Argentinien wird „Kriegswirtschaft“

24.02.2012 | 18:53 |  Von unserem Korrespondenten ANDREAS FINK (Die Presse)

Um Devisenabflüsse zu verringern, dürfen 600 Produkte nicht mehr eingeführt werden. Die Folge ist ein Mangel an Alltäglichem wie Kühlschränke und Reifen.

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Buenos Aires. „Werte Kunden, wir müssen diesen Laden schließen, weil der Mangel an importierten Produkten eine weitere Geschäftstätigkeit unmöglich macht.“ Seit 1935 verkaufte die Familie Espíndola Fahrräder im Norden von Buenos Aires, seit Ende Jänner hängt dieser Zettel an der verschlossenen Tür des Ladens an der eleganten Avenida Libertador.

Felgen, Sättel, Helme zählen zu jenen etwa 600 Produkten, denen Mitte des Vorjahres die „automatischen Importlizenzen“ entzogen wurden, was im Klartext bedeutet, dass sie nicht mehr eingeführt werden dürfen. Die Regierung von Cristina Fernández de Kirchner argumentiert, dass diese Artikel auch von der heimischen Industrie gefertigt werden können.

 

Bügeleisen als Mangelware

Doch weil Argentiniens Fabriken nicht schnell genug reagieren konnten, wurden in dem 40-Millionen-Staat immer mehr Produkte zu Mangelwaren: Bügeleisen, Latexhandschuhe, Kühlschränke. Bauern finden keine Reifen für ihre Traktoren, Weinkellereien bekommen keine Barrique-Fässer, Zahnärzte suchen vergeblich nach einem wichtigen Wirkstoff für Wurzelbehandlungen und Pasta Italiana darf nicht mehr in das Land, in dem jede zweite Familie italienische Vorfahren hat.

Mehrere Ministerien und die Steuerbehörde sind für diese Maßnahmen verantwortlich, die laut Industrieministerin Deborah Giorgi die nationale Wirtschaft und Arbeitsplätze vor den Auswirkungen der Krise jenseits des Atlantik bewahren sollen. Doch tatsächlich geht es wieder einmal vor allem um die Staatsfinanzen.

Argentinien muss unbedingt seinen Außenhandelsüberschuss retten: 2011 blieben nach Regierungsangaben noch elf Mrd. Dollar auf der Habenseite. Unabhängige Wirtschaftsexperten bezweifeln aber, dass im Vorjahr überhaupt noch ein Überschuss übrig blieb. Doch die Handelsbilanz muss positiv ausfallen, denn auf den internationalen Finanzmärkten bekommt das Land keine Kredite seit dem Staatsbankrott am Neujahrstag 2002, dem brutalen Schuldenschnitt von 2005 und den ständig stockenden Verhandlungen mit den staatlichen Gläubigern.

Stetig steigende Rohstoffpreise hatten es der Regierung Kirchner ermöglicht, aus den Exporterlösen seit 2003 eine Konsumfiesta zu befeuern. So stiegen die staatlichen Zuschüsse für Energie binnen weniger Jahre von drei auf 75 Mrd. Dollar. Vorigen Oktober, am Höhepunkt der Subventionssause, errang Cristina Kirchner die Wiederwahl mit 54 Prozent der Stimmen. Nun bekommen die Argentinier die Rechnung: Viele Bürger werden künftig drei- bis viermal so viel wie bisher für Strom, Gas und Wasser bezahlen müssen. Die U-Bahn wurde gerade um 127 Prozent teurer, Busse und Bahnen folgen Anfang März. Die Subventionskürzungen werden den nationalen Konsum treffen und das ausgerechnet in Zeiten sinkender Rohstoffpreise. Als im Jänner auch noch der Regen ausblieb und die Exportschlager Mais und Soja verkümmerten, beschloss die Regierung, die Einfuhren noch strenger zu kontrollieren. Seit Anfang Februar müssen nun alle Importeure bei der Steuerbehörde eine „vorhergehende eidesstattliche Importerklärung“ abgeben. Und der gefürchtete Staatssekretär für den Binnenhandel, Guillermo Moreno, verlangt von allen Importeuren detaillierte Anträge, die allesamt vom Direktor der Importfirma persönlich unterschrieben sein müssen.

