21.05.2013 19:25 Merkliste 0

Griechenland: "Wir schauen dem Volk in die Augen"

11.02.2012 | 00:22 |   (DiePresse.com)

Der griechische Ministerpräsident Papademos kämpft für das Sparprogramm. Ohne dieses drohe dem Land die Verelendung.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der griechische Ministerrat hat erwartungsgemäß das neue harte Sparpaket für die Rettung Griechenlands vor dem Bankrott gebilligt. Dies berichtete das staatliche Fernsehen (NET) am Freitagabend unter Berufung auf einen Regierungssprecher. Das griechische Parlament soll nun am Sonntagabend zur entscheidenden Abstimmung über das Sparprogramm zusammenkommen.

Die Billigung des Sparprogrammes ist eine der Voraussetzungen für weitere Hilfen von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Ohne das neue Sparpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro wäre Griechenland bis zum 20. März pleite.

LAOS verweigert Gefolgschaft

Am Freitag, einen Tag nach der Einigung der Parteichefs auf neue Einschnitte, bröckelte die Regierung des parteilosen Ministerpräsidenten Lucas Papademos. Die kleine rechtsgerichtete LAOS-Partei verweigerte die Gefolgschaft und zog ihre Minister aus der Regierung ab. Die Mehrheit bei der entscheidenden Abstimmung im Parlament scheint jedoch noch sicher zu sein.

Papademos plant nach Informationen aus seinem Büro eine Regierungsumbildung. Diese soll nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa aber frühestens nach der Abstimmung im Parlament erfolgen.

Papademos warnt vor "sozialer Explosion"

Auf den Straßen formierte sich jedoch breiter Protest. Tausende beteiligten sich an Streiks und Demonstrationen. Am Samstag sollen die Streiks fortgesetzt werden und das öffentliche Leben weitgehend lahmlegen.

In einer sehr emotionalen Rede im Ministerrat schwor Papademos am Abend seine Regierung auf ein Ja zu dem Sparpaket ein. Mit eindringlichen Worten warnte der frühere EZB-Vizepräsident vor den Folgen einer Staatspleite, die ein "ökonomisches Chaos" und eine "soziale Explosion" bewirken würde. Früher oder später würde das Land dann die Eurozone verlassen müssen. "Der Staat würde Löhne, Renten nicht zahlen und die Krankenhäuser und die Schulen würden nicht funktionieren können."

"Wir schauen dem Volk in die Augen"

Papademos warnte vor einem völligen Zusammenbruch des Lebensstandards und vor Verelendung und sprach von einem "Moment der historischen Verantwortung". An die Adresse der seit knapp zwei Jahren unter immer neuen Einschnitten leidenden Griechen sagte er: "Wir schauen dem Volk in die Augen und sagen: Dieses Programm wird sozial weniger Kosten haben als die finanzielle und soziale Katastrophe, die folgen wird, wenn wir es nicht verfolgen."

Mit Blick auf die Opposition und die Demonstranten sagte der parteilose Regierungschef: "Patriotisch ist heute nicht, die Waffen zu strecken. Wir müssen stattdessen vereint sein, die Zähne zusammenbeißen und alle schwierigen Entscheidungen für die Rettung des Landes treffen und sie auch in die Tat umsetzen."

Griechen: Zorn gegen Deutsche mit ''dickem Portemonnaie''

Alle 12 Bilder der Galerie »


Die Euro-Finanzminister hatten grünes Licht für das neue Hilfsprogramm auch an die Zustimmung des Parlaments in Athen geknüpft und Griechenland so weiter unter Druck gesetzt. Sie hatten ihren Beschluss dazu am späten Donnerstagabend auf kommenden Mittwoch vertagt. Nur wenn Athen innerhalb einer Woche mehrere Bedingungen erfüllt, kann Griechenland mit dem dringend benötigten zweiten Rettungspaket von mindestens 130 Milliarden Euro rechnen. Notwendig ist zudem noch ein freiwilliger Schuldenschnitt im Volumen von 100 Milliarden Euro, auf den sich die privaten Gläubiger wie Banken mit Athen einigen müssen.

