Hoher Ölpreis belastet Österreichs Bilanz

04.05.2012 | 18:09 |   (Die Presse)

Trotz steigender Exporte ließen die hohen Rohstoffpreise das Defizit im Güterhandel anschwellen. Die Dienstleister drehten die Leistungsbilanz ins Plus. Dafür war nicht primär der Tourismus verantwortlich.

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Wien/B.l. Österreich exportiert mehr an Gütern und Dienstleistungen, als es importiert. Das war auch im Vorjahr so, doch ist der Überschuss gegenüber 2010 deutlich geschrumpft, nämlich von 8,6 Mrd. Euro auf 5,9 Mrd. Euro, wie die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) am Freitag bekannt gab. Hauptursache für den Rückgang sind die hohen Energiepreise, die die Importe von Gütern verteuerten.

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Seit zehn Jahren verzeichnet Österreich kontinuierlich ein Plus in der Leistungsbilanz. Im Vorjahr belief sich dieses auf 1,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und lag damit innerhalb der von der EU-Kommission vorgegebenen Stabilitätsgrenze: Für die EU ist eine Leistungsbilanz dann ausgeglichen, wenn sie zwischen minus vier und plus sechs Prozent des BIP liegt. „Das Plus bedeutet, dass wir keine strukturellen Finanzierungen aus dem Ausland benötigen“, sagte OeNB-Direktor Andreas Ittner. „Hätten wir ein Defizit, bräuchten wir Zuflüsse von woanders her.“

Bei Ländern, die unter chronischen Leistungsbilanzdefiziten leiden, wächst die Schuldenlast gegenüber dem Ausland kontinuierlich an. Die höchsten Defizite innerhalb der Eurozone haben Zypern und Griechenland (minus zehn Prozent des BIP), gefolgt von Portugal (minus sieben), Italien, Spanien und Malta (je minus drei Prozent). Im Plus lagen im Vorjahr nur fünf Länder der Eurozone: die Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Estland– und Österreich.

 

Sonstige Dienstleister schlagen Tourismus

Österreich hat zwar traditionell eine negative Handelsbilanz, führt also mehr Güter ein, als es exportiert. Dafür ist die Dienstleistungsbilanz positiv. Lange Zeit war die Hauptursache dafür der Tourismus: Die Einnahmen durch Touristen gelten als Dienstleistungsexporte. Doch auch sonstige Dienstleistungen wie Transport- oder technologische Leistungen werden zunehmend zum Exportschlager. Im Vorjahr trugen die übrigen Dienstleistungen mit netto 7,3 Mrd. Euro stärker zur positiven Leistungsbilanz bei als der Reiseverkehr (netto 6,7 Mrd. Euro). Vor allem die EDV-Branche hatte ein deutliches Plus der Auslandsumsätze zu verzeichnen. In Summe kletterten die Dienstleistungsexporte im Vorjahr von 41,1 auf 44,4 Mrd. Euro. Die Importe stiegen schwächer, nämlich von 28 auf 30,4 Mrd. Euro. Der Überschuss verbesserte sich damit um fast eine Milliarde auf 14 Mrd. Euro.

Doch das Defizit im Güterhandel hat sich im gleichen Zeitraum von 3,2 auf sieben Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Zwar ist das Exportvolumen kräftig angewachsen– hatte Österreich im Jahr 2010 Waren im Wert von 111,5 Mrd. Euro ausgeführt, betrug das Volumen im Vorjahr 124,8 Mrd. Euro. Das Volumen der Einfuhren ist aber noch stärker gestiegen, und zwar von 114,7 auf 131,8 Mrd. Euro. Ursache waren die höheren Rohstoffpreise, die die importierten Produkte (vor allem Energie) verteuerten.

Hauptabnehmer der österreichischen Güter und Dienstleistungen sind die Deutschen mit 33,6 Prozent. Umgekehrt bezieht Österreich 36,4 Prozent seiner importierten Güter und Dienstleistungen aus Deutschland. Die Außenhandelsbilanz mit dem größten Nachbarland ist negativ. Die folgenden Ränge unter den Abnehmern österreichischer Produkte belegen Italien, die Schweiz, die USA und Frankreich. Importiert wird am zweithäufigsten aus Italien, gefolgt von der Schweiz, China und der Tschechischen Republik.

