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Krisenwirrwarr: Eine differenzierte Betrachtung tut not

11.09.2012 | 12:30 |  Von Dirk Niepelt (Ökonomenstimme)

Die Probleme der Schuldenkrise in Europa müssen an der Wurzel angepackt werden. Dazu gehört eine differenzierte Betrachtung der Krisenherde.

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Am Anfang standen Immobilienkrisen in den USA, Irland und Spanien sowie staatliche Schuldenkrisen in Griechenland und Portugal. Dann führte der Stimmungsumschwung an den Finanzmärkten zu Zahlungsbilanzkrisen in den PIGS Staaten und wuchs sich zu einer Banken- und Finanzmarktkrise aus. Nun, so eine gängige Interpretation der Ereignisse, eskaliert die Schuldenkrise zur Währungskrise und gefährdet das europäische Projekt. Rettung, so die abgeleitete Handlungsempfehlung, verspricht „mehr Europa“ mit Liquiditätsgarantien der Europäischen Zentralbank, koordinierter Fiskalpolitik sowie zentralisierter Bankenaufsicht und Einlagensicherung.

Doch diese pauschale Aufgabenzuweisung an europäische Institutionen kann nicht überzeugen. Sie wirkt überstürzt und steht in Widerspruch zum Subsidiaritätsprinzip und elementarer ökonomischer Logik, wonach Probleme am besten an deren Wurzel angegangen werden. Wenn die einzelnen Krisen daraufhin analysiert werden, wo die zu lösenden Probleme liegen und ob die Lösungen auf nationaler oder supranationaler Ebene zu organisieren sind, so ergibt sich ein differenziertes Bild.

Das differenzierte Bild der Krisen

Immobilienkrise – Ein Preisrutsch bei Immobilien führt zu Vermögenseinbussen bei Hauseigentümern und ihren Gläubigern, hat aber keinen direkten negativen Einfluss auf das Produktionspotential. Indirekt kann ein solcher Einfluss jedoch resultieren, wenn die veränderten Eigentumsverhältnisse zu Überschuldung weiter Kreise führen und dadurch deren Leistungsanreize fallen. Um diese negativen Auswirkungen zu begrenzen, bietet sich eine Restrukturierung der Gläubigerbeziehungen an. Möglichkeiten hierzu sind auf nationaler Ebene vorhanden und Bedarf für internationale Kooperation besteht nur bedingt.

Staatsschuldenkrise – Auch eine Überschuldung des Staates hat zunächst Verteilungswirkungen. Während Steuerzahler unter einer Erhöhung der Staatseinnahmen zur Tilgung öffentlicher Schulden leiden, trifft ein Zurückfahren der Staatsausgaben verschiedenste Bevölkerungsgruppen — im Falle investiver Ausgaben insbesondere die jüngere Generation. Neben diesen Verteilungswirkungen führt die Tilgung von Staatsschulden mittels Reduktion produktiver Staatsausgaben oder Anhebung verzerrender Steuern zu Einbussen beim Produktionspotenzial. Eine Restrukturierung der Staatsschuld verringert diese Einbussen, bedingt aber Verluste auf Seiten der Gläubiger. Die Entscheidung für die eine oder andere Option muss auf nationaler Ebene getroffen werden. Eine Delegation von Kompetenzen an supranationale Instanzen macht nur zukunftsgerichtet und in Extremsituationen Sinn, insbesondere dann, wenn nationale Gesetzgeber die Kraft verloren haben, sich selbst einen verantwortungsvollen Umgang mit staatlichen Ressourcen zu verordnen. Eine derartige Delegation wird aus eigenem Antrieb vollzogen und dem Land nicht von Dritten verordnet.

Zahlungsbilanzkrise – Auch bezüglich der Auslandsverschuldung eines Landes gilt, dass eine (national organisierte) Restrukturierung die wirtschaftlichen Perspektiven verbessern kann, falls die Fähigkeit oder die Bereitschaft des Landes zur Tilgung aufgrund des Schuldenvolumens nicht mehr gegeben ist. Sobald ausländische Gläubiger einen Schuldenschnitt erwarten, gerät die Auslandsfinanzierung neuer Aktivitäten allerdings ins Stocken und im Extremfall des „sudden stop“ verliert das Land gänzlich den Zugang zum internationalen Kapitalmarkt. Hier können temporäre Finanzierungshilfen ansetzen, die den strukturellen Anpassungsprozess des Landes unterstützen und die Auswirkungen eines Überschießens der Finanzmärkte lindern. Derartige Hilfen erfolgen zwangsläufig auf internationaler Ebene; der Internationale Währungsfonds ist für ihre Durchführung gut vorbereitet. Eine seiner Stärken liegt darin begründet, dass er im Vergleich zu Institutionen auf der Ebene kleinerer Ländergruppen weniger stark politischer Einflussnahme ausgesetzt ist.

