Wien (mes). Die Wiener Journalistin und Autorin Anni Bürkl gibt in „Karriere bei den Nachbarn. Als Expatriate nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei“ eine Zusammenfassung sämtlicher Themen, die sich in dem Zusammenhang stellen. Von rechtlichen Fragen bis zu jenen des beruflichen oder privaten Alltags. Sollen Sie die Landessprache lernen? Ein Crash-Kurs sei auf jeden Fall sinnvoll. Eventuell auch einer in Englisch, das man in einem internationalen Unternehmen auf jeden Fall benötigen wird. Sollen Sie den Job im Ausland überhaupt annehmen? Bürkl: „Noch bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie unbedingt Ihren künftigen Einsatzort kennen lernen.“ Machen Sie dort Urlaub, entwickeln Sie ein Gespür für das Land.
Nicht zuletzt zeigt Bürkl, wie man nach der Rückkehr in die Heimat seine Auslandserfahrung optimal für die weitere Karriere nützen kann. Aber auch wie man vorgeht, wenn der Rückruf des Arbeitgebers ungelegen kommt.
In Interviews verraten Manager und Personalberater persönliche Eindrücke und geben Insider-Tipps. Birgit Rechberger-Krammer, General Manager Henkel Tschechien, hat etwa vor Dienstantritt mindestens 40 Interviews geführt, und sich danach einen persönlichen „Aktionsplan für meine weitere Vorgangsweise“ zurechtgelegt.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.09.2007)



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