Der Reiseverkehr spülte im Vorjahr netto 6,7 Mrd. Euro nach Österreich. Ausländische Touristen geben in Österreich mit fast 15 Mrd. Euro etwa doppelt so viel aus wie Österreicher im Ausland. Die wichtigsten Herkunftsländer sind seit Langem Deutschland und die Niederlande. Im Vorjahr hat sich die Schweiz auf Platz drei vorgearbeitet, die Ursache sehen die OeNB-Experten im starken Franken.

 

Urlaub: Russen überholen Amerikaner

Österreicher verbringen ihren Urlaub seltener in diesen Ländern als umgekehrt: Einen sehr hohen Überschuss in der Reiseverkehrsbilanz (das Verhältnis beträgt mehr als drei zu eins) verzeichnet Österreich mit Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Polen, Japan oder Russland: Die Ankünfte aus Russland haben jene aus den USA übertroffen. Dagegen sind Spanien, Portugal, Kroatien, Griechenland und die Türkei mehr als drei Mal so attraktiv für österreichische Touristen wie umgekehrt.

Positiv zur Handelsbilanz beigetragen hat darüber hinaus die Einkommensbilanz (853 Mio. Euro), während um zwei Mrd. Euro mehr Geld ins Ausland transferiert wurde als umgekehrt.

Grafik: Die Presse

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.05.2012)

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24 Kommentare

warum erfährt man nie

wieviel öl die omv im inland noch fördert?

Antworten Gast: 1. Parteiloser
05.05.2012 20:41
2

Re: warum erfährt man nie

Durchschnittlich begabte Kinder im Alter von 13/14 Jahren googeln sich diese Informationen innerhalb von 2 Minuten, nur Österreichs Lehrpersonen schaffen das offensichtlich nicht.

In Ö werden etwa 1 Mio. Tonnen Erdöl gefördert, also ca. 13% des Inlandsbedarfes. Allerdings ist nicht nur die OMV mit der Förderung beschäftigt.

Gast: ölpreisi
05.05.2012 13:12
3

wass...???

seltsamerweise war im Sommer 2008 der Ölpreis um rund 40% höher als heute...

http://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis

Re: wass...???

Von dem letzten Rückgang um ca.12Euro seit 14Tagen spürt man auch nix und das hat aber nix mit dem Dollarkurs zu tun ;-)

Abzocke hoch frei, Verteuerungen werden sofort, Verbilligungen fast nie weitergegeben

Antworten Gast: flo_h
05.05.2012 14:19
1

Re: wass...???

Richtig...
ABER - du musst auch den EUR/USD vergleichen... der hatte auch seinen höchststand mit 1,60... dann relativiert sich das ganze wieder

Antworten Gast: du böser du
05.05.2012 13:36
2

Re: wass...???

du mußt auch zahlen für Krieg
Iran z.B brauchen doch Milliarden die Götter in Texas oder Washington oder Is... land
oder so.......

Gast: steirerhut
05.05.2012 12:18
3

Zustimmung

Es ist unfassbar wie hartnäckig sich das Gerücht hält, dass steigende Bevölkerungszahlen das Pensionssystem sichern und erhalten. Ich stimme Ihnen absolut zu, dass die einzige maßgebliche Größe zum Erhalt der Pensionen das Wirtschaftswachstum ist.

Antworten Gast: H.M.
05.05.2012 13:47
0

Re: Zustimmung

Absolut richtig.

Vergleiche einfach die Wirtschaft vor 140 Jahren: 12 Stundentage, 6-7 Tagewochen, kein Pensionsanspruch, kein bezahlter Urlaubsanspruch, Produktion im Vergleich zu heute teurer und weniger.

Und heute: ......

Gast: biersauer
05.05.2012 11:23
0

Mittels Erdgas oder Biogas kann jeder Verbrennungsmotor betrieben werden.