Zu den Bedingungen gehört auch, dass die Regierungskoalition in Athen verbindlich zusichern muss, bei dem Sparprogramm mitzuziehen. Papademos zufolge fordern die Euro-Finanzminister ein schriftliches Bekenntnis der Chefs der Regierungsparteien zum Sparprogramm. Der Chef der rechtsgerichteten LAOS-Partei, Giorgos Karatzaferis, warf insbesondere den Deutschen vor, alleine die EU zu regieren, "weil sie ein dickes Portemonnaie haben".

Massive Lohnkürzungen und Beamtenabbau

Die neuen harten Einschnitte sehen unter anderem kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor sowie die Entlassung von 150.000 Staatsbediensteten bis 2015 vor. Bis dahin soll Griechenland 14 Milliarden Euro sparen, allein dieses Jahr sollen es 3,1 Milliarden sein. Das Sparprogramm ist Voraussetzung dafür, dass das Euro-Sorgenkind neue Milliarden-Hilfen bekommt. Andernfalls ist Griechenland bis Ende März pleite.

Der Deutsche Bundestag wird voraussichtlich am 27. Februar über das neue Hilfspaket für Griechenland entscheiden. Das wurde am Freitag nach einem Treffen der Partei- und Fraktionsvorsitzenden bei Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Stand der Hilfen für Athen bekannt.

S&P droht mit weiterer Herabstufung

Die Ratingagentur Standard & Poor's droht unterdessen Griechenland mit einer weiteren Abstufung und damit mit einer selektiven Insolvenz (selective default/SD), sollte das Land rückwirkend für seine Anleihen Klauseln beschließen, die die Rechte der Anleger einschränken.

Konkret geht es um sogenannte "collective action clauses" (CAC), die Griechenland rückwirkend für seine Anleihen beschließen will. Sie würden dazu führen, dass eine von der Mehrheit akzeptierte Restrukturierung der griechischen Anleihen auch für eine Minderheit, die diese Maßnahme ablehnt, bindend wird. Damit könnte Griechenland seine Umschuldungsverhandlungen mit privaten Gläubigern beschleunigen.

Aus Sicht der Ratingagentur wäre das aber ein so starker Eingriff in die Rechte der Investoren, dass die davon betroffenen Papiere auf SD heruntergestuft würden. CAC seien durchaus üblich, dürften aber nicht rückwirkend eingeführt werden, heißt es in einer Mitteilung von S&P vom späten Freitagabend.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

206 Kommentare
 
1 2 3 4 5
Gast: christophorus71
10.02.2012 15:56
3 0

Laos ?

LAOS-Partei ist ein guter Name.
Auf dem Niveau des Staates Laos befindet sich Griechenland mittlerweile-und bald droht sich dieser Status auf das Niveau "Haiti Europas"zu verschlimmern.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Gast: Bel Ami
10.02.2012 15:54
5 2

Wäre ich George Karatzaferis,

so würde ich ein wenig Öl ins Feuer gießen, an den Nationalstolz der Griechen appellieren und ihnen folgendes Geschäft vorschlagen, insbesondere der Exekutive. Einen nationalen griechischen Frühling:

Jagt die Regierung aus dem Amt, wählt meine Partei und wir erklären sämtliche Staatsanleihen und Staatsschulden bei ausländischen Geldgebern für null und nichtig. Den Euro behalten wir übergangsweise erstmal, nehmen können sie ihn uns ja nicht.

Danach soll, darf, ja muss jeder mithelfen, das Land neu auf zu bauen, jeder seinen Beitrag für Griechenland leisten.
Es kann nur aufwärts gehen.

Manchal muss erst einmal alles in Scherben geschlagen werden, bevor etwas neu errichtet werden kann.


Der Euro würde es, nebst EU, wohl nicht überleben.
Womit sich auch die Schulden von Italien, Portugal & Co in heiße Luft verwandeln würden.

Es wäre doch nur gerecht die parasitären Wucherer von der Hochfinanz, ihre Brüsseler und Berliner Protektoren und Statthalter, mit in den Abgrund zu reißen.
Tabula rasa.

0 2

Re: Wäre ich George Karatzaferis,

Sie sind ja ein Auskenner! Warum sind Sie nicht schon längst Diplomat geworden? Ich weiß allerdings nicht, ob man in Kasachstan dazu die dortige Staatsbürgerschaft braucht.

Antworten Antworten Gast: Isengrimm
11.02.2012 06:06
0 0

Re: Re: Wäre ich George Karatzaferis,

Sagt ein Auskenner zum Anderen.

