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Banker – ein Berufsstand in der Krise?

11.02.2012 | 18:22 |  von Siobhán Geets (Die Presse)

Seit Ausbruch der Finanzkrise hat sich das Betriebsklima in österreichischen Banken deutlich verändert. Mitarbeiter sind erhöhtem Druck ausgesetzt, auch das Image der Banken hat unter den Folgen der Krise gelitten.

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Was haben Bob Geldof und Ludwig Poullain gemeinsam? Beide, der irische Rocksänger und der ehemalige deutsche Banker, sehen die Gier der „Banker“ nach immer mehr Geld als Auslöser der Finanzkrise. „Die Banker haben die Marktwirtschaft verraten“, sagte der Exchef der West LB Ludwig Poullain in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen“ im Oktober 2008. „Die Banker sind schuld“, meinte der Musiker Bob Geldof genau drei Jahre später in zahlreichen Interviews.

Das Ansehen der Berufsgruppe scheint in den Jahren seit der Wirtschaftskrise stark gesunken zu sein. Aber wer sind „die Banker“ eigentlich? Und was sagen sie dazu? „Die Presse“ hat einen Vorstandsvorsitzenden, drei Betriebsräte und zwei Angestellte unterschiedlicher österreichischer Banken befragt.


Prestigeverlust. „Vor 15 Jahren ging man noch auf der Kärntner Straße und war stolz, ein Banker zu sein“, sagt Lorenz Berger*. „Heute würde man sich wohl eher ducken.“ Der Betriebsrat einer österreichischen Bank will lieber anonym bleiben. Auch für Wolfgang Heinzl, den Betriebsratsvorsitzenden der Bank Austria, hat das Ansehen der Banken unter der Krise gelitten. Besonders schwer hätten es die Kollegen, die in den Filialen am Schalter stehen.

„Natürlich gibt es individuelle Feedbacks, wenn einer seinen Frust am Schalter ablädt und sich bitter beschwert“, sagt Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria. Diese Muster nähmen in der Krise zu. „Der individuelle Missmut, der durchaus berechtigt sein kann, wird bei mir übrigens genauso abgeladen“, sagt Cernko. Auch er müsse sich an den Wochenenden mit Beschwerdemails von Kunden beschäftigen.

Häufig bewegten sich die Klagen um die Phrase „Ihr da oben“. Die Banken seien zwar mitverantwortlich für die Krise und dafür, dass „wir jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt haben“. Auch sei für Cernko nachvollziehbar, dass in einer ersten Reaktion die Schuldigen gesucht würden. „Aber wir lernen heute, dass es deutlich komplexer ist“, sagt er. Die Beziehung zwischen Berater und Kunden sei zwar nach wie vor unbelastet „aber die Institution Bank hat Schaden genommen“.

Bei den Banken, sagt Berger, müsse man unterscheiden. Österreichische Unternehmen seien nicht für die Krise verantwortlich, da hier nicht groß spekuliert wurde. „Die Menschen wissen zwar, dass die Mitarbeiter einer Bank nichts für die Krise können“, sagt Berger. „Trotzdem entladen sich die Emotionen der Kunden auf die Angestellten in den Filialen.“ So häuften sich unterschwellige Bemerkungen. Momentan sei es schwer, Kredite zu bekommen. „In den Gesprächen hört man immer wieder Dinge wie: ,Unser Geld verzockt ihr, ihr baut euch Paläste, und wir kriegen nichts.‘“

Das bestätigt Bernhard Kainz, Betriebsratsvorsitzender bei der Erste Bank. „Beschimpfungen kommen vor. Speziell bei Wertpapierkunden, wenn die Veranlagungen nicht den Erwartungen entsprechen.“ Laut Kainz, der seit elf Jahren für die Bank arbeitet, sind solche Schuldzuschreibungen seit der Krise mehr geworden. „Das liegt daran, dass das Vertrauen der Kunden in die Banken gesunken ist. Außerdem kennen sich die Kunden heute besser aus als vor der Krise. Das lässt sie aggressiver reagieren“, sagt der Betriebsrat. Status und Prestige der Bankangestellten hätten unter der Krise gelitten. Kainz: „Man erzählt nicht mehr so gern wie früher, dass man bei einer Bank arbeitet.“

