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Spanien zieht Ökostrom den Stecker

06.02.2012 | 18:28 |  MATTHIAS AUER (Die Presse)

Dem teuren Höhenflug der erneuerbaren Energien in der EU droht ein abruptes Ende. Spanien streicht die Förderung für sauberen Strom. Auch Deutschland, Portugal und Italien schrauben die Zuschüsse zurück.

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Wien. Voll Stolz ließ sich Spaniens damaliger Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero im Jahr 2007 Solarzellen aufs Dach seiner Residenz, des Madrider Moncloa-Palasts, schrauben. Schließlich hatte er das Land mit Milliarden an Subventionen zur „Weltmacht“, zur „Avantgarde der erneuerbaren Energien“ gemacht. Heute, fünf Jahre später, setzt sein konservativer Nachfolger dem iberischen Öko-Boom ein jähes Ende.

Mit dem „Königlichen Dekret 1/2012“ strich Spaniens Regierung vor wenigen Tagen alle Förderungen für neue Wind-, Solar- und Biomasseanlagen. „Was heute ein Energieproblem ist, könnte bald ein finanzielles werden“, warnte Industrieminister Jose Manuel Soria. Denn Spanien hat nicht nur eines der saubersten Energiesysteme der Welt, sondern auch eines der teuersten. Die Konsumenten bezahlen die höheren Ökostrom-Kosten aber nur zum Teil, der Rest vergrößert den Schuldenberg des Landes. Ende 2011 war die Lücke aus dem Bereich auf 24 Mrd. Euro angeschwollen. Ändert sich nichts, werden es jährlich um drei bis vier Mrd. Euro mehr.

Soria betont zwar, dass die Förderung nur zeitweise ausgesetzt wird. Das Dekret kennt jedoch kein Ablaufdatum. Zudem würden Ökostrom-Projekte nur noch an den Meistbietenden vergeben, zitiert „Cinco Dias“ aus dem Gesetz.

"Solar-Goldrausch" in Spanien

Damit finden Boom und Blase der Solarstrom-Förderung in Spanien ein Ende. Noch im Jahr 2008 garantierte das Land für 25 Jahre lang den fixen Betrag von 45 Cent pro Kilowattstunde Sonnenstrom – das Zehnfache des durchschnittlichen Marktpreises. Die Folgen des „Solar-Goldrauschs“ sind auf der iberischen Halbinsel nicht zu übersehen. Zu Tausenden rüsteten Bauern ihre Orangenhaine auf Kredit zu Solar-Plantagen um. Solarstrom in Spanien wurde als nahezu risikolose Kapitalanlage in aller Welt beworben. 2008 kauften Spanier mehr Solarzellen als der Rest der Welt zusammen. Die Blase war programmiert: Zwei Jahre lang fuhr das Land den Ausbau erstmals zurück. Heute hat Spanien genug Kraftwerke, um doppelt so viel Strom zu produzieren, wie benötigt.

36 Euro pro Jahr für Ökostrom

Der Förderstopp für neue Anlagen kommt just in einer Zeit, in dem Europas Energiewende der Branche einen Höhenflug beschert. Im Vorjahr wurden EU-weit Kraftwerke mit 45.790 Megawatt (MW) Leistung installiert. 71,3 Prozent davon produzieren sauberen Strom.

Doch der Boom ist teuer erkauft. Denn Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist in der Produktion meist kostspieliger als Strom aus konventionellen Quellen. Die Öko-Anbieter überleben meist nur dank staatlich garantierter Einspeisetarife. Die Differenz zu den Marktpreisen zahlen Steuerzahler oder Konsumenten per Zuschlag auf den Strompreis. In Österreich kostet Ökostrom jeden Haushalt 36 Euro pro Jahr.

Spanien kann sich diese Förderung offenbar nicht länger leisten. Das Land befindet sich in einer Zwickmühle: So muss es Investoren überzeugen, dass es das Budgetdefizit unter 4,4 Prozent der Wirtschaftsleistung drücken kann. Im Vorjahr lag es bei acht Prozent. Gleichzeitig muss die spanische Wirtschaft Jobs schaffen, denn 23 Prozent der Spanier sind arbeitslos. In der Ökostrom-Branche sind immerhin 110.000 Spanier tätig.