Bankenkrise – Finanzielle Verwerfungen spiegeln sich in Bankbilanzen in Form von Kursverlusten für die Eigentümer der betroffenen Institute und deren Gläubiger. Volkswirtschaftlich gefährlich werden diese Verluste, wenn die drohende Insolvenz einer Bank die Erbringung zentraler Dienstleistungen im Zahlungsverkehr oder Kreditgeschäft in Frage stellt, weil unklar ist, wem die Eigentumsrechte über die Vermögenswerte der Bank zufallen werden. Begegnen lässt sich dieser Gefahr im Prinzip auf zwei Arten: Erstens, indem das Risiko einer Insolvenz durch Eigenkapitalvorschriften und andere Vorgaben minimiert wird. Und zweitens, indem sichergestellt wird, dass Banken ihre Funktionen auch dann weiter erfüllen können, wenn ihre Eigentumsverhältnisse neu geordnet werden. Die kurzfristig einfacheren Maßnahmen der ersten Art können national organisiert werden. Dabei sind Forderungen nach internationaler Harmonisierung der Vorschriften zur Vermeidung von „Wettbewerbsverzerrungen“ unbegründet, wenn sich die Strukturen des Bankensektors und die politischen Präferenzen zwischen den Ländern unterscheiden. Für die zweite Variante hingegen ist internationale Kooperation unumgänglich, insbesondere bei der Festlegung eines Rechtsrahmens für Insolvenzen grenzüberschreitend tätiger Finanzinstitute.

Finanzmarktkrise – Finanzielle Verwerfungen schlagen sich auch im Geschäft zwischen den Finanzmarktteilnehmern und in der Finanzintermediation ausserhalb des Bankensektors nieder. Wo Friktionen diese Intermediation behindern oder stark von Stimmungen abhängig machen, dort führen die Verwerfungen zu externen Effekten, die auf globalen Finanzmärkten grenzüberschreitend wirken. Ihnen kann nur international koordiniert begegnet werden. Sofern die Effekte durch eine gemeinsame Währung begünstigt werden, erfolgt die Reaktion darauf sinnvollerweise auf der Ebene des Währungsraums.

Währungskrise – Die Stabilität einer Währung gründet sich auf das Vertrauen darauf, dass die Zentralbank fähig und willens ist, die Kaufkraft des Geldes zu erhalten und damit seine zentralen Funktionen zu gewährleisten. Finanzierungsprobleme von Privaten, Banken oder Staaten und selbst der Austritt eines Landes aus einer Währungsunion gefährden dieses Vertrauen nicht zwingend, ein systematisches Abweichen vom Prinzip der Trennung von Geld- und Fiskalpolitik hingegen schon. Die heikle Frage in diesem Zusammenhang lautet, wann die Trennlinie zwischen Notenbankeingriffen zur Korrektur externer Effekte einerseits und Vermischung von Geld- und Fiskalpolitik andererseits überschritten wird. Wie die Diskussion in Europa zeigt, fällt die Antwort auf diese Frage von Land zu Land unterschiedlich aus. Doch mit der Entscheidung für den Beitritt zum Euro haben sich die Teilnehmer der Währungsunion die Möglichkeit verbaut, diese Trennlinie individuell zu bestimmen.

Fazit

Unterschiedliche Krisenherde in Europa verlangen nach differenzierten wirtschaftspolitischen Korrekturmaßnahmen. Einige dieser Maßnahmen müssen supranational umgesetzt werden, bei anderen genügt ein nationales Vorgehen. Eine überhastete Zentralisierung wirtschaftspolitischer Kompetenzen unter dem Eindruck der gegenwärtigen Krise mag die Finanzmärkte kurzfristig beeindrucken, trägt aber nicht zu einer effektiven und effizienten Behebung der strukturellen Probleme bei. Vielmehr schafft sie längerfristig neue Schwierigkeiten.

Selbst wenn alle nötigen Korrekturmaßnahmen auf der richtigen staatlichen Ebene umgesetzt würden, könnten damit lediglich diejenigen volkswirtschaftlichen Verluste begrenzt werden, die im Nachgang der Krisen aufgrund finanzieller Verwerfungen anfallen. Die grundlegenderen volkswirtschaftlichen Verluste lassen sich nicht mehr abwenden, denn sie wurden bereits im Vorfeld der Krisen im Zuge der Übertreibungen im Bausektor und im Fiskalbereich realisiert: Bauruinen, die vor dem Hintergrund überzogener Preiserwartungen als lukrative Anlageobjekte galten, und fiskalisch bedingte Fehlallokationen gesellschaftlicher Ressourcen, die scheinbar nicht ins Gewicht fielen, solange Staaten kaum spürbaren Budgetrestriktionen zu unterliegen schienen.

