Eisenbahn: Sechzig Milliarden und ein Kahlschlag

Während die Regierung ein Multimilliardenausbauprogramm startet, muss die Bahn aus Kostengründen bewusst ihre Transportleistung zurückfahren. Die Planungen basieren wohl auf schlicht falschen Prognosen.

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(c) Clemens Fabry

Bei den ÖBB ist, das muss man anerkennend feststellen, mit dem (jetzt nicht mehr ganz) neuen Chef Christian Kern tatsächlich betriebswirtschaftliches Denken eingekehrt. Das äußert sich unter anderem daran, dass im Güterverkehr nicht mehr buchstäblich um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Verluste Marktanteile herbeisubventioniert werden, sondern die Einzelteile der Güterverkehrstochter Rail Cargo auf den Kostenprüfstand müssen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.11.2012)

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