Equal Pay Day: Der teure kleine Unterschied

04.04.2012 | 18:18 |  JEANNINE HIERLÄNDER UND ULRIKE WEISER (Die Presse)

Frauen verdienen weniger als Männer. Das ist eine Tatsache. Wie viel, das ist umstritten – so wie auch die Frage, warum das so ist. „Die Presse“ liefert Antworten zur Gehaltsschere.

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Heute wird in Österreich der „Equal Pay Day“ begangen. Bis zum 5. April müssen Frauen heuer „länger arbeiten“, um so viel zu verdienen, wie Männer schon Ende des Vorjahres in ihre Taschen gewirtschaftet haben. Frauen arbeiten also sozusagen drei Monate gratis dazu. So lautet zumindest die Argumentation der Initiatoren des Tages, des internationalen Frauennetzwerks „Business and Professional Women“. Sie rechnen mit einem Gehaltsunterschied von 25,5 Prozent.

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Damit steht Österreich im internationalen Vergleich schlecht da: Gemeinsam mit Tschechien teilt es sich im aktuellen „Gender Pay Gap“-Index der EU den letzten Platz – mit einem Gehaltsunterschied von 25,5 Prozent, laut der EU-Statistikbehörde Eurostat. Im Vorjahres-Ranking hat Österreich noch den vorletzten Platz geschafft.

Diese Einkommensschere gebe es gar nicht, monieren Kritiker. Oder sie sei zumindest nicht so groß. Das stimmt – und es stimmt nicht. Die Frage, um wie viel Frauen „wirklich“ weniger verdienen, ist eine Streitfrage. Und sie hat viel mit Glauben und Zweifeln zu tun. Allein die Daten bei der Statistik Austria variieren in großen Sprüngen: 40 Prozent Unterschied sind es auf den allerersten Blick – wenn man die Bruttojahreslöhne der unselbstständig Beschäftigten vergleicht. Egal, ob sie das ganze Jahr über Arbeit haben und ob sie voll- oder teilzeitbeschäftigt sind. Den eklatanten Unterschied erklärt die Teilzeitquote bei Frauen, die in Österreich 44 Prozent beträgt.

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Da kommen die 25 Prozent der Realität schon näher. Dafür vergleicht Eurostat die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von Männern und Frauen. Damit spielt es keine Rolle, ob jemand Voll- oder Teilzeit arbeitet. Er verdient in der Stunde eben so viel, wie er verdient – egal, ob Mann oder Frau. Die Zahl gilt allerdings nur für die Privatwirtschaft. Im öffentlichen Dienst ist die Gehaltslücke kleiner. Außerdem ist der Wert immer noch unbereinigt: Er berücksichtigt weder Karenzzeiten noch, wie lange jemand schon bei einem Unternehmen beschäftigt ist, noch, wie viel Berufserfahrung jemand vorweisen kann. Und auch nicht, ob er oder sie eine leitende Funktion innehat.

„Vergleicht man die Verdienste von Frauen und Männern innerhalb der gleichen Branche, Berufsgruppe, mit dem gleichen Ausbildungsniveau und der gleichen Zugehörigkeitsdauer zum Unternehmen, sinkt der geschlechtsspezifische Lohn- und Gehaltsunterschied auf 18,1 Prozent“, heißt es vonseiten der Statistik Austria. Der Rest ist nicht zu erklären. Zumindest nicht mit harten Fakten.

Andere Wissenschaftler können mehr erklären. Das Institut für Wirtschaftsforschung zum Beispiel kommt auf einen Lohn- und Gehaltsunterschied zwischen 11,7 und 13,5 Prozent – je nachdem, ob man den öffentlichen Dienst berücksichtigt. Grundlage sind Zahlen aus dem Jahr 2007. Faktoren wie unterschiedlicher Bildungsgrad, konkreter Beruf, die Branche, die Hierarchie in der Firma und die Größe der Firmen wurden berücksichtigt – das heißt, aus dem allgemeinen „Gender Pay Gap“ herausgerechnet. Unter dem Strich bleiben in der Privatwirtschaft eben jene 13,5 Prozent übrig, die man nicht erklären kann.

