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Betriebsübergang lässt AUA in die Gewinnzone fliegen

02.08.2012 | 11:45 |   (DiePresse.com)

Die Lufthansa-Tochter überrascht im ersten Halbjahr mit einem Gewinn von 26 Millionen Euro. Dieser ist allerdings nur Einmalerlösen zu verdanken.

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Im ersten Halbjahr verbucht die Lufthansa-Tochter AUA überraschend einen operativen Gewinn von 26 Millionen Euro. Allerdings verdiente die österreichische 81,8 Millionen Euro an bilanziellen Einmalerlösen. Der Grund dafür ist der umstrittene Flugbetriebsübergang auf die günstigere Tochter Tyrolean - im Vorgriff auf künftig geringere Pensionspverpflichtungen. Weil die AUA sich durch die Umstellung ihres Pensionssystems durch den Betriebsübergang künftig viel an Pensionskosten und anderen Zahlungen (wie etwa Abfertigungen und Jubiläumsgeldern) erspart, hat sie jetzt aus diesen Positionen vorab rund 135 Millionen Euro auf die Gewinnseite verbuchen können.

Damit wurden auch die Belastungen durch hohe Abfertigungen an AUA-Piloten abgefangen, die wegen des Betriebsübergangs ausgeschieden sind: Die AUA machte zum Halbjahr rund 55 Millionen Euro an Abfertigungszahlungen locker.

Albrecht: "Wir sind noch immer nicht gesund"

Bereinigt um diese rein bilanziellen Sondergewinne gab es im ersten Halbjahr 2012 freilich weiter einen hohen operativen Verlust von rund 55 Millionen Euro. "Wir sind sind noch in den roten Zahlen. Wir sind noch nicht gesund", sagte AUA-Chef Jaan Albrecht am Mittwoch in einer Telefonkonferenz zum Halbjahr. "Wir sind noch nicht immun". Die Airline sei nicht so weit, auf eigenen Beinen zu stehen und eine weitere Krise alleine zu meistern.

Die Airline sei immer noch mitten in der Sanierungsphase. Dennoch werde es wegen der positiven Bilanzeffekte voraussichtlich auch im Gesamtjahr 2012 ein positives Ergebnis auszuweisen geben. "Ab 2013 soll es nachhaltig positiv sein", fügte Albrecht in einer Mitteilung Donnerstag früh hinzu. Der Großteil der Sparmaßnahmen werde erst in der zweiten Jahreshälfte wirksam, unterstrich das Unternehmen.

Die AUA bezifferte heute die Mehrbelstungen für Treibstoff, Gebühren und Personal im Halbjahr mit 69 Millionen Euro. Rund 40 Millionen Euro wird die AUA heuer die Ticketsteuer kosten. Es sei nicht möglich, diese Last auf die Passagiere abzuwälzen, höchstens zu geringen Teilen. "Die Konkurrenz ist groß, der Kunde rechnet auf jeden Cent".

Lufthansa profitiert von AUA-Ergebnis

Auch die Lufthansa profitierte von den Einmalerlösen von der österreichischen Tochter: Im ersten Halbjahr weist sie zwar einen Verlust von 20 Millionen Euro aus. Für den Zeitraum April bis Juni meldete sie allerdings einen überraschend hohen operativen Gewinn von 361 Millionen Euro. Dieser konnte also die hohen Verluste aus dem ersten Quartal fast wieder wettmachen.

(APA)

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27 Kommentare
 
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Tickets könnten teurer werden

daran ist sicher auch schon sehr bald, die unliebsame Partei schuld, weil sonst könnte man ja wie bisher auch gewohnt, die Ticketpreise (natürlich sozial) verallgemeinen statt sie den Kunden voll bezahlen lassen zu müssen ?!

Warum Kerosin und in Folge nicht jeder Flug weit mehr kosten sollte als heute, verschleisst sich selbst den angeblichen grünen Fröschen weiterhin da sie selbst ja auch gerne reisen und nichts dafür bezahlen wollen !

Was daran aber ist BIO ????

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Ein Einmaleffekt bei Pensionskosten beschert der Fluglinie im ersten Halbjahr schwarze Zahlen. Der Turnaround sei das aber noch nicht, sagt Airline-Boss Jaan Albrecht. Die Ticketpreise könnten steigen.

erinnert ganz an Wien, welches ja bekanntlich auch nur mithilfe eines sonderbaren (Syndikats)Vertrages zu je 25 % W plus NÖ anteilig am Desaster der Aua beteiligt waren, und nun ebenso die Kleinen (das einfaches Volk) dafür belasten !

Wann wird bei den Politikern in deren Pnsionstopf gegriffen?

Wenn es beim kleinen Mann geht, um eine Firma zu retten, so sollte es auch beim grossen Mann gehen um einen Staat zu retten, oder?

Denkt darüber einmal nach...

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Re: Wann wird bei den Politikern in deren Pnsionstopf gegriffen?