Der Autor
Dirk Niepelt ist Direktor des Studienzentrums Gerzensee, Professor an der Universität Bern und Gastprofessor am «Institute for International Economic Studies (IIES)» der Universität Stockholm. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Makroökonomie, International Finance, politische Ökonomie und Public Finance.

Kooperation
Dieser Artikel wurde für "Ökonomenstimme", die Internetplattform für Ökonomen im deutschsprachigen Raum, erstellt. Die Presse ist exklusiver Medienpartner der Ökonomenstimme.

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12 Kommentare

Der Herr Professor sitzt im Elfenbeinturm, wo er ein Lehrbuch verfasst und nicht sieht, was in Europa wirklich passiert ist!

Immobilienkrise: Die USA haben die “Vermögenseinbußen” zum Teil exportiert, indem sie (meist im Einfluss der Politik stehenden) europäischen Banken undurchsichtige Bündel mit Schuldverschreibengen, die sich dann als wertlos erwiesen, angedreht hatten. Die Europäer mussten dann mit diesen fatalen Verlusten ihrer Banken fertig werden!

Staatsschuldenkrise: Hier wird nur über Tilgung gesprochen, wovon in Europa keine Spur zu sehen ist. Kein Wort über die Euro-Einführung, die notorisch armen Staaten plötzlich die Möglichkeit eröffnete, billig an geborgtes Geld zu kommen, wodurch ihre maßlose Verschuldung erst ermöglicht wurde.

Zahlungsbilanzkrise: Hier wird die Ursache nicht erwähnt: Kommt ausschließlich durch fehlende Wettbewerbsfähigkeit zustande und kann nur durch deren Verbesserung beseitigt werden.

Bankenkrise: In Europa nur wegen der von den USA gekauften Bündel mit wertlosen Schuldscheinen entstanden.

Finanzmarktkrise: Wird in Europa nur als Ausrede für die Unfähigkeit hoch verschuldeter Staaten, sich am Finanzmarkt zu refinanzieren, behauptet.

Fazit: Eigentlich ein vernichtendes Urteil für die EU-Politik, die vor allem, was hier steht, die Augen verschließt. In Europa ist es aber weniger der Bausektor als der Fiskalbereich der mit den “Ruinen” von Staatspapieren überschwemmt ist.
Eine Lösung des Problems ist wegen der dilettantischen EU-Politik leider nicht in Sicht!

Re: Der Herr Professor sitzt im Elfenbeinturm, wo er ein Lehrbuch verfasst und nicht sieht, was in Europa wirklich passiert ist!

Nicht nur im Thema der Energie sind sie vollkommen falsch informiert, sondern auch in der Finanzwelt und reimen sich Dinge zusammen, die einem das Grausen lehrt

Zu Immobilienkrise:
Hier sind das größte Problem die Spanier und deren Blase ist vor der amerikanischen geplatzt.

Zu Staatsschuldenkrise: Der Schilling wurde zu einem Zeitpunkt an die DM 1:7 gekoppelt als Ö im Verhältnis zu D schlechter dastand als Spanien, wahrscheinlich sogar GR. Was ist passiert? Die Effizienzpeitsche hat die österreichische Wirtschaft zu den Stärksten der Welt gemacht. Wäre im Euro auch passiert, ist aber aus anderen Gründen nicht gezogen worden. Ihr Argument ist also vollkommen falsch.

Zahlungsbilanz: Die Zahlungsbilanz ist normalerweise immer ausgeglichen. Der einzige Grund, dass sie es nicht ist, ist die Staatsverschuldung. Wenn der Staat sich verschuldet, dann geht die Bilanz Richtung negativ, wenn er spart ins Positive. Darum hat Schweden eine positive und Österreich eine negative, obwohl wir stärker sind.

Bankenkrise: Was? Die "Deutsche Bank" ist bankrotter und schlimmer als alle amerikanischen zusammen. Die RZB detto. Warum? Weil die Banken spekulieren und voll auf Moral Hazard setzen oder Kredite vergeben, die gemeingefährlich sind. Dafür kann kein CDS der Welt was dafür. Das ist Bankstertum in Reinkultur.

Finanzmarktkrise: Sie haben wirklich keine Ahnung!