(c) DiePresse

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Nur die Hälfte kann erklärt werden

Davon seien circa zehn Prozent oder etwas weniger „echte Diskriminierung“, schätzt Ko-Autorin Christine Zulehner, die an der Johannes Kepler Universität forscht. Das heißt: Frauen verdienen durchschnittlich rund zehn Prozent weniger, nur weil sie Frauen sind. Gründe dafür sind männliche Chefs, die lieber Männer als Abteilungsleiter haben, genauso wie die statistische Diskriminierung. Ein Beispiel: Weil Personalchefs annehmen, dass Frauen wegen ihrer (künftigen) Kinder weniger Überstunden machen können, wird weniger in ihre Fortbildung investiert.

Und die restlichen 3,5 Prozent? Für die gibt es verschiedene Vermutungen: Etwa, dass Frauen in Gehaltsverhandlungen weniger aggressiv auftreten. Allerdings, sagt Zulehner, „wird es Frauen auch oft negativ ausgelegt, wenn sie es machen“. Wissenschaftliche Experimente zeigen außerdem, dass Frauen nicht so gern Risken eingehen wie Männer und Wettbewerb eher meiden.

Ab 2014 müssen alle Firmen mit mehr als 150 Mitarbeitern Einkommensberichte erstellen. So will die Frauenministerin den Gründen für die Gehaltsschere auf die Spur kommen. Firmen mit über 1000 Mitarbeitern müssen das schon jetzt. Das „Profil“ hat einige der zuständigen Betriebsräte dazu befragt. Fazit: Frauen und Männer erhalten für die gleiche Arbeit das gleiche Geld. Brigitte Ruprecht, Bundesfrauenvorsitzende des ÖGB, hält das für wenig aussagekräftig: Die Ergebnisse aus den knapp 200 größten Unternehmen ließen sich nicht auf alle 3000 Firmen umlegen. Frauen arbeiten zudem oft in kleineren Unternehmen – und die zahlen in der Regel schlechter als große.

Egal, welches Modell man anwendet: Mehr als die Hälfte des Gehaltsunterschiedes kann es nicht erklären, so die Statistik Austria. Es gibt ihn also. Ob man ihn „Diskriminierung“ nennt oder nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.04.2012)

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134 Kommentare
 
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Gast: Defender
06.04.2012 18:00
2 1

HH in der ZIB2

Da wird die Dame von einem Kuschelreporter zu harten Fakten befragt und kann NICHTS - NULL brauchbares liefern.

Bei jedem guten Moderator wäre die Gute erledigt gewesen - im Rotfunk natürlich nicht.

Im Wettbewerb der unfähigesten Minister dieser Republik hat HH den Abstand zu Darabosch jedenfalls wieder verkürzt.

Gast: Gast444
05.04.2012 18:29
3 3

so kanns gehen

der Bericht im Profil, die Berichte und Studien, die diese Lügen von Feministinnen bezüglich Einkommensschere aufdecken scheinen den gackernden Hühnern ganz schön zu zusetzen

ganz aufgeregt versuchen sie in diversen Medien weiterhin den Opferstatus der ach so armen und benachteiligten Frauen aufrecht erhalten zu wollen - aber Lügen haben kurze Beine oder wer einmal lügt, dem glaubt man nicht auch wenn er die Wahrheit spricht

Also mich wunderts ja nicht mehr,

dass sich Frauen auf die Füße stellen um fürs Einkommen zu sorgen.

Anscheinend verweichlicht der "moderne" Mann derart, dass es gar nicht mehr anders geht.

Bestätigt wird mir diese Aussage durch die Postings in diesem Forum!
Die Männer-Aktivisten hier jammern wie alte Wei ber! Lauft doch zu Mutti und lasst euch ob der Feministinnen-Ungerechtigkeiten trösten und ein Supperl auftischen! :-D

Aber echt jetzt - ist das einem Mann nicht peinlich hier solches Gesu der abzulassen?