Nichts gegen die Kasachen, in Österreich genügt schließlich ein Parteibuch als Qualifikation für so ziemlich alle Staatsämter.
Tiefe Taschen schaden wohl auch nicht.
Oder der eine oder andere Onkel.

Gast: Pionier
10.02.2012 15:49
1 0

Sinnlose Konflikte

Wann hören diese sinnlosen Konflikte endlich auf? Griechenland soll aus der €urozone austreten, dann sind alle Probleme gelöst.

Antworten Gast: Bürger der EU
10.02.2012 15:58
1 4

Re: Sinnlose Konflikte

Nicht alle Probleme wären damit gelöst. Dann fangen unsere Probleme an ... Bankencrash, Gefährdung der Sparguthaben (Einlagensicherung würde nicht mehr greifen) etc.

3 2

Re: Re: Sinnlose Konflikte

Glauben Sie das Märchen von der Einlagensicherung immer noch? Rechnen's mal nach: 2-3 Großbanken gehen pleite, 1 Million Anleger machen je 100.000 Euro geltend = 100 Milliarden Euro.

Antworten Antworten Gast: Pionier
10.02.2012 16:19
1 3

Re: Re: Sinnlose Konflikte

Ein Austritt Griechenlands ist die erste Voraussetzung, um die Probleme zu lösen. Danach muss in allen europäischen Staaten eine Transaktionssteuer eingeführt werden. Und es müssen regionale Gelder mit Umlaufgebühr eingeführt werden.

Gast: mrbeaker78
10.02.2012 15:42
0 1

nicht ganz dicht..

der vorstand der polizeigewerkschaft gehört ja wohl auch sofort entlassen und verklagt. haftbefehle für kontrolleure der eu, iwf und ezb zu fordern nur weil die griechen selbst das sparen nicht auf die reihe kriegen und fähig sind mal ihre steuern einzutreiben ist ja wohl nichts was einem gewerkschaftsvorstand einfallen sollte und schon mehr kriminelle willkür. was fällt ihnen als nächstes dann ein?

daß die überhaupt noch so ein theater veranstalten. wenn kein geld mehr da is kann mans halt auch nicht mehr ausgeben. dann bleiben einem auch nicht mehr viele möglichkeiten. und wenn sie jetzt schon nicht richtig anfangen zu sparen und ihre wirtschaft in den griff kriegen wirds wohl nach den nächsten 130 mrd krediten kaum besser werden. oder glauben die daß es ihnen einfach geschenkt wird?!

Haftbefehl warum nicht?

warum nicht, den Emisären des Persers die damals die bedingungslose Kapitulation verlangt haben ist es auch nicht besser ergangen - was unterscheidet die Troika von denen?

Gast: Bürger der EU
10.02.2012 15:37
2 4

Verletzung der griechischen Souveränität

Mit dem Vertrag von Lissabon wurde bereits Souveränität an die EU abgegeben. Es fehlen nur die daraus zu ziehenden Konsequenzen. Nämlich Abbau nationaler Beamter in den Bereichen Außenministerium und Verteidigungsministerium, einschließlich deren Spitzenpolitiker, Zusammenlegung der nationalen Streitkräfte und damit Reduzierung hunderte Duplizitäten in Bereichen Ministerien, Kommanden etc., Reduzierung der Botschaften der EU-27 von 2500 weltweit auf 163 EU-Botschaften weltweit. Einsparungen für die EU-Bürger mehr als 1 Billion Euro jährlich.
Die Griechen können gleich mal anfangen.
Keine Sorge liebe Bürger - es trifft nicht die braven Arbeiter, Angestellten, Beamten in den diversen Ministerien (ausgenommen Außen- und Verteidigungsministerien), die braven Soldaten (ausgenommen tausende Generäle EU-weit), Pensionsten und sozial Schwachen.

Antworten Gast: Bürger der EU
10.02.2012 15:55
1 0

Re: Verletzung der griechischen Souveränität

Erhielt ein MINUS von einem Betroffenen ... gggg

Re: Re: Verletzung der griechischen Souveränität

das Minus haben sie von mir erhalten wenn sie es wissen wollen.

In Europa haben in den letzten 200/300 Jahren die Menschen unter Repressionen und manchmal gar unter Einsatz ihres Lebens für 2 zentrale Punkte gekämpft. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker in eigenen Nationalstaaten und damit einhergehend die Demokratie damit auch wirklich die Völker selbst bestimmen können. Ganz besonders als Österreicher sollte man das wissen.

