Im Roten Wien wird gespart

Das Denkunmögliche wird möglich: Bei den roten Wiener Stadtwerken wird rationalisiert: bei den üppig besetzten Führungsetagen und bei sinnlosen Tochtergesellschaften.

SPÖ-Stadträtin Ulli Sima
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SPÖ-Stadträtin Ulli Sima
SPÖ-Stadträtin Ulli Sima – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Das Konzept hat es in sich. Seit dem vergangenen Oktober hat die Konzernspitze evaluiert, geprüft und hinterfragt – herausgekommen ist so etwas wie eine Zäsur: Es wird gravierende personelle Einschnitte im Unternehmen geben. So weit, so gewöhnlich: In Zeiten wie diesen sparen Konzerne ja gut und gerne beim Personal. Trotzdem ist dieser Fall höchst ungewöhnlich. Gespart wird nämlich bei den Wiener Stadtwerken. Die sind gleichsam das wirtschaftliche Herzstück des Roten Wien – so etwas wie sein Postengenerator. Das war einmal. Jetzt soll der Rotstift in den mehr als üppig besetzten Führungsetagen des Konzerns eingesetzt werden.

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