Antworten Gast: Hans111
06.04.2012 10:21
2 1

Re: Also mich wunderts ja nicht mehr,

peinlich sollte ihnen sein, dass sie offensichtlich nicht sinnerfassend lesen können

wer jammert denn? also gejammert wird Jahr ein Jahr aus in erster Linie von Heinisch Hosek in Interviews wie hier

Männer haben in ihren Postings nicht gejammert, sondern auf die absurde und in sich nicht schlüssige Argumentationskette der Frauenministerin

Antworten Gast: Gast444
05.04.2012 18:32
1 1

Re: Also mich wunderts ja nicht mehr,

es sollte selbstverständlich sein, dass Frauen für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen - somit haben Männer wieder mal was richtig gemacht

Antworten Gast: Gast444
05.04.2012 18:30
1 1

Re: Also mich wunderts ja nicht mehr,

dann hat das alles etwas gebracht, wenn Frauen sich auf die Hinterbeine stellen und für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen - das sollte eigentlich selbstverständlich sein

mich wundert

das hier das forum noch offen ist, ein einderes wurde gesperrt.
ein anderes wurde ja gesperrt, wo fast nur männer ihre meinung kundgaben!

Re: mich wundert

warum sollte das Forum automatisch gesperrt werden wenn fast nur Männer posten?

Wenn Sie sich gestört fühlen, dann einfach bei dieStandard.at posten, dort sind GenderEmanzInnen ganz unter sich ;-)

Equal Pay Day

"Weil Personalchefs annehmen, dass Frauen wegen ihrer (künftigen) Kinder weniger Überstunden machen können, wird weniger in ihre Fortbildung investiert"

Das ist natürlich Unsinn. Es wird deshalb weniger in die Fortbildung investiert, weil es nunmal mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit so ist, dass sich die Fortgebildete innerhalb der nächsten n Jahre in Karenz begeben wird.
Das hat nichts mit Überstunden zu tun. Und schon gar nicht mit "annehmen".

Eine mögliche Lösung ist, die halbe/halbe-Karenz so zu fördern, dass schon keiner mehr "nein" sagen kann.
Ansonsten ist´s eine Spirale: Der absolut weniger heranschaffende Teil bleibt zu Hause (in aktueller Situation also die Frau), wodurch das wiederum von Firmen (mit statistischer Wahrscheinlichkeit berechtigt) angenommen wird, was wieder dazu führt, dass etc. etc. ...

Dort wo das Prinzip "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gilt, werden Frauen immer weniger verdienen als Männer!

Bei den Arbeitern verbietet ja die Allgemeine Dienstnehmerschutzverordnung, dass Frauen mit Arbeiten, die gefährlich, gesundheitsgefährdend oder schwer sind, oder bei Nacht erfolgen, beschäftigt werden. Natürlich müssen gerade solche Arbeiten höher bezahlt werden, sonst würde sie ja niemand machen. Schon allein deshalb müssen Frauen im Schnitt immer weniger verdienen als Männer!

Nach meiner Berufserfahrung im Verwaltungsbereich eines größeren Konzerns machen Frauen, die sich um ihr berufliches Weiterkommen genau so bemühen wie Männer, auch genau so Karriere. Allerdings sind es gerade die anderen Frauen, die eine Frau als Vorgesetzte nur widerwillig akzeptieren, sodass es in von Frauen geführten Abteilungen immer mehr Unruhe gibt, als in solchen, die von Männern geführt werden.

Daneben gibt es sehr viele Frauen, die sich damit gegenseitig überbieten, wie toll ihre Manner verdienen und dass sie es eigentlich gar nicht nötig hätten, selbst Geld zu verdienen. Schon um sich nicht Lügen zu strafen, vermeiden sie jede größere Anstrengung, was Karrieresprünge verhindert und womit sie offenbar durchaus zufrieden sind.
Solche Frauen drücken natürlich das Durchschnittseinkommen der Frauen!