Sogar große Bau und Landwirtschaftsmaschinen laufen mittels Gas.
Aber daran verdient die Politik nicht soviel daran, als mit dem flüssigen Treibstoff, daher bleibt alles beim Alten.
Ebenso wären kurzfristig alle Kurzwege mittel E-Bike oder E-Roller zu fahren, was ebenfalls stark den Treibstoffbedarf verringern würde.
China hat bereits sogar schon die Regional-Buslinien mit E-Bussen bestückt und damit sind die Fahrtkosten um 2/3 gesenkt worden.
Aber bei uns wird der öffentliche Verkehr teurer!

Re: Mittels Erdgas oder Biogas kann jeder Verbrennungsmotor betrieben werden.


Kohleverflüssigung wäre die Lösung!

Braunkohle gibt es genug!

Leider fehlt das politische Interesse daran...

Offenbar sollen wir von der amerikanischen Kriegspolitik abhängig bleiben!


Gast: 1. Parteiloser
05.05.2012 09:43
2

Faule Ausreden von Österreichs Kommunisten!

Den hohen Ölpreis für das um 3,8 Mrd. Euro höhere Güterhandelsdefizit verantwortlich zu machen, das ist doch auf keinen Fall korrekt.

Es wurden ja nur 8 Mio. Tonnen Erdöl importiert und das entspricht etwa 58,5 Mio. barrel Öl. Der Durchschnittspreis ist von knapp 70.- USD / barrel 2010 auf etwa 80.- USD / barrel gestiegen. Es geht also nur um einen Unterschied von gerade mal ca. 600 Mio. USD.

Tatsächlich war aber 2011 der EUR zum USD 2011 etwa um 10% stärker als 2010 und dadurch kam es, beim einem Importvolumen von 4.700 Mio. USD zu einem Vorteil von 470 Mio. USD.

Es blieben also, rein durch den Ölpreis, nur ein Nachteil von 130 Mio. USD oder etwa 100 Mio. EUR.

Der hohe Ölpreis hat also nur 2,6% des um 3,8 Mrd. gestiegenen Güterhandelsdefizit zu verantworten!

Waren es vielleicht die Gaspreise?
Die sind von 2010 auf 2010 sogar um etwa 20% gefallen und hätten die Guterhandelbilanz also wesentlich verbessern sollen!

Der Import von Kohle / Koks spielt in der Güterhandelsbilanz kaum eine Rolle, weil vorwiegend zur Herstellung von Stahl verwendet, welcher dann ja auch teuerer wieder exportiert wird.

Stromimporte hat Österreich kaum und daher kann das auch keine Erklärung für das gestiegene Güterhandelsdefizit sein!

Es ist eine feige Ausrede der Kommunisten bei der OeNB, welche davon ablenken will, dass Österreichs Planwirtschaft immer mehr abwirtschaftet.

Eine kranke Propaganda von unfähigen Posterlinhabern mit Höchstgagen!

Gast: Analyst 829
05.05.2012 09:35
1

Ausweg: Wachstum steigern, Bevölkerungszahl senken

Nach einer US-Studie aus den 1980er Jahren können in Österreich maximal 2,4 Mio. Menschen nachhaltig leben. Sämtliche Folgestudien kamen zu niedrigeren Ergebnissen, was die Bevölkerungszahl betrifft, die auf lange Sicht in Österreich überleben kann.

Ab 1975 war Österreich am besten Weg dieses Ziel der langfristig erträglichen Einwohnerzahl zu erreichen. Doch dann kam der Wahnsinn mit der Zuwanderung und der Lüge, dass die Pensionen ohne 2 Kinder pro Frau nicht sicher seien. Egal ob Qualitätszeitung oder Käseblatt, der Unsinn wurde den Menschen eingehämmert und dann auch noch der Unsinn, dass die Zuwanderung von Sozialfällen die Pensionen sichere.