Psychische Belastung steigt. „Das Betriebsklima hat sich verschlechtert“, sagt Wolfgang Heinzl von der Bank Austria. „Burn-out ist in unserer Branche ein Thema.“ Auch Cernko sagt, dass die Belastung größer geworden ist: „Das gilt für uns alle.“ Heute wäre die Kundenöffentlichkeit um einiges kritischer. „Wir haben eine breite Feedback-Kultur“, sagt Cernko. Manche Entwicklungen hätten sich durch die Krise beschleunigt. So wäre etwa sein Bonus seit ein paar Jahren zu 50 Prozent von der Kundenzufriedenheit und der Reputation der Bank abhängig. „Diese Gewichtung hätte es früher nicht gegeben“, sagt der Vorstand.

Clemens Mayer* arbeitet bei der Volksbank. „Dass die Banker für die Wirtschaftskrise verantwortlich sind, ist eine populistische und vereinfachte Aussage“, sagt der Risikomanager. „Es sind ja nicht die Bankangestellten ,schuldig‘, sondern einige wenige Entscheidungsträger. Als einfacher Mitarbeiter kann man nicht wirklich etwas ändern.“ Die psychische Belastung auf Bankangestellte hat sich in den letzten Jahren verstärkt. „Im Betrieb herrscht eine angespannte Stimmung“, sagt Kainz. Schuld daran sei nicht das Management, sondern die Schlagzeilen. Positiv bewertet Kainz den starken Zusammenhalt der Mitarbeiter. Die Solidarität sei durch den enormen Druck gestiegen. Cernko von der Bank Austria findet nicht, dass sich das Betriebsklima verschlechtert hat: „Es hat durch den Druck von außen ein gewisses Zusammenrücken gegeben.“ Das sieht Betriebsrat Heinzl anders: Unter den hohen Herausforderungen hätten auch die zwischenmenschlichen Kontakte gelitten: „Jeder schaut zuerst, wie er seine eigene Arbeit bewältigen soll.“ Erst seit Kurzem gehe es wieder mehr um das Team und weniger um individuelle Ziele.

„Die Banken haben ihre Ziele jetzt noch höher geschraubt“, sagt Berger. Alle Banken versuchten heute, Kosten zu senken. Das verstärke den Druck auf die Angestellten. „Es wird zwar nicht offensiv entlassen“, meint der Betriebsrat „aber die Stellen werden nicht nachbesetzt. Das führt dazu, dass immer weniger Mitarbeiter immer mehr Arbeit bewältigen müssen.“ Der Druck, sagt Berger, habe sich schon in den letzten zehn bis 15 Jahren verstärkt. „Aber in den letzten fünf Jahren hat es sich noch zugespitzt.“ Die Kollegen in den Filialen stünden unter Stress und seien häufigeren Kontrollen ausgesetzt. Österreichische Banken sind nicht die einzigen, die unter einem Imageverlust leiden. So gab bereits 2010 fast die Hälfte der Deutschen an, den Finanzinstituten nicht mehr zu vertrauen. Im englischsprachigen Raum hielt der Begriff „bankster“ in den letzten Jahren vermehrt Einzug in den Sprachgebrauch.

„Wenn wir uns auf der Treppe der Anerkennung in den nächsten Jahren nicht wieder nach oben arbeiten“, sagt Cernko „sehe ich die Gefahr, dass wir im Wettbewerb um die besten Talente umfallen.“ Junge Leute mit einem sehr guten Universitätsabschluss wollten nicht nur viel Geld verdienen, sondern in einem Unternehmen arbeiten, das über hohes Sozialprestige verfügt und in junge Talente investiert. „Wenn das Prestige unten durch ist, dann kannst du die Menschen nur noch mit Geld ansprechen“, sagt Cernko. „Und Geld ist der schlechteste Motivator.“


Sicherheit nicht mehr gegeben. Paul Sommer* ist Marktrisikocontroller bei der Volksbank. „Bei meinem Dienstgeber sieht die Zukunft nicht so gut aus wie noch vor vier oder fünf Jahren“, sagt er. „Einen Karrieresprung sehe ich persönlich eher als unwahrscheinlich.“

Auch Berger zeichnet kein positives Bild von der Zukunft. „Sichere Jobs gibt es heute sowieso nicht mehr“, sagt der Betriebsrat. „Nächstes Jahr wird es auch für uns noch einmal sehr schwer werden.“ Die Börsen könne er ohnehin nicht beeinflussen. Als Betriebsrat versuche er, die Arbeitssituation seiner Kollegen zu verbessern.

