Nach dem Hygieneskandal und der erzwungenen Schließung seiner Backfabrik in Neufahrn steht Müller-Brot nach Gewerkschaftsangaben vor einem Personalabbau. "Die Geschäftsführung befürchtet, dass es zu einem Stellenabbau kommen wird", sagte der Vertreter der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Mustafa Öz, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Bei einem Treffen von Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft sei von Millionenverlusten seit dem Produktionsstopp die Rede gewesen. Der Betrieb ruht seit fast zwei Wochen.
Mit der Reform des Verbraucherinformationsgesetzes sollen künftig Verbraucher bei ähnlich unappetitischen Skandalen von den Behörden leichter Informationen erhalten. Der deutsche Bundesrat ließ die vom Bundestag beschlossene Reform am Freitag passieren. Die Neuregelung, die voraussichtlich zum 1. September in Kraft tritt, soll Hemmschwellen abbauen, zum Beispiel indem Anfragen bei Ämtern bis zu einem Verwaltungsaufwand von 250 Euro künftig kostenlos sind. Für Anfragen sollen fortan eine E-Mail oder ein Anruf reichen.
(APA)
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