Der Preisauftrieb in der Eurozone ist im März unverändert gegenüber dem Vergleichsmonat 2011 bei 2,7 Prozent geblieben. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte, gab es auch in der EU-27 mit 2,9 Prozent keine Änderung der Inflationsrate. In Österreich betrug im Jahresabstand die Preissteigerung 2,7 Prozent.
Im Vergleich zum Februar 2012 gab es im März in der Eurozone einen Anstieg von 1,3 Prozent, in der EU-27 betrug die Teuerung 1,1 Prozent. Für Österreich lag der Wert bei 1,2 Prozent. Hier lag Griechenland mit 2,9 Prozent an der Spitze, Bulgarien mit 0,1 Prozent hatte die geringste Preissteigerung aufzuweisen.
Schweden mit niedrigster Inflation
Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Schweden (1,1 Prozent), Griechenland (1,4 Prozent) und Bulgarien (1,7 Prozent) gemessen und die höchsten in Ungarn (5,5 Prozent), Estland (4,7 Prozent) und Tschechien (4,2 Prozent).
Die Hauptkomponenten mit den höchsten jährlichen Raten im März 2012 waren Verkehr (4,6 Prozent), Alkohol und Tabak (4,4 Prozent) sowie Wohnung (4,0 Prozent). Die Hauptkomponenten mit den niedrigsten jährlichen Raten waren Nachrichtenübermittlung (-2,8 Prozent), Freizeit und Kultur (0,7 Prozent) sowie Erziehung und Unterricht (0,9 Prozent).
(APA)
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