 

Deutschland zieht Reißleine

Während die Ökostrom-Förderung in Österreich eben erst verlängert wurde, geht der Trend in Teilen Europas in die entgegengesetzte Richtung. Portugal entschloss sich etwa schon im Mai, die Förderungen für erneuerbare Energien drastisch zu kürzen – auch für bestehende Anlagen. Frankreich will die Einspeisetarife für Fotovoltaikanlagen bis April um vier bis zehn Prozent kürzen. In Italien beendete Ministerpräsident Mario Monti eben erst die Förderung von Fotovoltaikanlagen auf Ackerflächen. Auch Kraftwerke in Bau sind betroffen.

Und selbst Deutschland, das in den vergangenen Jahren unglaubliche Summen in die Förderung von Solarstrom gesteckt hat, zieht die Reißleine. Sechs Mrd. Euro, mehr als die Hälfte aller deutschen Ökostrom-Förderungen, flossen jährlich in die Solarbranche. Im Dezember brachten Investoren Fotovoltaikanlagen mit 3000 MW Leistung ans Netz. So viel hatte die Regierung als Ziel für ein ganzes Jahr ausgegeben. Der Anteil der Sonnenkraft liegt dennoch nur bei drei Prozent. Spätestens 2017 soll die Fotovoltaikförderung nun auslaufen. Bis dahin sind jährliche Förderkürzungen von bis zu 24 Prozent vorgesehen.

Von den jüngsten Rettungsplänen der EU will man in Berlin daher nichts wissen: Wie der „Spiegel“ berichtete, hatte Brüssel vorgeschlagen, deutsche Fördergelder auch für Strom aus griechischen Solaranlagen zu zu gewähren.

Auf einen Blick

Mitten im Höhenflug der Branche setzt Spanien die Förderung für Ökostrom künftig komplett aus. Auch Deutschland, Italien und Portugal steigen auf die Bremse.

71,3 Prozent aller Kraftwerke, die im vergangenen Jahr in der EU neu errichtet wurden, produzieren sauberen Strom. 46,7 Prozent waren Fotovoltaikanlagen, 21 Prozent entfielen auf Windkraft.

Die höheren Kosten für den Ökostrom tragen entweder die Steuerzahler oder – meist – die Konsumenten über den Strompreis.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.02.2012)

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105 Kommentare
 
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Gast: technikfreek
24.05.2012 20:08
0 0

PV Kosten

Es ist interessant immer wieder falsche Zahlen zu lesen, Journalisten schreiben voneinander ab und das dauert Zeit! Also sind die Zahlen teils veraltet und werden in Bezug zu neune Zahlen gesetzt. Für Deutschland kan man für 2012 rund 28 TWH PV Strom ansetzen und unter 600 TWH Gesamtstrombedarf, da liegen wir bei knapp 5% Die hohe PV Förderung betrifft vorhergehende Jahre, neue Anlagen werden weniger gefördert. Man liegt zwischenzeitig unter Haushaltsstromtarif. Bei einer 5 MW anlage entsprechend einem Windrad liegt die Förderung unter der politisch beworbenen Of Shore Technik, die nota bene nicht ohne extrem teure netzanschlüsse und Stromtrassen betrtieben werden kann. Für dezentrale PV sind diese Ausgaben vermeidbar, PV ist unter den Alternativen neben Wind an Land vergleichsweise billig und effizient. Freilich die Braunkohle is blliger, und so müssen politische entscheidungen her, verständlich, aber bei den Daten mogeln sollte man dennoch nicht!
Derzteut werden Module zu 70 Cent pro Watt angeboten die liefern rund 1 KWH pro Jahr 20 Jahre lang also im durchschnitt 3,5 cent pro KWH. Freilich Gelände, Montage Wechslrichter und Finanzierung u.s.w. kommen hinzu. PV statt konventionell ist teurer, aber eigentlich heute nur moderat teurer, und Umweltschutz hat immer Geld gekostet. Sehen wir es andrs Andere verlieren zunehmend und schneller als befürchtet ein Geschäft, da müssen sie aggieren.