Heinzl kann nicht sagen, wie es weitergehen wird, aber er stellt sich auf ein schwieriges Jahr ein. „Und die Belastungsgrenze“, sagt der Betriebsrat „ist schon jetzt überschritten.“

*Name von der Redaktion geändert.

Die Finanzkrise begann mit der US-Immobilienkrise im Frühjahr 2007. Infolge dessen wurden große Finanzkonzerne in den USA durch staatliche Kapitalspritzen gerettet.

Die Milliardenboni an Manager wurden zum Teil durch Staatshilfen finanziert, was für heftige Kritik sorgte. Bis zu einem Fünftel der US-Hilfsgelder wurden für Boni verwendet.

„Bankster“ ist ein Schachtelwort aus den Nomen „Banker“ und „Gangster“ (Gauner).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2012)

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75 Kommentare
 
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Gast: hpfi
13.02.2012 07:12
0 3

bankangestellte

hey, bitte schimpft hier nicht über die, welche auch nur ihren job machen. der oder die angestellte hinter dem schalter ist nur ein arbeitnehmer. im hintergrund sind die strippenzieher.

Re: Bankangestellte verkaufen die Schwindelprodukte und kassieren dafür Prämien!

So ist das! Meistens verstehen sie ja auch überhaupt nicht, welchen Gaunereien sie da Vorschub leisten! Oder aber wollen es gar nicht verstehen....

Gast: andi5
12.02.2012 19:16
3 0

Die armen Banker

Gewinne werden eingestreift und die Verluste zahlt der Steuerzahler. Die Kommunalkredit wird mit 5 Milliarden gestützt, während das Volk ein Sparpaket nach dem anderen verordnet bekommt.

Re: Die armen Banker

Ja und die Kärntner werden wegen der Hypo Alpe Adria geprügelt, obwohl sie diese Bank noch rechtzeitig an die einfältigen Bayern verhökert haben! Der Rückkauf durch den damaligen FM Pröll war eine riesen Dummheit, die offensichtlich auf Befehl seines Onkels erfolgte, der wiederum vom RaiKa-Konrad dazu angestiftet worden ist, weil dieser sich die 500 Mill. € Einlagensicherung ersparen wollte! Außerdem konnte der Onkel Pröll so vom Desaster seiner eigenen Hypo in Niederösterreich ablenken, bzw. für deren notwendige Stützung eine Ausrede konstruieren!!

wie in den casinos, sind auch in den banken

... nicht gerade die hellsten mitschüler gelandet. kein wunder also, dass sich beide geschäftsfelder so angelichen hatten.
passable gehälter und nicht nachvollziehbare sozialleistungen machten die internen gehirnwäschen mehr als erträglich. was blieb - keine eigene meinung, kein verantwortungsbewusstsein, kein geschäftssinn. das gegenwärtige image ist mehr als gerechtfertigt, diese lakaien verdienen keine freunde.
ausnahmen allerdings gelten auch für diese regel - herzlich wenige !!!

Gast: creder
12.02.2012 14:42
1 5

von wegen Zockerei

In der Regel haben nicht die Banken (Bänkster), sondern ihre Kunden das Geld der Banken verzockt.

Gast: creder
12.02.2012 14:39
1 4

ich verstehe dieses "Bankenbashing" nicht

Banken sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
Sie sind nicht besser und nicht schlechter wie wir.

Unser von uns!! gemachter Wohlfahrtsstaat mit Fiat-Geldsystem hat Staat und Banken aufgebläht.
Beide gehören um die Hälfte reduziert, was freiwillig nicht geschehen wird. Nur unter dem Zwang der Märkte.
Junge Berufseinsteiger sollten wo anders ihre Zukunft suchen.

