Das Wunder von Island

21.02.2012 | 18:24 |   (Die Presse)

Island stand 2008 am Rande der Staatspleite, hat sich davon aber schnell erholt. Einer der Gründe: Wackelnde Banken wurden nicht gerettet, sondern in Konkurs geschickt.

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Wien/Red. Die Meldung, die jüngst über die Nachrichtenagenturen lief, war knapp: Die Ratingagentur Fitch habe, hieß es darin, Island von „BB+“ auf „BBB-“ hochgestuft. Damit hätten die Staatsanleihen des nordischen Inselstaats wieder das Prädikat „Investmentgrade“.

Die Wirkung dieser Nachricht ist aber enorm: Mit Fitch hat die letzte der großen Ratingagenturen dem Land wieder „Investmentgrade“ zuerkannt. Damit gilt Island – wenn auch zu vergleichsweise höheren Zinsen – auf den internationalen Kapitalmärkten wieder als kreditfähig, womit auch große institutionelle Geldgeber wieder Anleihen des isländischen Staates in ihr Portfolio aufnehmen dürfen.

Für die krisengebeutelten Isländer heißt das: Das Schlimmste ist überstanden. Das Land hat erstaunlich schnell aus seiner schlimmen Staatskrise herausgefunden. Was man auch an den Wirtschaftsdaten merkt: Für heuer erwartet der Internationale Währungsfonds bereits wieder ein BIP-Wachstum von zwei bis 2,5 Prozent.

Währung drastisch abgewertet

Experten finden die rasche Erholung erstaunlich. Immerhin war der Inselstaat im hohen Norden 2008 nur denkbar knapp und mit Hilfe von Milliardenkrediten des IWF und der skandinavischen Staaten vor der Staatspleite gerettet worden. Im Gefolge der Lehman-Pleite waren die drei Großbanken des Landes zusammengebrochen, das Budgetdefizit war auf 13,5 Prozent, die Staatsverschuldung auf 130 Prozent des BIPs angestiegen. Die Landeswährung hatte die Hälfte ihres Werts verloren, die Arbeitslosigkeit war von zuvor einem Prozent auf neun Prozent hochgeschossen.

Mit anderen Worten: Eine Katastrophe griechischen Ausmaßes. Die allerdings, wie Beobachter jetzt anmerken, von den Isländern ganz anders gelöst wurde als dies die Eurogruppe in Griechenland versucht. Allerdings sind die beiden Staatsschuldenkrisen nur bedingt vergleichbar. Denn Island hatte eine eigene Währung, deren drastische Abwertung das Land sofort wieder konkurrenzfähig machte. Und die Probleme waren ausschließlich durch die abenteuerliche Geschäftspolitik der drei großen Banken des mit 300.000 Einwohnern relativ kleinen Landes entstanden.

Die – bisher sehr erfolgreiche – Sanierung unterscheidet sich allerdings auch in anderen Dingen entscheidend von der Herangehensweise der EU-Länder:

• Eine Bankenrettung wurde in Island gar nicht erst versucht. Die drei großen Institute (Kaupthing, Landesbanki und Glitnir) wären mit einer kumulierten Bilanzsumme im Ausmaß des zehnfachen isländischen BIPs ohnehin zu groß dafür gewesen. Die Großbanken wurden in den Konkurs geschickt, mehrere Manager dieser Institute wurden verhaftet und warten auf ihre Prozesse. Die Aktionäre gingen leer aus, ebenso die ausländischen Zeichner von Anleihen dieser Institute.

• Die Regierung übernahm auch in Sachen Spareinlagen nur inländische Verbindlichkeiten der Banken (und da nur bis zur Einlagensicherungsgrenze von umgerechnet etwas mehr als 20.000 Euro). Eine spätere Einigung über Milliardenzahlungen an Großbritannien und Norwegen (in beiden Ländern waren Sparer der isländischen Icesave Bank zu Schaden gekommen) wurde zweimal durch Volksabstimmungen gekippt.

