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Schlecker-Kinder: "Kein Geld zur Seite geschafft"

22.06.2012 | 16:59 |   (DiePresse.com)

Die Kinder des Unternehmensgründers Schlecker wenden sich im Internet an die Öffentlichkeit. Schlecker ging vor kurzem in die Insolvenz.

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Erstmals seit der beschlossenen Abwicklung der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker haben sich die Kinder des Unternehmensgründers, Meike und Lars Schlecker, zu Wort gemeldet. In einer am Freitag in Ehingen veröffentlichten Erklärung  traten sie dem Eindruck entgegen, die Familie hätte Geld zur Seite geschafft oder nicht alles unternommen, um die Pleite doch noch abwenden zu können. Ihr Vater sei berechtigterweise in die Insolvenz gegangen. "Ein signifikantes Vermögen, das dies hätte verhindern oder die Restrukturierung sichern können, hat es nicht gegeben, was auch der Insolvenzverwalter inzwischen mehrfach bestätigt hat."

Das Ende des Unternehmens, das Anton Schlecker im Jahr 1975 gegründet hatte, sei "ein Schock, eine Tragödie und ein Desaster". Für den Vater und dessen Ehefrau Christa sei "das Lebenswerk komplett zusammengebrochen. Auch wir Kinder liegen oft wach und grübeln." Ein Zurück in die Normalität gebe es nicht, "denn die Firma war für uns alle Lebensinhalt". Was die Familie besonders schmerze, "ist das Schicksal der vielen Schlecker-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter".

"Alles in der Insolvenzmasse"

Meike und Lars Schlecker erklärten in der schriftlichen Stellungnahme, die Insolvenz des Unternehmens sei sicherlich ein Einschnitt, den man nur äußerst schwer verarbeiten könne. Sie betonten, dass sie ihren Vater unterstützen. Er besitze kein Vermögen mehr. "Vom Sportwagen bis zur schönen Uhr hat er alles als Teil der Insolvenzmasse abgeben müssen." Die Familie habe in den vergangenen Jahren massiv Gelder in den einstigen Branchenprimus gesteckt. Dies sehe man beispielsweise an der Tatsache, dass beide Kinder deutliche Millionenbeträge als private Einlagen (jeweils rund 49 Millionen Euro) sowie über ihre Dienstleistungsgesellschaft (rund 64 Millionen Euro) in die Firma hätten einfließen lassen. Die Kinder seien selbst Gläubiger. Außerdem habe die von ihnen betriebene Dienstleistungsfirma gleichfalls Insolvenz angemeldet.

Meike und Lars Schlecker bekräftigten, dass sie mit dem Insolvenzverwalter zusammenarbeiteten. Übertragungen vom Vater auf die Kinder würden selbstverständlich diskutiert und gegebenenfalls auch wieder rückabgewickelt. Genaue Angaben zum Vermögen machten die Schlecker-Kinder mit Verweis auf die Privatsphäre aber nicht. Sie räumten gleichfalls ein, dass die Insolvenz die Folge unternehmerischer Fehlentscheidungen war. "Das Wachstumsmodell der Vergangenheit wurde zum Wackelstein für das laufende Geschäft und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmung."

(APA)

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7 Kommentare
Gast: vor dem arlberg
22.06.2012 19:32
8 1

Glaubhaft - ehrlich von mir gemeint

Das glaube ich den Schlecker-Kindern sogar. Weil die haben mit dem letzten Cent versucht, den Familienbetrieb zu retten. Schliesslich sind sie ja keine Politiker !!!!!!!!!

Antworten Gast: b754
22.06.2012 21:38
0 5

Re: Glaubhaft - ehrlich von mir gemeint

dies ist ein gekauftes posting

Antworten Antworten Gast: vor dem arlberg
23.06.2012 09:57
2 0

Re: Re: Glaubhaft - ehrlich von mir gemeint

b754: ich bin nicht käuflich, ich bin kein Politiker.

Gast: b754
22.06.2012 19:01
2 2

selbstverständlich nicht

grasser ist auch unschuldig

1 0

Re: selbstverständlich nicht

eigentlich geht Sie die Sache gar nichts an. Und Sie wissen sicherlich nicht was da los ist.

mein Gott: so arm -

... ich hab´ ja so viiiiiel Mitleid. Irgendwann fällt es einem doch auf den Kopf, wenn man meint, man wäre der letzte absolutistische Herrscher außerhalb Afrikas.

Die Familie ist ihren Weg konsequent gegangen. Aber so geht´s offenbar heute nicht mehr. Darwin schlägt zu....

Gast: liechtenstein-stiftung
22.06.2012 17:27
0 1

gäääähn!


Hobbyökonom