannsherrschaft mit staatlichen Strukturen getarnt. Auch wenn das Deutsch Ihres letzte Satzes etwas mühsam ist, ich nehme ihn als Kompliment. Solange der Kopf weh tun kann, muß etwas drinnen sein das weh tut.....W.

Antworten Antworten Antworten Gast: Kimster
23.12.2011 15:11
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Re: Re: JAWOLL!

Diese Handelszusammenschlüsse handelten nicht wie Staaten, sondern maximal wie die Exekutive ihrer monarchischen Obrigkeiten mit einigen legeslativen Sondervereinbarungen.

Die aus den süditalienischen Republiken hat sich historisch die heutige Mafia entwickelt und die Eastindia Mafia hat so lange Indersklaven geprügelt und erschossen, bis Gandhi sie friedlich rausgedrängt hat.

Wie gesagt: Sollte man das Gefühl verspüren sich von Leuten (in dem Fall tatsächlich) regieren zu lassen, die ein Geschäft mit einem machen wollen, dann empfehle ich schnell ärztliche Hilfe. Weil was da drin ist im Kopf, dem gehts dann nicht sehr gut.

Re: Re: Re: JAWOLL!

Irgendwie Kimster, kommen mir Ihre Darlegungen wie Realitätsverweigerung vor. Sind Sie wirklich der Meinung, daß wir nach "Werten" regiert werden. Letzte Beispiele die Ereignisse im Irak und in Lybien und ich spreche nicht von den Diktatoren sondern von den Befreiern. Ich bin soweit mich zu bescheiden damit, wenn meine Interessen und die meiner Gemeinschaft gewahrt werden - was auch der Staatswissenschaft entspricht. Die wahrhaft nicht demokratische EU tut aber nicht einmal das. W,

 
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