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Air Alps: Ohne Zuverlässigkeitsbescheinigung droht Aus

06.02.2012 | 13:59 |   (DiePresse.com)

Ohne Bescheinigung könnte der Fluggesellschaft die Fluglizenz entzogen werden. Die Laufzeit für den derzeitigen Betrieb endet am 13. Februar.

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Durnwalder verwies vor Journalisten in Bozen auf einen Beschluss der Landesregierung vom Montag, mit dem die Zuverlässigkeitsbescheinigung verweigert wurde. Die Bescheinigung sei Teil verschiedener Unterlagen, die Air Alps bei der österreichischen Luftfahrtbehörde in Wien vorlegen muss. Ohne diese Bescheinigung könnte die Fluglizenz entzogen werden, sagte Durnwalder.

   Der Südtiroler Landeshauptmann betonte, man könne nicht einerseits eine Klage des Landes gegen die Airline wegen der Flugunterbrechung zusammenstellen und andererseits die Zuverlässigkeit bescheinigen. Er verwies auch darauf, dass Air Alps ohne Ankündigung den Flugbetrieb auf der Strecke Bozen-Rom eingestellt habe. Man werde nun abwarten, ob die österreichischen Behörden die Fluglizenz entziehen oder nicht. Sollte die Lizenz entzogen werden, müsse Südtirol umgehend die Flüge auf der Strecke Bozen-Rom ausschreiben. Diese Ausschreibung wäre im Herbst auf jeden Fall notwendig gewesen.

   Nach einer mehr als zweiwöchigen Flugpause hatte "Air Alps" am 1. Februar die Verbindung zwischen Bozen und Rom wieder aufgenommen. Der neue Geschäftsführer, Oliver Ladurner, ist auch beim Mehrheitseigentümer, der Innsbrucker Welcome Air, in dieser Funktion tätig. Für eine Stellungnahme war Ladurner auf APA-Anfrage zunächst nicht erreichbar.

   In Österreich läuft ein Widerrufsverfahren gegen die Betriebsgenehmigung der "Air Alps". Die Oberste Zivilluftfahrtbehörde hatte der Regionalfluglinie eine letzte Frist per 13. Februar eingeräumt. Bis dahin muss das Unternehmen laut Verkehrsministerium seine "finanzielle Leistungsfähigkeit in geeigneter Form nachweisen".

   Die "Air Alps", die sich zu 76 Prozent im Besitz der in Innsbruck ansässigen "Welcome Air" befindet, hatte am 13. Jänner überraschend den Flugbetrieb eingestellt. Die Maschinen der kleinen Fluglinie wurden nach Innsbruck beordert. Seitdem stand immer wieder eine drohende Insolvenz im Raum.

 

(APA)

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