Rückzahlungen werden da wohl sehr spät beginnen und sich lange dahinziehen. Die umgerechnet 3,8 Mrd. Euro sollen überdies nicht aus Staatsmitteln, sondern überwiegend aus der Verwertung der Reste der früheren Icesave-Mutter Landesbanki finanziert werden.

• Der Verzicht auf die Bankenrettung (die in den wackelnden Euroländern zum Fass ohne Boden zu werden droht) hat dem Staat genügend Spielraum gelassen, um neben den drastischen Sparmaßnahmen einen „Sozialpakt“ finanzieren zu können, der die isländische Bevölkerung nicht ins finanziell Bodenlose fallen ließ.

Fazit: Innerhalb von nicht einmal vier Jahren hat der Beinahe-Pleitestaat wieder Kreditwürdigkeit erlangt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.02.2012)

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73 Kommentare
 
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Gast: roberto Falcone
28.02.2012 13:02
0 0

die Frage dich sich immer wieder stellt...l

Warum durften diese Griechen in die EU! Denn Siehe Island - mit einer eingenen Währungen könnten Sie sich selbst viel leichter helfen als jetzt mit dem Euro.

Gast: Philipp
23.02.2012 10:02
0 0

Icsave-Streit war zwischen GB und den Niederlanden!!

Der Zwist um die Rückzahlung von Geld auf Konten der Internetbank Icesave wurde zwischen Island sowie Großbritannien und den Niederlanden geführt. Beide drohten Islöand denn auch mit einem Veto beim angestrebten EU-Beitritt Islands (für den die Bevölkerung nie stimmen wird). NICHT mit Norwegen. Lustigerweise haben andere Zeitungen den Fehler auch so drin, hat wohl die Agentur gepennt ;-)

Antworten Gast: Dr. Knork
01.03.2012 03:40
0 0

Re: Icsave-Streit war zwischen GB und den Niederlanden!!

macht sinn. der artikel entspricht ohnehin nicht der blattlinie.

Gast: badbankerandermacht
22.02.2012 20:21
0 1

die bankenmanager wurden verhaftet u die banken wurden in den konkurs geschickt und nicht gerettet und mit steuergeldern gefördert!- das ganze land kann sich daher von den skrupellosen bankenmachenschaften erholen! und was macht die EU und Österreich

faymann u.die SPÖ werden 2013 zweistellige wahlverluste einfahren. nicht wegen strache oder der FPÖ-sondern, weil man schon wieder vor allem die asvg hackler u.asvg pensionen massiv belastet- nur um die banken zu stützen.
nach 2003 gibts ein weiteres mega sozialabbaupaket gegen die asvg pensionen u.asvg arbeitnehmer.
der grüne kogler sagt zu faymanns SPÖ Politik:- ein erbärmliche performance- "österreich bleibt eine steueroase für superreiche", so der grüne. ka wunder,dass man die oppositionsparteien bei dieser asvgpensionsbelastungslawine dabei haben wollte. da hätte Faymann sagen können- es waren eh alle dabei! so kann man der ÖVP keinen vorwurf machen-die haben einfach ihre wähler erfolgreich geschützt- während die SPÖ die asvg arbeitnehmer/versicherten u.asvg pensionen, wie immer, voll im stich lassen. faymann u.die spö haben mit ihrer umfallerpolitik wieder einmal gezeigt-was ihre versprechen u.zusagen wert sind-nichts. seit beginn der herbeigeführten banken/finanzkrise 2008, die ja in erster linie auf den wohlstand der europäischen völker abzielt, hat faymann unzähligemale versprochen-die verursacher u.gewinner dieser bankenkrise- die zocker, spekulanten, banker u.reichen müssen dafür aufkommen. aber nun werden auf dem rücken der unschuldigen hackler, asvgpensionisten familen u. arbeitnehmer die finanzmärkte geschützt. die SPÖ und faymann subventieren so die finanzmärkte, banken, reichen und eliten, auf kosten der arbeitenden bevölkerung u. asvgpensionen.