In Wahrheit gerät Österreich und die autochtonen Österreicher durch Zuwanderung unnötig in die Abhänigkeit vom Ausland. Wir werden alle erpressbar. 2,4 Mio. Österreicher könnten mit nachwachsendem Holz u. s. w. heizen, bei 9 Millionen Einwohnern geht das nicht und schon sind wir alle im Würgegriff der weltweiten Rohstoffmafia, den wir uns ganz einfach durch eine nachhaltig vertretbare Bevölkerungszahl entziehen hätten können.

Die Pensioen werden nicht durch Bevölkerungswachtum gesichert, sondern eben durch Wirtschaftswachstum bzw. BIP-PRO-KOPF-WACHSTUM! Nicht die Anzahl von Köpfen bringt eine gute Lösung, sondern der INHALT der Köpfe. Zu viele Köche verderben eben den Brei und damit Österreich stärker wird, müssen endlich eingesickerte Sozialfälle, die nur unnötig den CO2-Ausstoß im kalten Norden erhöhen, repatriiert werden!

Denklücke..

Denn die kontinuierlichen technischen Fortschritte lassen sie bei ihren Ausführungen gänzlich außer Acht.

Antworten Antworten Gast: Analyst 829
05.05.2012 13:56
0

Re: Denklücke.. - ihre Denklücke, die Menschen wollen auch laufend einen höheren Lebenstandard und dadurch können es laufend sogar noch weniger Menschen sein, die nachhaltig in Österreich leben können

Ich lasse den technischen Fortschritt keineswegs außer acht. Beispielsweise wurde bei der US-Studie im Computermodell noch eine durchschnittliche Ebene von 250 m Seehöhe für Österreich angenommen, was völlig irreal ist, aber früher waren die Rechner nicht so leistungsstark wie heute, wo viel gernigere Zahlen für eine langfristig ertragbare Bevölkerungszahl herauskommen.

Dann kommt noch dazu, dass Zuwanderung technischen Fortschritt im jeweiligen Land bremst, da es einfach mehr und damit billigere Arbeitskräfte gibt. Doch technischer Fortschritt bedeutet auch wieder mehr Ressourcenverbrauch. So werden z. B. aus Solarzellen, die Strom erzeugen (nicht mit kombinierten Anlagen verwechselen, die sowohl Warmwasser als auch Strom erzeugen und Solarzellen für die Warmwasserbereitstellung) nie in unseren Breiten die Mengen an Strom und anderer Energie geholt, die für die Erzeugung drauf gehen.

In einem Folgemodell, wo Wind, Wasserkraft und Solarenergie bereits optimiert waren und die echten geographischen Gegebenheiten einflossen kam man auf maximal 1,3 Millionen Menschen, die nachhaltig in Österreich leben können. Wohl gemerkt, da geht man schon vom Optimum aus, wo wirklich jeder Bach verbaut ist, überall ein Windrad der größten Leistung steht, jedes Dach mit Solarenergie zugepflastert ist und die Häuser optimal gedämmt sind.

Wir importieren Erdöl nicht nur direkt sonden auch via Nahrung in Form von Soja u. s. w.

Man könnte den Lebensstandard senken und mit Alben 9 Mio. füttern!

Hoher Ölpreis belastet Österreichs Bilanz

Spielt doch keine Rolle, das alles geht doch nur auf das privatisierte Monopol zurück, wo deren politisch abhängige Funktionärs-Familien sich für die Erfolgshonorare die Finger (....-Scheine blättern) wund arbeiten!

Gast: EigenenAstAb
05.05.2012 08:50
0

Das Öl(preis)problem ist ja nicht neu und schon vor 30

Jahren hätte die Politik in Österreich entschiedenere Maßnahmen überlegen und einleiten müssen, durch eine einzigartige nationale Kraftanstrengung die Energieautarkie innerhalb 30 Jahren weitgehend herzustellen und unser teuer verdientes Geld nicht dermaßen an geldgierige Ölförderländer zu verschwenden, die eigentlich nur am Öl sitzen und im Grunde dafür keine wesentliche Arbeitsleistung bringen, außer den Geldsack weit aufzuhalten, und damit immer mehr auch in die andere europ. Wirtschaftssektoren einkaufen und so unsere Abhängigkeit stetig ausgedehnt wird.