Dass sie das hinwegfegen wollen macht sie nicht gerade zu einem Sympathieträger für mich.

Re: Re: Re: Verletzung der griechischen Souveränität

Und wo bleibt unsere Souveränität? Niemand fragt uns, ob wir Milliarden aufgrund eines Bruchs der EU-Verträge "solidarisch" an Verschwenderstaaten zahlen wollen. Geld, das wir nebenbei durch eigene Misswirtschaft ja gar nicht haben, sondern unseren Schuldenstand erhöht. Dafür brummt uns unsere unfähige Regierung jetzt ein gesalzenes "Sparpaket", das in erster Linie aus neuen Steuern und sonstigen Belastungen besteht auf. Keine Verwaltungsreform, Einsparen von durch die EU ohnedies machtlose Vertretungsbehörden etc. etc.

Re: Re: Re: Re: Verletzung der griechischen Souveränität

da haben sie recht.

solange es die souveränitat gibt gibt es auch immer Versuche sie zu beschneiden, dh man muss sie sich immer wieder von neuem erkämpfen.

Antworten Gast: Neues Testament
10.02.2012 15:53
1 0

Re: Verletzung der griechischen Souveränität

Völlig richtig, aber diejenigen die verlieren würden sind die Entscheidungsträger. Leider
Dieses Thema sollte von den Medien aufgegriffen werden.
Was würde sich die Bürger bei Zusammenlegungen im Bereich der GASP und GSVP mit einem EU-Außenministerium, einem EU-Verteidigungsministerium und vergemeinschafteten europäischen Streitkräften ersparen?

Sklaverei oder EU-Austritt

Griechenland hat Schulden angehäuft und zwar noch etwas mehr als die übrigen Staaten und gelogen und betrogen. Dafür hätten sie in den verdienten Bankrott gehen sollen.

Stattdessen hat man ihnen Steuergeld von anderen Staaten geschickt und zwar nicht zu knapp. Nach dem Motto wer zahlt schafft an will man den Griechen jetzt die Möglichkeit eigenständige Politik zu machen aus der Hand nehmen und immer irrealere Sparpakete aufoktruieren. Am Ende dieser Entwicklung können nur 2 Möglichkeiten stehen: entweder die Griechen kapitulieren bedingungslos dann werden sie quasi die Stiefelputzer von Merkel und co. oder sie lassen sich das nicht gefallen und verlassen die EU (und ich meine wirklich die EU und nicht blos die Eurozone)).

Antworten Gast: Bürger der EU
10.02.2012 15:47
0 0

Re: Sklaverei oder EU-Austritt

Es ist wie im wirklichen Leben. Wer sich verschuldet setzt seine Freiheit aufs Spiel. Wer sich völlig verschuldet, hat seine Freiheit verloren. Was ist daran ungewöhnlich?

1 0

Man sollte die Griechen nicht demütigen

man sollte die griechen aus der euro-währungsunion entlassen.

wenn das stimmt, was in diesem artikel steht, dann ist denen nicht zu helfen, denn auch wenn man ihnen hilfe zuteil werden lässt - werden sie diese nur ausnutzen und nichts wird sich langfristig ändern

0 0

Man sollte die Griechen nicht demütigen


Gast: Bürger der EU
10.02.2012 15:28
0 1

RAUS AUS DER EU

Sie schnallen es einfach nicht. Raus mit diesen Griechen. Zurück zur Drachme und künftig sollen die GRIECHEN allen voran die Ultrarechten vor China, Russland, der USA oder der TÜRKEI einen Kniefall machen und diese um Kredite bitten. Es wird doch keine europäische Bank so blöd sein und griechische Staatsanleihen kaufen oder Kredite gewähren. Die Griechen gehen jetzt Pleite und werden auch mit der Drachme wieder Pleite gehen. Denen ist nicht zu helfen.

Gast: Gesichtschirurg
10.02.2012 15:21
7 0

EU Jargon "Ultrarechte" = ???

Bedeutet gleich: Eine Partei oder Gruppe die das Wohl und die Interessen des eigenen Landes vertritt und für eine Selbstbestimmung seines Volkes eintritt oder sich gegen die inkompetente Fremdbestimmung aus Brüssel wehrt.