Re: die bankenmanager wurden verhaftet u die banken wurden in den konkurs geschickt und nicht gerettet und mit steuergeldern gefördert!- das ganze land kann sich daher von den skrupellosen bankenmachenschaften erholen! und was macht die EU und Österreich

In Island gab es eine Bankenkrise, in Griechenland gibt es eine Staatsschuldenkrise. Hierbei haben Banken maximal allzu gerne Kredite an eine korrupte Politelite gewährt. Allerdings haben in diesem Fall die Ratingagenturen und die Europäische Gemeinschaft viel zu spät reagiert und viel zu lange schön gemalt. Die Banken taten nichts anderes. Hauptschuldige sind diesfalls die Griechen; nicht die Banken.

Gast: fu hu
22.02.2012 17:53
1 0

das ist doch absolut logisch.


man sollte die experten, die davon überrascht sind, auch alle verhaften.
weil sie vorgeben experten zu sein, in wirklichkeit aber nur saudämliche wichtigtuer sind die von nix eine ahnung haben und uns alle ins verderben treiben.

Gast: Hudriwudri
22.02.2012 14:07
3 0

"mehrere Manager dieser Institute wurden verhaftet und warten auf ihre Prozesse."

Auf diesen Schritt warten wir auch noch.

1 1

keine Kunst

Mit der Enteignung der Sparer ist die Sanierung von Island kein Wunder!

Antworten Gast: fu hu
22.02.2012 17:55
0 0

Re: keine Kunst

wieso denn. mehr als einlagensicherung ist in EU auch nicht vorgesehen. und damit trifft es eh genau die richtigen.

Gast: Der Notar
22.02.2012 12:19
2 0

Da brauche ich nicht die österreichische Schule

der Ökonoomie kennen, da benötige ich nur Hausverstand. ABER: die Verantwortlichen - die Sozialisten aller Parteien (und vor allem die Grün-Roten) müssen natürlich alle Verantwortungsträger schützen. Aber: ob das auf Dauer gelingen wird?

Gast: Analyst 829
22.02.2012 12:09
3 1

Direkte Demokratie ist haushoch überlegen

Direkte Demokratie - eben die angesprochenen Volksabstimmungen - haben zu einer effizienten Entscheidung geführt, die auch von einer großen Mehrheit tatsächlich mitgetragen wird.

Die Österreicher wollten in Wahrheit nach meinen eigenen Umfragen, mehrheitlich nicht, dass Banken bzw. Griechenland Geld gegeben wird. Bei einer Volksabstimmung wäre beispielsweise die Erste Bank an eine Gruppe gegangen, an der auch ich beteiligt war und die Erste Aktien natürlich geshortet hat. Wir hätten sogar einen echten Käufer zur Hand gehabt der die schwer defizitäre BCR ohne Haftungen und hoher Zuzahllungen (nur einige Millionen für die Abwicklung der Verträge wären noch verloren gewesen) der Erste Bank übernommen hätte.

Heute nimmt keiner mehr die BCR ohne, dass Milliarden an Haftungen übernommen werden. Die SPÖVP-Bonzen haben uns natürlich massiv geschädigt, da ohne Marktmanipulation sowohl Raiffeisen als auch Erste Bank zu Pennystocks verkommen wären. (Dass die Aktien zu Pennystocks verkommen hätten wir sowieso verhindert, da sich Aktien, die nie zu Pennystocks verkommen sind, nach einer Sanierung besser verkaufen lassen.)

Nun hat Österreich sich nicht nur freiwillig die Probleme Erste und Raiffeisen behalten, sondern um Raiffeisen 900 Mio. Zahlungen via Hypohaftungsverband zu ersparen von der BayernLB, die die volle Haftung über 18 Mrd. sofort beim Kauf der HAA übernommen hatte (Kärnten haftete nicht!), die HAA völlig blödsinnig für Österreich zurückgenommen.

