Die Machtspiele der Raiffeisen-Bosse

Im Reich des „Grünen Riesen“ stehen wieder Machtkämpfe auf dem Programm: Alte Feindschaften werden wieder belebt – diesmal wegen der Führung der Bankengruppe.

Heinrich Schaller
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Heinrich Schaller
Raiffeisen Oberösterreich-Chef Heinrich Schaller – Clemens Fabry

Tradition ist bei Raiffeisen ein Wert an sich: Die Genossenschaftsbewegung nach Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat ihre Wurzel im Gedanken der christlichen Solidarität. Gerne wird Raiffeisen auch mit ländlicher Folklore und dem Giebelkreuz – Symbol für ein behütetes Haus – in Zusammenhang gebracht. Weniger gerne mit dem Thema Macht. Doch mittlerweile gehört es zum Allgemeinwissen, dass Raiffeisen quasi das Land regiert. Ob Wirtschaft, Politik oder Medien: Der „Grüne Riese“ ist ein Machtfaktor. Allein: Macht führt auch zu Machtkämpfen. Intern nämlich. Ja, auch diese Tradition wird bei den „Giebelkreuzlern“ immer noch hoch gehalten: Zwischen den mächtigen Landesorganisationen Niederösterreich und Oberösterreich bricht gerade wieder ein jahrzehntelang zelebrierter Konflikt aus.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.04.2017)

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