Den Politikern gehört nicht nur die Pension abgezweigt, für die Verbrechen der vergangenen Jahre-übrigens bis heute- das nicht vorhandene Geld zum Teil sinnlos hinauszuschmeißen und kontinuierlich Schulden aufzubauen, selbst in wirtschaftlich guten Zeiten, gehören sämtliche Politiker ENTEIGNET!

Es ist wäre zwar nur ein kleiner Tropfen auf den 200 Mrd großen heißen Schulden-Stein aber immerhin!

Gast: Vielflieger sen.
03.08.2012 06:57
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ARBEITSPLÄTZE

Sind nicht Arbeitsplätze wichtigerer, als jetzt noch einen jahrelangen Rechtsstreit zu führen,um Betriebsübergang und Löhne die eh nicht mehr zu zahlen sind .Die Gewerkschaft gibt erst auf wenn das Unternehmen ruiniert ist..oh du hohler Gewerkschaftshaufen!

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Re: ARBEITSPLÄTZE

Es wird nicht um Löhne geklagt. es handelt sich bei den Klagen um Schulden, die das Unternehmen sowohl bei den Dienstnehmern, als auch bei der Pensionskasse hat. Wenn Sie bei der Bank Schulden haben können sie auch nicht einfach sagen: "Ich hab jetzt einen anderen Namen und bin Schuldenfrei".

Re: Re: ARBEITSPLÄTZE

Diese irren AUA-Betriebspensionen wurden und werden mit Schulödenmachen bezahlt. Denn seit 10 und mehr Jahren macht die AUA ja auch keine Gewinne - sondern diese aus den 1970-ern und Monopolzeiten stammenden Pensionszusagen wurden und werden längst nicht mehr vom Personal "erarbeitet - sondern eben durch Schuldenvermehrung durch überhöhten Personalaufwand finanziert.
So ist das in der Realität.

Gast: w 1815
03.08.2012 06:23
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Presse-Statistik?

Solche Statistiken wie in diesem Beitrag können nur aus Oesterreich kommen. Die Swiss wird beim Ebit mit Minus aufgeführt hat aber über 60 Millionen echten Reingewinn gemacht. Im Verhältnis zur Grösse der Lufthansa weit überproportional und vor diesem Betrag wurde schon Gewinn von der Mutter von Swiss zur Aufbesserung der eigenen Zahlen nach D "abgezügelt". Die Oesis schaffen mit Buchhaltertricks erstamals ein paar Milliönchen!
Denke und bild dir deine Meinung!

Stell dir vor....

...die AUA fliegt noch immer, jetzt sogar noch mit viel, viel weniger Verlusten als vorher - und der Gewerkschaftsbonzokrat tobt.

Tja, die Meute der ausgeschiedenen Goldfasane aus den Pilotenkanzeln und vergoldeten Luftkellnerinnen waren eben so notwendig wie ein Kropf und belasteten nur die Gehaltaufwändungen! Gebraucht hatte man - wie Insider längst wussten - schon seit 10 Jahren nicht (mehr).
Nur jetzt sind sie weg - mit keinem Schaden für das Unternehmen. Eben: Auchj hier waren die Abfertigungen die allerbesten Investitionen, die je für die Firma getätigt wurden.

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Re: Stell dir vor....

Die "Goldfasane" sind doch erst per 1.7. ausgeschieden. Damit kann es also nicht zusammenhängen. Das bezieht sich ja auf das erste Halbjahr 2012.

Re: Re: Stell dir vor....

Na allein schon die Aussicht, dass diese überflüssigen Drohnen (unisex) von der laufenden Payroll verschwinden ist schon ein Gewinn! *LOL*
Der Abbau des Privilegienstadels mit weit überhöhtem Personalstand, der nun schon mehr als ein Dutzend Jahren mitgeschleppt und das Unternehmen politisch unführbar gemacht hatte, wäre eh billiger gewesen, wenn man den Laden einmal hätte in Konkurrs gehen lassen...Da hätte man dann einen Neuanfang starten können, der auch gesund finanzierbar gewesen wäre.

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Re: Stell dir vor....

schau ma mal wie die gerichte entscheiden. ich glaube sie haben keine ahnung wie viele klagen hier eingebracht wurden, die AUA bzw. LH erst mal gewinnen müssten!

Re: Re: Stell dir vor....

@fefe. Hauptsache sie sind erinmal aus dem Unternehmen weg - und kehren nie mehr wieder! Nach dem Theater, das diese Leute und ihre "Vertreter" aufgeführt hatten und noch immer tun sind sie auch davor gefeit, dass sie jemals irgend wo bei einer properen Airline einen Job kriegen. "Das tut sich keine Airline an, solche Leute einzustellen" meint ein von mir ansonst nicht sonderlich geschätzter Brancheninsider....

Re: Re: Stell dir vor....

Die Gerichte - die letzte Hoffnung der Gewerkschaftsbonzen.

Ironisch, oder?

Gast: Wer ist AUA?
02.08.2012 19:20
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Der Kelch ist an uns vorübergegangen. Allein Sache der LH.

Was kann es uns interessieren? Bilanztechnische im gesetzlichen Rahmen befindliche Operationen.