Ganz ohne Banken, wie viele hier wollen, wird es aber nicht gehen.
Wie soll das geschehen?? <Sagt da der Neugebauer zum Pils, geh runter im Keller vom Parlament und hol mal 2 Milliarden rauf, weil morgen müssen wir die Pensionen auszahlen>.

Deshalb wird das Banken bashing aber nicht aufhören, denn wir wissen ja, "der Strom kommt aus der Steckdose und das Geld vom Bankomaten."


Antworten Gast: Halbwissen
12.02.2012 15:23
1 1

Re: ich verstehe dieses "Bankenbashing" nicht

Drum soll die Gesellschaft in den ... fahren !

Und der Neugebauer soll ... gehen !

Die Pensionisten haben in ein Schneeballsystem eingezahlt. Wer so dumm ist soll hackln gehen, denn er hat nichts anderes verdient.

Antworten Gast: Halbwissen
12.02.2012 15:15
2 1

Re: ich verstehe dieses "Bankenbashing" nicht

Junge Berufseinsteiger sollen wo anders ihre Zukunft suchen ?

Und die anderen stopfen sich weiterhin die Taschen voll ?
Banker genau so wie Beamte ?

Das wird, soll und darf es nicht spielen !

WER WIRKLICH SINNVOLLES MIT GELD ANFANGEN KANN, WIRD IMMER WELCHES AUFTREIBEN KÖNNEN. DAZU BEDARF ES KEINER BANKEN.

hoppla
12.02.2012 13:55
1 0

"Österr.Unternehmen seien ....... da hier nicht groß spekuliert wurde"

Wenn das die Meinung eines Bankers ist, dann frage ich mich, welche Beträge dann für diese Herrschaften groß wären!?? Viele Grüße an die BAWAG, Hypo Alpe Adria und wie die alle noch heissen.
Für mich jedenfalls ist der Schaden, den die österreichischen Banken angerichtet haben groß genug!

Luzius
12.02.2012 13:25
1 1

echt toll diese Sensualität,

welche eine wirklich "freie Presse" wohl nicht nötig hätte !?


Luzius
12.02.2012 13:11
3 2

Banker – ein Berufsstand in der Krise?

wer Bankangestellte bereits vor 20 Jahren erlebte weiss, dass gerade diese sich als Götter fühlten und auch durften weil beamtiert, um über deren zahlendes Klientel nach Lust und Laune bestimmen zu dürfen; man war quasi immer schon Bittsteller seines eigenen Geldes welches oft nicht einmal gleich ausbezahlt wurde, obwohl bereits als Eingang verbucht !

Ich lebe seit knapp 20 Jahren weit besser OHNE Konto, Sparbuch und dergleichen, und kann so auch mein Leben besser gestalten als mit einem derartigen Zwang, namens Konto !

ahha
12.02.2012 13:02
3 1

...großteils sind auch nur Wappler in der Finanzdienstleistung tätig.


Gast: Wirtschaftler
12.02.2012 11:43
6 2

Mitleidsmasche TOP !

Mir kommen gleich die Tränen- die armen, armen Bänkster !
Wovon haben sie ihre Glaspaläste finanziert, ihre Boni und Prämien ? Doch nur durch Auszockerei der Kunden, denen sie alles versprechen und nichts halten. Und wenn etwas schiefgeht, wird auf das Kleingedruckte in 3mm-Schrift verwiesen und die Hände voller Unschuld mit Trauermiene zum Himmel gestreckt. Wenn man dann noch die Selbstmitleidsmasche oben im Artikel liest, kommen mir Tränen und Gefühle, aber nicht für die Bänkster !!!
Sie werden das Wort "Ehrlichkeit" wieder bitter lernen müssen.

periskop
12.02.2012 11:31
7 0

Das kommt von den Ausreden der Politiker, die alle Krisen verursacht haben und mit Erfolg alles auf Banker und "Spekulanten" schieben!