Alles in allem liegt es niemals am "kleinen Unterschied". Nur verbohrte Feministinnen möchten unbedingt, dass für diesen kleinen Unterschied besonders bezahlt wird, was bisher nur im ältesten Gewerbe der Welt üblich war!!


als wenn es

nicht unzählige wichtigere probleme zu behandeln gäbe, als dieses schwa ch sin nige, und vor allem heu chlerische thema der gleichberechtigung, payday, gende rismus,... !

fakt ist das es frauen heutzutage besser geht als jemals zuvor. Sie verdienen angemessen, können arbeiten was sie wollen, können sich fürs kinder kriegen entscheiden oder nicht, können heiraten wenn sie wollen, egal ob frau oder mann, und sie können in der westlichen welt vor allem jeden mann "fertig" machen wenn sie es darauf anlegen !

also...was soll dass ???
der nächste schritt der fem wei ber wäre dann wohl zerstörung der familienwerte und der strukturen in den westlich orientierten ländern !?...herrschaft eines matriachat ???

zum glück (oder auch nicht...wahrscheinlich EHER NICHT) werden es die zugereisten mo sl ems in zukunft richten !

1 3

Re: als wenn es

Na wenn das heutzutage kein Matriarchat ist, dann weiß ich nicht, was ein Matriarchat sein soll: jede Ehefrau kann ihren Ehemann beliebig fertigmachen, die Kinder gehören der Frau, das Haus gehört der Frau, 2/3 des Einkommens des Mannes gehören Frau und Kind ... Macho kann Papa nur spielen, solange ihn Mama gütig gewähren lässt.

Re: Re: als wenn es

es ist traurig geworden :-(

2 5

Re: als wenn es

Ach Sie siehen das viel zu eng!
Wenn sich ein Geschlecht, mit aller Gewalt, minderwertig vorkommen will, wer bin ich es daran zu hindern?

Gast: Gast: Leser
05.04.2012 11:20
10 3

Unsinn

Vielleicht sollte all jene, die nach wie vor diesen Unsinn verzapfen, den Artikel im "Profil" dieser Woche mit dem Titel "Die Wahrheit über die Ungleichheit" von Gernot Bauer und Robert Treichler lesen. Die sagen eigentlich nichts anderes, als das, was jeder, der seine 5 Sinne verwenden kann, ohnehin weiß: es gibt überhaupt keine Diskriminierung der Frauen bei Einkommen und Löhnen. Jeder Unternehmer wäre ja bescheuert, der überhaupt noch Männer einstellt, wenn er für dieselbe Leistung eine "billigere" Frau bekommen könnte - es werden aber erstaunlicherweise doch noch viele angeblich "teurere" Männer beschäftigt.

Re: Unsinn

billigster Populismus ala BM Heinisch Hosek und ihren Schergen, damit ja immer Frauen per se als arm und immer bervorzugt werden müssen.

Es ist auch eine Art der Arbeitsbeschaffung unserer Hosek ...


in zusammfassung:

manche auswüchse unserer recht tragfähigen gesellschaft verkraften es also nicht dass eine kassiererin mit 20h weniger verdient als der ceo mit 80h.
einfach die 2 zahlen neben einander schreiben und FEST jammern.

lächerliche suderein auf einem wohlstandslevel dass gerade die suderanten niemals erreicht hätten. aber ja, auf fremdverdienten zwangsababen sitzen und dann die leistungsträger belehren das kommt gut an... bei wem eigentlich?

Gast: maenner-magazin
05.04.2012 11:08
6 3

Ich würde österreichischen Feministinnen raten etwas leiser zu treten

denn - eine frau hat etwa durch Heirat und Kinderkriegen die Möglichkeit, sich lebenslang abzusichern - was ein Mann so nicht hat.

Denn - welcher Mann könnte schon vom Einkommen seiner Frau leben, welche Frau würde für einen Ex Unterhalt zahlen?

So - im Vergleich zur "Wirtschaft" haben Frauen beim Heiraten/KInderbekommen enorme Privilegienn.
Als WErktätige haben sie das sicher nicht, dort sind die meisten dem Ausbeutungsprozess voll unterworfen.

