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US-Jobmarkt: Arbeitslosenquote auf Dreijahres-Tief

03.02.2012 | 16:17 |   (DiePresse.com)

Die Zahl der Beschäftigten zieht unerwartet kräftig um 243.000 an. Die Börsen weiten ihre Kursgewinne deutlich aus.

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Die Arbeitslosenquote in den USA ist auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren gesunken. Das schürt die Hoffnung, dass die weltgrößte Volkswirtschaft mehr Fahrt aufnimmt, während die Euro-Zone wegen der Schuldenkrise in der Konjunkturflaute steckt. Die Arbeitslosenquote fiel im Jänner auf 8,3 von 8,5 Prozent und damit auf die niedrigste Rate seit Februar 2009, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 243.000 und damit so stark wie seit April nicht mehr, Analysten hatten nur mit plus 150.000 gerechnet. "Die Erholung ist auf dem richtigen Weg. Aber es ist noch lange hin, bis die Jobverluste seit der Lehman-Krise wieder aufgeholt sein werden", sagte Ökonom Christian Schulz von der Berenberg Bank.

In der Finanzkrise verdoppelte sich die Arbeitslosenquote in den USA rasch auf etwa zehn Prozent. Rund neun Millionen Jobs gingen verloren, gut 19 Millionen Amerikaner sind arbeitslos oder gelten als unterbeschäftigt. Seitdem kommt der Arbeitsmarkt kaum voran, während viele Firmen wieder dicke Gewinne machen. Experten sprechen von "jobless recovery" - die Wirtschaft erholt sich, ohne viel Stellen zu schaffen. 

Europa-Börsen im Plus

Im Anschluss an die Mitteilung der Zahlen haben die europäischen Börsen ihre Kursgewinne deutlich ausgeweitet. Der Euro-Stoxx-50 verzeichnete am Freitag um 14.50 Uhr einen Aufschlag von 0,81 Prozent auf 2498,26 Einheiten, nachdem er unmittelbar vor der Veröffentlichung noch im Minus gelegen war. Der heimische ATX baute seine Zuwächse auf ein Plus von 1,39 Prozent auf 2201,00 Zähler aus. Besonders deutlich fiel die Reaktion des deutschen Leitindex DAX aus. Dieser zog um 1,34 Prozent auf 6745,01 Stellen an. Vor der Datenvorlage hatte das Börsenbarometer nur knapp über der Nulllinie tendiert.

Die Arbeitsmarktzahlen dürften der Wall Street am Freitag einen freundlichen Auftakt bescheren. Der Future auf den Dow Jones Industrial stieg eine halbe Stunde vor dem Handelsstart um 0,84 Prozent, während der Future auf den Nasdaq 100 0,92 Prozent gewann.

 

(APA)

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3 Kommentare
Moadip
03.02.2012 19:29
0 0

Wirklichkeit

Schön wärs wen wenigstens die Presseredaktion sich etwas in die Materie vertieft!
http://www.querschuesse.de/munchhausen-report/

Antworten Gast: Halbwissen
04.02.2012 09:18
0 0

Re: Wirklichkeit

Ziemlich viele Zahlen !

Stimmen die 243.000 ?

Wichtig ist nämlich die Zahl in der freien Wirtschaft !
Staatsdiener müssen abgebaut und produktive Arbeitsplätze müssen aufgebaut werden.

Gast: Halbwissen
03.02.2012 15:26
0 0

und schon steigen die deutschen Aktien

weil wir wieder zu den bösen Amis exportieren können

Denn wir wollen nur ihr bestes.
Die letzten Jahre haben wir zwar darauf geschimpft aber wenn in ein paar Jahren alle den Dollar wieder super finden können wir uns an nichts erinnern weil wir haben es ja immer gewusst. Gschimpft haben höchstens die anderen.