Der Fiat 500 I.3 Multijet II (Diesel) verbraucht auf 100 Kilometern 3,9 Liter und ist ab 15.100 Euro erhältlich. Der sparsarmste Benziner der 500-er Serie, der 0,9 TwinAir 2-Zylinder, verbraucht übrigens 4,0 Liter und ist ab 17.700 Euro erhältlich.
Wenn Sie glauben, dass die (oder zumindest einige) von Ihnen hier präsentierten Fahrzeuge die angegebenen Verbrauchswerte wirklich erreichen, täuschen sie sich. Vor allem die zur Zeit gefragten kleinen, per Turboaufladung hochgezüchteten Benzinmotoren sind ausgewiesene 'Saufziegen'. Papier ist geduldig, das derzeit äußerst hippe downsizing oft bis ausschließlich Augenauswischerei und die so produzierten Motoren ohne Haltbarkeitsanspruch. Die größte Farce stellen sogenannte Hybridfahrzeuge dar, verwenden sie z.B. das 'Verbrauchswunder' Toyota Prius wie ein normales Auto, absolvieren Sie ein paar Überlandfahrten, Autobahnetappen und messen Sie anschließend Ihren Verbrauch per Ausliterung. Sie werden verblüfft und enttäuscht sein, was da zutage kommt :)
Also ich fahre einen Prius und ich fahre Ihn mit ehrlichen 4,2 l/100 km (ausgelitert wie Sie das so schön nennen) und das wie ein normales Auto. Viel Autobahn, viel Stadt. So wie bei jedem neuem technischen Gerät, muß man natürlich hinterfragen wo die Grenzen des technischen Systems liegen und wo die Vorteile. Beispiel Atkinson - Zyklus Benzinmotor bei Prius. Schauen Sie mal bei Wikipedia nach.
Die Autos werden immer schwerer und größer. Zum einen wollen alle einen Schrank, in dem man bequem einsteigt und möglichst noch im Gelände fahren kann und zum anderen soll das Gefährt jeden Luxus an Bord haben. Letztlich darf es keinesfalls kollabieren, wenn es einen Mercedes mit 100 auf der Landstrasse torpediert.
Das erreicht man nur über eine steife und schwere Karosse, jeder Menge Agregate für den Luxus und einer Luftangriffsfläche von einem Ikea-Schrank, damit man "stehend sitzen" kann. Trotzdem bleibt man verbrauchstechnnisch bei gesteigerter Leistung konstant, was die eigentliche Errungenschaft ist.
Mann könnte heute problemlos unter 4lit brauchen, sofern man Kleinwagen tatsächlich wieder unter die 800kg drückt und dabei eine geducktere Form wählt (Luftwiderstand).
Diese enormen Effekte kann man leicht prüfen: man nehme den gleichen Motor eines Herstellers und vergleicht den Verbrauch bei riesiger und kleiner Karosse.
PS: die heute üblichen 100PS bei einem Mitteklassewagen mit 1.4to sind müde, aber schon nett, bei 1to Gewicht. Sogar sportlich, wenn man das Triebwerk in einem 700kg Wagen steckt. Zudem verbraucht man sogar wesentlich weniger, weil weniger zu schleppen ist.
was leider dabei vergessen wurde auch die KFZ-Steuer an das heutige Fahrzeuggewicht und damit verbundene Mindest-PS-Zahl anzupassen. Früher war ein 100PS Auto ein Bolide, sogar Porsche hatte mal nur 120 PS. Standard waren 50-70 PS. Heute unter 90-100 PS geht gar nichts weil die Kisten so schwer sind. Die Steuer blieb jedch und wurde nie den Gegebenheiten angepasst.
Die Herstellerangaben beziehen sich auf einen praktisch nicht relevanten Fahrzyklus und sind maximal dafür geeignet, den Verbrauch unterschiedlicher Fahrzeuge zu vergleichen. Der sparsamste Audi A3 auf spritmonitor.de kommt beispielsweise auf einen Verbrauch von 4.34 l/100km und hier ist schon ein Experte am werken. Moderne Fahrzeuge haben eben eine Vielzahl an elektronischen Helferleins welche mit Strom versorgt werden wollen. Selbst die Klimaanlage schlägt hierbei schon mit ca. 0.5l/100km zu Buche.
Wenn sie was gegen oefis haben, dann genuegt fuer den stadtverkehr - nicht nur in wien - .der smart. Wenn sie jedoch fahrzeuge wie lexus, audi, seat usw. als stadtauto bezeichnen, machen sie sich laecherlich.