Taran
08.02.2012 01:20
1 1

Danke für den launigen Artikel,

er hat mir, sowohl inhaltlich als auch was die ethologisch hochinteressanten Reflexe Ihrer Kernleserschaft betrifft, erstmalig wirkliche Klarheit über den geistigen Zuschnitt der "Wirtschaftspartei", welche in Ihrem Umfeld angedacht wird, verschafft. Beinahe wäre ich ja hier in etwas hineingetreten, in das man . . . . besser nicht hineintreten sollte.

Als österreichischer Liberaler ist man halt ein armer Teufel - aber das weiß man eh. Herzlichen Dank jedenfalls !


Antworten Dagobert
08.02.2012 23:37
0 0

Re: Danke für den launigen Artikel,

Ohne Worte zur Schönfärberei der letzten Tage:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/engpass-in-sueddeutschland-stromnetzbetreiber-kaempfen-gegen-blackout/6186770.html

Irgendwie symptomatisch für unsere Systemmedien. Wenn etwas unisono bestritten/dementiert/realtiviert wird, dann ist Obacht geboten.

Antworten Antworten Taran
09.02.2012 14:45
0 0

Re: Re: Danke für den launigen Artikel,

.... und danke für den link. Und auch für den knappen und höflichen Ton, in dem Sie geantwortet haben - er ist nicht selbstverständlich in diesem Flegelmedium. Natürlich gäb´s viel zu sagen zu den beiden Artikeln, allein: ich glaube, wir sind spät dran, und es liest niemand mehr mit, und es wird auch bald gelöscht. Viellleicht begegnen wir einander noch in den Foren !

Alfie
07.02.2012 22:23
3 3

Kohle

Spinnts Ihr hier alle? "Oeko Wahnsinn?" Wirklich? So indoktroniert von den Umweltverschmutzern?

Kohlekraftwerke fordern weltweit jede Jahr zehntausende Tote direkt ueber Umweltverschmutzung (Feinstaub, Giftgase) und Foerderung (Bergbauunfaelle) und verursachen vielen hunderttausenden gesundheitliche Leiden.

Und hier beschwert Ihr Euch ueber die Voegel, die durch Windraedern umkommen? Gehts noch?

Noch zwei Fakten:

1. Solarkraft hat mittlerweile Grid Parity erreicht, und wird in den naechsten 5 Jahren schon wesentlich billiger sein als konventioneller Strom der von Rohstoffpreisen abhaengt.

2. Fossile Rohstoffe (Oel, Kohle, Gas) werden nach wie vor 10 mal hoeher aus Steuergeldern subventioniert als alle erneuerbaren Energien zusammen.

Soviel zum Thema "Oekowahnsinn" Ihr Spinner.

Gast: Konservativer
07.02.2012 22:10
3 3

Die Ökolüge wird endlich begraben.

1.) Windräder sind Vogelmordmaschinen.

2.) Windräder erzeugen Lärmsmog, das Leben von Anrainern, in deren Nähe diese Vogelhäcksler gebaut werden, wird zur Qual.

3.) Photovoltaik ist eine Sekte. Die Energie, die in die Erzeugung einer Photovoltaik-Zelle fließt, ist vielfach höher als die Energie, die über ihren Lebenszeitraum damit gewonnen werden kann.

4.) Biomasse ist Naturmord. Die Monokulturen und Massenrodungen gefährden die Biodiversität und führen zu Artensterben.

Alles, was mit Bio, Öko oder Umweltschutz zu tun hat, ist die Pest.

Ausnahmslos alles.

Man kann diese Wahrheit verstehen oder leugnen.

Gast: Friederich
07.02.2012 18:43
4 2

Die gute Nachricht zum Tage!

Der Ökoschwindel fliegt langsam aber sicher auf.
Es spricht ja auch alles dagegen,
technisch, ökonomisch u. ökologisch.
Der Grund warum es den Unsinn "geförderter Ökostrom" überhaupt noch gibt ist dem intellektuellen Vorgang geschuldet, bei dem die Realität durch den Wunsch verdrängt wird.
Und noch etwas, weil es genug Gauner gibt, die die Gutgläubigkeit der Menschent zum eigenen Vorteil beinhart ausnützen.

