Eine „Troika" macht noch keine Staatsreform

Die „Vergriechisierung" der Länder und ihrer Hypos schreit nach einem Umbau des Föderalismus. Zählt man den Schaden der vergangenen Jahre, beziffert er sich auf einen einstelligen Milliardenbetrag.

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(c) Dapd (Gert Eggenberger)

Der Spekulationsskandal in Salzburg ist nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs: Zählt man den Schaden, den „Veranlagungen" von Ländern und Gemeinden sowie das segensreiche Wirken der unter dem Einfluss von Landespolitikern stehenden Landes-Hypos in den vergangenen Jahren den Steuerzahler gekostet haben, zusammen, dann ist man schnell in der Gegend eines höheren einstelligen Milliardenbetrags. Dass es nicht ein mittlerer Zweistelliger ist, verdanken wir nur der raschen Notverstaatlichung der ehemaligen Kärntner Landesbank Hypo Alpe Adria.

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