Das schwerverschuldete Italien fällt in die Rezession. Im Gesamtjahr 2011 ist Italiens Wirtschaft um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Dies teilte Italiens Statistikamt Istat am Montag mit, das die im Februar veröffentlichten vorläufigen Resultate um 0,1 Prozent nach oben korrigierte. In zwei Quartale in Folge verzeichnete Italien einen BIP-Rückgang. Im vierten Quartal 2011 meldete Istat einen BIP-Rückgang von 0,7 Prozent, im dritten hatte das Minus bereits 0,2 Prozent betragen.
Im Jahr 2010 lag das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) noch bei 1,4 Prozent. Die letzte Rezessionsphase war im zweiten Quartal 2009 zu Ende gegangen. Die Regierung in Rom war im Gesamtjahr 2011 von einem Rückgang von 0,6 Prozent ausgegangen. Die Regierung ist der Ansicht, dass sich die Rezessionsphase verlängern könnte, sollten die beschlossenen Maßnahmen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums nicht greifen.
(APA)
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