4 3

Schon wieder eine Lüge der Grünen,

... die zerplatzt.
(Wie der Club of Rome, das Waldsterben, der saure Regen, der Feinstaub, die menschengemachte Klimaerwärmung u.s.w. u.s.w).

Gast: nina blum
07.02.2012 15:50
4 4

Wie ich so sehe hat hier im Forum wohl kein einziger eine Photovoltaik am Dach.

Ist sicher noch zu neu für das Bildungsbürgertu, dass ewiggestrig dahinlebt.
Und der Internetanschluss. über dens posten, der gehört auch dem Enkerl, weil auch die eigenen Kinder vom Handy schon überfordert genug sind.
Wenn jetzt da noch einer sagt, dass der Mensch schon am Mond war, das glaubt hier keiner.
Oder dass der Adenauer nimmer ist.

Gast: Ösi
07.02.2012 15:47
5 4

PV-Anlagen sind reinste Energiequellen!

So schaut die Rechnung aus:

Jahresertrag 4 kW-Anlage rund 4000 kW.
Dafür braucht es 4 x 5 = 20 Quadratmeter.
Jeder Quadratmeter bringt 200 kW pro Jahr und schlechter Elektronik (meine amorphen ASI bringen mehr!).

Lebenserwartung Platte: bisher laut Studien und BP: 40 Jahre ++

Lebensertrag: bisher 40x200 = 8000 kW.

Sie sind offensichtlich eine Null!

Und bei Wasserkraft müssen Sie jedes Jahr baggern, damit nichts verschlammt etc. Sie müssen Sohlstabilisierungen machen, wo der Schotter weggespült wird. Sie müssen in der Donau Schleusen bauen und unterhalten.
Sie müssen die Generatoren und Turbinen regelmäßig ersetzen. Sie müssen das Kraftwerk in Schuss halten und alle 80 - 100 jahre neu bauen. etc.etc

Wieviele Fische verrecken jedes Jahr wegen der Spülungen in kaprun, Mölltalsperre etc.?
Wieviel Fauna und Flora verreckt überhaupt wegen der Wasserkraft?

Die PV steht am Dach und braucht ca. 20 Meter Leitung. Die Wasserkraft braucht hunderte Kilometer bevor sie zu Ihnen ins haus kommt!

so schauts aus!
Ösenpower

so schauts aus!

so long
Ösenpower

Antworten lb15
08.02.2012 09:13
2 0

Nur weil Sie dieselben Behauptungen 3x wiederholen,

werden sie nicht richtiger.
Die 20 m Leitung bringen Ihnen den Strom, wenn die Sonne scheint. In der Nacht brauchen Sie den öffentlichen Strom, wenn Sie bei Sonnenschein nicht alles verbrauchen, müssen Sie zurückspeisen oder wegschmeissen.
Machen Sie sich einmal schlau, was der Unterschied zwischen kW und kWh ist. Solange Sie das nicht begriffen haben, ist eine Diskussion sinnlos.
Von gleicher Sachkenntnis zeugen Ihre Aussagen über die sterbenden Fischlein durch die Kraftwerksspülungen. Nehmen Sie einen x-beliebigen Fluss bei einem Gewitter. Da schwimmt mehr Schlamm daher als in der Kapruner Ache bei der Spülung. Und die Fischlein leben.
Ja, die Laufkraftwerke greifen in die Sedimentbilanz ein. Aber haben Sie schon einmal ausgerechnet, welche Kollektorfläche Sie bräuchten, um Aschach zu ersetzen?
Ach so, da müssten Sie ja zuerst den Unterschied zwischen kW und kWh kennen!

Also! Ans Werk!

(Ich würde mit Ihnen auch nicht über's Autofahren reden, wenn Sie den Unterschied zwischen km und km/h nicht kennen. Oder zwischen Tankfüllmenge und Verbrauch/100 km.)

Re: PV-Anlagen sind reinste Energiequellen!