 

„Erhebliche Einfuhrbarriere“

Was der Direktor der Steuerbehörde allen Ernstes als „Vereinfachung“ der Formalitäten feierte, werde eine „erhebliche Einfuhrbarriere“, schrieb der österreichische Handelsdelegierte Josef Hofer auf der Website der Wirtschaftskammer, als die Maßnahme im Jänner verkündet wurde. Das hat sich inzwischen bestätigt, denn etwa 15 bis 20 Prozent aller zu Monatsanfang eingereichten Importanträge wurden abgelehnt, zumeist mit formalen Argumenten wie Steuerschulden des Importeurs. Dabei zeigt sich, dass die Einfuhrsperren keineswegs nur Luxusgüter wie Parmaschinken oder Barbie-Puppen betreffen. Auch die Industrie muss um ihre Produktionsmittel fürchten.

Auf eine „Kriegswirtschaft“ sollen sie sich im zweiten Halbjahr einstellen, drohte Staatssekretär Moreno gegenüber Unternehmern, wie mehrere Medien berichteten. Denn im zweiten Halbjahr fließen traditionell nicht so viele Dollar in die Pampa wie in den starken Erntemonaten von März bis Mai.

Die Kriegswirtschaft wirft ihre Schatten bereits voraus. Die Motorradfabrik von Honda in Santa Fé meldet Produktionsausfälle, weil Teile fehlen, Procter&Gamble wird diese Woche 40 Prozent weniger Pampers produzieren, weil es an Zellstoff mangelt, und der Fußballklub River Plate braucht einen neuen Trikotsponsor. Tramontina, Südamerikas größter Produzent von Messern und Küchenutensilien, hat nach den neuen Importbremsen beschlossen, sich im April aus dem zweitgrößten Markt des Kontinents zurückzuziehen.

Auf einen Blick

Da Argentinien an den Finanzmärkten keine Kredite erhält, versucht das Land Devisen mit Zwang im Land zu halten. Die Folge sind Devisenkontrollen und Beschränkungen des Außenhandels, die nach dem Wahlsieg von Cristina Kirchner erneut verschärft wurden. Sie führen in dem südamerikanischen Land nun zu einer Mangelwirtschaft.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.02.2012)

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43 Kommentare
 
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Gast: wer wenn nicht er
26.02.2012 15:27
3

Globalisierungsgegner

Ja, so toll ist eine Welt ohne Globalisierung, in der sich wieder jedes Land gegen Import des jeweils anderen schützt.

Am Ende muss wieder alles überall produziert werden, egal ob dies effizient ist oder nicht. Die riesigen Rinderherden Argentiniens sind dann ebenso ohne internationalem Fleischabsatz wie die Getreideanbauflächen der USA, der Kohlebergbau Südafrikas wird dann wieder ausgebremst, weil mit Schutzzoll erhaltene europäische Bergwerke den Heimmarkt versorgen.

Frau Kirchner kann man nur empfehlen, a bisserl mehr über die Vorteile des freien Markts zu lernen.

Globalisierungsgegner sehen ein schönes Beispiel, weshalb Protektionismus am Ende ALLE arm macht.

Die Weltwirtschaftskrise der 1930er war genau DESHALB katastrophal (und mit Hitler & Co endend) weil die Politiker der Welt mit (sehr populärem) Protektionismus antworteten.

Diesmal hat man es anders gemacht. Nur deshalb ist die Krise keine Katastrophe geworden.

Re: Globalisierungsgegner

Ob diese Kriese bewältigbar ist steht noch gar nicht fest. Bis jetzt haben wir unter Einsatz riesigen Geldmittel den Zusammenbruch unseres Finanzsystems aufgeschoben. Von der Ursachenanalyse oder gar deren Beseitigung ist aber, außer Behauptungen oder Schlagworte nichts weiter gegangen.

Antworten Gast: Silvan
27.02.2012 07:56
1

Re: Globalisierungsgegner

diese Meinung kann ich nicht teilen, aus Verteilungsgründen und ernergiepoltisch sowie aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit (Umweltschutz und Kinderarbeit) ist Ihre Analyse als sehr einseitig und eigentlich als falsch zu bezeichnen!

Gast: Stefan Wehmeier
25.02.2012 22:05
0

Zivilisation

"Sie lassen kein Mittel unversucht, den Warenüberschuss des eigenen Landes auf die Nachbarländer abzuwälzen. Mit allen Mitteln politischen und wirtschaftlichen Druckes führen sie den erbitterten Kampf um die Absatzmärkte der ganzen Welt, zwingen fremde Staaten zur Abnahme der eigenen Waren und wehren sich gegen die Annahme fremder Waren. Ja sie sind sogar bereit, diesen Kampf mit militärischen Mitteln fortzusetzen, wenn die so genannten friedlichen Mittel nicht mehr ausreichen. Zudem ist der Krieg die großzügigste und wirkungsvollste "Reinigungskrise zur Beseitigung der Überinvestition", die es gibt."