Zuerst hatten wir die Immobilienkrise, die von Bill Clinton verursacht wurde, weil er wegen seines Programmes "Jedem Amerikaner sein Haus" ein Gesetz gemacht hat, dass die Banken gezwungen hat, genau so viele Hauskredite in Elendsvierteln wie in guten Vierteln zu vergeben. Das haben dann fast allein die staatlichen Immobilienbanken Fannie.mac und Freddie.mae gemacht. Diese waren es dann auch, die diese wertlosen Schuldverschreibungen in undurchschaubare Bündel gepackt und diese den von Politikern gesteuerten und der öffentlichen Hand gehörenden Banken in Europa (besonders den deutschen Landesbanken, Privatbanken haben ja diese verdächtigen Bündel kaum gekauft) angedreht haben.

Als die Politiker dann ihre Banken retten mussten, haben sie sich noch höher verschuldet, obwohl sie vorher schon an die Grenzen gegangen waren. Das hat die Finanzkrise zwar beseitigt, dafür aber eine Staatsschuldenkrise ausgelöst, die noch lange nicht zu Ende ist!

Die Politiker streuen aber allen Leichtgläubigen Sand in die Augen und reden ihnen ein, dass nicht sie, sondern Spekulanten und Banker schuld sein sollten, wobei noch niemand erklären konnte, wie die das eigentlich gemacht haben sollen!

Antworten Luzius
12.02.2012 13:18
2 0

Re: Das kommt von den Ausreden der Politiker, die alle Krisen verursacht haben und mit Erfolg alles auf Banker und "Spekulanten" schieben!

stimm teilweise, nur haben ebenso die Politiker den Banken einen zu gehörigen (grenzenlosen) Spielraum gewährt, um sich selbst dabei bereichern zu dürfen.

Glaspaläste wie auch die der Versicherungen entstanden ja auch erst, als man Pflichtversicherungen (Erlebens, Ablebens, Hausrats, ....) ermöglichte, welche viele Kunden freiwillig gar nie eingegangen wären !

Dafür zwangen die Banken den Staat, bei Bausparverträgen ihren Anteil beizusteuern, und Girokonten zwingend zu machen !

Gäbe es heute noch den Beruf der Bargeld auszahlenden Lohnverrechner, würden Banken weniger daran verdienen, dafür aber gäbe es mehr Jobs !

Enrico II
12.02.2012 11:30
5 1

Nachdem die Banken mehr und mehr...


...zu Casinos verkommen sind, braucht man sich nicht wundern das Image einer Glückspielbude zu haben.

Der alte Spruch:

"Eine Bank leiht dir einen Schirm bei Schönwetter, beim ersten Regen fordert sie den Schirm zurück"

ist jedoch schon uralt.

Gast: Die Bank
12.02.2012 11:12
1 0

Wurmfortsatz-der Notenbanken

Was soll auch dran sein an Beamten, welche quasi in Wurmfortsatzorganisationen staatlicher Notenbanken beschäftigt sind, welche jenes Druckgeld gegen Provision verteilen, welches Notenbanken immer hemmungsloser drucken bzw. buchen. Ein Geldsystem am Abgrund u. Institutionen, welche privat spielen u. eigentlich Staat sind aber dabei "privat" verdienen. In US gibt es ja jetzt interessante Entwicklungen bez. der Bonitätsprüfungen usw. betreffend der subprime krise. Wäre interessant ob nicht so manch osteurop. Land auch diese Gedanken aufnehmen könnte um mal zu schauen ob man hinsichtlich der Bonitäsprüfungen nicht auch einen Anker finden könnte. Dann wäre vielleicht der Wurmfortsatzangestellte noch auf einem schlechteren Stand, denn dann ging es ans Eingemachte u. dabei natürlich auch für so manche Vorstände u. Aktionäre dieser "Unternehmen", die bisher ja von Notenbank- und Staatsbekannten unter den Schirm der Rettung gestellt wurden auf Kosten der Bürger der Länder Europas.

Antworten Luzius
12.02.2012 13:24
0 0

Re: Wurmfortsatz-der Notenbanken

so manch Kredit besonders im Osten wäre da ja gar nicht möglich gewesen, weshalb auch eine Ausbreitung nicht lukrativ ausssichtsreif vermarktet werden hätte können.