PS:
Bei ihren Posts sorge ich mich wirklich um die mentale Sicherheit der Österreicher

Gast: prison planet
11.09.2012 20:20
0 0

Bravo, Hr. Dirk Niepelt!


http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2012/06/banken-und-staaten/

Zitat
Initiative für Vollgeld

Weitere Folgen des Werte- und Wahrnehmungswandels zeichnen sich ab. So strebt eine geplante Volksinitiative in der Schweiz eine Vollgeldreform beziehungsweise die Abschaffung der Geldschöpfung durch Geschäftsbanken an und Vertreter verschiedener politischer Interessen hinterfragen die Rolle und Bedeutung des Finanzsektors. Als Antwort auf diese kritischen Interventionen wird nicht genügen, dass Banken „schon immer“ Geld schöpften oder ihr derzeitiges Geschäftsmodell verfolgten. Vielmehr wird überzeugend darzulegen sein, dass dieses Geschäftsmodell mit den veränderten gesellschaftlichen Wertvorstellungen übereinstimmt und zur Erreichung volkswirtschaftlicher Ziele beiträgt.
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Langsam wird einem warm um's Herz....

Gast: black magic
11.09.2012 19:14
0 1

Vernebelung

Es gibt einzig und allein nur eine Ursache für die Finanzkrise: das verzinse, private Schuldgeldsystem.

Alle Staaten der Welt haben 32 Billionen $ Schulden. Beim wem denn eigentlich ?!

Weil Privatbanken das Recht haben, ohne Gegenleistung Geld aus dem Nichts zu erzeugen und dafür Zinsen zu verlangen, kann dieses Geld niemals zurückgezahlt werden.

Denn die Zinsen wurden niemals "erzeugt".

Beispiel:
Alles steht auf Null.
Nun erfolgt die erste Geldausgabe, z.B. 1 Mrd. zu 3% Zinsen.
Nach einem Jahr ist der Betrag fällig, zzgl. 30. Mio. Zinsen

1. Bei Rückzahlung aller Schulden gäbe es überhaupt kein Geld mehr

2. Die Zinsen können nicht bezahlt werden, weil sie in Geld niemals "erzeugt" wurden.

Effekt: Das Privileg, Geld ohne Gegenleistung zu kreieren, wird plötzlich zu Sachwerten gewandelt. (dingliche Besicherungen; Häuser, Firmen, Lohnpfändungen, ...)

Oder man leiht sich noch mehr Geld, um seine Schulden vom Vorjahr durch neue zu "bezahlen".
Das bewirkt ein exponentielles Wachstum der Verschuldung.

Das muß man von der reinen Schuldenmacherei unterscheiden, denn diese kann man steuern.

Das verzinste Schuldgeldsystem führt mit mathematischer Sicherheit zwangsläufig in eine Verschuldung aller Marktteilnehmer. Zuerst die Schwächeren, dann die stärkeren.

Henry Ford meinte:
"Wenn die Menschen unser Geldsystem verstehen würden, dann hätten wir eine Revolution noch vor morgen Früh."

Stronach hat das sehr gut in seinem kauzigen Interviewim ORF zum Ausdruck gebracht

Re: Vernebelung

Vielleicht sollten Sie sich einmal bei Wikipedia unter "Geldschöpfung" informieren, damit Sie nicht wieder solch wirres Zeug schreiben!

Gast: fremdschämer
11.09.2012 19:08
0 0

ujui, hose voll?

keine sorge, der pfleger kommt nicht.

1 0

Systemkrise

Finanzmarkt- und Bankenkrise ist zwar nett, gibt es aber eigentlich eh nicht.
Diese Krise möchte ich persönlich erleben, dass wenn mir das Geld ausgeht, hinten wieder reingeschoben wird.....also von Krisen sind die meilenweit entfernt.

Systemkrise, ja das haben wir und diese wird sich noch Jahre hinziehen, denn solange hier nichts geändert wird, oder nur zum Vorteil der ewig gleichen, wird es immer wieder oder andauernd um eine Systemkrise handeln.

.... amen

und jetzt wissen wir genau, wie es geht...
aber es klingt super!

und jetzt wissen wir genau, wie es geht...

Naja, dass man gewisse Blödheiten lieber nicht macht, wussten wir schon vorher. Die Gründe dafür, dass wir sie trotzdem machen, liegen nicht im Fachgebiet des Ökonomen. Bis sich die Aufklärung überall durchgesetzt hat, wird noch viel Zeit vergehen.

Interessant

Unter "Bankenkrise" findet sich nichteinmal im Ansatz ein Hinweis darauf, was uns von anderer Seite als unumgehbar verkauft wird: Untaugliche und vom Markt bestrafte Geschäftsmodelle auf Kosten der Allgemeinheit (und damit funktionierender Wirtschaftsbereiche) am Tropf zu halten.
Wie unsolidarisch aber auch.

Unzureichende Konzepte, die dazu auch noch halbherzig umgesetzt wurden haben dazu geführt, dass nun auch Staaten wie Österreich durch die übernommenen Haftungen gefährdet sind.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/484683_Bedrohliche-Unwetterfront-ueber-Oesterreichs-Finanzen-gesichtet.html


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