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Eurozone hat so viele Arbeitslose wie noch nie

02.05.2012 | 18:13 |   (Die Presse)

Im März hatten in den 17 Ländern der Eurozone 17 Millionen Menschen keinen Job. Düster sieht es vor allem für Europas Jugendliche aus: Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei über 22 Prozent.

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Wien/Brüssel/Hie. Die Arbeitslosigkeit in den Euroländern ist im März auf ein Rekordhoch seit Einführung der Gemeinschaftswährung gestiegen: 17,37 Millionen Menschen waren ohne Job, so die Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat. Während Österreich mit einer Arbeitslosenquote von vier Prozent an bester Stelle liegt, sieht es an der Euro-Peripherie düster aus: Die Negativliste führt Spanien an, mit einer Quote von 24,1 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 21,7 (die griechischen Zahlen stammen vom Jänner, aktuellere gibt es nicht). Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag in der Eurozone bei 10,9 Prozent, nach 10,8 Prozent im Februar. Damit steht die Eurozone deutlich schlechter da als die USA: Dort liegt die Quote bei 8,2 Prozent.

Dramatisch sehen die Perspektiven für Europas Junge aus: Die Jugendarbeitslosigkeit betrug im März 22,1 Prozent in der Eurozone und 22,6 Prozent im Durchschnitt der 27 EU-Mitgliedsländer (siehe Grafik). Damit waren in der EU 5,5 Millionen Menschen unter 25 Jahren arbeitslos, um 303.000 mehr als im März des Vorjahres.

 

UNO besorgt über Junge

Auch die UNO zeigt sich ob der steigenden Jugendarbeitslosigkeit zunehmend besorgt: Die UN-Arbeitsorganisation ILO (in der Staaten, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände vertreten sind) warnte wegen der zunehmenden Arbeitslosigkeit unter jungen Erwachsenen vor einem steigenden Risiko sozialer Unruhen, vor allem in Afrika und dem Nahen Osten. In manchen Ländern der Eurozone sieht die ILO die Sparpolitik als das Problem. Der strenge Sparkurs verstärke die Jobkrise und könnte sogar zu einer neuerlichen Rezession in Europa führen.

Die Beschäftigung in den Industrieländern, besonders in Europa, werde nicht vor Ende 2016 das Niveau von vor der Krise erreichen. Zuvor hatte die Organisation mit einer Besserung bis Ende 2014 gerechnet. Weltweit werden heuer erstmals 200 Millionen Menschen keinen Job haben. In den entwickelten Ländern hätten 40 Prozent der Arbeitslosen zwischen 25 und 49 Jahren seit mehr als einem Jahr keinen Arbeitsplatz mehr. Österreich und Deutschland gehören laut ILO zu den wenigen Ländern, die seit 2007 steigende Beschäftigungsraten haben.

Österreich war im März wiederholt das EU-Land mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit, wie zuletzt gefolgt von den Niederlanden (fünf Prozent), Luxemburg (5,2 Prozent) und Deutschland (5,6 Prozent). In der gesamten EU waren im März 24,8 Millionen Menschen arbeitslos, um 2,1 Millionen mehr als vor einem Jahr.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.05.2012)

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1 Kommentare
Gast: user
22.05.2012 10:08
0 0

ja wen warnt denn diese ILO

die UNO und die ILO sind besorgt.
und auch die EURo.stat gibt ihren Sen dazu.

Gleichzeitig haut hauen sie sich auf den Bauch und schliessen daraus, dass die Beschäftigung sowieso den Stand von vor der "Krise" erreichen werde, nur nicht bis 2014, sondern erst bis 2016.

Na dann können wir ja froh sein und weder die UNO noch die ILO noch die EU muss irgend etwas tun.

Wir sollen weiter etwas für die Beschäftigung tun, dafür Kredite aufnehmen und das Geld das wir nicht haben an Arbeitslose verteilen die wir nicht brauchen können.

Da ihnen nichts gescheites einfällt, sollten sie etwas gegen arbeitslose Jugendliche tun: Grosse Mengen VERHÜTUNGS-Pillen den lieben "Entwicklungsländern" eingeben, und einmal für drei Jahre alle Neugeburten verhindern. Das würde spätestens in 10 Jahren die "Jugendarbeitslosigkei" vermindern.

Grosse Mengen überflüssige Kinder zu produzieren und dann festzustellen, dass man für sie keine Arbeit finden Kann----dafür braucht man keine UNO,keine ILO und auch keine EU- Beamtenorganisationen.

Hobbyökonom