Die SPÖVP schadet allen!

Re: Direkte Demokratie ist haushoch überlegen

Die Erste war aber nie wirklich gefährdet und die Raiffeisenbank hätte es wohl auch ohne Staatshilfe geschafft!
Echte, praktisch unlösbare Probleme haben nicht die privaten, sondern die von den Politikern gesteuerten Banken Hypo Alpe Adria und Kommunalkredit!

Gast: ATTACK
22.02.2012 11:46
0 0

Banken NICHT GERETTET

Und warum, wenn ich fragen darf, ist es für EIN ÜBERREGULIERTES UND EXTREM KORRUPTES LAND WIE ÖSTERREICH SO SCHWER,aus dem Beispiel Islands zu lernen??!!
Die unbestrittene Erklärung ist-SIMPEL UND BRUTAL GLEICHERMASSEN-die Allmacht der Österr.Banken ist es, die eine NACHHALTIGE SANIERUNG DES LANDES VERHINDERT!!
FINANZPLATZ ÖSTERREICH??!! Dazu kann ich frei nach Helmut QUALTINGER-NICHT EINMAL LACHEN, ZWERGE, das ist die Realität!!

Re: Banken NICHT GERETTET

Sie zielen auf die Falschen! Den Kurs geben nicht die hilf- und ratlosen österreichischen Politiker vor, sondern die EU. Und dort auch nur die Großmäuler Juncker und Schäuble, weil alle anderen - so wie uns einer, der es wissen muss, vor einiger Zeit gesagt hat - einfach "blöd, feig und ahnungslos" sind!

Antworten Antworten Gast: AGENS
22.02.2012 17:28
0 0

Re: Re: Banken NICHT GERETTET

Unterwasser-Kapitän: Sie irren komplett!!
Für das Österreichische Disaster-IST NUR DIE ERBÄRMLICHE LAIENTRUPPE UNSERER REGIERUNG UND DIE EINHEITSPARTEI-SPÖ&ÖVP verantwortlich!!
Was sie nicht auf korrupte Weise verwirtschaften, brauchen sie um ihr POLIT-ERBPACHT-SYSTEM ZU FINANZIEREN, UND AUFRECHT ZU ERHALTEN, so ist das!!
Ohne EU, wären wir bereits zur Gänze im A...!!

Re: Re: Re: Banken NICHT GERETTET

Nur Ihr letzter Satz ist falsch! Ohne EU hätten wir nur mit den selbst gemachten Dummheiten zu kämpfen, mit der EU kommen noch die dortigen, viel schwerwiegenderen dazu!

Transparenz

Was in dem Artikel fehlt ist die Tatsache, dass in Island die Bankenprobleme öffentlich gemacht wurden. Sämtliche Transaktionen wurden an die Medien geleakt und die Öffentlichkeit durfte einen Blick auf die Machenschaften der Banken werfen. Das wäre auch was für Österreich: Raiffeisen, Erste und Bank Austria müssen transparent gemacht werden. Das Bankgeheimnis, das primär dazu dient Korruption zu verheimlichen, gehört abgeschafft.

Antworten Gast: Eierspeis
22.02.2012 12:21
3 0

Wir bitten die Oligarchen vor den Vorhang

Treichl, Stepic, Konrad, Kulterer, Schmied....

Gast: hans hund
22.02.2012 11:21
0 0

anders gesehen

ja das stimmt(island) weil
griechenland gar nicht pleite ist sondern nur die
zu bezahlende politik
ähnlich wie bei uns wo
selbst am ländle jeder bürgemeister glaubt
er ist der cheff im dorf und die leute müssen machen was er sagt,alles klar?

Gast: Ich bin der Meinung
22.02.2012 10:13
2 0

Island war und ist kein EU Land

daher war es viel leichter und schneller möglich einzugreifen.
Auch hat sich Norwegen stark engagiert.