Die AUA hat sich seit Anfang der 60iger Jahre zur Verschweigung einer Konkursanmeldung über lange Strecken dieser Bilanztechnischen Operationen bedient.

Durch Jahrzehnte durchgehende Verluste wurden halt schlicht und einfach vom Eigentümer mit Förderungen aus dem Volksvermögen bereinigt. Noch HEUTE nachzulesen.

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Positive Bilanz

Die AUA kann jeden Tag Sparpakete durchboxen und es wird nichts nützen. Der Flughafen Wien hat schon wieder mal unser grösstes Flugzeug die 777 beim Rangieren in den Hangar geschrottet! Stehzeit 14 Tage und ein Millionenschaden, da der Flughafen nur den Schaden deckt, nicht aber den Einnahmenentgang. Wenn die angeblich so überbezahlten Piloten, so fliegen würden, wie andere arbeiten, wäre die österreichische Bevölkerung durch die vielen Flugunfälle bereits ausgerottet! Dank an den Monopolisten VIE!

Bin schon gespannt

Ich bin schon sehr gespannt auf die Kommentare von Herrn Minhard (a.k.a. "Der Wanderer") und Konsorten - und v.a. wie sie versuchen werden, eine positive Entwicklung (i.e., Sanierung) irgendwie schlechtzureden, weil sie ja gegen die Interessen der Gewerkschaft geht.

PS: Sind die hochtalentierten und ach so bescheidenen Piloten schon mit den wohlverdienten Sonderverträgen und Villen in Abu Dhabi und Dubai, oder sitzen sie immer noch neben dem Telefon und warten darauf, dass es endlich läutet?

Danke Lufthansa!

Bin mir ziemlich sicher, dass die Lufthansa die AUA nachhaltig sanieren wird (siehe Swiss Air). Hat dann sicherlich eine Menge Geld gekostet, doch langfristig wirds ein gutes Geschäft für die Deutschen.

Hm, glaubt eigentlich irgendwer, dass die Gewerkschaftsbonzen, Politikern und Parteigünstlingen sich nun irgendwas dabei denken, dass es nun geht und bei ihnen nicht?

Wohl nur ein frommer wunsch......

AUA in Gewinnzone??

Das wäre das erste Mal - seit Bestehen!

Re: AUA in Gewinnzone??

Das stimmt nicht ganz. Mitte der 1970-er Jahre und in den Hochzeiten der kartellierften Hochpreis-Regelungen des IATA-Systems war die AUA nach einer Sanierung (mit Steuergeldern unter BMF Stephan Koren!) positiv bilanzierend.

Was flugs dazu führte, dass der Proporz-Vorstand mehr oder weniger zu den sehr kostspieligen Pensionsregelungen vom Betriebsrat genötigt wurde. Die sich in der Folge, spätestes nach der Flugpreis-Liberalisierung in den 1990-ern zusammen mit den jährlichen (!!!) automatischen Gehaltsvorrückungen immer ärger zum Mühlstein in den Kostenstrukturen auswuchsen.

na es geht aufwärts

Die AUA ist saniert. danke Lufthansa

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Re: na es geht aufwärts

Kunststück, wenn man eine Firma geschenkt bekommt. Der Dank gilt dem österreichischen Steuerzahler, nicht der Lufthansa. Dafür werden österreichische Mitarbeiter hinausgeekelt und billige Leiharbeitskräfte beschäftigt.

Re: Re: na es geht aufwärts

@fefe. Aha, "geschenkt" und auch noch nach 500 Millionen Euro an Schuldenverminderung aus Steuergeldern noch immer mit einer Milliarde Euro Schulden! Dazu irr hohe Personallasten den auch künftigen Ertrag schmälern wenn nicht ruinieren (würden):
Einen finanziell und mit Nebengeräuschen verwöhnten und über jede Erfordernisse aufgeblasenen Personalstand mit tollen Privilegien.

Nein, der damalige LH-CHef und Österreicher Wolfgang Mayerhuber, der gegen beachtliche Widerstände eh im eigenen Vorstand und im Aufsichtsrat der LH diesen Mühlstein aufgebürdet hatte, wird heute in allen Etagen in Frankfurt verflucht. Wäre er nicht schon danach in Pension gegangen - vielleicht würde man ihn dann dort deswegen hinaus geworfen haben, weil er gegen etliche Warnungen aus Österteich (!) die verlegten Fußangeln im AUA-Personalaufwandsdschungel ignoriert hatte.

Gast: das hirn
02.08.2012 10:01
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zerstören

es ist den gewerkschaften nun doch nicht gelungen die aua zu zerstören.

AUA Gewerkschafte(n) und sonstiges Pack

Vorsicht, es gibt sie noch und wir sind in Österreich

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Re: AUA Gewerkschafte(n) und sonstiges Pack

Verzetnisch, Flöttl und Elsner haben aber schon dafür gesorgt, dass die Gewerkschaftsgelder versenkt wurden. Also große Gefahr geht von denen nicht mehr aus. Dem Existenzminimum für alle - wie in Deutschland und China - steht also nicht mehr viel im Wege.

 
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