Schweizer Wirtschaft wächst stärker

Aufgrund des guten Winters wurde die Wachstumsprognose für die Schweizer Wirtschaft für das laufende Jahr von 0,8 Prozent auf 1,4 Prozent angehoben. Wachstumstreiber bleiben die Konsumausgaben der Privaten.

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(c) REUTERS (DENIS BALIBOUSE)

Bern/ag./Red. Die Schweizer Wirtschaft dürfte heuer stärker wachsen als zunächst erwartet worden war: Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat die Prognose für 2012 von 0,8 Prozent auf 1,4 Prozent angehoben, wie am Dienstag bekannt wurde.

Dass sich die Konjunktur trotz der europäischen Schuldenkrise so positiv entwickelt habe, sei vor allem auf besser als erwartete Wachstumszahlen für das vergangene Winterhalbjahr zurückzuführen, betonten die Wirtschaftsforscher. Dafür sei die Stärke der Binnenkonjunktur verantwortlich. Wachstumstreiber bleiben nach Einschätzung der Experten unter anderem die Konsumausgaben der Privaten.

Die Revision der Zahlen nach oben fuße aber nicht auf einer optimistischeren Einschätzung der konjunkturellen Aussichten, heißt es weiter. Dass sich das Umfeld in Europa zuletzt wieder verschlechtert habe, sei eine Gefahr für die weitere Entwicklung.

Pessimismus für 2013

Dass es Schweizer Firmen in Anbetracht des starken Franken nicht leicht haben, weiß auch das Staatssekretariat. Seit dem Beginn der Währungsturbulenzen im Jahr 2010 hätten viele Unternehmen ihre Preise zulasten ihrer Margen senken müssen, um international konkurrenzfähig zu bleiben.
Für das kommende Jahr sind die Schweizer Ökonomen zudem weniger optimistisch gestimmt: Statt 1,8 Prozent soll das Bruttoinlandsprodukt nur um 1,5 Prozent zulegen. Auch die Arbeitslosigkeit könnte steigen. Und zwar von 3,2 (2012) auf 3,4 Prozent.

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