Hätte man vor 2 Jahren das "griechische Problem" besser gekannt - angeblich wussten ja alle davon ;-) - und hätte man schnell aktiv geholfen, wären wir jetzt 2 Jahre weiter! Man beachte den Konjunktiv!

Antworten Gast: Halbwissen
22.02.2012 10:49
0 0

Re: Island war und ist kein EU Land

Griechenland hätte man nicht helfen können !

Ohne eigene Währung geht es nur über Transferzahlungen.
Und diese sind nur möglich wenn ein Reicher einen Armen das notwendigste zum überleben gibt. Die deutschen Arbeiter knausern aber schon seit einem Jahrzehnt während sie den Eindruck haben das jeder Grieche Porsche fährt.


Antworten Antworten Gast: Ich bin der Meinung
22.02.2012 15:31
0 1

Re: Re: Island war und ist kein EU Land

Im Letzten Punkt gebe ich Ihnen recht.

Das Problem war ja schon seit Jahren bekannt, Griechenland war eine 3.Welt Zone in der EU wurde aber mit Krediten angefüttert, damit es deutsche und andere europäische Waren kauft (speziell das Milität wurde vor allem nach dem Fall der Mauer sinnlos weiter aufgerüstet NATO).
Hätte man anstatt dessen Wirtschaftshilfe betrieben, wie z.B. im Burgenland oder in den baltischen Staaten, dann freilich würde es anders aussehen. Offensichtlich habn sich da in paar bereichert, die ev. auch Porsche fahren und die jetzt in Österreich u.a. gute Geschäfte machen und offensichtlich auf ihr Land pfeifen.

Bei Island sieht es eben anders aus, ist ja auch ein Nordstaat und offensichtlich haben die aufgrund ihrer Isoliertheit schneller begriffen worauf es ankommt. usw. usw.

Griechenland sieht jetzt so aus, wie Ösiland in 10-15 Jahren! Leider!

Gast: gast9874
22.02.2012 10:04
10 0

ein entscheidender Unterschied....

in Island wurden die unfähigen Banker verhaftet, bei uns bekommen sie Boni

Gast: Halbwissen
22.02.2012 09:58
5 0

Dies ist nur in einer richtigen Demokratie möglich !

Banken die an der Macht sind werden sich nie freiwillig in den Konkurs schicken.

Der Artikel ist polemisch!

Es wird erst gegen Ende des Artikels erwähnt, dass man Griechenland in keinster Weise mit Island vergleichen kann.
Die Überschrift und die Einleitung sind daher absolut irreführend

Antworten Gast: newy
22.02.2012 12:55
5 0

Re: Der Artikel ist polemisch!

Island mit Griechenland zu vergleichen ist mit Sicherheit nicht einfach. Aber vergleichen Sie einmal Irland mit Island, dann werden Sie feststellen, dass die Isländer das einzig Richtige gemacht haben.
Irland hat sich bis über die Kinnlade verschuldet, um die Banken zu retten. Heute ist aus dem ehemaligen "keltischen Tiger" ein Hauskätzchen geworden, das nach der Pfeife des IWF und der EU tanzen darf.
Ja der Artikel ist polemisch, drückt jedoch in relativ einfachen Formulierungen die Kernproblematik der gesamten "Rettungsaktionen" aus.
Wir erleben seit 2008 ein ausser Kraft setzen aller wirtschaftlichen Grundgesetze.
Via Transferzahlungen an Banken und Grosskonzerne wurden Riesenvermögen umgeschichtet zugunsten der Kapitaleigner.
Bereits 2009 war absehbar, dass die Krise in Griechenland sich nicht mit Umschuldung lösen lässt (Prof. Dr Hankel hat dies in einigen Vorträgen sehr klar dargestellt). Griechenland war und ist pleite. Ohne Austritt aus dem Euro kann Griechenland keine wettbewerbsfähigkeit mehr erlangen.

 
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