Mit Konkursverschleppung ist in Griechenland niemandem geholfen

Die Weichei-Politik von EZB und Euro-Finanzministern ist eine Einladung an alle Spekulanten, Staaten-Domino zu spielen. Solche praktisch risikolosen Gewinnchancen hat man schließlich nur einmal im Spekulantenleben.

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Jetzt ist also Portugal wieder dran. Nach der Weicheierei von EZB und Euro-Finanzministern um die Griechenland-Krise war das freilich zu erwarten: Was hier auf die Athener Bühne gebracht wurde, ist eine goldumrandete Einladung an alle Finanzspekulanten dieses Globus, es mit einem Euroland nach dem anderen zu versuchen. Solche praktisch risikolosen Gewinnchancen – die Rechnung begleichen so gut wie ausschließlich die Steuerzahler – hat man schließlich nur einmal im Spekulantenleben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.07.2011)

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