Sie tun dem Inhalt der Diskussion (und Ihrem Anliegen) nichts Gutes, wenn Sie derart undifferenziert argumentieren.

Ich kenne keine Studien, die eine (auch nur ansatzweise) gleichbleibende Energieausbeute einer PV-Anlage über 40(!) Jahre bestätigen.
Herstellerangaben dazu weichen so massiv von dieser Zahl ab, dass man misstrauisch werden sollte;-)

Antworten Gast: Zocker
07.02.2012 16:13
5 0

Re: PV-Anlagen sind reinste Energiequellen!

Jemand der in der Physik den Unterschied zwischen Leistung (=kW) und Arbeit (=kWh) nicht kennt, sollte das Posten lassen!

Antworten Antworten faber
07.02.2012 18:53
5 1

Re: Re: PV-Anlagen sind reinste Energiequellen!

"Jemand der in der Physik den Unterschied zwischen Leistung (=kW) und Arbeit (=kWh) nicht kennt, sollte das Posten lassen!"

Na sowas, wie gemein von Ihnen, der "kleine Unterschied" spielt doch bei den "Ökogläubigen" keine Rolle.
Man musss nur fest daran glauben.


Gast: das Lektorat
07.02.2012 15:27
4 1

Fakten etwas aus dem Zusammenhang gerissen

Dieser Artikel ist m.E. nicht seriös recherschiert und stellt Zusammenhänge völlig falsch dar. Die im Artikel erwähnten 3000MW neu-installierten Solarstromanlagen allein im Dezember resultieren aus den von der dt. schwarz-gelben Regierungskoalition festgelegten stufenweisen Kürzungen der Solarstromsubventionen. Vor dem Wechsel in die jeweils niedrigere Stufe ist eine verstärkte Inbetriebnahme völlig normal. Der aktuelle Artikel auf Telepolis geht ausführlicher auf die Entwicklung in Dtl ein: "http://www.heise.de/tp/blogs/2/151368"
Dort wird auch deutlich das Solarstrom sehr wohl auch an kalten Wintertagen nennenswerten Anteil ins Netz einbringt -> "...Bei der derzeitigen Hochdrucklage liefern Solaranlagen in der Mittagszeit über mehrere Stunden an die 9.000 MW, was der Leistung von sieben bis acht der größeren Atomkraftwerken entspricht..."

Glosar
07.02.2012 15:26
4 4

das ist das problem mit den grünen utopien und märchen projekten: sie sind NICHT finanzierbar!!!

und wie immer ZAHLEN müssen es doch DIE ANDEREN!!! no na!!!

3 3

Gutmenschen ...

... mit fremdem Geld gutes tun.
Früher nannte man sie Straßenräuber.

faber
07.02.2012 12:32
3 3

"Während die Ökostrom-Förderung in Österreich eben erst verlängert wurde," ist nur die halbe Wahrheit

Der Wahnsinn der Ökotalibane, die hier übrigens kräftig mitschneiden, wurde nicht nur verlängert, sondern auch noch kriminell erhöht.
Bei Windstrom von 7,6 Cent auf 9,7 Cent und das auf 15 Jahre garantiert.
Jetzt könnte man sagen, der Mitterlehner schaut aber nicht so aus wie ein Ökotaliban. Stimmt, nur die bauernschlaue Truppe um Raiffeisen herum, hat die Chance erkannt, dass die duseligen Ökojünger dieser kriminellen u. versteckten Bauernförderung freudig zustimmen werden. Und genau so ist es gekommen.

kaphorn
07.02.2012 11:44
2 0

SCHON BEMERKT

Das Häupl und Vasillakuh in Wien ein Bürgersolarkraftwerk kurz BSK mit Steuergeldern aufbauen wollen?

Antworten faber
07.02.2012 12:48
1 2

Re: SCHON BEMERKT

Die roten Dummköpfe glauben halt immer noch, wenn sie diese grüne Idiotie mitmachen werden sie ein paar Stimmen von den Ökofuzzis bekommen. Sie überreißen noch immer nicht, dass sie damit am falschen Dampfer sitzen.
Denn wer die idiotische grüne Politik will wählt eben nur die grünen Kasperl und sonst niemanden.
Gottseidank dümpeln sie nur bei zehn Prozent herum u. das wird auch so bleiben.
Allerdings sitzen viele von Ihnen in den Medien u. machen dort viel Lärm.
(Besonders im ORF u. manchmal auch in der Presse etc.)

