Staatsanwälte pflanzt man nicht

In einem Tagebuch führte Meinl-Gutachter Fritz Kleiner Protokoll über Beeinflussungsversuche durch den Staatsanwalt. Ein Einzelfall? Die Beziehung zwischen Justiz und Sachverständigen ist jedenfalls eine schwierige.

Schließen
(c) APA (Gert Eggenberger)

Das Werk zählt 18 DIN-A4-Seiten und findet sich im Akt zur Causa Julius Meinl. Es ist ein Tagebuch, das im vergangenen Jahr vier Monate lang geführt wurde. Von Fritz Kleiner, der damals als Meinl-Gutachter arbeitete. Kleiner hat sein Mandat Ende 2011 zurückgelegt, weil er das Gefühl hatte, von der Staatsanwaltschaft unter Druck gesetzt zu werden. Nicht nur zeitlich, sondern vor allem auch inhaltlich.

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.03.2012)

Meistgelesen