Aber auch die externen Ölförderunternehmen, die die eigentlich Arbeit machen, ihre Position (aus)nutzen, um ans große Geld zu gelangen. Dabei wären auch in der EU heute genug Energieressourcen, die das Öl und Gas ausländischer Herkunft zu Verbrennungszwecken ersetzen könnten.

Eigene Strom/Gaserzeugung aus nachhaltigen Quellen in Europa kein Problem mehr und Investgeld aus dem Ausland nicht nötig, dafür gibt es ja den Staat für solche umfangreichen Basisprojekte das Investgeld vorschießen und zu garantieren, ohne dafür ausländ. Investoren zu benötigen.

Re: ... entschiedenere Maßnahmen überlegen und einleiten müssen:

Haben sie ja; durch den EU-Zusammenschluss, über lügen und täuschen das Volk in die Irre geführt, ist der gesamte Kontinent mafios zusammengeschlossen und die Ausbeutung des Volkes "unumgänglich" möglich.

Durch die Aufrüstung der "Sicherheitskräfte" wird Unruhen vorgebeugt und die demokratischen Werte per Üw-Kameras über das Land verteilt.
.

Gast: biersauer
05.05.2012 05:55
0

Nachdem soviele am hohen Benzinpreis verdienen,..

ist kalr, dass die Elektromobilität ein STiefkind bleibt.
Elektrofahrzeuge gibt es ausser einíge E-Bikes keine und wenn ein Liebhaber eines haben will, dann muss er sich in einem Verein, wie "ELEKTROTRIEB", dieses Wissen zum Selberbau erst aneignen. Alles Material an dazu geeigneten Batterien, kommt aus China, was dann zulasten der Handelsbilanz geht.
Somit sind alle weiterhin auf Erdölautos angewiesen.

da beißt sich...

...die Katze in den eigenen Schwanz...

Und wer "VERDIENT" am meisten

Ja wer verdient denn nun das meiste am Benzin.

Würden die Ölkonzerne über 50% des Benzinpreises als "Gewinn" einbehalten so wie es der Staat tut, jede Wette die würden wegen Wucherei angeklagt werden. Auch jeder andere Geschäftsmann würde man wegen Wucherei belangen.

Der Staat aber nimmt ungeniert über 50% an Steuern und Abgaben, dies entspricht einem riesigen Gewinn den eine Industrie nie durchsetzen könnte.

Solange der Staat soviel an dem Benzin mitverdient soll er bitte nicht anschließend jammern das die Wirtschaft auf wackeligen Beinen steht oder das der Benzinpreis zu hoch sei!! Dies ist ein scheinheiligen Ablenkungsmanöver um die hohen Steuern zu verschleiern.
Normalerweise müsste es Gesetz geben das dem Staat erlaubt ein Produkt mit max. 30% (und das ist schon ein Menge für´s NIXTUN) besteuern darf alles was drüber geht müsste verboten werden.

Re: Und wer "VERDIENT" ... so wie es der Staat tut

Was der Staat kassiert fließt wenigstens in die "allgemeine Kasse" - nur die Kozerngewinne müssen abgeschöpft werden!

Re: Und wer "VERDIENT" am meisten

der Staat europäischer Prägung braucht Einnahmen zur Wahrung öffentlicher Aufgaben und die sind in Europa vielfältigst.
Die Mineralölfirmen häufen Einnahmen (Gewinne) allein zum "Eigennutzen" an. Diese sind global maximiert und sind keinesfalls gemeinschaftsorientiert.
Sogar Kosten für Unfälle werden, wie die Vergangenheit zeigt, nur teilweise selber getragen und möglichst sozialisiert.
Da ist wohl ein wesentlicher Unterschied der säuerlich aufstößt.

Re: Re: ... der säuerlich aufstößt.

Sie sollten nicht so zögern: es ist grundwegs sauer, was da aufstößt um nicht zu sgaen "ätzend"!

Hoher Ölpreis belastet Österreichs Bilanz??

was jammerst denn so?!!

es sind doch eh über 50%
Steuern drauf !

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