Solange aber Schlupflöcher bestehen welche nicht einmal staatliche AAAufsichtsbehörden mehr kontrollieren können/wollen, solange geht dieses Spiel leider zulasten der eigenen Bevölkerung weiter.


Pessimist
12.02.2012 11:01
0 0

So arm,


1 1

feig

wie feig muß man eigentlich sein als bankangestellter, nur unter pseudonym seine befindlichkeiten kund zu tun?. abgesehen davon, für 60.000 euro jahresgehalt nehm ich schon mal ein burn out hin

Re: feig

60k euro sind gar nichts

Gast: nestbeschmutzer
12.02.2012 10:28
0 0

Propbleme???

Weiß nicht, was ihr alle habt's?
Von wem haben die pösen Bankster das Cash, das sie "vermehren sollen"? Von uns!
Für wen sollen sie den Krempel vermehren? Für uns!
An wen vergeben sie Kredite, die dann kaum zurückbezahlt werden können? Uns!
Für wen übernehmen sie das Anlegerrisiko in bestimmtem Rahmen: Für uns!
S'gibt eine andere Möglichkeit ( oder- keiten), Cash zu vermehren: Direktveranlagung, also an einem Unternehmen stiller Teilhaber zu werden, das Kopfpolster oder der eigene Safe (bringt goar nix!) oder einfach alles auf Gaudee alles zu verjubeln (also zu konsumieren.. haben andere durch Arbeit ach was davon,.. ) Also wo liegt das Problem?????

0 0

Re: Propbleme???

Ggg!
Netter Versuch. Nur bei UNS wird das Haus einkassiert, wenn die Rate nicht pünktlich überwiesen wird. Bei UNS wird der Lohn gepfändet, wenn der Kredit nicht bedient wird.
Nur, wie ist das mit den ins Ausland transferierten Geldern?

Gast: Bärenfalle...
12.02.2012 10:23
4 0

Geh bitte...

Mein Filialleiter wollte mir in den letzten Jahren folgende Produkte mit Nachdruck andrehen:

Argentienienanleihen da gut verzinst (gingen pleite)

Lehmann Zertifikate verpackt als Kapitalgarantieprodukt.

Anleihe seiner Bank ca. 2 Monate vor der Rettung.

Ende 2011 ein 2,5% Sparbuch (bei 9% Inflation im Mini-Warenkorb)

Mal ehrlich:

a) der hat noch weniger Ahnung von Wirtschaft als ich kleines Facharbeiterwürstl.

b) er steht unter Druck den Müll an Doofe zu verkaufen

c) Er hat sich die Produkte seines Arbeitgebers selber zugelegt und steht unter finanziellem Druck Provisionen zu erzielen.

Na zum Glück habe ich keine Schulden und die Bank kein Druckmittel.

Eine Bekannte brauchte dringend einen fahrbaren Untersatz für den Arbeitsweg und ging mit Autokredit + Lebensversicherung + Altersvorsorge aus der Filiale.

Tja, die Devise der Banken lautet wohl:
Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur in die Filiale locken.


contra1
12.02.2012 10:07
19 0

Banken waren einmal Partner, heute sind sie Abzocker

Ich kann mich noch an die Zeit erinnern als man fürs sparen 3 % Zinsen bekam, ein Kredit kostete 6 %. Mit diesen 3 % Unterschied finanzierten die Banken ihren Aufwand. Sonst gab es keine Gebühren, keine Kontogebühren, keine Buchungsgebühren, keine Überweisungsgebühren, einfach nichts. Und jede Tätigkeit wurde von den Schalterbediensteten durchgeführt. Heute machen die meisten Bankkunden ohnehin schon alles selbst und müssen trotzdem noch zahlen. Ich weiß noch wie man uns Daueraufträge und Abbuchungsaufträge aufgedrängt hat, weil das für die Banken einfacher ist. Heute verursacht angeblich genau das Kosten die an den Kunden "nur zum Teil" weiterverrechnet werden. Ich denke der Unterschied liegt einfach darin, dass die Bankkunden früher keine Bankmanager mit 7-stelligen Euro-Jahreseinkommen finanzieren mussten, daher war alles billiger.

 
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