Gast: BevorzugeFakten
07.02.2012 11:39
3 2

Kurze Fakten zur Photovoltaik

Wer es weiß, braucht es nicht glauben (oder wem anderen nachplappern)

1.) Photovoltaikstrom in österreichischen Breitengraden kommt heute schon auf bis zu 11 ct / kWh. Fix für mind. 20 Jahre. Die Kosten für Photovoltaik haben sich in den letzten 5 Jahren mehr als halbiert, hauptsächlich wegen der Förderungen in Deutschland, Spanien und Italien.

2.) Die energetische Amortisation einer Photozelle ist je nach Einsatzort der fertigen Zelle schon unter einam Jahr. Der verringerte Energieeinsatz bei der Herstellung ist neben Skaleneffekten einer der Hauptgründe für die Kostensenkungen der letzten Jahre.

3.) Der Hauptstrombedarf ist am Tag. In der Mittagsspitze kann Primärregelenergie über 1 € / kWh kosten. Darum hat die Photovoltaik für den deutschen Konsumenten über den sogenannten Merit Order Effekt den Spitzenstrompreis reduziert und zu Einsparungen in Milliardenhöhe geführt.

Unabhängig davon, ob man die Photovoltaik nun als Rettung sieht oder lieber weiterhin auf endliche Ressourcen setzt: Die Förderungen haben genau das erreicht, wofür sie gedacht waren: In einem UNVOLLKOMMENEN Markt dafür zu sorgen, dass eine Technologie konkurrenzfähig wird. Und derzeit sieht es danach aus, als würde dieses Ziel auch erreicht werden.

Daher ist das Zurückfahren der Förderungen nicht negativ für die Photovoltaik zu werten, sondern auch als Verfechter der Sonnenenergie als notwendig anzusehen.

Antworten Gast: Gegenargument
07.02.2012 13:55
2 1

Für die Wirtschaft ist PV ok, für Private weniger!

Das lässt sich am Tagesablauf erkennen: Die Betriebe arbeiten untertags, wenn die Sonne scheint. Da wird PV-Strom erzeugt und sofort verbraucht.

Ist ok!

Die Privaten speisen um einen Nasenrammel ein. Selber sind sie untertags nicht daheim, sonst könnten sie die Wäsche waschen usw.

Soll heißen: Private montieren um viel Geld PV und haben nie die Chance, sie optimal zu nützen.

Da ist mir ehrlich gestanden die Sache mit der Solaranlage, die Wasser erwärmt, sympathischer. Heißes Wasser kann man speichern, Strom eben nicht.

Eine eigene Sache sind die ganze Windräder. Mit diesen verschandeln wir unsere Umwelt. Wenn am Horizont alles in Bewegung ist, macht das den Menschen zusätzlich Streß. Von zubetonierten Flächen mitten im Wald ganz zu schweigen...

Antworten Gast: CCS_Schlumpf
07.02.2012 12:58
2 0

Re: Kurze Fakten zur Photovoltaik

Der Merit Order Effekt drückt den Preis in Leipzig nicht aber beim Endverbraucher.

Antworten Gast: Ausguck
07.02.2012 12:30
0 0

Re: Kurze Fakten zur Photovoltaik

Danke für diese sehr gut Dargestellten Ausführungen.

Gast: Halbwissen
07.02.2012 11:18
1 1

Subventionen sind Mist !

Aber alternative Energie, damit man beim Ölkauf eine Verhandlungsmacht hat, ist super.

Dagobert
07.02.2012 11:15
7 3

Endlich

Endlich beginnt der Ausstieg aus dem Schwachsinn mit dem Ökostrom auf Kosten des Steuerzahlers.

Wer Ökostrom haben will, der soll ihn sich selbst finanzieren, aber nicht die Hand aufhalten.

Hoffentlich auch bald in diesem Theater!

 
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