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Iran verkauft ab sofort Erdöl in chinesischer Währung

08.05.2012 | 11:26 |   (DiePresse.com)

Der Iran versucht, den Sanktionen aus dem Westen entgegenzuwirken. Daher werden ein Teil der Ölgeschäfte ab sofort in Renminbi abgewickelt.

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Um Umsatzeinbußen durch westliche Embargos auszugleichen, lässt sich die iranische Regierung offenbar einiges einfallen: Nach Discount-Preisen für asiatische Großabnehmer akzeptiert das Land laut einem Bericht der britischen Wirtschaftszeitung "Financial Times" bei Geschäften mit China nun auch den Renminbi als Zahlungsmittel. Dabei beruft sich die Zeitung auf industrielle Kreise in Peking und Kuwait sowie auf Banker in Dubai.

Der Iran, einer der größten Ölproduzenten weltweit, wird international wegen seines Atomprogramms kritisiert und von den USA und der EU sanktioniert. Bis zuletzt konnte das Land den Verdacht nicht entkräften, sein Forschungsprogramm für militärische Zwecke zu nutzen.

Bei dem Renminbi-Deal mit China soll es sich laut "FT" um ein klassisches Gegengeschäft handeln: Die eingenommenen Devisen fließen demnach im Gegenzug für importierte Waren und Dienstleistungen zurück in die Volksrepublik. Die chinesische Währung ist bisher ohnehin nicht frei handelbar, so dass der Nutzen für den Iran im internationalen Handel begrenzt wäre.

Das vereinbarte Geschäftsvolumen soll sich dem Bericht zufolge auf 20 bis 30 Milliarden Dollar (15,3 bis 23,0 Mrd. Euro) pro Jahr belaufen. Die Transaktionen sollen größtenteils über Sinopec, die zweitgrößte chinesische Ölgesellschaft, und Zhuhai Zhenrong, eine weitere Handelsfirma, abgewickelt werden.

(Ag.)

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7 Kommentare
Gast: Blankenstein Husar
08.05.2012 13:35
2 0

Yeeaaah! Eine gute Nachricht!!!

Die Amis können sich ihre Petrodollars bald sonst wohin stecken...

sehr gut

das zwingt die israelis und die amis in die knie ;-)

den prokampfpostern hier gefaellts und den iranischen frauen hilft es auch vor der steinigung

Gast: 5j14
08.05.2012 13:13
2 0

dann kann es nicht mehr lange dauern bis zum Angriff

Sadam wollte in Euro verkaufen
Gaddafi in Gold

Antworten Gast: ösi
08.05.2012 17:18
0 0

Re: dann kann es nicht mehr lange dauern bis zum Angriff

Ein Traum wurde wahr. Öl ohne USD. Die beiden Guten Saddam und Gaddafi mussten für diese Idee ihr Leben lassen. Wer ist als nächster dran?

the right move, go with the flow!

what else?

Gast: Wirtschaftler
08.05.2012 12:28
2 0

Das war zu erwarten !

Allen Kriegstreibern ins Stammbuch geschrieben:
Wer in der Masse für einen Krieg mitheult, darf auch für die Kosten aufkommen !
So wird die Masse der Leute in Europa bald einen höheren Benzinpreis haben, denn die Versorgung ist nicht gut gesichert. Die anderen Förderländer werden durch die Gunst der Stunde ihre Preise enorm anheben( wer würde schon auf derartige gute Gewinne verzichten ?) wie die Arabischen Staaten und Russland, China wird lachen, denn sie können mit billigerem Öl viel günstiger produzieren sowie absetzen und übrig bleiben die dummen Bürger Europas, die auf Geheiß ihrer Politiker fest in ein Kriegsgeheul eingestimmt haben.
1 Liter Super und Diesel bald über 2 Euro !!!
Vorschlag: Es sollen die Politiker, welches ein Kriegsgeheul angestimmt haben, die Differenz des bald hohen Benzinpreises zum heutigen Preis aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Dann fangen sie vielleicht mit dem Denken an....!

Gast: grrrrrrrr
08.05.2012 11:50
2 0

genial

Ein Eigentor für den Westen

Hobbyökonom