Dr. Ernst Winkler (Theorie der Natürlichen Wirtschaftsordnung)

Während so genannte "Sozialisten" eine falsche, aber wenigstens vorhandene Vorstellung davon haben, dass die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen existiert, haben so genannte "Liberale" dafür in der Regel kein Problembewusstsein und glauben allenfalls an eine "Ausbeutung des Unternehmers durch den Staat". Die Behauptung, dass eine Wahrheit dann "irgendwo dazwischen" liegen müsse, führt indes auch nicht zur Wahrheit, sondern bestenfalls zu faulen Kompromissen, als die man ausnahmslos alle Staaten oder Staatengemeinschaften der Gegenwart zu bezeichnen hat. Und faule Kompromisse können nicht länger das bisher ebenso faule Fundament der Zivilisation des 21. Jahrhunderts sein:

http://www.deweles.de



Gast: Cybernomade
25.02.2012 18:39
1

Die negativen Wirkungen der totalen Importkontrolle

Argentinien - Die negativen Wirkungen der totalen Importkontrolle
http://www.holzgibtgas.com/viewtopic.php?p=86837#p86837

Gast: doktor jekyll
25.02.2012 15:58
1

was will man denn mehr?

eine sogenannte "kriegswirtschaft" ist das nicht genau das, was sich ganz ganz rechte bei den freiheitlichen in ihren geheimen feuchten träumen wünschen?

Antworten Gast: mr.hyde
25.02.2012 17:59
5

Re: was will man denn mehr?

Es wär schon ein echter Fortschritt,wenn in ihren feuchten Träumen nicht jedes Mal die freiheitlichen vorkommen würden. Oder spielt man in der Löwelstraße "Stille Post" um neue Argumente zu finden?

Antworten Gast: Stalin 2.0
25.02.2012 17:36
10

Re: was will man denn mehr?

Das wünschen sich die "ganz Linken" auch, um dagegen halten zu können.

Die ganz Linken und die ganz Rechten haben mehr Gemeinsamkeiten als man glaubt: autoritär, kollektiv, aggressiv ...

Ist der Merkantilismus

nicht schon seit 200 Jahren Geschichte?

Dummheit stirbt wohl nie aus.

Ach,

deshalb wollen sie wieder einen Falkland-Krieg,

um von innenpolitischen Problemen ablenken?

Antworten Gast: Ekin Denkender
25.02.2012 09:19
3

Re: Ach,

Hirnloser Reflex: Niemand will Krieg - sie sollten etwas mehr lesen, um die Situation Argentiniens zu verstehen.

Antworten Antworten Gast: Zeitobservisthjw
25.02.2012 20:09
1

Re: Re: Ach,genau das ist international gewollt !

Hier geht es nicht um die Unfähigkeit von Präsidenten Kirchner sondern um die Blockade Argentinens, weil es ein starker Partner sein könnte für einen geeinten Staatenbund Südamerikas, den die USA systematisch versuchen zu blockieren. Daher wird alles daran gesetzt, von IWF und Weltbank, diesen evtl. Aufstieg zu verhindern !
Also liebe Schreiber - gleich in welchem, Alter Sie sind erst informieren und dann
den eigenen fundierten "Senf" dazu abgeben !
Zeitobservbist242 / H.J. Waggershauser

Das war vor 30 Jahren nicht anders...

Ein Krieg ist immer ein guter Weg, von innenpolitischem Versagen abzulenken.

GB sollte lieber ein paar Schiffe in den Südatlantik schicken und den SAS in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen...

alle meinen, der freihandel waere eine ganz ueble kapitalistische jobvernichtungsmaschinerie, ohne zu verstehen, dass er wohlstand schaft fuer alle!

und dann sieht man hier, wie katastrophal sich nur kleinste beschraenkungen auswirken

die leute werden nach dieser aktion trotzdem nicht mehr geld im land ausgeben sondern weniger (opportunitaetskosten) weil die taeglich gebrauchten gueter nur zu einem hoeheren preis im land hergestellt werden koennen bzw geschmuggelt werden muessen - was einen noch viel hoeheren preis hat - da bleibt noch weniger geld ueber um andere, im eigenen land hergestellte waren zu konsumieren

die interventionisten werden's nicht lernen, nicht in der ddr, nicht in der eudssr, nicht in kuba, nicht in nord korea, nicht in venezuela, nirgends!