Udn - die "Wirtschaft" ist männlich (zu 95%), Grosskonzerne im Handel, Reinigung die meist von Frauen angesteuert werden zu 99% männlich...

Die Forderung der Feministinnen, Frauen sollten mehr selber arbeiten und sich nicht "von einem Mann abhängig machen durch Hausfrauendasein), könnte nach hinten losgehen.

Denn dann arbeiten diese "befreiten" Frauen für meist anonyme Männer/Aktionäre/Eigentümer, die sie nichtmal kennen, aber deren Millionenvermögen sie durch 5€-Jobs vermehren dürfen...

Vielleicht deswegen die breite Unterstützung des Feminismus durch die Medien?

Die wenigsten Frauen wären fähig dazu, DAS selber zu erwirtschaften was sie an Unterhalt, Sozialhilfe (der vielen Alleinerziehermütter) und MItbenutzung des Eigentumes ihres Mannes heute real bekommen!

Die meisten Hinterbliebenen Frauen kriegen auch Rente die sie NICHT selber einbezahlt haben sondern ihr verblichener Mann:
470.000 Frauen kassieren Hinterbliebenenrente, aber nur 70.000 Männer
(88:12 - Verhältnis) - allein das macht 5 Mrd. € Transfer

Gleiches Geld bei gleicher Leistung

Das is doch alles worum es geht.
Was soll da dagegen zu sagen sein?

Antworten Gast: Lingus
05.04.2012 12:04
8 0

Re: Gleiches Geld bei gleicher Leistung

Wenn gleiche Tätigkeiten verglichen werden würden, wäre klar ersichtlich, dass es hier kein Problem gibt.

Wenn ich natürlich die Tippse mit dem Manager vergleiche, sind Äpfel und Birnen eben nicht gleich.

Sozilaistentussis wie HH sind aber nicht an Fakten interessiert, da geht's nur um "gib mir" "gib mir" "gib mir".

Antworten Gast: yoshi1
05.04.2012 11:55
5 1

Re: Gleiches Geld bei gleicher Leistung

Nur sind wir eben weder alle gleich noch gehen wir der gleichen Beschäftigung nach.

Re: Gleiches Geld bei gleicher Leistung

Lesens DAS, bevor Sie fordern und fordern und ... ohne zu wissen

http://www.profil.at/articles/1213/560/323607/einkommen-loehne-die-wahrheit-ungleichheit

wenn Sie den Artikel nicht verstanden haben, dann husch husch zurück in die Provinz mit Ihnen.

mir war das schon seit Jahren klar,

dass hier wieder nur billigster Populismus zu Tragen kommt - sonst hätten Personen wie diese BM Heinisch Hosek keinen Zweck mehr.

In diesem korrupten und verlogenen Bananenstaat scheint jedes Mittel nur billig und recht ...

Berufsemanzinnen

VERDIENEN viel mehr als Männer!

Müssen keinen Wehrdienst leisten und haben meist auch keine Kinder!

Hatten

wir das alles nicht grad neulich am Weltfrauentag???

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Kein Wehr- oder Zivildienst, 5 Jahre früher in Pension und 13 Jahre längere Bezugsdauer


Wenn es tatsächlich um Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ginge, dann sollte nicht nur die Gehaltsunterschiede thematisiert werden.

Warum müssen Frauen keinen Wehr- oder Zivildienst leisten ?

Warum ist das Pensionsantrittsalter für Frauen um 5 Jahre niedriger, obwohl die durchschnittliche, weitere Lebenserwartung über 60 Jahre für Frauen um 8 Jahre höher ist, als die von Männern. Frauen beziehen also um 13 Jahre länger Pension als Männer und zahlen fünf Jahre kürzer ein ?

Weil Frauen die Kinder bekommen ? Das ist kein gültiges Argument mehr. Nicht einmal mehr die Hälfte der österreichischen Frauen wird Mutter.

Und wie ist das dann mit den Vätern ?

Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten sollen beseitigt werden, aber tatsächlich alle und für alle.

 
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