"Ultrarechte"

Sind da jetzt jetzt jene, die für ihre Kinder nichts mehr zu Essen haben?

Re: "Ultrarechte"

"Ultrarechte" sind die die sich den Plänen der EU entgegenstellen, wenn sie brav mitspielen werden aus den "Ultrarechen" in kürzester Zeit "Rechte"/"Rechtskonservative" etc.

Gast: Na und?
10.02.2012 15:08
0 1

...dann halt nicht!

Wo ist das Problem?

Gast: Bürger der EU
10.02.2012 15:07
1 3

Ultrarechte meine ..... sind dumm und unehrenhaft

Ultrarechte meinen das Sparpaket sei eine Demütigung für Griechenland. Giorgos Karatzaferis, Chef der Ultrarechten wäre auf der Stelle zu verhaften. Oder hat er noch nicht geschnallt worum es geht und wie sich Schuldner, die respektiert werden wolen, zu verhalten haben - Nämlich zu sparen und zu zahlen.
Den Griechen gehört endlich der Marsch geblasen und tüchtig in ihren Wertesten getreten.
Sollten sie nicht fähig sein ihre Probleme in den Griff zu bekommen, hier eine kleine Anleitung:

- Senkung des Wehrbudgets von 1,9 % des BIP uaf 0,8 %
- sofortiger Stob weiterer Rüstungsbeschaffungen (U-Boote etc.)
- sofortiger Rückzug aller griechischen Truppen aus den diversen militärischen Operationen
- Forcierung von Pooling & Sharing (Zusammenlegung von Ausbildung, Ausrüstung, Rüstung und Beschaffung im militärischen Bereich) durch die EU
- Senkung der Politikergehälter um zumindest 50 % (Rausschmiß wäre wahrscheinlich besser)
- Anhebung des realen Eintritts in die Pension mit 67
- Reduzierung der Botschaften im Ausland (zumindest aller in der EU mit Ausnahme Brüssel)
- Steuerdisziplin nach deutschem Vorbild, überwacht durch Geldgeberstaaten
- Beamtenabbau

Keinesfalls sind die Löhne der Mindestbezieher von 750 monatlich auf 600 Euro zu reduzieren. Das kann doch wirklich nur Hohlköpfen einfallen. Die fetten griechischen Politiker sollten abspecken.---------------------------------------


Sie haben die Probleme erkannt,

die Löhne der Mindestbezieher zu senken wäre für die onehin am Abgrund stehende Wirtschaft ein Todesstoß.
Vor allem was das Thema Rüstung betrifft haben sie absolut recht, trotz der Schuldenkrise ist Griechenland einer der besten Waffenkunden der USA innerhalb Europas.
In jeder Berufsgruppe wird man mit Lohnkürzungen oder Kündigung bestraft wenn man seine Arbeit nicht richtig erledigt. Warum sollte das bei Politikern anders sein?

Sie sind eindeutig jemand, der die Probleme Griechenlands und die Fehler der europäischen und griechischen Politik sehr gut erkennt.

Antworten Antworten Gast: Bürger der EU
10.02.2012 16:05
0 0

Re: Sie haben die Probleme erkannt,

Solange die Medienlandschaft dies nicht aufgreift und in die öffentliche Diskussion nicht einbringt, wird sich nichts ändern, ausgenommen man gründet eine Partei, die EU-weit versucht in die nationalen Parlamente zu kommen um dies dann auch umzusetzen. Leider

Gast: Druckfrische Papierchen
10.02.2012 14:57
7 0

Hilfspaket gefährden? Ultrarechte??

So, so. Das sind also "Ultrarechte", ja gar mancherorts "Rechtsextreme", u.ä., die contra Einzwäng-Gleichmacherwährung und Megaumverteilung zur Gegenwehr ansetzen. Fehlt nur noch die Behauptung, wer gegen weiter steigende Geldentwertung und Hyperinflation ist, sei ein "Nazi".
Da fällt einem nichts mehr ein.

Re: Hilfspaket gefährden? Ultrarechte??

Sog. "Ultrarechte" sind immer ein Fressen für die "Mainstream-Medien", so auch für die PRESSE, ORF u.a.

Antworten Gast: wolla
10.02.2012 15:14
0 1

Re: Hilfspaket gefährden? Ultrarechte??

du meinst wohl "dir" fällt nichts mehr ein

 
1 2 3 4 5

Hobbyökonom