Antworten Gast: Andreas Hofer
25.02.2012 09:18
1

Re: alle meinen, der freihandel waere eine ganz ueble kapitalistische jobvernichtungsmaschinerie, ohne zu verstehen, dass er wohlstand schaft fuer alle!

Ihre Naivität ist schon erstaunlich: unkontrollierter Freihandel führt zur Ausbeutung des Landes: Rohstoffe werden billig ins Ausland verschachert und Arbeitskräfte werden zu Niedrigstlöhnen ausgenutzt.
Ziel: Gewinnmaximierung der Großbanken, Großkonzerne und Gefügigmachen der Arbeitskräfte. Kollateralschaden: Umweltverschmutzung in ungeahntem Ausmaß.
Sie sollten sich etwas genauer informieren, bevor sie der neo-liberalen Propaganda erliegen. Und noch etwas: Norkorea und die anderen Länder die sie als negative Beispiele nannten, haben nichts mit sozialer Marktwirtschaft gemeinsam: Dort gibt es politische Diktatur…und sie propagieren die Diktatur des Großkapitals.


Der BÖSE Kapitalismus

1) „Rohstoffe werden billig ins Ausland verschachert“. Sie wissen aber schon, dass Rohstoffe derzeit so teuer wie nie zuvor sind. In einem kapitalistischen Wirtschaftssystem (das wir leider nicht haben) würde der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Dies könnte durch die Verknappung von Rohstoffen, wie z.B. Öl, zu hohen Preisen führen. Andererseits haben Produkte mit hohem Wissensanteil höhere Gewinnmargen, da sie schwieriger herzustellen sind, und daher knapper sind als z.B. Rohstoffe, die man nur ausgraben muss. Der Markt ist fair. Unfair hingegen ist, wenn die sozialistischen Notenbanken Geld drucken und dadurch den Ölpreis in schwindelerregende Höhen treiben.

2) „Arbeitskräfte werden zu Niedrigstlöhnen ausgenutzt“. In einer kapitalistischen Wirtschaft (die wir eben nicht haben), wird der allgemeine Wohlstand maximiert und das bedeutet auch höhere Löhne für Arbeiter. Wer besser ausgebildet ist und mehr arbeitet verdient sehr gut. Wer schlecht ausgebildet ist und faul verdient eben wenig. Das ist extrem fair. Unfair ist hingegen, wenn ein Mindestsicherungsempfänger so viel bekommt wie eine Supermarktkassiererin.

Der BÖSE Kapitalismus

3) „Umweltverschmutzung in ungeahntem Ausmaß“. In einer kapitalistischen Wirtschaft (wiederhole – die wir nicht haben), gibt es „Externalitäten“. Das sind negative Effekte für die Allgemeinheit, die der Markt nicht von selbst behebt, wie z.B. Umweltverschmutzung. In einer funktionierenden Demokratie (die wir ebenfalls nicht haben) ist die Politik für die Vermeidung dieser Externalitäten verantwortlich. So müsste z.B. in China die Politik Gesetze zum Umweltschutz verabschieden. Leider sind unsere sozialistischen Interventionspolitiker zu sehr damit beschäftigt, Schmiergeld in die Schweiz zu bringen und Steuergeld im Sozialstaat zu verschleudern. Da bleibt wenig Zeit fürs Wesentliche…

Blödsinn.

Die reichsten Länder der Welt treiben den meisten Handel, die ärmsten den wenigsten.

Wenn an deiner ideologieverseuchten These irgendwas dran wäre, müsste es genau andersrum sein.

Handel nützt immer allen Beteiligten, sonst findet er nicht statt - jeder Handelspartner misst dem erhaltenen Gut mehr Wert bei als dem, was er dafür geben muss. So steigert Handel den Wohlstand aller.


Antworten Antworten Antworten Gast: Andreas Hofer
25.02.2012 16:39
0

Re: Blödsinn.

Bitte lesen, bevor sie herumschimpfen. "Unkontrollierter Handel" war mein Einwand. Würden sie etwasvon Wirtschaftsgeschichte verstehen, dann wüssten sie, dass Korea, Japan und die USA erst durch Kontrolle des Handels zu Wirtschaftsmächten wurden..also bitte zuerst denken, dann schreiben..

