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Portugal soll weitere Milliarden-Hilfen erhalten

24.03.2012 | 16:14 |   (DiePresse.com)

Einem Medienbericht zufolge sollen im April weitere internationale Hilfsgelder in Höhe von 15 Milliarden Euro überweisen werden.

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Portugal kann nach Informationen der deutschen Zeitung "Welt am Sonntag" (WamS) mit weiteren internationalen Hilfsgeldern rechnen. Unter Berufung auf den ihr vorliegenden Kontrollbericht von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) berichtet die Zeitung, dass die Troika-Experten die Freigabe von knapp 15 Milliarden Euro empfehlen. Diese würden voraussichtlich im April überwiesen.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble lobte in der "WamS" ausdrücklich die Sparanstrengungen der Regierung in Lissabon. "Ich habe großes Vertrauen in den Willen und die Fähigkeit der portugiesischen Regierung unter Premierminister Passos Coelho und meinem Kollegen Vitor Gaspar, die in Portugal notwendigen Reformen erfolgreich umzusetzen."

Portugal "bisher voll im Plan"

Auch EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen betonte, dass Portugal mit seinem Programm "bisher voll im Plan" liege. "Die Regierung in Lissabon setzt jeden Punkt der Vereinbarungen mit der Troika um", sagte Asmussen der Zeitung.

Neben Griechenland und Irland ist Portugal das dritte Euroland, das internationale Finanzhilfen erhält. Im Gegenzug für Kredite der EU und des IWF muss das Land rigorose Sparanstrengungen unternehmen, die auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung stoßen.

(Ag.)

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12 Kommentare

Sonderangebot

Was für ein Sonderangebot für die EU, zumindest im Vergleich zu Griechenland.
Sofort zugreifen und Geld überweisen, so ein Angebot kommt nie wieder!
Ironie Ende. EU ratlos und daher auch am Ende.

Sonderangebot?..das wird sich noch zeigen...



es mehren sich die Befürchtungen, daß Portugal ein 2. Griechenland wird.

Und dann sind 15 Mrd. nur Jausengeld!

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Re: Sonderangebot

allerdings allein für sämtliche in Brüssel (un)tätigen, welche weiterhin dafür fürstlicher als je zuvor, leben dürfen.

Jeder Cent der dorthin oder in ein Land (Banken) bezahlt wird, ist 2 fach zuviel da er ja erst vom Volk erwirtschaftet (erabeitet) werden muss !


Nicht nur Portugal...

Alle EU-Mitglieder, die ein Sparpaket geschnürt haben, werden in Zukunft auf die Hilfe angewiesen sein.... Weil diese Pakete die Wirtschaften erwürgen....

Gast: trade
25.03.2012 11:10
1 0

ich will auch eine Milliarde

aber hurtig

Gast: Blankoscheck
25.03.2012 00:31
9 1

Und was bekommen wir?

Von der EU eine aufs Maul, wenn wir nicht zahlen?

Ich denke, wir sollten diese Verein wieder verlassen...


Hab vergessen...


....mit der Milliardenhilfe sollen wohl die Golfplätze für die Banker erhalten bleiben, oder?

Das wurde doch schon vor einem Monat von Schäuble zugesagt...


....zwar unter vorgehaltener Hand, aber dennoch auf youtube gebannt.

Nachdem wir ja auch fleißig mitzahlen, wird das nächste Sparpaket bald kommen.

Ja, jetzt haben wir die EU, aber immer weniger Souveränität und Geld!

1 0

Re: Das wurde doch schon vor einem Monat von Schäuble zugesagt...

und vom Manuel Barosso (selbst Pprtugiese) freudig zur Kenntniss genommen.
Na wenn das nicht Verflechtungen sind, was wohl sonst ?!

>Nachdem wir ja auch fleißig mitzahlen, wird das nächste Sparpaket bald kommen.<

Allerdings nur solange noch, bis es nichts mehr zu überweisen gibt weil das Volk derart verarmt ist und auf die Barrikaden steigen wird müsssen, um aus dieser Zwangsgemeinschaft hinausgetreten zu werden .

Gast: EFF EFF
24.03.2012 18:59
2 0

Grosses Lob

Die Haushaltskürzungen wurden zwar eingehalten nur schmiert jetzt die Wirtschaft wegen fehlender Investitionen und Kapitalflucht doppelt so schnell ab, wie gekürzt werden konnte.

Folge ist die Übernahme der Risiken durch reiche Notenbanken, die arme Notenbanken und damit den Finanzsektor in Portugal über Wasser halten. Dieses Geld fliesst wegen des Zahlungsbilanzdefizites wieder zurück in die Finanzinstitute der reichen Länder und von dort wieder in die Einlagefazilität der Notenbank.
Die Abwärtsspirale geht in die nächste Runde plus Zinsen. Grosses Lob

Ich hatte immer gedacht, ein Staat wäre nicht wie eine Firma zu managen, da man Arbeitslose nicht kündigen kann. Stimmt aber nicht. Die Armut in der Bevölkerung muss nur soweit erhöht werden, dass grosse Teile der verarmten Bevölkerung auswandern.

Gast: freund?
24.03.2012 18:03
8 1

ein liebes land...



aber bitte ohne unsere mit sparpaketen abgepressten steuergelder !

10 0

Aber gerne...

... wir haben's ja!

Hobbyökonom