Eher "trotz" als "wegen"

Prinzipiell ist "unkontrollierter Handel" dem "kontrollierten" überlegen - genauso wie die Marktwirtschaft der Planwirtschaft überlegen ist. Schließlich wissen die Bürger und Unternehmer eines Landes besser als eine Handvoll Planer, was sie gerade brauchen.

In Ausnahmefällen mögen Handelsbeschränkungen mit enger zeitlicher und produktweiser Begrenzung hilfreich beim staatlich gesteuerten Aufbau einer bestimmten Industrie sein, aber generell ist Freihandel das erfolgreichere Prinzip.

Wenn das Ziel nicht der kurzfristige Schutz einer im Aufbau befindlichen Industrie (bei einer sterbenden Industrie wäre es schon wieder kontraproduktiv) ist, sondern der Schutz der Devisenreserven, wird es vollends absurd und schädlich.

Was passiert wohl mit den Besitzern und Mitarbeitern des Fahrradgeschäfts, der Papierfabrik und der anderen im Artikel genannten Betriebe?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: mr.hyde
25.02.2012 19:06
3

Re: Re: Blödsinn.

also das ist mir neu dass diese Länder durch Kontrolle zu Wirtschaftsmächten wurden. Wo lernt man denn so etwas, auf einer sozialistischen Handelsakademie?

Re: Re: alle meinen, der freihandel waere eine ganz ueble kapitalistische jobvernichtungsmaschinerie, ohne zu verstehen, dass er wohlstand schaft fuer alle!

In den aufgezählten Ländern der politischen Diktatur gibt es eben einen sehr KONTROLLIERTEN HANDEL -dem Gegenteil des von Ihnen kritisierten unkontrolliertem Freihandels!

Diese Länder sind -Ihrer Schlußfolgerung nach- Hort eines glänzenden Wohlstandes, in dem das Land nicht ausgebeutet wird, die Rohstoffe werden zu Bestpreisen ins Ausland verschachert und die Arbeitskräfte zu Höchstlöhnen verwöhnt.
Die Freiheit und Wohlfahrt erreicht dort blühende Höhen.
Kollateralvorteile wie saubere Umwelt gibt es dort überall in ungeahntem Ausmaß!

Antworten Antworten Antworten Gast: Andreas Hofer
25.02.2012 10:47
0

Re: Re: Re: alle meinen, der freihandel waere eine ganz ueble kapitalistische jobvernichtungsmaschinerie, ohne zu verstehen, dass er wohlstand schaft fuer alle!

Tut mir leid: Ihre Schlussfolgerungen decken sich weder mit meinem Kommentar noch mit der Realität. Sie sind ein Beispiel für die Hirnwäsche des Neo-Liberalismus wo das Denken zugunsten der Gewinnsucht aussetzt.

Re: Re: Re: Re: alle meinen, der freihandel waere eine ganz ueble kapitalistische jobvernichtungsmaschinerie, ohne zu verstehen, dass er wohlstand schaft fuer alle!

"...unkontrollierter Freihandel führt zur Ausbeutung des Landes:"

Das waren Ihre Worte!
Folglich kann das Gegenteil
-der "Kontrollierte Handel-
auch nur das Gegenteil bewirken!


Antworten Gast: Freiheit
25.02.2012 06:10
3

Re: alle meinen, der freihandel waere eine ganz ueble kapitalistische jobvernichtungsmaschinerie, ohne zu verstehen, dass er wohlstand schaft fuer alle!

vollkommen richtig. und was macht die regierung in argentinien um das volk abzulenken - einen 2. Falklandkrieg?? so wie es dort derzeit zugeht? damals dachte man auch dies koennte das volk wieder einen und ablenken. jetzt 2 versuch

Antworten Antworten Gast: Hubert Fischer
25.02.2012 09:34
0

Re: Re: alle meinen, der freihandel waere eine ganz ueble kapitalistische jobvernichtungsmaschinerie, ohne zu verstehen, dass er wohlstand schaft fuer alle!

Genau: was sie sagen traf auf Margaret Thatcher zu - hätte sie nicht mit dem Falklandkrieg Erfolg gehabt, dann wäre sie von der politischen Landschaft verschwunden...nicht Argentinien ist im Unrecht, sondern das UK...

 
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